@ Ulmer Spatz

    ja, dass kann schon sein, aber nur weil mich dies oder das mehr aufregt, oder hier oder dort mehr sterben, ist es für das eine opfer, dass diese absurden Vergleiche hier liest ein absoluter hohn!!!!


    Stell Dir das schlimmste vor in Deinem Leben was Dir passiert ist!!!


    Und nun stelle Dir vor, dass ich komme und sage:


    "Was denn was denn, heute früh ist mir die Milch ausgegangen, dass ist mindestens genauso schlimm...


    Dass ist das, was in diesem Faden passiert!!!!!!!!!


    Nun wie fühlst Du Dich dabei? {:(

    Drizeps:

    Zitat

    Und dann wird hier ein Faden aufgemacht, in dem eine Person schreibt, dass Sie sich zu pornos hingezogen fühlt, in dem Kinder missbraucht werden, und siehe da alle haben mitleid!!

    Nein, das ist SO nicht richtig...

    Zitat

    Es ist auch überhaupt nicht so, dass ich an Kindern was finden könnte, absolut nicht. In den pronos hat mich lediglich der "Vergewaltigungscharakter", das "devote" so in den Bann gezogen. Ich hatte auch schon öfter nach Vergewaltigungsvideos gesucht, zum Glück keine gefunden, nur gefakte!

    Siehst du, kein Wort von: die Kinder haben mich heiß gemacht...


    Nochmal: auch ich will weder verharmlosen noch auf Psychologin machen, aber hier hat niemand kundgetan er/sie würde sich zu Kindern hingezogen fühlen, es ging "nur" ausschließlich und allein um das Machtgefälle...


    Im übrigen kenne ich ein paar Frauen die als Kind missbraucht wurden, sowohl von Bekannten über mehrere Jahre als auch einmalig von Fremden... Ein "normales" Leben führt jedoch keine von ihnen... Von einer "normalen" Beziehung mal ganz zu schweigen...


    Zwergi *:)

    Hallo drizeps74

    Nein, nochmals: ich verhöhne niemanden


    Nur tun mir halt zum Beispiel die vielen, vielen anderen Menschen, die unschuldig jeden Tag z.B. auf unseren Straßen sterben, genauso leid. Und dies sind nun mal viel mehr als die Opfer von Sexualmorden.


    Meinst Du, nur Vergewaltigungsopfer und ihre Angehörigen leiden? Nein, immer, wenn ein Mensch stirbt, ist das eine schlimme Sache.


    Wenn ich nachts rausgeh, ist es viel wahrscheinlicher, dass ich überfahren werde als dass ich durch einen Sexualstraftäter umkomme. Trotzdem stemple ich nicht gleich alle Autofahrer als potentielle Mörder ab.

    noch was...

    ... wenn Du Vergewaltigungsopfer ansprichst:


    Da kann ich umgekehrt sagen, dass jemand, dem ein lieber Mensch von einem betrunkenen Autofahrer totgefahren wurde, Dir wohl sagen würde, dass eine Vergewaltigung - so schlimm sie ist - das kleinere Übel darstellt - denn dieses Opfer lebt zumindest noch.


    Auch diesen Standpunkt kann ich nicht verurteilen, denn jeder nimmt nun mal seine Probleme am wichtigsten.


    Anders ausgedrückt:


    jeder, der Zahnschmerzen hat, glaubt, dass alle Leute, die keine Zahnschmerzen haben, automatisch glücklich sind.

    Zitat

    ja, genau was ich sagte, das Opfer kämpft ein leben lang damit, der täter nur ein paar jährchen...


    Ich kann nur sagen, es stirbt in einem etwas!

    Genau so ist es... leider..., wer glaubt, dass nach ein bißchen Therapie alles wieder gut ist, ist ziemlich auf dem Holzweg :°(

    Ja schon..

    aber:


    ich sollte die evtl. vorhandene früheren Mißbrauchserfahrungen nicht auf den jetzigen Partner so wirken lassen, daß eine neue negative Welle entsteht, d.h. praktisch daß eine Frau, die als Mädchen Mißbrauch erlebt hat, auch ein Recht auf normale Sexualität hat und nicht immer gleich von sich denken soll, daß sie ja ein Sonderfall ist und deshalb alles schärfstens beobachtet werden muß, was im Bett mit dem Partner passiert.


    Der frühere Mißbraucher ist nicht der jetzige Partner und ein sexueller Wunsch muß an und für sich nicht pervers sein, wenn er beiden Lust bereitet. Aber das gehört zum Weiterdenken in einen anderen Themenbereich, wollte es nur im Zusammenhang mit den letzten Kommentaren einmal loswerden!


    LG EP

    Zitat

    ein Recht auf normale Sexualität hat und nicht immer gleich von sich denken soll, daß sie ja ein Sonderfall ist

    das sehe ich durchaus genauso, aber der Weg dahin ist ziemlich steinig...

    Hallo,


    ich weiß nicht, ob es richtig ist, wenn ich mich hier noch äußere, da einige ja die Löschung des Threads gewünscht haben.


    Ich habe einige PNs erhalten, von Leuten, die ähnliche Probleme haben bzw. ähnliche Erfahrungen gemacht haben mit best. Bildern oder Videos im Internet. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich eine allzu große Ausnahme darstelle. Für mich stellt sich ja auch die Frage, wie schlimm meine Tat unter ethischen Gesichtspunkten war. Objektiv betrachtet, habe ich niemandem geschadet, auch nicht indirekt, da ich kein Geld für irgendwas bezahlt habe und nie tätig geworden bin und auch nie tätig werden würde. Zum einen, weil ich schlicht und ergreifend niemals dazu in der Lage wäre, einem Menschen oder Tier sowas schreckliches anzutun und zum anderen, weil ich keinerler Bedürfnis dahingegen habe sondern wie jeder normale Mensch eine große Abneigung gegen Sexualstraftaten etc.


    Ich bin auch der Meinung, dass sexueller Missbrauch einem Mord in nichts nachsteht. Ein Mord geschieht im besten Fall schnell und nahezu schmerzlos, ein Mißbrauch allerdings lässt das Opfer ein Leben lang unter dem psychischen Schmerz leiden. Ich kenne genug Opfer von sexuellem Mißbrauch und ich wurde selbst schon ein paar mal "angefasst", nicht vergewaltigt, aber das "bißchen" hat mich damals auch schon sehr aus der Fassung gebracht.


    Was mich stört ist, dass ich von manchen als Pädophile dargestellt werde, obwohl ich schon mehrfach gesagt habe, dass das nicht zutrifft. Aber davon ab: Selbst wenn ich es wäre, ist ein Pädophiler noch lange kein Straftäter und kann genauso wie jeder andere Mensch ein guter und liebenswerter Mensch sein.


    Und wie gesagt...ich habe schon seit Ewigkeiten keine Bilder und Videos mehr runtergeladen oder angeschaut, bestimmt über ein Jahr nicht mehr bzw. ungefähr seit Erstellen diesen Threads. Vielleicht einfach dadurch, dass ich mich endlich mal ausgesprochen habe. Das hat mir viel geholfen, auch wenn mich einige dafür verurteilen.

    Zitat

    ich weiß nicht, ob es richtig ist, wenn ich mich hier noch äußere, da einige ja die Löschung des Threads gewünscht haben.

    Ja, das ist gut, dann kann man alles totschweigen. Das ist überhaupt das Gute in unserer Gesellschaft. Entweder wir dramatisieren, diskutieren überflüssig viel, oder wir schweigen es einfach tot.

    Zitat

    Ich bin auch der Meinung, dass sexueller Missbrauch einem Mord in nichts nachsteht. Ein Mord geschieht im besten Fall schnell und nahezu schmerzlos.

    Das sehe ich anders. Mord ist mit nichts, aber auch gar nichts vergleichbar. Wie er geschieht ist dabei nicht entscheidend. Es gibt keinen sozialen oder guten Mord. Die Opfer leiden durch die Art und Weise des Mordes weniger. Gut für das Opfer ........ möglicherweise. Aber was ist mit den Eltern? Die leiden so oder so. Und das, so lange sie leben. Lieber missbrauchte Kinder, als ermordete.

    Zitat

    ein Mißbrauch allerdings lässt das Opfer ein Leben lang unter dem psychischen Schmerz leiden

    Das ist häufig so, wie bei den meisten traumatischen Ereignissen.


    Manche Dinge kann man verarbeiten, mit manchen kann man sich arrangieren, mit manchen kann man gar nicht leben.


    Darum muss es Opferhilfe geben. Aber wenn hier eine 12 jährige im Forum liest, dass es besser gewesen wäre, dass es besser gewesen wäre, wenn ihr Peiniger sie nach ihrem Mißbrauch angenehm und schnell tot gemacht hötte, weil sie lebenslang unter dem psychischen Schmerz leiden wird............


    Das ist doch eine Scheiß Aussage. Es kommt auf die Kompensationsmechanismen und Möglichkeiten des Einzelnen an.


    Ich jedenfalls würde trotz Mißbrauchs gerne weiterleben!

    Hallo Peter,


    das habe ich ja nicht gesagt. Mißbraucht UND getötet ist natürlich schlimmer als wenn der Täter nicht zum Mörder wird. Aber der einfache Vergleich Mord - Mißbrauch ist meiner Meinung nach überflüssig. Beides ist furchtbar und es ist eher subjektiv, was davon das schlimmere ist. Ich kenne zumindest genug, die sich selbst umbringen möchten, weil sie mit ihrem Mißbrauch nicht klar kommen. Die hätten sich gewünscht, wenn man ihnen das Leben danach genommen hätte, was ich total verstehen kann.


    Aus der Perspektive der Angehörigen ist es etwas anderes, deswegen kann ich deinen Standpunkt nachvollziehen. Aber in erster Linie sollte es ja erstmal um das Opfer gehen.


    Ich finde ja auch nicht, dass Mörder eine mildere Strafe bekommen sollten, sondern dass Vergewaltiger härtere Strafen bekommen sollten ;-)

    @distorted

    Zitat

    Objektiv betrachtet, habe ich niemandem geschadet, auch nicht indirekt, da ich kein Geld für irgendwas bezahlt habe und nie tätig geworden bin und auch nie tätig werden würde.

    Genau das stimmt nicht. Durch das Machen der Filme/Bider werden Kinder missbraucht. Durch die Filme werden Pädophile zur Nachahmung angeregt. Gemacht werden solche Filme nur, weil es Leute gibt, die bereit sind, dafür zu bezahlen. Du hast jetzt zwar kein Geld gegeben, aber irgendwer hat es getan, und sei es nur, um die Filme zu tauschen. Auch durch die ihrer Meinung nach "Unschuldigen-nur-mal-kuckenden" wird Nachfrage erzeugt.


    Wenn es in den Nachrichten wieder heißt, "Kinderschänder-Ring im Internet ausgehoben", dann bestand bei den meisten Erwischten das Vergehen darin, Filme und Bilder geladen zu haben (i. d. R. gegen Bezahlung).


    Jetzt bin ich sehr dafür, Bestrafungen solcher Vergehen nach Schwere der Schuld deutlich abzustufen. Und in deinem Falle ist dein Vergehen verhältnismäßig gering, so dass ich persönlich sagen würde, wenn du Reue zeigst und garantiert kein zweites Mal derart handelst, der Fall moralisch gesehen erledigt ist. Aber du solltest dir schon der Schuld bewusst sein.


    Gruß


    Johanna

    @ distorted

    Zitat

    das habe ich ja nicht gesagt. Mißbraucht UND getötet ist natürlich schlimmer als wenn der Täter nicht zum Mörder wird.

    Naja, das hörte sich aber anders an.

    Zitat

    Aber der einfache Vergleich Mord - Mißbrauch ist meiner Meinung nach überflüssig. Beides ist furchtbar und es ist eher subjektiv, was davon das schlimmere ist. Ich kenne zumindest genug, die sich selbst umbringen möchten, weil sie mit ihrem Mißbrauch nicht klar kommen. Die hätten sich gewünscht, wenn man ihnen das Leben danach genommen hätte, was ich total verstehen kann.

    Zitat

    ......... und was ist mit denen, die gerne weiterleben möchten? Mach doch lieber den Opfern Mut und nimm Ihnen mit Deinen Aussagen nicht die Vorstellung - trotz allem - ein Leben zu führen, das relativ normal ist. Du tust ja so, als wenn es eine Strafe wäre, nach einem Mißbrauch weiterleben zu müssen. Auch wenn es schlimm ist, es gibt weitaus schlimmere Traumen als eine Vergewaltigung oder Mißbrauch wie immer Du es nennst. Mal abgesehen, dass ein Mißbrauch nicht immer sexueller Natur sein muss.


    Aber das ist ein ganz anderes Thema.