• Wie ist das nun mit den Ultraschalluntersuchungen in der SS????

    Hallo! Ich habe gerade gelesen, dass ab kommenden Jahr nur noch die 3 großen Ultraschalluntersuchungen erlaubt sein sollen - keine weiteren. Ich bin ja ein Gegner von reinem "Baby-TV" und finde es auch nicht so super, wenn werdende Eltern Bilder in 3D oder 4D ihrer Babys anfertigen lassen um sie rumzuzeigen, aber 3 Ultraschallutnersuchungen finde ich nun…
  • 42 Antworten

    Das verbot kommt ja auch nicht ohne weiteres, sondern weil es potentiell schädlich fürs Baby ist. Hier wird halt eingegriffen und versucht das Baby zu schützen. Wurde denn schon jemals jemand vom Arzt darüber aufgeklärt, dass das Baby eben schon etwas vom US mitkriegt etc? Ich nicht.

    Ich kann es schon verstehen, dass man das Baby sehen will etc, aber finde das Verbot durchaus gut.

    Fiorentina2017 schrieb:
    Ansiga9999 schrieb:
    Zitat

    Ich wünsche mir mehr Solidarität unter Schwangeren:)* Ja, ein Schall ändert wenig, aber im Zentrum sollte stehen was für die werdende Mutter angenehm ist. Manche sind anfangs zweimal die Woche da, andere sieht man fünfmal in neun Monaten. Beides ist in Ordnung und keine davon die bessere Mutter.

    Ganz genau, jeder sollte es so machen wie er (oder in diesem Fall sie) es am besten findet. Wer diese 3D oder 4D-Fotos haben möchte - okay! Ich persönlich finde es völlig unnötig und sogar lächerlich, aber würde mir niemals herausnehmen jemanden vorzuschreiben dass er das nicht tun soll!


    Eine Kollegin von mir prahlte letztes Jahr schon richtig damit, dass sie bis kurz vor schluss nur 5 Vorsorgetermine beim Arzt wahrgenommen hat (eine Hebamme hatte sie nicht für die Vorsorge soweit ich weiß). Und das obwohl sie vorher 2 Fehlgeburten und ein Windei hatte. Sie ist recht offen und spricht in der Arbeit über alles - "bewundert" wurde sie allerdings von niemandem für die wenigen Termine...

    Bei medizinischer Indikation wird ja eh weiterhin geschallt. Und wenn der Gyn ein US-Freund ist, wird er weiterhin schallen und einfach irgendwas finden, was das Schallen gerechtfertigt.


    Ich finde es allerdings befremdlich, das es bisher Ärzte gab, die US-Flatrates als Igelleistung anbieten und sonst nur streng nach „Plan“ schallen.

    Ich wurde aufgrund von Blutungen und einem sehr mobilen Kind im Bauch bei jedem Gyn-Besuch geschallt. Die US „zwischendurch“ waren aber immer nur kurz und aufs Nötigste beschränkt.

    Ich bin froh, dass ich mit dem Kinderwunsch durch bin. Ich würde nämlich durch drehen wenn nicht jedesmal geschallt worden wäre. Bei meinem großen wegen der vorangegangen Fehlgbeurt in der 14. Ssw. Und beim kleinen brauchte ich die Sicherheit, dass nichts auffällig ist, ich hatte nämlich so ein blödes Bauchgefühl. Letztlich hatte, das auch einen Grund und der kleine hatte eine LKGS-welche man zwar nicht im ultraschall gesehen hat, aber ich wusste, dass ansonsten nichts mega auffälliges ist.


    Mir hat's unheimlich Sicherheit gegeben. Wäre ich jetzt nochmal schwanger würde ich mitsicherheit nicht zum wiegen alle 4 Wochen zum Arzt rennen

    Also ich fand es genau bis zur 12. Woche auch spannend und dann noch zum großen Organscreening. Aber seit dem muss ich auch sagen dass ich den Termin nicht brauche. Ich hab jetzt nächste Woche einen oGTT und dann auch erst wieder Ende Januar oder Feburar den nächsten Vorsorgetermin. Ich spür den Kleinen ja. Das reicht mir völlig.

    tiramisu01 schrieb:

    Das verbot kommt ja auch nicht ohne weiteres, sondern weil es potentiell schädlich fürs Baby ist. Hier wird halt eingegriffen und versucht das Baby zu schützen. Wurde denn schon jemals jemand vom Arzt darüber aufgeklärt, dass das Baby eben schon etwas vom US mitkriegt etc? Ich nicht.

    Ich kann es schon verstehen, dass man das Baby sehen will etc, aber finde das Verbot durchaus gut.

    Ich habe mal recherchiert und es scheint keineswegs sicher zu sein, dass Ultraschalls schädlich sind. Es gibt keine höhere Fehlgeburts- oder Sterblichkeitsrate und auch bei der Entwicklung sind keine negativen Auswirkungen sichtbar. Das einzige ist, dass CTGs, die ja über mindestens 15 Minuten gehen, wohl das Babys in dem Moment "stören" sollen, aber von schädlich ist da keine rede.

    Und der Ultraschall vom Arzt dauert ja vergleichsweise nur recht kurz.


    Wenn ich ehrlich bin habe ich jetzt nicht den Drang mein Baby zu sehen und auf dem Bildschirm beim Rumzappeln zu beobachten. Babys auf Ultraschallbildern finde ich jetzt auch nicht sonderlich süß *g* Mir geht es mehr um das "es ist alles in Ordnung"-Gefühl und wenn man sieht, dass alles dran ist, das Kind zeitgerecht entwickelt ist und gut durch die Plazenta versorgt wird, dann beruhigt mich das enorm. Wenn man mehrere Kinder hat, dann geht man bestimmt entspannter in eine weitere SS, aber als Erstlingsmama mache ich mir halt leider ständig einen Kopf :-/ Und wenn es der Mama gut geht und sie sich beruhigt fühlt, dann geht es doch dem Baby auch gut, oder?! @:)


    Naja, mal sehen was der Arzt Anfang Januar sagt. Ich werde ihn auf jeden Fall mal auf die Ultraschalluntersuchungen ansprechen

    Eukalyptusbaum schrieb:

    Also ich fand es genau bis zur 12. Woche auch spannend und dann noch zum großen Organscreening. Aber seit dem muss ich auch sagen dass ich den Termin nicht brauche. Ich hab jetzt nächste Woche einen oGTT und dann auch erst wieder Ende Januar oder Feburar den nächsten Vorsorgetermin. Ich spür den Kleinen ja. Das reicht mir völlig.

    Ja, ich denke sobald man das Kleine spürt, gibt einem jede Bewegung diese Sicherheit. Aber bis dahin möchte ich schon vom Arzt so eine Art "Bestätigung" haben.

    Mein Frauenarzt hat noch nie diese "Pakete" angeboten - meine Schwester und einige Freundinnen gehen zum gleichen Arzt und da gab es in deren SS nie so Angebote. Was ist denn das eigentlich?

    Also es gibt bei meinem Arzt diese „Pakete“ schon. So und so viele Ultraschall Bilder, dann auch 4D Ultraschall Bilder wenn man möchte etc. Könnte jetzt gar nicht sagen was die kosten. Aber laut meinem Arzt nehmen die auch echt viele in Anspruch. Sie rät aber immer davon ab weil es einfach keine Garantie gibt dass du wirklich was tolles auf dem 4D siehst

    Zitat

    Das einzige ist, dass CTGs, die ja über mindestens 15 Minuten gehen, wohl das Babys in dem Moment "stören" sollen, aber von schädlich ist da keine rede.

    Ich würd halt selber Untersuchungen an mir selber, die keinerlei Mehrwert bringen und mich "stören" ja auch nicht durchführen lassen, nur weil sie nicht "schaden".

    Warum sollte ich dann damit mein Baby, das völlig schutzlos ist, stören? ":/


    Wir mussten zum erweiterten Organultraschall, der ging fast 1,5h %:| Das war wichtig, um gewisse Sachen vor der Geburt zu wissen, wurde auch von der Kasse übernommen.

    Das wird es ja auch weiterhin geben unabhängig von den drei Screenings.


    Ich persönlich würde aber halt dazu raten andere Maßnahmen zur eigenen Beruhigung zu ergreifen, als den Ultraschall, weil es eine Sicherheit suggeriert, die es einfach nicht gibt.

    LimitedEditionX schrieb:
    LilaLina schrieb:

    Du musst auch nicht alle 4 Wochen zum Arzt - ich lass z.B. die Hälfte der Vorsorge bei der Hebamme machen. Hilft mir wie gesagt persönlich mehr.

    Ich bin seit heute in der 7. SSW und suche seit 2 Wochen schon eine Hebamme. Bisher habe ich nur Absagen erhalten. Keine Ahnung wann Frauen sich eine Hebamme suchen sollen - vor der Zeugung des Kindes? 8-(

    .Mir hatte eine Hebamme mal erzählt, das sie teilweise Anrufe von Mehrgebärenden bekommt die sich schonmal einen Termin reservieren, weil sie davon ausgehen in den nächsten Tagen positiv zu testen. In der Mehrzahl der Fälle stimmte das wohl auch.

    Wobei und wie 'störst' du es denn mit dem Schall?

    Anscheinend bewegen sich die Babys beim CTG viel mehr und deshalb geht man davon aus, dass das Kind das CTG irgendwie "spürt". Meine Freundin meinte aber, dass es auch einfach sein kann, dass diese Dinger beim CTG (keine Ahnung wie die heißen), die einem auf den Bauch gelegt/geklebt werden einfach einen Druck an dieser Stelle am Bauch ausüben das Kind sich deshalb immer wegdreht. Sie meinte jedenfalls, dass diese Dinger immer recht fest angebracht werden...

    Was den normalen Ultraschall betrifft gibt es aber wohl keinerlei Anhaltspunkte, dass das Kind irgendwie gestört oder geschädigt wird. Das sind reine Vermutungen.

    Moosglöckchen schrieb:
    LimitedEditionX schrieb:

    .Mir hatte eine Hebamme mal erzählt, das sie teilweise Anrufe von Mehrgebärenden bekommt die sich schonmal einen Termin reservieren, weil sie davon ausgehen in den nächsten Tagen positiv zu testen. In der Mehrzahl der Fälle stimmte das wohl auch.

    Das würde durchaus erklären, warum ich bereits jetzt nur Absagen erhalte, weil "keine Kapazitäten mehr frei sind" oder ich "zu spät dran bin" (haben mir tatsächlich 2 Hebammen als Grund genannt!).


    Was die Hebamme angeht, sehe ich das relativ entspannt. Ich versuche nun eine für die Nachsorge zu finden und wenn keine aufzutreiben ist, dann wird es auch irgendwie ohne gehen. Muss ja. Notfalls leihe ich mir so eine Babywaage in der Apotheke aus und wiege meine Kind selber, mache einen Extra-Termin bei der Kinderärztin o.ä.

    Fiorentina2017 schrieb:

    Wobei und wie 'störst' du es denn mit dem Schall?

    Ich weiß jetzt nicht ob beim "Babyschall" und bei Ultraschallbehandlungen vergleichbare Wellenlängen verwendet werden, aber bei letzterem erhöht sich z.B. die Temperatur des beschallten Gewebes. Dem Körper wird Energie zugeführt. Was bei Behandlungen natürlich Sinn macht. Länger andauernde Schmerzen (so meine Erfahrungen) sind da nicht ungewöhnlich.


    Ultraschall wird auch zur Reinigung von Materialien genutzt. So ohne sind Ultraschallwellen also nicht.


    Ob dies für einen Fötus bei ständigen Wiederholungen wirklich problemlos ist, wage ich zu bezweifeln.


    Aber wie will man Beeinträchtigungen eines Ungeborenen messen? Ich würde grundsätzlich keine Untersuchungen ohne Mehrwert und Grund machen lassen. Ob es sich normal entwickelt, kann man durch Ultraschall sowieso nicht beeinflussen.


    Und man sollte auch nicht vergessen, dass das Kontaktgel zumindest Auswirkungen auf die Haut haben kann.