Wie ist Euer Sportprogramm?

    Hallo liebe Mitschwangere!


    Mich würde mal interessieren, wie Ihr Euer übliches Sportprogram in der Schwangerschaft verändert habt bzw ob Ihr was geändert habt und was Ihr so an sportlicher Betätigung treibt. Oder ob Ihr sogar irgendwas neues anläßlich der Schwangerschaft angefangen habt.


    Ich bin nicht sehr sportlich von Hause aus, mache aber regelmäßig was. Normalerweise gehe ich je nach Zeit 1-2x pro Woche ins Fitneßstudio und mache dort Kraft- und Ausdauertraining. Weiterhin habe ich ein Pferd, das ich etwa 2x pro Woche 30-40 min reite. Generell habe ich schwangerschaftsbedingt noch nichts geändert, wegen unserer anstehenden Hochzeit bin ich aber siet ein paar Wochen aus Zeitgründen nicht im Studio gewesen *schäm*


    Wenn ich nach der Hochzeit wieder hingehe, werde ich wohl die Übungen für die Bauchmuskulatur vom Gewicht reduzieren und die Wattzahl am Fahrrad entsprechend der Herzfrequenz anpassen. Ansonsten schau ich einfach wie es so geht.

  • 14 Antworten

    Hey,


    ich dachte erst, der Beitrag wäre im falschen Unterforum gepostet... :=o Mein Sport-"Programm" war nicht-existent. Generell bin ich nach dem Lustprinzip verfahren. Wenn ich gemerkt habe, dass mein Körper Bewegung braucht, habe ich mich bewegt. Ich bin spazieren gegangen oder bin geschwommen. Ich würde auf jeden Fall die Ärztin oder die Hebamme fragen, was du noch machen darfst an Übungen! Krafttraining würde ich ganz weg lassen, ein bissl Ausdauer ist vielleicht okay. Ich würde mir kein Programm vorschreiben und strikt einhalten, es ist einfach momentan eine besondere Zeit und der Körper braucht seine Kraft für das Baby.


    Alles Gute für die Schwangerschaft und eine schöne Hochzeit!


    Birnbaum 39+1 SSW

    Zitat

    Krafttraining würde ich ganz weg lassen

    Warum? Hat doch zur Folge, dass sich die Muskeln abbauen und nach der Schwangerschaft total schlapp sind.


    Bauchmuskeln versteh ich, genauso würde ich Joggen wegen des Beckenbodens nur mit Rücksprache mit FA/Hebamme gehen. Aber gegen Schwimmen, Fahhrad, Yoga & Co. spricht doch nichts?


    Habe im Freundeskreis schon mehrmals mitbekommen, dass Schwangere, die während der Schwangerschaft ihr Sportprogramm (natürlich angepasst) weiter durchziehen, deutlich fitter sind, nicht so viel Wassereinlagerungen haben und auch nach der Schwangerschaft nicht über etliche Kilos, die nicht schwinden wollen, jammern.


    Eine Schwangerschaft ist ja auch keine Krankheit und so lange es keine Komplikationen gibt und es Mutter und Kind gut geht, würde ich weiterhin meinen Körper "in Form" halten.

    Generell ist es so, dass man in der Schwangerschaft Hormone produziert, die alle Muskeln lockern. Die Bauchmuskeln müssen nachgeben, die Gebärmutter muss wachsen können, der Beckenboden locker werden, daher auch das Sodbrennen. D.h. dass das Muskelgewebe insgesamt aufgelockert und nicht mehr so belastbar ist. Auch die Bänder werden weicher. Damit steigt, auch bei erfahrenen Sportlern, einfach das Verletzungsrisiko. Leichte Ausdauersachen sind sicher okay. Ich war auch immer viel in Bewegung vor der Schwangerschaft und habe auch versucht, nicht zum Walross zu werden, also weiterhin was zu machen. Aber der Körper tickt dann einfach völlig anders. Deshalb bin ich der Meinung, in der Schwangerschaft lieber kein Programm zu haben, dass abgearbeitet wird, sondern lieber ein bisschen das machen, was man gerade braucht.

    Ich weiss erst seit kurzem von der Schwangerschaft und werde auf jeden Fall weiter nach meinen Möglichkeiten Sport machen. Das heisst halt jetzt Crosstrainer mit Pulsuhr und daher (leider) deutlich langsamer, Krafttraining mit 10-20 Kilo weniger, mehr Wiederholungen und langsamer. Am Montag hab ich einen Termin mit dem Trainer, für "Bauchprogramm extra-fies", damit ich in den nächsten noch bauchlosen Monaten soviel vorarbeite, wie geht. Und auch sonst werd ich mir einfach vom Fachmann sagen lassen, was es für generelle Regeln gibt (nur, was er mit Studien belegen kann :p – keine urban legends). Ansonsten halt genauer hinfühlen, ob mir schwindlig wird o.ä. Aber aufhören – da wär ich unerträglich!

    Ich werde auch so lange wie ich mich gut dabei fühle alles machen. Bisher habe ich mit überhaupt keinen Beschwerden zu kämpfen, bin aber auch erst in der 18.ssw.


    Ich bin auch kein Sportler im engeren Sinne, will sagen ich mache generell nur was irgendwie noch Freude macht, mich selber quälen widerspricht meiner Couch-Persönlichkeit ;-D


    Ich bin mir sicher, daß ich es merken werde, wenn es mal zuviel an Gewichten ist oder ich auf dem Ergometer mehr aus der Puste komme oder so.


    Mit den gelockerten Bändern und der weicheren Muskulatur das simmt natürlich und ist ein Grund auf sportliche Höchstleistungen zu verzichten. Allerdings ist es je nach vorbestehendem Trainingszustand extrem unterschiedlich wo die Grenze zur hohen Belastung liegt. Ein Kollege von mir läuft Ultra-Marathon. Der würd sich für die 10km die ich tagelang bereuen würde nichtmal die Schuhe anziehen. Und er ist 15 Jahre älter als ich.


    Ich habe keinen großen Überblick, was Studien zum Thema Sport in der Schwangerschaft angeht. Aber es gibt Daten die belegen, daß "fitte" Schwangere besser durch die Schwangerschaft kommen, leichter und komplikationsärmer gebären und sich schneller erholen. Allerdings weiß ich nicht, wie das "fit" in diesem Fall definiert war und wie groß die Signifikanz war. Studien sind halt auch oft relativ... Ist mir aber auch egal, ich will spaß! ]:D Und den nehm ich mir so lange das geht.

    ich bin ab morgen in der 33. ssw und gehe auch nach wie vor ins fitnessstudio. zwar nicht mehr mehrmals die woche (bin einfach zu faul) aber so 1x pro woche schon noch. mache dann ca 45 min "kraft"training und 30-45 min ausdauer.


    krafttraining ist nicht mehr so ganz der richtige ausdruck. habe mit von den trainern in der 9. ssw einen trainingsplan anpassen lassen mit ziemlich wenig gewichten dafür mit mehr wiederholungen. trainiere eigentlich alle muskelpartien ausser dem bauch.


    bei der ausdauer verausgabe ich mich natürlich nicht mehr sondern schaue dass mein puls zwischen 130 und 140 bleibt. meistens strampel ich gemütlich aufm crosser. bin bis vor kurzem noch täglich ne stunde spazieren gegangen, aber das geht mit meinem hohlkreuz inzwischen nicht mehr wirklich.


    zusätzlich gehe ich einmal pro woche ne stunde schwimmen. das tut auch richtig gut, da merk ich mein gewicht nicht. das ist herrlich. zumindest bis ich das becken verlasse *ggg*


    mein gyn hat zu mir am anfang der sw gesagt ich darf sporttechnisch alles machen ausser tauchen und mountainbiken über 2000 meter höhe.... die hebi hat das so dann auch bestätigt. ich würde an deiner stelle den gyn fragen ob du weiterhin sport machen darfst. (wenn deine sw i.o. ist dürfte es ja kein thema sein!!!)


    lg und noch eine gute problemlose schwangerschaft @:)

    Ne, ich frag da keinen. Es ist alles ok bisher und dann mach ich das einfach. Mich interessiert einfach nur, wie die Mitschwangeren das so machen. Reine Neugierde... :=o

    Ich (jetzt 14.SSW) unterrichte zwei mal die Woche für 1,5Std Aquafitness und gehe noch zusätzlich zwei Mal die Woche mit Schwiegermama Nordic Walken. Habe bei meinem Sohn bis zur 26 SSW unterrichtet und bin bis zum Tag vor der Entbindung laufen gewesen.


    Momentan gibts das Programm noch vom Beckenrand aus, aber mit Fortschreiten der Schwangerschaft werde ich wahrscheinlich mit ins Wasser gehen da ich viel springe und schon weiß dass meine Sprunggelenke nicht wirklich stabiler werden über die Zeit.


    Jede sollte das so handhaben wie sie sich wohlfühlt. Die eine nach Bauchgefühl, die andere nach Programm. Aber man muss sich trotz allem ganz schnell von der Vorstellung verabschieden dass man durch exzessives Sporttreiben das "fett" werden aufhalten könnte. Der Bauch wird wachsen so oder so, man kann Wasser bekommen ob man jeden Tag schwimmt oder nicht, es kann Tage geben wo man einfach zu schwerfällig ist die Treppen hochzukommen. Aber wenn man sich wohlfühlt dann kann frau soviel sporteln wie sie möchte, denn ich wäre ohne Bewegung auch nur ein halber Mensch.


    Ich persönlich hatte allerdings das Problem dass mein Beckenboden so gut trainiert war, dass er sich über die Wehen nur schlecht öffnen konnte und ich eeeeeewig in der Eröffnungsphase festhing. Nach Absprache mit meiner Hebamme will ich jetzt eine bestimmte Entspannungstechnik (leider vergessen wies genau heißt) lernen die vielleicht diesmal den straffen Beckenboden ein wenig austrickst!

    Ich habe mit Beginn der Schwangerschaft mein Sportprogramm auf null runtergefahren.


    Ich habe allerdings die ersten 20 Wochen 3-20 mal am Tag gebrochen und konnte mir nur schwer vorstellen, im Fitti zur Toilette rennen zu müssen. Bis zur ca 24 Woche war ich auch so fertig und so müde und so erschöpft, ich hätte mich nach der Arbeit absolut nicht aufraffen können, irgendwas zu machen.


    Seit ca 4 Wochen gehts, ich könnte also wieder, aber jetzt hat sich so ne Bequemlichkeit eingeschlichen. Außerdem mag ich Sport nachdem man schwitzt und duschen muss. Ne STunde aufm Crosstrainer mit Herzfrequenz 120... ganz ehrlich, da hab ich keinen Bock drauf. Und Krafttraining... ich weiß, das das geht, meine FA hat mir gesagt, mit ca 80% Belastung könnte ich weitertrainieren, aber vom Gefühl her ist das zur Zeit einfach nicht dran, und ich denke man sollte auf sein Gefühl hören.


    Ich mach einmal die Woche Yoga (das zählt allerding so wie der Kurs ist, in meinem Leben nicht mal zum Sport, sondern ist eher so ein Warm-Up. Unschwanger müsste danach jetzt noch ne Stunde richtiger Sport folgen;-D) und ich laufe jden morgen zur Bahn statt den Bus zu nehmen, das sind ca 3 km.


    Laut meiner FA hätte ich ja sogar weiter reiten dürfen. Nur halt nicht runterfallen. Da man nunmal manchmal abfliegt (ich jedenfalls) und nicht dafür garantieren kann, dass es nicht passiert, hab ich das auch gelassen.


    Also, insgesamt wünschte ich, mir wäre es am Anfang nicht so schlecht gegangen, dann hätte ich Sport weiter gemacht. Jetzt hab ich für die letzten 12 Wochen auch keinen Bock mehr wieder anzufangen und freu mich aber wie sau auf meinen ersten richtigen Sport, bei dem hinterher alle Muskeln zittern und man sich nen neuen Körper wünscht;-D

    Ich find vor allem, dass während und nach dem Sport ich mich wieder wie "ich" fühle (im Gegensatz zum hormongesteuerten Brutkasten).

    Ich hole das Thema mal wieder aus der Versenkung, weil ich es nach wie vor interessant finde.


    Optisch bin ich inzwischen ziemlich eindeutig schwanger und befinde mich in der 34/35. Woche.


    Mein bisheriges "Programm" lief weiter so wie ich es oben beschrieben habe, ich hab es regelmäßig meinen Möglichkeiten angepaßt. Seit ein paar Wochen war ich allerdings nicht mehr im Studio, weil ich es da im wesentlichen aufs Ergometer fahren reduziert hatte und ich aktuell lieber mit dem Hund ne kleine Tour auf dem Fahrrad mache. Das Wetter ist ja super.


    In den letzten Wochen bin ich mehrfach mehr oder weniger entsetzt von Freunden und Bekannten gefragt worden: "Du reitest noch?" "Du fährst noch Fahrrad?" "Du kaufst noch selber Getränke?" "Du streichst noch selber an?" etc.


    Ja, klar mache ich. Alles langsamer und entspannter und nur so weit wie ich mich selber gut dabei fühle, aber ich mache das noch. Warum soll ich meinen Alltag mehr einschränken als nötig.


    Unabhängig davon verläuft die Schwangerschaft weiter unkompliziert und wenn ich ein wenig spazieren reiten war, sind meine ISG-Schmerzen, die sich so langsam wegen der lockerer werdenden Beckenbänder einschleichen, auch erstmal wieder weg.


    Allerdings miste ich seit 2 Wochen nicht mehr selber den Pferdeauslauf ab. Danach taten mir die ISG immer weh und einmal kam es sogar zu einer echt unangenehmen Blockierung, die ich aber wieder "wegreiten" konnte. Aber bis ich da aufm Pferd war und die ersten 100m... :-X %:|


    Mit exzessiver Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen habe ich bisher zum Glück nicht zu tun *Daumen drück*. Auch ansonsten bin ich bis auf ein zweitätiges Sodbrennen letzte Woche von jeglichen Schwangerschaftsproblemen und Problemchen verschont geblieben. Ich hoffe sehr, daß das so bleibt...

    Das thema finde ich auch gut!


    Ich bin jetzt in der knapp 21 ssw mit zwillingen und mache fast alles so wie vorher.


    Laufen tu ich jeden 2 tag 1-2 stunden, kommt darauf an wieviel zeit ich habe, dann reite ich noch fast jeden tag mehrere stunden, meistens ganz ganz früh in der früh bevor alle (meine tochter oder mein mann) aufstehen, herrlich! Sooo und dann mache ich noch 2-3x mal die woche kraftraining, allerdings mit weniger gewicht aber dafür mehr wiederholungen. Motorrad fahre ich auch für mein leben gerne wenn es richtig schön draussen ist, mit´n radl bin ich natürlich auch bis zum tag der geburt unterwegs. Ebenso male ich aus wenn es was zum malen gibt und schleppe getränke und fremde kinder durch die gegend. ;-D


    Draussen im garten haben wir einen grossen pool und dort verbringe ich natürlich auch eine menge zeit wenn es das wetter erlaubt.


    Ach und arbeiten gehe ich ja auch noch hahahaha. ;-D


    Geändert hat sich also gar nichts eigentlich. Ich finde es toll und würde nichts davon nur wegen einer schwangerschaft die ganz normal verläuft aufgeben. Mein körper dankt es mir natürlich auch.

    Ich bin jetzt bei 37+3 angelangt und habe meine sportliche Aktivität auf schwimmen, gelegentliches radeln und spazieren reiten reduziert. Alles andere wurde mir irgendwie zu anstrengend. Aber nebenher läuft ja auch noch unser Kinderzimmerausbau, Langeweile kommt also nicht auf... ;-D

    Ich wollte weitermachen wie vorher, aber mein Körper hat mich im Stich gelassen. Nach 2km joggen schnaufe ich schon wie ein Walross, und wenn ich nur 4 Stockwerke Stiegen steige, ist mein Puls unter der Decke. Ich muss mich also auf Crosstrainer, Fahrrad und Situps beschränken und da auch langsamer machen. Meine Alternative: morgens dehnen und Theraband-Übungen. Hat den Vorteil, dass ich das wohl langfristig durchziehen werd können.