WElches Babyphone?

    Ich kenne zwar verschiedene Dinge, auf die man bei einem Babyphone achten soll (funkentstört, schaltet sich nur bei Geräuschen ein, mehrere Kanäle...), habe aber keine Ahnung, welches ich kaufen sollte. Habt Ihr tipps für mich?

  • 16 Antworten

    Wir haben auch eins von Phillips und sind bestens damit zufrieden! Allerdings würde ich das nächste mal evtl. auf ein digitales zurückgreifen, da wir ab und an Störungen haben (es knarzt sehr häufig)

    Ja, an das Philips digital habe ich auch gedacht. Bei dem Angelcare hatte meine Freundin später eine relativ blöde Erfahrung gemacht. WEnn sich das Kind von der Matte bewegte, fing das Gerät laut an sich zu melden und der Kleine wurde wach. das war dann irgendwie kontraproduktiv.

    GINAGINA

    Mein sohn kam in der 26+ ssw zur welt. vor einem monat wurden wir nach hause entlassen und man hat uns empfohlen angelcare zu kaufen. vor 2,5 wochen piepste es nachts ganz laut, ich stand auf und mein kleiner war blass. er hatte für paar sekunden vergessen zu schnaufen. ich bin so dankbar dass es sowas gibt und einen rechtzeitig warnt. natürlich können die kleinen SPÄTER von der matte krabbeln aber bis dahin vergeht ja noch einige zeit. und am gefährlichsten ist ja die zeit am anfang.


    und so klein sind die matten auch nicht sodass die kleinen oft wegkrabbeln können. das baby von deiner bekannten ist bestimmt schon etwas älter oder?

    Hallo*:)


    Wir haben auch das Angel Care Babyphone. Die Matte musst du ja nicht unbedingt verwenden... Das Babyphone funktioniert auch ohne.


    Wichtig war uns, dass dieses Babyphone einen Reichweitenregler hat, den man abschalten kann. Dadurch ist die Strahlungsbelastung so gering wie möglich. Das Angel Care hat auch mit als einziges bei Öko Test mit "sehr gut" abgeschnitten"!


    Liebe Grüße

    Melissa


    Ist dann ja auch eine medizinische Indikation. Klar, dass er für Dich wichtig ist. Aber selbts wenn meine heute käme, wäre sie in der 37. SSW. Ja, das baby meiner Freundin ist jetzt schon drei ;-D. Damals war er so 1 Jahr alt oder so. Ich finde, wenn kein Anlaß zur Sorge bzgl. SID besteht, verunsichert so ein Gerät mich mehr.


    Aida


    Ja, das Öko-Test-Siegel fand ich auch sehr gut. Ach mal sehen ... Ist ja auch was dran. Ich lege auf Öko-Test ziemlich viel wert, gerade was die Strahlung anbetrifft. Ansonsten brauchen wir das Babyphone nicht all zu oft. Hier in der Wohnung hören wir die Kleine. Ist mehr, wenn wir zu meinen Eltern fahren.


    Hat jemand den gesamten Öko-Test-Artikel?

    @ Ginagina:

    Ich kopier dir mal den Bericht aus Öko-Test hier rein; die Testergebnisse lassen sich leider nicht kopieren:


    Ob Reichweitenkontrollen, Schlummerlichter oder anderer technischer Schnickschnack – Hersteller von Babyphonen haben tüchtig aufgerüstet. Nur eines wird dabei meist vergessen – die Belastung der kleinen Schläfer mit unnötiger Strahlung.




    Eltern wissen die Dienste des elektronischen Babysitters zu schätzen. Schon der kleinste Muckser des Babys wird sicher ins Wohnzimmer übertragen, und den alarmierten Eltern bleibt nur noch auszuhandeln, wer nach dem Rechten schaut.


    Die drahtlose Übertragung von Babys Alarmgebrüll funktioniert inzwischen nicht nur in den eigenen vier Wänden, denn die meisten Geräte haben Reichweiten von mehreren hundert Metern. Die 446-Megahertz-Walkie-Talkies mit Babyphonfunktion überbrücken unter günstigen Empfangsbedingungen sogar Distanzen von mehreren Kilometern. Dementsprechend hoch ist auch die Sendeleistung ausgelegt. Zusätzlich überprüfen viele Geräte mit einem regelmäßig ausgesendeten Reichweitensignal den Abstand zwischen Sende- und Empfangsstation.


    Wir haben 23 Babyphone auf Strahlenbelastung und bedenkliche Inhaltsstoffe testen lassen.


    Das Testergebnis


    Erfreulicherweise können wir diesmal zwei Babyphone mit "sehr gut" bewerten; zwei weitere Geräte verrichten ihre Überwachungsaufgabe immerhin mit "gutem" Erfolg. Allerdings mussten wir fast die Hälfte der Babyphone aufgrund der hohen Elektrosmogbelastung mit "mangelhaft" oder "ungenügend" bewerten.


    Besonders problematisch sind zwei Geräte von Hersteller Philips. Das Babyphone SBC SC 484 DECT und das Babyphone SBC SC 486 DECT arbeiten wie DECT-Telefone mit gepulster elektromagnetischer Strahlung und das als Dauersender.


    Nur die zwei "sehr guten" Babyphone halten im Netzteilbetrieb die Grenzwerte für elektrische Wechselfelder der weltweit akzeptierten TCO-Norm für Computermonitore ein. Bei allen anderen Geräten wird der Grenzwert von zehn Volt pro Meter (V/m) sogar in einem Meter Abstand noch deutlich überschritten. Erst bei einem Abstand von zwei Metern können wir hier Entwarnung geben. Was für einen Computerarbeitsplatz längst akzeptierte Norm ist, scheint also für die nächtliche Regenerationsphase von Kindern in der Regel nicht zu gelten. Dabei könnte man schon durch geerdete Zuleitungen und eine bessere Abschirmung Abhilfe schaffen.


    Bei den magnetischen Wechselfeldern überschreiten die von uns nicht bewerteten Netzteile in jedem Fall die TCO-Norm von 200 Nanotesla in 30 Zentimeter Abstand. Erst bei einem Abstand von einem Meter reduzieren sich die gemessenen Werte auf ein akzeptables Maß. Auch hier gilt einmal mehr: Abstand halten.


    Eine Reichweitenkontrolle gibt es bei 13 Geräten. Auf den ersten Blick eine nützliche Zusatzfunktion. Leider wird das Abfragesignal ständig in kurzen Intervallen ausgesendet. Zusätzliche Elektrosmogbelastung ist die Folge. Beim Angelcare Geräusch- und Bewegungsmelder AC 301-R und beim Reer Funk-Babysitter 5005 lassen sich die Reichweitenkontrollen abschalten, deshalb bekommen diese Geräte hier keinen Minuspunkt. Ohne Reichweitenkontrolle, dafür gleich als Dauersender konzipiert, ist das Fisher-Price Sounds ’n Lights Monitor Babyphon. Anders als bei den beiden DECT-Geräten wird hier aber keine gepulste elektromagnetische Strahlung eingesetzt, sondern ungepulste Analogstrahlung.


    Bei der Strahlungsstärke der Funkimpulse, gemessen in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²) zeigt sich ein trauriges Bild. Während sieben Geräte in dem von den Herstellern empfohlenen Sicherheitsabstand von einem Meter mit geringen Strahlungsstärken arbeiten, disqualifizieren sich hier 17 Babyphone. Sie überschreiten den von uns als sinnvoll angesehenen Vorsorgewert von 100 µW/m². Besonders problematisch hier, neben den beiden DECT-Geräten, die neu zugelassenen Mobilfunkgeräte mit Babyphonefunktion.


    In allen Geräten bis auf das Vivanco BM 440 Eco Plus fand unser Labor chlorierte Kunststoffe. Nur fünf Geräte sind frei von halogenorganischen Flammschutzmitteln.


    Das haben wir untersucht


    Ist das Gerät ein Dauersender und hat es eine Reichweitenkontrolle, die sich nicht abschalten lässt? Eine weitere Belastung mit Elektrosmog tritt auf, wenn die Geräte mit gepulster elektromagnetischer Strahlung arbeiten. Auch erhöhte elektrische Wechselfelder in 100 bzw. 200 Zentimeter Abstand sowie eine erhöhte elektromagnetische Strahlungsstärke in 100 bzw. 200 Zentimeter Abstand fallen unter diesen Punkt. Umweltbelastendes Material sind halogenorganische Flammschutzmittel auf der Platine sowie PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt. Eine umweltbelastende Verpackung enthält PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe.


    Liebe Grüße

    Das ist aber häßlich ... Lieben Dank für die Info. Ich glaube, dass bei dem Test das Philips nicht sehr gute abgeschnitten hat. Oder?