bigla

    die letzte fg war am 07.04.05 und den positiven test hatte ich am 07.07.05 in der hand, der zyklus hatte am 07.06.2005 angefangen, also bin ich im 3 zyklus schwanger geworden.


    der Monat nach der FG war aber glaub ich anovulatorisch.


    geuebt haben wir im mai und im Juni, also stellte es sich recht einfach raus, obwohl es mir in dem moment wie eine ewigkeit erschien...


    jetzt bin ich 8+1 und damit weiter als je zuvor...


    ich hoffe so sehr dass das so bleibt :-)

    Neulich habe ich mir so meine

    Gedanken gemacht, weil ich einer Bekannten gehört habe, die ihr Kind in der 22. SSW zur Welt bringen mußte, weil es so krank war, daß es nach der Geburt kaum lebensfähig gewesen wäre. Und mir wurde bewußt, wie "glücklich" ich eigentlich sein kann, daß mir das erspart geblieben ist. Sowas muß echt mit das Schlimmste sein!!!! Irgendwo habe ich gelesen, daß es zu einer FG kommt, weil der eigene Körper gesund ist und sofort merkt, wenn irgendwas mít dem Kind nicht stimmt und es deshalb abstößt. Klingt ja auch irgendwie logisch!!! Eigentlich müßte man seinem Körper mehr vertrauen und stolz darauf sein, daß er sowas sofort erkennt!!! Wenn man tief in sich hineinschaut, weiß man auch, daß es gut so ist. Obwohl es trotzdem im ersten Moment nach einer FG schwer zu verstehen ist!!! Ich weiß, und dieses Geschwätz von wegen "wer weiß wozu es gut ist", "da war was nicht i.O", "es sollte halt noch nicht sein" regt einen nur auf!!! So schwer es auch ist zu verstehen, nach einer gewissen Zeit, nach einem gewissen Abstand, versucht man zu begreifen...

    oder die faeden

    von denen deren babys entweder kurz vor oder kurz nach der geburt gestorben sind...


    das kann ich zur zeit nicht lesen, ich bin froh wenn ich erst ma die ersten 43 Monate geschafft habe..


    je laenger man kommt, umso schlimmer wird es glaub ich. du baust eine bindung mit dem kind auf und die waechst mit jedem tag...


    auch wenn ich sagen muss dass diese bindung zu diesem Kind ganz anders ist als beim letzten...


    dieses unbefangene, unbeschwerte, leichtherzige ist etwas verloren gegangen...


    waehrend sich in der letzten ss jeder tag wie Kindergeburtstag anfuehlt, ist in dieser ziemlicher boden der realitaet aungesagt... ich will nicht auf wolke 7 damit der aufprall nicht so hart ist sollte ich fallen.


    eigentlich schade. aber einfach hoffen dass es gut geht und wir mit perfekten Kindern eines tages fuer unsere geduld belohnt, und fuer unseren schmerz entschaedigt werden.

    Ich hatte 2 FGs,

    die erste missed abortion in der 9. SSW. Ich hab damals eine ganze Weile gebraucht, um überhaupt zu realisieren, dass ich ss bin. Wir hatten schon ca. 3 Jahre nicht verhütet und nichts war passiert. So langsam hatte ich mich schon drauf eingestellt, keine Kinder bekommen zu können und vielleicht auch gar nicht zu wollen. So war diese SS doch eine Überraschung.


    Beim 1. US war dann kein Herzschlag zu erkennen, zur Sicherheit haben wir noch 3 Tage gewartet, dann AS. Ich war gefühlsmäßig so richtig auf der Achterbahn.


    Da ich ja nun wusste, dass ich ss werden kann, wollte ich es unbedingt wieder, ich habe sozusagen an nichts anderes mehr gedacht und es hat dann auch lange nicht geklappt. Erst als ich nicht mehr nur ans ss werden dachte, ein Jahr später, hats gefunkt. Meine Tochter ist heute genau 8 Jahre und 1 Monat alt.


    Zwei Jahre später war ich wieder ss ohne es zunächst zu bemerken, meine Regel war nach SS und Stillen eher eine Unregel. In der 9. SSW bin ich zum FA, alles war in Ordnung, in der 13. SSW war wieder kein Herzschlag mehr zu erkennen, wieder eine missed abortion. In Erwartung des 2. Kindes sind wir umgezogen, mussten viel renovieren, das hat etwas abgelenkt. Außerdem war Lea ja erst 2 und auch einigermaßen anstrengen.


    Es hat dann wieder ein Jahr gedauert bis zur nächsten SS, in der dann wieder alles gut ging, mein Sohn wurde vor 2 Wochen 5.


    Neulich kam mir in den Sinn, ob diese FGs wohl so eine Art Versuch waren, um des Reaktion des Kindsvaters zu testen? Naja, ist wohl zu weit her geholt.


    Die FGs haben mich jedes Mal zuerst heftig aus der Bahn geworfen, wohl auch, weil der Körper hormonell einiges verkraften muss. Ich kann mir aber immer recht erfolgreich einreden, dass es so, wie es ist, auch gut ist, sodass ich dann auch darüber hinweg gekommen bin. Der Kindsvater war da leider keine sehr große Hilfe.


    Und jetzt habe ich ja zwei gesunde Kinder, ich trauere nichts mehr nach.


    lg, illuma

    Hallo Iluma,

    Ich denke auch, daß wenn ich erstmal Kind/er habe, den "verlorenen Kindern" nicht mehr nachtrauere. Wenn man genau wüßte, daß es irgendwann nochmal klappt, würde man glaube ich auch eher einen Hacken hinter die FG machen und nicht mehr dran denken! Doch das kann einem leider keiner sagen :-( LG jenny

    Jenny,

    ja, klingt natürlich blöd, "wenn du erst mal Kinder hast, wirst du an die 'verlorenen' nicht mehr denken". So wollte ich das gar nicht verstanden haben, entschuldige bitte |-o


    Ich möchte es hier noch einmal betonen: Ich bin ja immer nur schwanger geworden, wenn ich es nicht so unbedingt und sofort wollte und die Abstände zwischen den SS waren recht groß. Und im Bekanntenkreis habe ich dafür noch weitere Beispiele: in einem Fall wurde ihm ärztlich bestätigt, dass er nach einer Mumpserkrankung (in der Kindheit) zu 90% zeugungsunfähig wäre. Nachdem die beiden ein Kind adoptiert hatten, wurde sie sofort schwanger, die SS verlief ohne Probleme! In einem anderen Fall hat ein Paar jahrelang alle nur erdenklichen Prozeduren über sich ergehen lassen, damit sie überhaupt schwanger wurde, 2x hat es geklappt, 2x FG. Irgendwann haben sie ein großes Fest veranstaltet und dort feierlich verkündet, dass sie sich nun von ihrem Kinderwunsch verabschiedet haben und das Leben ausgiebig zu zweit genießen würden. Im ersten großen Urlaub wurde sie ss und auch hier verlief die SS ohne Probleme.


    Persönlich kenne ich nur ein Paar, das erfolglos versucht hat, ein Kind zu bekommen, obwohl medizinisch alles in Ordnung schien. Die Frau ist aber gar nie schwanger geworden, hatte also nie eine FG. Aber nachdem ich selbst eine FG hatte, habe ich von so vielen gehört, dass es ihnen ebenso ergangen ist! Das hat mich nicht wirklich getröstet, ließ die Sache aber doch irgendwie "normaler" aussehen.


    Ich will dir nicht sagen "Sei nicht traurig". Im Gegenteil, sei traurig! Jeder Verlust, auch das ungeborene Leben, ist die Trauer wert.


    lg, illuma

    Hallo Iluma,

    ich weiß doch, wie Du es gemeint hast und daß es nicht bös gemeint war. Ich meinte es wirklich so, wie ich es geschrieben habe. Denn ich denke, erst wenn ich ein Kind habe und weiß, daß es auch klappen kann, fällt ein riesengroßer Stein von meinem Herzen und ich werde kaum noch an die FG denken. Denn ich weiß dann, daß es nicht an mir/uns liegt und es klappen kann und die anderen Kinder halt sehr krank waren und es besser so war.

    Hallo


    Ich hatte ca. 14 Monate vor der Geburt meiner Tochter eine Fehlgeburt in der 10. Woche. Eigentlich wolten wir ein Kind, war geplant, danach waren wir relativ unschlüssig, ob es Sinn macht, weil ich schon schon relatv "alt" bin.


    Dann ist es mehr oder weniger ungeplant passiert und wir haben uns riesig gefreut, hatten aber schon ziemlich Angst. Aber es ist eigentlich alles gut verlaufen. Meine Tochter ist jetzt knapp 2 Monate alt und kerngesund.


    Die Schwangerschaft wurde zum Ende ziemlich beschwerlich,- aber das lag mehr an den Ärtzen und der schlechten Beratung und Betreuung. Ich hatte eine neue FA und die war - selbst wohlwollend mal ausgedrückt- inkompetent und auch reichlich derb und gleichgültig.


    Ich musste ihr alles dreimal erzählen und sie hat sich auch einen Schnitzer erlaubt, den man eigentlich nicht erzählen darf.


    Ich kann jedem nur raten : 1. Den Arzt zu wechseln, wenn er unzufrieden ist und nur ansatzweise das Gefühl hat nicht gut beraten zu sein und 2. keine Angst zu haben.


    Wenn ich das mit 40 noch gepackt habe bei dem ganzen Stress, schaffen das auch viele andere, schätze ich.


    Es ist eher selten, das eine Frau wirklich eindeutig zu Fehlgeburten " neigt".


    In meinem Fall hat sich der Embryo nicht weiterentwickelt und es war kein Herzschlag zu sehen, ich fing an zu bluten, der Körper hat es schon angefangen abzustossen, wurde mir gesagt.


    Das passiert viel öfter, als man denkt und viele wissen gar nicht, das sie schwanger waren in solch einem frühen Stadium.