• Wieder schwanger, FA sagt, ich muss abstillen

    Hallo, der Titel sagt eigentlich schon alles. Mein Sohn ist gerade 2 geworden und ich bin in der 8. Woche schwanger. War heute das erste Mal beim FA, es ist alles zeitgerecht entwickelt, Herz schlägt, alles prima, bin auch problemlos schwanger geworden. Nun hat die FÄ gesehen, dass ich meinen Sohn noch stille (er möchte es gern und ich habe nichts…
  • 47 Antworten

    Vielen Dank für Eure Antworten!


    Es ist definitiv so, dass die Milchmenge zurückgegangen ist, seit ich ss bin. Ganz weg ist sie aber nicht, wenn ich längere Zeit nicht stille (wenn ich arbeite oder über Nacht), dann sammelt sich auch immer wieder was an.


    Meinen Sohn stört das allerdings nicht groß, er nuckelt auch gerne, auch wenn nichts mehr kommt ;-)


    - manchmal sagt er dann, dass die Milch jetzt alle ist ;-D


    Wenn er sich selbst abstillte würde mich das nicht stören, es ist nur so, dass ich ihn jetzt ungern "mit Gewalt" abstillen würde, da ich selbst im Moment zusätzlichen Stress absolut nicht gebrauchen kann und dem Kleinen das auch nicht zumuten möchte.


    Werde also erstmal weitermachen wie bisher. Glaube auch nicht, dass mein Prolaktinspiegel so fürchterlich erhöht ist, da ich vorher, wie gesagt, immer ganz regelmäßig meine Mens hatte, problemlos ss geworden bin und die Milchmenge wie gesagt auch sehr zurückgegangen ist.


    LG Amaunet

    Lass es einfach auf euch zukommen :)* Vielleicht mag der Große dann von sich aus nicht mehr, wenn sich die Milch verändert.


    Viele Ärzte haben ein gestörtes Verhältnis zum Stillen. Mir hat damals, als mein Sohn 9 Monate alt war, ein Gyn gesagt, dass ich sofort abstillen soll, weil das meinem Kind schadet, dass ich es zu sehr verwöhne und dass dann ein verzogener Fratz daraus wird, wenn ich noch weiter stille :-o:-o>:( Ich hab den Doc nur so angeschaut :-o und war sprachlos - dass er mich nie wieder gesehen hat, muss ich wohl nicht extra erwähnen ;-) Mit fast 1 Jahr wollte mein Sohn dann selbst nicht mehr, weil wir bis aufs Frühstück alle Mahlzeiten soweit ersetzt hatten, dadurch die Milchmenge zurückging und ihm nicht mehr schnell genug Milch ankam :=o


    Meine Freundin stillt ihren 3,5 jährigen Sohn noch immer, er ist ein richtiger "Busenjunkie" ;-D und mag vom Abstillen noch garnix hören..

    also einen 3.5 jahre alten noch immer zu stillen find ich schon sehr bedenklich. da kann man jeden psychologen fragen. die werden alle das gleiche sagen....


    sowas versteh ich nicht. :|N

    Eine Bekannte von mir ist mit vier noch gestillt worden. Sie hat grad ihr Biologie Studium abgeschlossen, ist schon vor Jahren zuhause ausgezogen und lebt in einer festen Beziehung.


    Mir fallen spontan jede Menge Sachen ein die für die kindliche Psyche schädlicher sind als Langzeitstillen.

    Als ich meinen Sohn entbunden habe, lag im Nachbarzimmer ne junge Frau mit ihrer Tochter, die sie erst während der Schwangerschaft abgestillt hat. Das Mädchen war 7 !!!!


    Und sie hat so gar keinen gestörten Eindruck gemacht.


    Für mich persönlich wäre das nix....kurz nach den ersten Geburtstagen meiner Kinder habe ich sie abgestillt. Ich denke wohl mal, das sollte jede Mutter für sich entscheiden.


    Ich gebe zu, dass ich auch erstmal recht merkwürdig geguckt habe...aber ich kann mir nicht vorstellen, das die Psyche des Kindes dadurch irgendeinen Schaden nimmt:|N

    Also ich muss selber zugeben, dass ich bis 5,5 Jahren gestillt wurde. Das einzige Problem, dass ich dabei habe ist, wenn wir in der Schule drüber diskutieren, wielange man "normal" stillt. Keine Ahnung wieso, aber dass mussten wir im Religionsunterricht durchnehmen. Und alle faden das total pervers, wenn man länger als ein halbes Jahr stillt. Ich hab den Mund gehalten, sonst würden sich die nur das Maul zerreißen. Das Kind wird sicher nicht geschädigt, höchstens von den wirklich grottendämlichen Menschen, die zu einem sagen, dass man krank ist,wenn man so lang gestillt worden ist. Gott, die Leute haben ja selber alle komplexe.


    In China werden Kinder doch bis zum Schulanfang (5 Jahre) gestillt. Wsl nicht alle, aber bis vor einiger Zeit tat es noch eine breite Maße. Mei Schwester R. hat nämlich a Weltreise gemacht und überall Internetbekanntschaften getroffen und davon berichtet. Und in den arktischen Teilen der Welt bis 12 (bis sie halt in die Pubertät kommen).


    Tschuldige, aber was sind das für Menschen, die den Gedanken widerwärtig finden, wenn sie das gestillt werden aktiv mitbekommen hätten...


    Ich bin übrigens das siebte Kind in der Familie und jedes ist lange gestillt worden und alle (außer das erste) bei einer Stilphase gezeugt und geboren worden. Zwar haben die jetz 3 Augen, 7 Paar Ohren und Rüssel anstatt Nasen, aber das ist vernachlässigbar ]:D


    An den Neid, der beim Abstillen kommen kann, glaub i zwar nicht so sehr aber gut. Meine Erfahrung war, dass meistens (wenn zwei gestillt werden) das Ältere ein gewisses Ekelgefühl oder so entwickelt. *lach* obwohl es nicht mal vorgelebt wird... naja, is wsl individuell veranlagt.


    lg

    Heldien

    Bei mir war es so, dass meine Tochter nicht mehr ran wollte, als mein Kleiner geboren war. Sie sind 13 Monate auseinander. Ein paar mal hat sie noch getrunken, hats dann aber von alleine sein lassen...war absolut problemlos. Und selbst DA haben alle schon zu mir gesagt, wie ich denn ein 13 Monate altes Kind noch stillen könnte:|N:|N:|N


    Sie hätte ja schließlich Zähne und könnte vom Tisch essen....man, man, man...einige sind echt verbohrt.


    Wie du schon sagtest, in anderen Ländern ist das Gang und Gebe....aber wir Deutschen leben da anscheinend noch in ner anderen Welt, was das angeht...

    Bin auch grad schwanger (7. Woche) und hab meinen Sohn (knapp 11 Monate) noch gestillt (1-3 mal am Tag). Die FA meinte auch, ich sollte demnächst abstillen. Bin ziemlich dünn, und sie meinte, das wäre zu viel für meinen Körper. Außerdem hatte sie Bedenken wg der Eisenwerte. Ich dachte so bei mir, jaja, bis zum Sommer werden wir das mal ganz gemütlich angehen...


    Aber dann wurde mir das Stillen von Tag zu Tag unangenehmer, und die Milchmenge ging ganz drastisch zurück. So weit, dass wir nachts nach dem Stillen ein dauerbrüllendes Baby hatten. So hat es sich bei uns also von selbst erledigt. Ich leg ihn nachts noch an, aber danach gibts Pulle, die restlichen Stillmahlzeiten sind gestrichen bzw durch Flasche ersetzt. Ist für mich einfach zu schmerzhaft, wenn er versucht, aus der leeren Brust was rauszuholen. Hätte eigentlich gerne länger gestillt, aber die neue SS versöhnt mich mit dem ollen Pulverzeug. Eigentlich war mein Ziel, von Mumi auf Kuhmilch überzugehen. Ist halt anders gekommen als gedacht.


    Aber ehrlich, wenns klappt, würde ich auch weiterstillen!

    Hallo !


    Es gibt doch "Stillen" und "Stillen". Ich meine, die hier erwähnten ein-/zwei-/dreijährigen "langzeitgestillten" Kinder essen doch trotzdem vom Tisch mit und trinken ihr Wasser/Saft/Tee. Und dazwischen und abends gibts ein paar Schlucke MuMi.


    Oder geht es hier echt um vollzeitgestillte Kinder im fast-Kindergartenalter ?


    Amaunet, ich habe auch schon darüber gelesen, dass sich die Zusammensetzung der Milch wieder ändert, abgestimmt auf das Baby. Vielleicht wird sich dein Sohn dann selber "abstillen" weil ihm die Milch nicht mehr schmeckt. Dann wäre die Milch die "Böse" und nicht du.


    Ich selber halte nix vom Langzeitstillen aber wie heißt es so schön "was nicht schadet ist gut".


    Also...


    LG Silbermondauge

    Silbermondauge


    Klar, der Sohn meiner Freundin isst normal vom Tisch mit, aber zur Beruhigung wenn er sich verletzt hat oder abends beim Einschlafen braucht er die Brust.


    Ich persönlich hab nix gegen Langzeitstillen, hätte meinen Sohn gerne noch über den 1. Geburtstag hinaus gestillt. Ist bei uns eben anders gekommen... mal sehen, wie es beim 2. Kind dann irgendwann mal klappt. Hatte bei meinem Sohn anfangs (ca. 8 Wochen lang) viele Probleme, Milchstaus, Brustentzündungen, extrem wunde Brustwarzen, etc. teilweise war das Stillen anfangs echt die Hölle, aber ich habs durchgestanden und dann war das Stillen problemlos und wunderschön x:)

    Was ist denn in diesem Faden die Definition von "Langzeitstillen"? Also persönlich finde ich, mit 12 Monaten kann davon nicht die Rede sein, wenn die WHO empfiehlt, wenn möglich bis zu 24 Monate (teil)zu stillen... Wenn allerdings ein Kind lesen und schreiben, aber noch nicht ohne Mamas Brust einschlafen kann, halte ich das für seine psychische Entwicklung schon für bedenklich:-/

    Im übrigen empfiehlt die WHO nach meinem Wissen, sein Kind mindestens 6 Monate voll zu stillen...denn dann fängt das Kind auch an und will mal feste Nahrung. Das ist von Kind zu Kind natürlich unterschiedlich.


    Und voll stillen heisst, dass das Kind weder Wasser noch Tee oder sonstiges bekommt.


    Meine Kinder haben beide mit 6 Monaten angefangen Brei und Brot zu essen....darum geht es ja auch beim Langzeitstillen nicht.


    Selbstverständlich bekommt ein 3-Jähriger auch noch andere Nahrung....


    Aber bei aller Liebe, dann müssten ja alle Menschen in anderen Länder, wo es Gang und Gebe ist die Kinder bis ins Schulalter zu stillen, ja nen psychischen Knacks haben...das halte ich wohl für ausgeschlossen!

    laut meiner hembamme kann man problemlos weiterstillen die milch stellt sich dann von aganz allein weider um (alles auf anfang) und es könnte sein das dein großer sich dann abstillt weil die milch anders schmeckt ;-D