Wieder keine intakte Schwangerschaft?

    Bereits letztes Jahr im Herbst war ich kurzzeitig schwanger, doch ich hatte Blutungen und der HCG-Wert war extrem niedrig (30) entwickelte sich zu langsam, bis er nach 3 Wochen (120) dann wieder zu sinken begann und dann nach weiteren 2-3 Wochen wieder auf Null war. Die ganze Zeit durch hatte ich Schmierblutungen. Im Ultraschall wurde zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendetwas gesehen.


    In diesem letzten Zyklus, bevor ich mir wieder die Spirale einsetzen lassen wollte (mein Mann ist derjenige mit dem starken Kinderwunsch und ich fühle mich nach der Fehlgeburt eigentlich noch nicht wieder bereit), hat sich nun doch wieder eine Schwangerschaft eingestellt, doch es ist einiges wieder nicht so, wie es sein sollte.


    Letzte Periode begann am 11.3.


    Eisprung/Befruchtung war ziemlich sicher am 25.3.


    Bereits seit 3.4. habe ich braun-rote Schmierblutungen bzw. Ausfluss (auf Toilette beim Abwischen, bzw. wenn ich drauf sitze tröpfelt es heraus, dreimal auch paar so kleine Schleimhautklümpchen), wirklich durchgängig, manchmal ist es auch richtig rot und ich hab bisschen Ziehen wie wenn die Periode beginnt, es ist aber nie so richtig stark.


    Am 6.4. ES+12 war der HCG bei 68


    Am 9.4. 4+1 bei 196


    Am 12.4. also gestern 4+4 bei 869 (!) und der Arzt hat etwas in der Gebärmutter mit 0,32 cm vermessen, wo er sich aber nicht sicher ist, ob es wirklich eine Fruchthöhle ist.


    Heute hat er dies mit 0,27 cm vermessen und ich soll es morgen im Krankenhaus kontrollieren lassen, damit eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden kann.


    Was meint ihr? Kann alles aber muss nichts oder?


    Mir geht es sehr schlecht, ich habe starke Kreislaufprobleme und möchte so gerne Bescheid wissen, was Sache ist.

  • 35 Antworten

    Ein guter Punkt ist: das hcg steigt toll an!


    Bei den Messwerten finde ich immer kritisch, auf mm zu achten. Bei dir geht es um 0,05cm, das ist ein halber Millimeter! Da ist doch die Wahrscheinlichkeit auch gegeben , dass es sich um einen Messfehler handelt. Vor allem, wenn man sich die Auflösung der Ultraschallgeräte anschaut und auch die wenigen Tage, die das Baby Zeit hatte, um zu wachsen. Bei vielen sieht man zu dem Zeitpunkt nur eine aufgebaute Schleimhaut...


    Meine Daumen sind gedrückt!

    Ich schließe mich Lalilala an. Das HCG steigt super und der Doc meint sogar schon etwas im Ultraschall entdeckt zu haben. Klingt doch erst mal super. Den halben Millimeter würde ich auch erst mal unter Messfehler verbuchen.


    Mich irritiert ja etwas, dass er dich morgen ins Krankenhaus zur Kontrolle schicken will, also ja eigentlich als Notfall. Hat er gesagt, warum er das für so dringlich bei dir hält bzw hat er dir ne Überweisung mitgegeben? Ich hätte ja nun eher erwartet, dass er dich in 1-2 Wochen wieder einbestellt (bei Beschwerden natürlich früher), bis dahin sollte er dann auch tatsächlich was erkennen können.

    Was das betrifft, bin ich mittlerweile desillusioniert. Ich war in meinem Leben 5x schwanger. Zweimal ging die Frucht schon am Ende des 3. Monats ab. Einmal war es eine Eileiterschwangerschaft, und zweimal verlor ich es Ende des 4. Monats. Beim letzten Mal hatte sich der gesunde Junge einen Knoten in der Nabelschnur fabriziert und sich damit selbst den Hahn zugedreht.


    Ich hatte extremen Kinderwunsch, bin aber kinderlos geblieben.


    Ich kann verstehen, dass Du wissen möchtest, was los ist. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen! @:)

    Also ich würde sagen, das sieht gut aus! Bei 4+5 hat mein FA im Ultraschall noch gar nichts gesehen; die Messdifferenz würde ich als bedeutungslos ansehen. Der HCG ist super und für eine Eileiter-Schwangerschaft sehe ich keinerlei Anzeichen. Du könntest noch den Progesteronwert testen lassen, wenn der auch hoch ist, ist eine EileiterSchwangerschaft fast ausgeschlossen.

    Oh, sorry, das mit der Blutung hab ich irgendwie nicht mehr auf dem Schirm gehabt.


    Ich kann auch gut verstehen, dass du dir sorgen machst und gern wissen möchtest was Sache ist. Meine Freundin hatte auch in beiden Schwangerschaften Blutungen, da waren es jeweils nur Hämatome. Sie musste sich schonen, aber es ging alles gut. Ich selbst hatte dagegen in 2 von 4 Schwangerschaften Fehlgeburten. Man kann es einfach nicht vorher wissen und die Angst bleibt wohl immer. Trotzdem kannst du nur abwarten was weiter geschieht und möglichst positiv denken. Ich persönlich glaube zwar nicht, dass das Denken einen Einfluss auf die Schwangerschaft hat (würde ja bedeuten, dass ich meine Fehlgeburten selbst herbei gedacht hätte), aber letztendlich tust du dir und deiner Psyche keinen Gefallen, wenn du jetzt schon von irgendwelchen worstcase-Szenarien ausgehst...


    Und davon abgesehen: Krankenhaus schadet ja auch definitiv nicht - mit ein bisschen Glück haben die bessere Ultraschallgeräte und es ist schon mehr zu erkennen...


    Bin gespannt auf deinen Bericht. @:)

    Also Eileiterschwangerschaft kann definitiv ausgeschlossen werden, das ist eine Fruchthöhle in der Gebärmutter und der HCG Wert ist bei etwa 3800 :-o


    Woher die Blutungen kommen, können Sie allerdings auch nicht sagen. Ich soll mich halt schonen.

    Das klingt - bis auf die Blutung - ja echt gut :)z wird sie denn schwächer? Und wie geht es dir sonst? Übelkeit? Kreislaufbeschwerden? Laune? Ängste?


    Wann hast du den nächsten regulären Termin?

    Hallo,


    mir geht es nicht gut, aber es ist lieb, dass nachgefragt wird.


    Ich fühle mich total überrumpelt und lebe momentan wie in einer Art "Blase". Alles fühlt sich so unwirklich an. Aufgrund der Blutungen, die immer noch andauern, war ich mir absolut sicher, dass diese Schwangerschaft wieder nichts wird und ganz ehrlich - ich war erstmal erleichtert.


    Hinzu kommt, dass meine Psyche total am Durchdrehen ist. Zuhause geht es ja noch, aber draußen bekomme ich desöfteren Panikattacken mit Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, dem Gefühl jeden Augenblick ohnmächtig zu werden. Und fast jede Nacht wache ich mit Migräne auf.


    Und ja, Ängste habe ich auf einmal Tausende. Um meine Gesundheit, die des Kindes, um die Zukunft, um unsere Beziehung, einfach alles.


    Heute war ich wieder beim Frauenarzt und die Fruchthöhle ist nun etwa 5,2mm groß. Dürfte alles also passen. Bluten tu ich immer noch und das auch immer noch rot und nicht weniger.


    Der Arzt hat mir tatsächlich auch Progesteron verschrieben und etwas gegen die Übelkeit und ein Vitaminpräparat, was angeblich helfen soll.


    Blut abgenommen wurde nicht mehr, Kontrolle in einer Woche.


    Ich kann mich absolut nicht freuen. Ich bin noch immer überzeugt, dass es nichts wird. Und das wäre nicht schlimm. Denke ich.


    Ich war sogar schon bei einer Beratungsstelle. Die Essenz: vielen Schwangeren geht es am Anfang so und ich habe wohl die Fehlgeburt letztes Jahr noch nicht verarbeitet und befinde mich im Ausnahmezustand. Dennoch soll ich in mich hineinhorchen und herausfinden, was ich wirklich will und was mir guttut.


    Ich werde weiter berichten.

    Ohje, du arme, da hat dich das Hormonchaos aber ordentlich erwischt. Die Ängste, Sorgen, die Frage ob die Schwangerschaft echt bestehen bleiben soll, wie das alles werden soll usw hatte ich auch alles. Dazu Schlafmangel, Übelkeit, extrem schlechte Laune und Kreislaufprobleme. Da half es auch nicht, dass es beides geplante Wunschkinder waren und die Fehlgeburten davor mich psychisch echt mitgenommen hatten. Gegen die Hormone kommst du erst mal nicht an. Meiner Erfahrung nach hilft da nur aussitzen und sich immer wieder sagen, dass es "nur" die Hormone sind. Bei mir war von den psychischen Symptomen her glaub so in der 8. Woche der Höhepunkt erreicht, danach wurde es wieder besser und ich hab nicht mehr alles ganz so schwarz gesehen bzw hatte ich den Eindruck wieder klarer denken zu können. Ist aber sicher auch bei jedem anders.


    Progesteron ist super, das schadet sicher nicht und falls der Gelbkörper etwas schwach ist stabilisiert es die Schgwangerschaft.


    Ich wünsch dir von Herzen alles Gute und dass dein Kopf zur Ruhe kommt. Es wird sich schon alles fügen.