beetlejuice21


    Das ich mich nicht "so anstellen" sollte sagte die junge Ärztin die mich zusammengeflickt hatte zu mir, immerhin hätte ich ja das schlimmste (die Geburt) gerade hinter mir ]:D .


    Ehrlich, ich hätte am liebsten nochmal presswehen gehabt als dieses unsensible Wesen von Ärztin an mein armes Aua :°( .


    Ich habe nie geheult bei einer Geburt, nur dabei :|N .


    Und nachher hat die sich ganz toll gelobt über ihre "Nähkunst" und wollte das ich das im Spiegel begutachte >:( :-o .


    Ich mußte um mehr Betäubungsmittel während des "zusammennähens" betteln....ich habe echt alles gemerkt und das muß nicht sein... :|N ...

    Zitat

    Die Fruchtblase platzte und die Wehen gingen mit ein bis zwei Minuten Abstand los - mir war unbegreiflich, wie manche Frauen dann noch Treppen laufen, Kaffee trinken, seelenruhig ihre Sachen packen oder duschen gehen. Es hat mit förmlich von den Füßen gerissen und ich war zu nichts mehr in der Lage.

    So ging es mir auch. Genau so, ich habe genau das alles gedacht!! Ich hab an der ersten Wehe nach Einleitung gekotzt vor Schmerz. Aber ich habe mich geweigert zu glauben, dass es mehr weh tut als bei andern. Irgendwie hat mit das geholfen während ich da wie ein auf den Rücken gekippter Marienkäfer lag. Allein bei dem Gedanken// zu laufen, zu knien oder zu sitzen musste eine neue Nierenschale her. Ich hatte 2 PDA-Katheter bekommen, einer hat 1-2h gewirkt, dann war die Wirkung weg und ich hing ohne Schmerzmittel plötzlich in den Presswehen. Egal, es ging, beim zweiten Kind würde ich dennoch warten wollen bis es von selber losgeht - vor einer erneuten Einleitung hätte ich aber auch keine Angst, dafür ging es mir zu gut.


    Übrigens: Trotz Schwangerschaftsdiabetes und sehr kleinem Kind wurde mir nie zum Kaiserschnitt geraten.

    Ich hatte keine Einleitung, habe mich trotzdem bei beiden Geburten geweigert mich irgendwie zu bewegen! Das andere ihre Postion verändert (auf den Hocker gehen, auf die Knie oder sogar in die Wanne), kann ich nicht nachvollziehen. Den Wes in den Kreißsaal und vom Klo zum Bett hab ich noch hinbekommen, aber auch nur unter größer Anstrengung...dabei hab ich auch noch mein Fruchtwasser im ganzen Krankenhaus verteilt wie eine Schnecke mit Schleimspur... :=o

    Ich wurde durch die Flure gejagd ;-D . Geburtshocker fand ich gut, beim zweiten Kind habe ich den auch benutzt, irgendwie hatte ich das Gefühl das die Schwerkraft mir hilft bei der Geburt.


    Übel war mir glücklicherweise nicht und ich hatte nachher einen riesen Hunger, als wäre ich nen Marathon gelaufen.

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber @Caoimhe, das hört sich wirklich heftig an :°_ Ich hatte echt Glück, mein Kind kam natürlich, ohne Schmerzmittel innerhalb von 3 Stunden. Und das bei der ersten Geburt, da war der Arzt total stolz ;-) Das nähen, immerhin auch 21 Stiche wollte ich, tapfer wie ich ja bin, ohne Spritze, aber ich kam ganz fix von dieser blöden Idee ab. Ich wollte, als die Wehen anfingen auch einen Kaiserschnitt ;-) weil ich dachte 12 Stunden oder so hälst du das nicht aus. Allerdings gings dann nicht mehr, weil das Kind schon im Geburtskanal war. Ich lag auch nur auf dem Rücken, die wollten immer dass ich aufstehe, aber keine Chance :|N , da hätten sie einen Kran gebraucht. Ich habe damals sehr heftig geblutet, wollte eigentlich eine Unterwassergeburt, hörte sich so schön an ;-D Da wäre ich denen schneller weggestorben, als die hätten schauen können. Das hat mir die Ärztin gesagt. Auch fehlte uns zwischen durch der Sauerstoff, d.h. ich war einmal kurz komplett weg. Da kam dann 2 Tage später die Hebamme, nahm mich weinend in den Arm und meinte "wir dachten du stirbst uns weg". Also mit alle dem Wissen hätte ich, wenn ich noch ein Kind bekommen hätte, einen Kaiserschnitt machen lassen. Ich lag nach der Geburt sowieso 1 Woche im Krankenhaus, da wäre es egal gewesen.

    Ich hatte auch keine Chance auf eine natürliche Geburt, obwohl ich mir diese sehr wünschte.


    Manchmal ist das einfach so. So hart es klingt, aber früher wäre man einfach gestorben, wenn bei der Geburt etwas schief ging. Heute werden ( zum Großteil, ich zähle da mal die WKS nicht mit) in dieser Hinsicht KS gemacht.


    Und ehrlich gesagt bin ich darüber sehr froh. Ich wäre nämlich, vor 100 Jahren an meiner Geburt gestorben, genauso wie mein Nachwuchs. Und ich denke, das muss man sich ab und an mal vor Augen halten, wenn man mal wieder tieftraurig seiner Wunschgeburt hinterherheult.


    Trotzdem finde ich es für jede Mami sehr schade, wenn sie um einen KS nicht drumherum kommt. Mir ging es eine ganze Zeit lang sehr mies deswegen. Ich fühlte mich schlecht, ich vermisste dieses Erlebnis, ich vermisste viel in meinem Wochenbett. Aber das ist zu verschmerzen, für den Gewinn, den ich dafür bekommen habe @:)

    Zitat

    "Aber ich schwöre dir, Kaiserschnitt wäre viel schlimmer gewesen"

    Ich kann ja nicht vergleichen, aber ich kann nur den KS aus meiner Sicht bewerten, und ich fand das einen Spaziergang. Mir war nur kotzelend von der Spinal, aber ansonsten, ich hatte nur in den ersten 12 Stunden danach Schmerzmittel gebraucht. Mein Kreislauf kippte zwar die ersten drei Tage ständig zusammen, aber trotzdem hatte ich keine starken Schmerzen. Nach 5 Tagen durfte ich schon wieder nach Hause.

    leana-Burgfest


    Wäre ich vor 100 Jahren geboren worden wäre ich auch bei der Geburt verstorben (Herzfehler) oder schon früher oder wegen meiner Kurzsichtigkeit von der Kutsche überollt worden.


    Soviele von uns wären nicht mehr da.


    Aber sei nicht traurig weil du einen KS hattest, am ende zählt nur das wohl von Kind und Mutter.

    Meine Frau hat alle unsere Kinder auf natürliche Weise zur Welt gebracht. Klar könnte es Komplikationen geben. Aber diese sind statistisch gesehen eher selten (<5%). Ich werde hin und wieder den Eindruck nicht los, dass nicht wenige Mediziner Dammschnitte oder Kaiserschnitte viel häufiger als sinnvoll und notwendig empfehlen, weil es für sie bequemer ist oder mehr Geld bringt- leider nicht unbedingt zum Vorteil der Mutter.


    Jede offene Wunde wie nach einem Dammschnitt oder Kaiserschnitt birgt höhere Risiken (insbesondere Infektionsrisiken) als eine natürliche Geburt, wenn eine Komplikation während der Geburt eher unwahrscheinlich ist.

    Zitat

    Achja: "Vom Stillen kriegt man Hängebrüste" ist ein Mythos.


    Die Schwangerschaft ist das "Problem".

    Nicht einmal das: Es gibt sehr viele Frauen ohne jegliche Schwangerschaft mit Hängebrüsten. Hängebrüste können viele Ursachen haben und sind nicht mal unbedingt Folge des Stillens. Vielmehr gibt es auch zahlreiche Mütter, die relativ viel gestillt haben und bei denen die Neigung zur Hängebrust keineswegs größer als bei Frauen ohne Kinder ist.

    sensibelman


    Ich hatte beim ersten Kind total Angst vor dem Dammschnitt, aber ich empfand es als erleichterung als ich den bekam, das Kind war auch dann direkt da.


    Und zum Thema Hängebrüste, es ist doch klar wenn eine Frau vorher körbchengrösse C hatte und durch das Stillen E bekommt, oder durch die Schwangerschaft und die Milch wieder weg ist, das Volumen schrumpft das da Haut übrig ist.


    Nicht bei jeder Frau, aber bei vielen ist das so. Aber zum Stillen sind die ja auch eigentlich gedacht, das sieht man doch bei den Ureinwohner bestimmter Stämme im Regenwald, in Afrika etc. da haben Frauen nunmal als Mütter eher "hängende" Brüste.


    Und mal ehrlich, das ist sogar normal, und würden wir nicht überall Bilder von prallen, straffen und voluminösen Brüsten sehen würde auch nicht so negativ davon gesprochen.

    Zitat

    mal einen Tag Bauchschmerzen

    Also das nominiere ich als die Untertreibung des Jahrhunderts :-o – wir sprechen von einer Geburt, oder? :-/ ;-D

    Zitat

    Ich hatte beim ersten Kind total Angst vor dem Dammschnitt, aber ich empfand es als erleichterung als ich den bekam, das Kind war auch dann direkt da.

    ;-D Ich hatte das Glück, eine Freundin falsch verstanden zu haben. Ich war der Meinung, sie hätte den Dammschnitt unter der Geburt gar nicht gemerkt, also war ich ganz entspannt, als ich die Schere auf mich zukommen gesehen hab... :=o Mir wurde aber bald klar, dass sie das so nicht gesagt haben konnte! ;-D




    Eine andere Freundin von mir plant für eine noch weit entfernte Schwangerschaft einen geplanten KS, weil sie denkt, dass es risikoärmer (sie hatte selbst wohl die Nabelschnur um den Hals) und schmerzfrei sei. :-/ Ich zitiere: "Gegen die Schmerzen nach dem KS gibt es Schmerzmittel!" :-X