die frauen werden verunsichert durch 10000 untersuchungen, messungen und blablabla ;-D ;-D und nicht zu vergessen, es bringt dem krankenhaus natürlich mehr ein, wenn die frau sich operieren lässt. natürlichkeit ist leider nicht -in-, weil es ja so iele andere wege gibt. unsere gesellschafft hat die normalsten anforderungen an sich selbst vergessen. warum normal gebähren, wenn es auch in narkose geht? warum stillen, man is doch iel unabhängiger mit ner pulle, warum selbst nahrung fürs baby machen, die gibt es ja im glas.....

    Huhu *:)


    Bei meinem ersten Kind hieß es noch, dass mein Becken ganz schön schmal wäre,


    wäre wohl ganz schön knapp. Bei der zweiten Schwangerschaft hat danach niemand mehr geschaut.


    Ich hab bei meinen Jungs vorher immer 48 kg gewogen auf 163cm, zum Ende dann 60kg.


    Kurse oder so hab ich extra nicht gemacht, damit ich keine Angst bekomme ;-D


    Bin beim ersten ins Krankenhaus rein, ging alles ziemlich langsam los, bzw hatte ich angeblich starke Wehen – merkte es aber nicht. Als dann die Presswehen losgingen wünschte ich mir ein Schmerzmittel


    (war aber lt. Ärztin schon zu spät, weil Kind fast da) und sagte mir nie wieder ;-)


    3 jahre später ging ich mit Wehen (alle 8 min) ins KH, die ließen sich schön Zeit und beim Legen der Flexüle bestand ich drauf, dass sie mir gleich Schmerzmittel spritzen. nach 10 min klappte das dann und weitere 10 min später lag ich mit Presswehen im Kreißsaal und hatte wieder nix vom Schmerzmittel...


    Der Erste hatte übrigens 3730 g, 52cm, 35 cmKU und der Kleine 3670g, 52cm und 36cmKU.


    Und es hat natürlich geklappt, obwohl sie beim ersten Bedenken wegen des schmalen Beckens hatten.


    Bin gespannt wie es diesmal wird, bin jetzt 18+0 (von der Größe her wohl ne Woche weiter...)


    Von geplanten Kaiserschnitt halte ich nichts, wenn er nicht aus medizinischen Gründen erfolgt

    kann man eigentlich auch bei medizinischer notwendigkeit auf die wehen warten?? interessiert mich, weil wenn ich mal aus irgendwelchen gründen in die situation kommen sollte, würde ich doch wenigstens warten wollen, is mein kind raus will ":/

    Klar kannst Du das. Natürlich sehen die Ärzte das nicht gerne, aber keiner kann Dich zum KS zwingen. Kommt natürlich immer drauf an, welche medizinische Indikation besteht. Wenn das Kind z.B. quer liegt kannst dennoch auf die ersten Wehen warten. Bei mir wären aber z.B. schon die ersten Wehen riskant gewesen, weil die Narbe schon so dünn war.

    Also ich hab wahnsinnige Angst vor der Geburt (bin für 15.06.2012 ausgezählt), aber vor einem Kaiserschnitt habe ich noch mehr Panik. Vor allem weil ich zu Verwachsungen neige und durch meine Blinddarmnarbe schon 2x (2010 und 2011) eine Bauchspiegelung haben musste – da ich Schmerzen beim Sex hatte und auch bei gewissen Bewegungen (nach rechts drehen usw.).


    Ich denk schon, dass ich unter der Geburt auch fluchen werde, dass ich das NIE wieder machen will usw. Aber wer tut das nicht. Ich will es auch erst mal ohne PDA versuchen, aber wenn ich nicht mehr kann oder es doch nicht klappt, will ich mir die Option freihalten. Aber ein KS kommt nicht in Frage – es sei denn ich oder das Kind sind in Lebensgefahr. Aber ich glaub das eher nicht, aus Genetischen Gründen (meine Mutter hat 2 Kinder normal entbunden, meine Tante ebenfalls 2 und deren Kinder haben jeweils 1 normal entbunden).


    Übrigens ich hatte bei der Geburt die Nabelschnur um dem Hals und bin trotzdem normal entbunden worden. Ich hatte auch schon grünes Fruchtwasser... weil ich wohl schon Stuhlgang hatte.


    Ich musste dann 14 Tage in einen Brutkasten – aber das is denk ich okay so.


    Ich will und werde auch auf jedenfall Stillen – meine Brust ist mir da so ziemlich egal (liegt aber daran dass, sie eh schon hängt und nicht so Prall aussieht – ich habe 95H!, ich kenne es also nicht anders.). Ich wurde auch gestillt und mein Bruder ebenfalls – wenn auch nur 3 Monate. Ich hab aber vor 6 – 9 Monate voll zu stillen – wenn es geht und bis zum 2ten Lebensjahr nebenbei.


    Brei werd ich auch selber machen – das Zeuch ausm Laden riecht schon eklig.


    Ich glaube auch das es besser ist – weil man dann ne bessere Bindung zum Kind hat (die Hormone die ausgeschüttet werden, gibbet ja nicht umsonst, deren wird man beim KS ja beraubt). Was jz nich heissen soll, dass Mütter ihre Kinder nicht lieben oder weniger lieben, nur weil sie einen KS haben mussten – bitte keine Diskussion darüber, da wurd ich schon mal sehr Böse angegangen!


    Ich kann Frauen, die OHNE Grund einen KS wollen absolut nich verstehen – auch nicht, die die von Anfang an sagen, dass sie die Flasche geben. Man nimmt dem Kind sehr viel damit... Antikörper, Bindung, Nähe usw...


    Aber das is nur meine Meinung.


    Lg Darky

    Das ist sogar das Beste fürs Baby – Kaiserschnitt erst nach einsetzen der Wehen. Mir haben das die Ärzte auch so angeboten.....ich werd es aber trotzdem erstmal "normal" versuchen und hoffe sehr, dass das dieses Mal gut klappt. Ich weiß aber auch, dass ich eine Geburt wie die unserer ersten Tochter nicht nocheinmal durchstehe bzw. durchstehen will. Ich finde es schade, dass hier von einigen so pauschal gesagt wird Frauen sind wehleidiger, Frauen trauen sich weniger zu, die Schmerzen sind hinterher vergsessen usw. Das ist genauso blöde wie die Aussage "jede Frau kann stillen". Jede Geburt ist anders, jede Frau ist anders und es gibt Situationen in denen eine natürliche Geburt möglich ist, aber zu einem ziemlich hohen Preis. Bei meiner ersten Geburt hat niemand von Kaiserschnitt gesprochen, das war kein Thema und ich wünschte es hätte mittendrin jemand gesagt "jetzt gibt es einen KS" – das Resultat der natürlichen Geburt waren jahrelange Schmerzen für Mama und ein Baby was ein halbes Jahr lang leiden mußte und sogar operiert.....

    Zitat

    Natürlich hat sie nicht gestillt! Sie hat ihr Kind Freitag bekommen und ist Dienstag wieder in die Arbeit gegangen.

    Ist in Deutschland nicht möglich. In den 8 Wochen Mutterschutz nach der Geburt, darf der Arbeitgeber die Mutter nicht beschäftigen.

    Achja: "Vom Stillen kriegt man Hängebrüste" ist ein Mythos.


    Die Schwangerschaft ist das "Problem". Die Brüste haben im Normalfall sowieso Milch. Ob man nun stillt oder nicht ist egal, die Brüste hängen dann so oder so (nicht). ;-) je nach Veranlagung.

    Darklight

    Finde deine Einstellung wirklich klasse :)=


    Was das Stillen angeht kann es vor allem die ersten Tage recht anstrengend sein, aber glaub mir nach allerspätestens einem Monat ist das auch schon wieder vergessen, meist schon nach 2 Wochen. Stillen ist, wenn sich alles eingespielt hat, total wunderbar. Und auch KS Frauen können stillen, viele dnken ja dass das nicht klappen würde.


    Ganz ehrlich mir macht die steigende KS Rate Angst, bei uns bereits 40%, Dammschnitt liegt bundesweit auch um die 50%, ne ne. Für mich kommt sowieso nichts anderes außer eine Hausgeburt in Frage falls ich wieder ein Kind kriegen sollte. Klar hab ich kurz vor Niederkunft gedacht "Nie wieder, nächstes Mal KH mit PDA" aber das waren nur wenige Minuten, kennt jede Frau. Alternativ würde ich ambulant im KH entbinden wenn es notwendig ist aber nur mit MEINER EIGENEN Hebamme.


    Das lege ich auch jedem ans Herz. Sucht euch eine Hebamme, der ihr vertrauen könnt, die euch verspricht euch Zeit zu lassen, euch nicht anmeckert unter der Geburt, euch die Position einnehmen lässt, die ihr wollt.


    Auf dem Rücken kriegen die meisten immernoch ihre Kinder, abei ist das total kontraproduktiv. Meine zweite Geburt ist drei Monate her daher erinnere ich mich noch ganz gut wie ich die Wehen tanzend verarbeitet habe ;-D Bin immer bei jeder Wehe aus dem Raum getanzt, sah komisch aus aber mich hat eh keiner dabei gesehen (war zu Hause, Hebi und Mann im Wohnzimmer)...


    Du brauchst keine Angst haben vor der Geburt, setze dich ruhig damit auseinander, es stimmt, dass viele Horrorgeschichten kursieren, Geburtsstillstand, Wehenmittel, Wehenblocker, Not KS, Dammschnitt und und und.


    Vieles ist aber garnicht notwendig gewesen. DIe KS Rate ist eindeutig zu hoch, das ist so. Ich kenne viele traurige FrAuen, die ihre geburt als traumatisch ansehen und mti dem KS nicht klarkommen, sich schuldig fühlen dabei wollten sie so gerne natürlich entbinden und konnten nichts dafür.


    Wenn du sichr gehen willst, dass du nicht unter Schichtwechsel leides, blöd angemaht wirst, unnötig geschnitten wirst usw. dann such dir eine Beleghebamme!


    Bei beiden Geburten hatte ich keine PDa oder sonstige Schmerzmittel, klar tat es am Ende weh aber diese wirklich schmerzhafte Phase dauert nicht so lange, denk immer an dein Baby was da einfach nur raus will. Falls ich ein drittes Kind bekommen sollte in paar Jahren so wird dieses mit Sicherheit auch wieder zu Hause zur Welt kommen. Ich habe Angst vorm KH, ganz ehrlich. Wäre das System nicht so schrecklich würde ich vielleicht nicht so denken, doch da muss sich einiges ändern. Nicht mal 10 Prozent sind es hier, die keine Mittelchen kriegen unter der Geburt.


    Wenn gebären so schimm wäre würde jede Frau max. 1 Kind kriegen, oder? Denk mal so...


    Ich sage nur eins, in meinem Leben habe ich bisher nur zwei Mal vor Freude geweint, bei der Geburt meines Sohnes und bei der Geburt meiner Tochter (nicht nur als das Baby da war, auch kurz davor als es durch den Geburtskanal kam, das Gefühl ist gerade ohne lokale Betäubung so schön x:) ).

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass zu viele KS gemacht werden. Ich habe 2 Wochen Praktikum auf einer Mutter-Kind-Station gemacht und im Schnitt hatten 1/3 der Frauen einen Kaiserschnitt gehabt.


    Meiner Meinung nach gibt es 3 Gründe dafür


    - es bringt den Kliniken mehr Geld


    - es ist besser steuerbar ( nichts mit Kind bleibt plötzlich stecken oder anderen Komplikationen die Fachwissen voraussetzen)


    - es vom Zeitmanagement billiger. So ein KS dauert mit allem drum und dran 2-3 Stunden. Eine normale Geburt kann vom Wehenbeginn bis zum Kind locker mal 4 -12 Stunden dauern. Da ist der Saal dann wesentlich länger belegt.


    Ich bin auch der Ansicht, dass Ärzte die Ängste gezielt schüren. Mir kann kein Arzt erzählen , dass es heutzutage keine Medis gibt, die eine normale Geburt nicht schmerzarm machen würden. Die gehen vermutlich nur sehr sparsam damit um. Die Narbenschmerzen werden dann ja auch ziemlich heruntergespielt. Mal ehrlich die Frauen mit KS konnten sich 1 Tag nach der OP kaum bewegen und sich deshalb kaum um ihr Kind kümmern und trotzdem wollen viele einen KS. Die zukünftigen Mütter sollten mal einen Ausflug auf die Geburtsstation machen und betroffene Mütter mal fragen wie es ihnen geht.


    Früher dachte ich ja auch, dass eine Hausgeburt doch gefährlicher sei und man im Geburtshaus viel besser aufgehoben ist. Heute sehe ich das anders. Bei einer Hausgeburt hast du deine Hebi die ganze Zeit bei dir, während im KK die hebamme sich schnell mal um 2 geburten gleichzeitig kümmern darf. Und dann bist du als Frau entweder ganz alleine oder hast vielleicht noch einen Praktikanten oder eine Schwester an der Seite.


    Ich finde es fehlt teilweise auch an Hilfe und Erklärungen der Schwestern wie man mit dem Kind umgeht vor allem gegenüber Frauen die ihr erstes Kind haben. In dem KK wo ich mein Praktikum gemacht habe, hieß dass Motto "alles freiwillig, kein Zwang". Schöne Idee, nur bin ich der Meinung wenn eine erstgebärende sagt sie will von Anfang an die Flasche geben und stillen gar nicht probieren, dann kann man doch mal fragen was der Grund ist und muss es nicht einfach hinnehmen. Es waren vor allem junge Mütter (15 – 20 ) die das sagten und vielleicht hatten die einfach nur irgendwelche unbegründeten Ängste, die man mit einem Gespräch schnell gelöst hätte.


    Ich habe aber auch festgestellt, dass diese Fraktion Mütter sehr unsicher im Umgang mit dem eigenen Kind ist. Jede Kleinigkeit wurde nachgefragt oder angelesen, nie haben die sich auf ihren Instinkt verlassen.

    Zitat

    uf dem Rücken kriegen die meisten immernoch ihre Kinder, abei ist das total kontraproduktiv.

    Stimmt, ist die 2. schlechteste Stellung ein Kind zu gebären, kommt gleich nach dem Kopfstand.


    Es geht auch ohne Dammschnitt, selber erlebt bei 5 Kindern.


    An alle Schwangere, eine Geburt ist etwas schönes, ich habe von der Ankunft bis zur Geburt der Kinder etwas über 7 Stunden gebraucht, wohlgemerkt, für 5 Kinder.


    Sollte euch jemand Horrogeschichten erzählen hört nicht hin, sagt, dass ihr das nicht hören wollt, lasst euch nicht verrückt machen. :)*

    Ich darf laut Risikokatalog keine Hausgeburt machen, da sich bei meiner ersten Geburt


    die Plazenta nur unvollständig löste, ich ausgeschabt werden musste und so starke Blutungen hatte,


    dass sich selbst nach 3 Tagen medikamentöser Unterstützung, die Blutwerte nicht erholten


    und ich 2 Beutel Transfusion brauchte...


    Ansonsten würde mich das ja auch reizen, wär aber wahrscheinlich zu gefährlich...


    Mit Beleghebammen siehts bei uns in der Umgebung schlecht aus, leider.

    @ MarryPoppins

    das konnte ich mir denken :)


    Aber ist doch immer schön, wie schnell das gehen kann.


    Bei meinem ersten waren es 6,5 Stunden, wobei ich die ersten 3 Stunden nichts von den


    Wehen mitbekam. Hatte mich nur nicht wohl gefühlt und bin ins KH um zu gucken,


    ob mit dem Baby alles okay ist. Und die meinten nur, mit den starken Wehen lassen sie mich


    nicht nach Hause...


    Und beim zweiten hab ich ab dem frühen Abend nen regelmäßiger werdendes Ziehen bemerkt


    und dachte mir dann gegen 8, ich pack mal lieber die Tasche und wenn es nach dem Abendessen


    noch so ist (waren etwa alle 10-15 min), lässt dich ins KH fahren.


    Da war ich dann um 10 und die dachten echt, die könnten sich Zeit lassen.


    Aber da haben sie sich geirrt, der war um 23.45 da.


    Also keine 2 h von der Ankunft im KH bis zur Geburt.


    Hoffe, dass es diesmal nicht noch flotter geht :=o

    Fast alle Geburten können natürlich erfolgen. KS bringen in erster Linie den Kliniken ein Vorteil. Ich habe bei beiden Kindern eindeutig vorher erklärt, dass ein KS nur bei einem akuten Notfall erwünscht ist. Sie wogen 5040 g bzw. 4600 g. Ich bin sehr schlank und hatte eine komplikatiosfreie Entbindung. Natürlich geht es nicht ohne Geburtsschmerz ab. Aber ich denke, manchmal sollte man das tun, was die Natur vorgesehen hat. Es gibt erste Untersuchungen, dass ein KS mächtig das Hormonsystem bei Mutter und Kind durcheinander bringt. Folgen noch unbekannt.