Wie lange dauert es Blutbildungs- und Gerinnungsstörungen abzuklären?

    Hallo zusammen! *:)


    Ich bin in der 37. SSW und war heute zum Aufklärungsgespräch bezüglich einer möglichen PDA in der Geburtsklinik.


    Die Anästhesistin hat bei mir nun Bedenken, dass evtl. eine Gerinnungsstörung vorliegen könnte.


    Grund für ihre Annahme sind:

    - Neigung zu großen blauen Flecken auch bei nur leichten Stößen

    - rd. 1 Liter Blutverlust bei der vorangegangenen Notsectio, Hämatome an der Narbe

    - In beiden Schwangerschaften Probleme mit vaginalen Blutungen, Nasenbluten, Zahnfleischbluten.

    - Letzte größere Schnittwunde am Finger schloss sich nicht innerhalb von wenigen Minuten von selbst, es half nur ein temporäres Abbinden des Fingers.

    - familiäre Vorbelastung (Neigung zu extremen blauen Flecken auch bei Mutter und Oma vorhanden, Mutter hatte bei zwei von zwei Geburten Probleme mit übermäßigen Blutungen und brauchte hinterher teilweise Blutkonserven).


    Ich muss jetzt beim Hämatologen abklären lassen, ob eine Gerinnungsstörung vorliegt, sonst ist keine PDA und keine Spinalanästhesie möglich. Da meine Bauchprinzessin sich auch noch ständig dreht und auch gern quer liegt, steht auch ein geplanter Kaiserschnitt im Raum, der dann natürlich nur in Vollnarkose stattfinden würde.


    Ich gehe davon aus, dass keine Gerinnungsstörung vorliegt, sonst hätte ich da wohl in der Vergangenheit in irgendeiner Form Probleme gehabt (vorallem auch außerhalb der Schwangerschaften).


    Ich möchte sehr gerne spontan entbinden, kann mir aber nicht vorstellen, dass ich es ohne PDA schaffe, da die Wehenschmerzen während der ersten Geburt einfach nur furchtbar waren und ich innerhalb von kürzester Zeit nicht mehr konnte. Die Eröffnungsphase war sehr kurz und ich hatte kaum Wehenpausen.
    Kurz: Die Aussicht keine PDA „als Hilfe zu bekommen“ bereitet mir Angst und lässt mich zweifeln, ob ich unter diesen Umständen tatsächlich spontan entbinden möchte X-\


    Kann mir jemand sagen, wie lange so eine Abklärung der Gerinnung braucht, vorausgesetzt ich bekomme einen zeitnahen Termin?

    Heute Nachmittag habe ich leider niemanden mehr erreicht.

  • 3 Antworten

    Also bei mir wurde ja die ganze Gerinnung auch komplett gecheckt vor den Schwangerschaften und das hat glaube ich schon 14 Tage bis zum Ergebnis gedauert. Da es bei dir aber eilt könnte ich mir vorstellen, dass die das auch schneller hinbekommen.


    Interessant wäre ja zum Beispiel bei dir das Van-Willebrand Syndrom. Da sind, wenn ich mich richtig erinnere die ersten Ergebnisse zwei Tage später schon da gewesen.


    Ich drück dir die Daumen.

    Hab grad mal nachgeschaut - zwischen Blutentnahme und Befundbericht lagen genau sieben Tage bei mir. War ohne Dringlichkeit, sondern die normale Laufzeit.


    Drück dir die Daumen, dass sich das zeitlich noch auskommt.

    Ich hatte heute den Termin beim Hämatologen. Blut ist abgenommen und ich soll in einer Woche erfragen, welche Werte bereits vorliegen, da nicht jeder Wert täglich bestimmt wird und das Labor sammelt.
    Ein richtiger Ausschluss einer Gerinnungsstörung ist in der Schwangerschaft wohl außerdem gar nicht möglich, da die Werte durch die Schwangerschaft verzerrt sind, aber es ist wohl möglich zumindest eine Empfehlung hinsichtlich PDA/Spinalanästhesie und dem damit verbundenen Risiko abzugeben.


    Mal sehen, ob das zeitlich noch hinkommt. Ich bin nun ja auch schon 38 + 1 X-\