Wie lange Nachtdienst?

    Es geht darum dass ich diese Woche positiv getestet habe, was mich auch sehr freut. Nach Berechnung müsste ich ungefähr 4+5 sein, also noch Super früh. Ich arbeite im Nachtdienst 10-12Nächte im Monat (2-4 Nächte pro Woche, aber auch mal ne Woche komplett frei)


    Dem Arbeitgeber möchte ich aber jetzt noch nichts mitteilen, da ich noch nicht lange dort arbeite und wenn ich aus dem Nachtdienst falle müsste jemand neues eingestellt werden. Wäre also etwas umständlich, daher würde ich schon gerne noch warten 8-12. Woche(?!)


    Körperlich ist die Arbeit nicht belastend, 70% sitze ich eigentlich nur rum und habe nichts zu tun. Da ich ein Nachtmensch bin, bin ich Zuhause auch eher nachts lange wach als tagsüber.


    Also tagsüber hätte ich hier wesentlich mehr Stress als nachts. Kann in dem Fall ohne große Bedenken solange im Nachtdienst bleiben, falls alles ohne Komplikationen verläuft oder sollte man auch in dem Fall so schnell wie möglich wechseln?

  • 18 Antworten

    Ja das weiß ich, es geht ja darum dass der Arbeitgeber im so frühen Stadium noch nichts wissen soll, falls doch noch was passieren sollte. Möchte erst 8-12. Woche was sagen. Wollte nur wissen in wieweit das Vorgehen so ok wäre.


    Und noch ne Frage, ab wann kein Koffein mehr? Jetzt schon verzichten oder erst ab ner bestimmten Zeit.

    Den Koffeinkonsum solltest du möglichst einschränken. Folsäure nimmst du schon?


    Eine Bekannte von mir ist Kinderärztin und hat noch bis zur 8. oder 9. Woche ihre normalen Schichten im Krankenhaus gemacht.


    Wann du es mitteilst ist ganz alleine deine Sache, dir sollte nur klar sein das dein Arbeitgeber aus dem Schneider ist wenn was passiert und du dich nicht gemeldet hast. Das geht dann komplett auf deine Kappe.

    Ja Folsäure nehme ich. Ich werde dann wohl bis zur 8. Woche erstmal warten. Kann mir nicht vorstellen, dass der Stress der hier tagsüber herrscht weniger belastend ist als die Nächte die wirklich ruhig und stressfrei sind.


    Mein Probezeit endet in Kürze und vorher würde ich ungern was sagen, falls dann doch was passiert, werden die sich sicher 2x überlegen ob ich nach der Probezeit bleibe ;-)

    Nimm das nicht auf die Leichte Schulter. Ich habe obwohl ich keinen Nachtdienst in meinem Beruf habe es trotzdem meiner Chefin gesagt, das ich SS bin. Und da war ich gerade in der 6´ten Woche. Ich arbeite in der Gastro als Buffetier (Getränketante) und da musste ich auch zum Teil schwer heben und das fiel dann komplett weg. Und zum Glück habe ich das so früh meiner Chefin erzählt denn sie konnte dann auf mich eingehen und hat mir leichtere Arbeiten auch aufgetragen. Ist zwar deine Sache was du machst, aber dein Körper braucht die Nachtruhe. Und das von Anfang an. Deshalb ist Nachtarbeit während der SS auch verboten.

    Da werde ich wohl einfach mal gut auf meinen Körper hören müssen, wenns nicht klappt muss ich wohl eher was sagen. Aber wie schon erwähnt bin ich eigentlich generell eher ein Nachtmensch, auch wenns nicht durch die Arbeit vorgegeben wird.


    Das größere Problem wird ohnehin nachher im Tagdienst zu arbeiten, da ich durch ne angststörung relativ eingeschränkt bin in der Arbeit mit Kollegen. Nachts habe ich ja meine Ruhe ;-)

    So einfach ist das gar nicht mit der Probezeit und der Schwangerschaft. Da du sobald dein Arbeitgeber bescheid weiß Kündigungsschutz hast. Allerdings ist das mit der Probezeit dann etwas heikel, aber ich habe schon gelesen das welche dann geklagt haben und Recht bekommen haben. Weil der Arbeitgeber nachweisen muß das er schon bevor er das wußte dir kündigen wollte in der Probezeit. Wenn du aus der Probezeit raus bist kann er dich gar nicht kündigen, denn selbst wenn er es nicht weiß, hast du die Chance es ihm dann noch mitzuteilen und sie müssen dich weiterbeschäftigen.


    Ich bin auch in der Probezeit schwanger geworden. Als ich es erfahren habe war ich in der 5 Woche. Da ich aber im Labor arbeite blieb mir gar nichts anderes übrig als es meinem Arbeitgeber zu sagen, weil das Risiko mit den Chemikalien ja viel zu groß ist. Mein Chef hat da ganz toll drauf reagiert, ich hab jetzt einen Büroarbeitsplatz und die Probezeit habe ich auch rum.


    Im Mutterschutzgesetz steht übrigens genau wielange und zu welchen Zeiten du arbeiten darfst.


    Gruß Zaubersaengerin (12+5)

    Zitat

    So einfach ist das gar nicht mit der Probezeit und der Schwangerschaft. Da du sobald dein Arbeitgeber bescheid weiß Kündigungsschutz hast.

    Ich glaube es geht ihr eher darum ob sie auch übernommen wird wenn sie was sagt und die Schwangerschaft dann nicht bestehen bleibt. Schließlich könnte der Arbeitgeber davon ausgehen das sie dann bald wieder schwanger wird und dann ausfällt.

    Du hast keine Pflicht, es deinem AG mitzuteilen. Solange kannst du lustig deine Nachtdienste schieben! Dein AG kann solange aber auch keine Rücksicht auf dich nehmen.


    Ich werde es auch erst ca. in der 15.-20.Ssw meine AG sagen. Wir werden bei Bekanntwerden der SS versetzt und da will keiner hin ;-) Das ist hier aber ganz übliches Vorgehen. Solange werde ich auch Nachtdienste machen müssen. Man muss halt auf seinen Körper hören, wie lange das geht!


    LG *:)

    Ich habe auch im Nachtdienst gearbeitet und erst ziemlich spät von meiner Schwangerschaft berichtet. Ich fand auch, dass für mich der Tagdienst stressiger gewesen wäre. Würde ich auch immer wieder so machen.

    Bloß wenn etwas schief geht dann darf sie ihrem AG nicht die Ohren voll heulen. Denn der ist wirklich aus dem Schneider. Vorsicht ist besser als Nachsicht und nicht jeder AG ist so ein Arsch und schmeißt seine Leute gleich raus. Nachtschicht mag zwar ruhig sein, aber mit der zeit braucht man ganz einfach seine Ruhe Nachts. Und das wird schon sehr bald sein. Auch Tagsüber wird es mit jedem Monat schwerer für dich werden auf Arbeit durchzuhalten und ich rede da wie auch andere Mamis hier, aus Erfahrung. Eine Schwangerschaft ist kein Spaß sondern für den Körper eine riesige Belastung.

    Warum sollte ich meinem Arbeitgeber etwas vorheulen wenn was schief geht, der weiß doch nichts. Ist ja wohl selbstverständlich die Verantwortung für sein handeln selber zu tragen ;-)


    Aber gut zu lesen, dass einige hier es ähnlich gemacht haben/machen und das scheinbar bisher ohne Probleme. Wenns nicht mehr gehen sollte, aus was für gründen auch immer, werde ich es ja merken. Dann MUSS ich halt eher Bescheid geben. Aber bis zur 8. Woche werde ich ansonsten wohl wirklich warten, wenn dann im Ultraschall alles in Ordnung aussieht, werde ich es wohl melden. Ich hatte vor 2 Jahren schonmal ne FG, weil sich von Anfang an keine Fruchthöhle um den Fötus gebildet hatte, war schon beim ersten Ultraschall zusehen, dass es wohl nichts wird und daher warte ich erstmal Ultraschall ab.

    ich kann die TE schon verstehen, wenn man erst kur wo arbeit und dann "direkt" schwanger wird, dann ist das für betribe mit schichtdienst echt ein "problem"... und es "fällt negativ auf" kenne ich aus "eigener" erfahrung leider.