Nicht so abschweifen

    Meine direkte Antwort auf die Frage des Schreibers ! Hattet ihr schonmal eine Frau im Bett oder zumidest in den Armen und dann im Gegenzug eine Magere so eine mit 0 Gramm Fett am Körper ??? Klar wenn man eine Frau hat möchte man sie zeigen dafür ist die zweite ganz gut aber wenns ums Bett geht wollen Männer was haben (nicht überteiben) aber etwas ist schon gut ! Sie wollen nähmlich eine Frau haben ! Klar denkt ihr euch jetzt wieder völlig oberflächlich aber die (mit etwas mehr dran) ist auch sonst eine berreicherung wenn man einfach mal vor dem Fehrnsehr sitzt ist das was zum Kuscheln und es ist einfach süß anzusehen (sexy) !


    Auserdem wenn eine Frau nur die ganze Zeit auf ihre achso perfekte Figur aufpasst ist das auch nicht toll anzuhören dann doch lieber eine die zu sich steht, denn unterhaltet euch mal mit einer achso perfekten und ihr hört raus sie ist nicht wirklich so das ist dieser innere Zwang durch den Druck der Medien ! Ein natürlicher Körper einer Frau hat Rundungen wenn die nicht da sind machst doch kein Spaß !


    :-) bis denne Virus

    Zitat

    Es ist zwar ein etwas heftiges Beispiel, aber im Grunde das selbe.

    Nein, das ist absolut nicht dasselbe. Im Gegenteil. Ein Unfall, Kranktheit ist Schicksal, ganz klar. Aber Dickerwerden - es geht nicht um ein paar wenige Kilo, die nimmt praktisch jeder zu, wenn er älter wird - ist Nachlässigkeit, Gehenlassen. Dickwerden MUSS man nicht, es passiert nicht einfach. Wie gesagt, für mich ist das Charaktersache, dass man in der Lage ist, sich soweit zu disziplinieren, dass man nicht richtig dick wird in der Partnerschaft. Ganz abgesehen davon find ich es abtörnend, dagegen kann ich nun wiederum nichts machen.


    Ein Mensch, der über die Jahre übermäßig zunimmt, ist innerlich keineswegs derselbe.


    Selbstverständlich gibt es Schlimmeres im Leben als Dickerwerden, natürlich. Aber darum geht es ja in diesem Thread nicht, Dickerwerden ist nicht einfach Schicksal.

    @ Monika

    Sorry aber ich muss das jetzt einfach mal los werden. Ich habe die ganze Zeit beobachtet was du so geschrieben hast und dachte die ganze Zeit naja das kam falsch rüber oder so, aber jetzt reicht es. Man könnte nicht meinen wie alt du bist. Ich dacht immer naja die Leut in meinem Alter sind halt so oberflächlich und so aber du hast mich vom Gegenteil überzeugt!


    Wenn man einen Menschen liebt, dann liebt man ihn egal ob er 50 oder 100 Kilo hat. Wenn du den Menshcen nur liebst wenn er 50 Kilo hat, dann solltest du dich schämen das Wort LIEBE in den Mund zu nehmen!


    Und dann will ich dir noch was sagen: von wegen dicker werden muss man nicht. Ich war früher mal magersüchtig, ich hab mich nur von obst ernährt. Wenn früher andere Kinder sich einen großen Eisbecher reingehauen haben hab ich viel lieber einen Apfel oder so gegessen. Oder Süßigkeiten?? Ne das moch ich nicht. So nun bekam ich von heut auf morgen eine Lebensmittelallergie. Diese wurde in kurzer Zeit so schlimm, das ich ungelogen 85% aller Lebensmittel nicht mehr essen dufrte weil ich allergisch dagegen war. Und am meisten bin ich gegen Obst und Gemüse allergisch! Da war es klar das ich zunehme. Ok ich geb zu ich könnt zum ausgleich mehr Sport machen, aber auf jeden Fallkonnte ich mir das nicht aussuchen.

    Von 50 kg auf 100 kg wäre ein Trennungsgrund für mich

    sofern es nicht krankheitsbedingt ist.


    Eine Frau nahm trotz Diät zu, es hatte sich herausgestellt, dass sie ganz spezielle Fette hervorragend resorbiert. Diese waren ausgerechnet in ihrer Diät-Nahrung. Eine Umstellung zu anderen Fetten brachte das Ergebnis- Ergo wo ein Wille auch ein Weg.


    Ich betone, nur wenn es wirklich nicht krankheitsbedingt ist.

    Samara

    Mein Gott, du bist ein spezieller Fall.


    Der Normafall ist, dass Fettsucht von falscher und übermäßiger Ernährung herrührt. Das und das Gegenteil, Magersucht, hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und nicht umsonst predigen Ärzte und Ernährungsexperten permanent. Schon bei Jugendlichen gibt es das Problem.


    Bei meinem Freund zum Beispiel ist es rein mangelnde Disziplin, das kann ich sicher besser beurteilen als du. Und mich ärgert das, es ist eine Art Gehenlassen, so ähnlich wie mangelnde Hygiene, nach dem Motto: Egal wie ich aussehe, du musst das akzeptieren, wenn du mich liebst.

    Mollige Frauen

    Leider habe ich die Diskussion erst jetzt entdeckt, deshalb hier meine Meinung.


    Ob jemand auf mollig steht oder nicht ist für mich zweitrangig. das muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist für mich, wie sich der Partner im Laufe der Zeit verändert, und wie mir das gefällt. Als ich meine Frau kennenlernte, war sie nicht ganz schlank, aber wohlproportioniert. Innerhalb der letzten 15 Jahre sind dann so ca. 50 Kilo hinzugekommen. Wenn hier gesagt wird, man liebt seinen Partner, ob dick oder dünn, muss ich dem widersprechen, es belastet dann eine Beziehung, wenn es den anderen Partner stört. Bei mir ist das jedenfalls so. Es kommen nämlich durch das hohe Gewicht weitere Einschränkungen hinzu, z.B. längere Spaziergänge. Die Kniegelenke sind stark angegriffen, ein künstliches Gelenk wird demnächst folgen, und das mit 43 Jahren. Wie oben gesagt, wenn jemand auf mollig steht ok, ich tue es jedenfalls nicht.

    Zitat

    Innerhalb der letzten 15 Jahre sind dann so ca. 50 Kilo hinzugekommen.

    Wie ist das passiert? Kann mir nicht vorstellen, dass es reines Schicksal war.


    Die gesundheitlichen Folgen sind ja bekannt. Bei euch ist es ja schon ziemlich krass mit der Bewegungseinschränkung.


    DiabetesII ist auch so eine Gefahr, gibt es heute schon bei Jugendlichen!

    Samara

    Zitat

    Wenn du den Menshcen nur liebst wenn er 50 Kilo hat, dann solltest du dich schämen das Wort LIEBE in den Mund zu nehmen!

    Liebe und Begehren sind zweierlei, mal abgesehen von allem anderen. Die Menschen stehen auf die unterschiedlichsten Dingen am Partner, manche sind noch viel "läppischer" als das Gewicht.


    Und wie gesagt, man darf Liebe nicht überstrapazieren, das ist egoistisch. Ich könnte genausogut sagen, wenn du mich liebst, achtest du auf dein Äußeres.

    monika65

    Wie ist das passiert? Genau weiß ich es leider auch nicht. Nach der Geburt des 1. Sohnes war es noch relativ ok. Nach der 2. Schwangerschaft 5 Jahre später fingen die Probleme richtig an. Es setzte dann ja eine richtige Spirale ein, wenig Bewegung/Gewichtszunahme, dadurch noch weniger Bewegung/noch mehr Gewichtszunahme usw. Und weil wir hier in einem Sexualforum sínd kann ich sagen, die körperlichen Einschränkungen spielen auch in der Sexualität eine große Rolle. Manche Stellungen sind gar nicht, oder nur sehr mühsam möglich. Ich für meinen Teil habe eigentlich schon resigniert, irgendwann sind die Kinder ja groß.....

    Aller sieben Jahre verändert sich der Mensch. Körperlich wie auch psychisch. Nun kann man sagen, dass es eine Kopfsache ist ob man Dick wird oder nicht. Also disziplinarische Ursachen hat. NEIN! Da wiederspreche ich auch. Wie schon gesagt, verändern wir uns aller 7 Jahre und auch der Stoffwechsel. Das hat gewöhnlich vererbungstechnische Ursachen. Also keine disziplinarischen. Ich will ja auch nicht abstreiten, dass es viel zuviele Leute gibt die sich falsch ernähren aber die Gene dürfen dabei nicht außer acht gelassen werden. Alles nur von einer Seite zubetrachten ist Einseitig. Wer von Natur aus nicht zum dickwerden neigt hat da schon gewaltige Vorteile. Allerdings sind diese Leute auch nicht vom fettwerden gefeit, wenn sie sich gehen lassen. Aber wer will das aus der Ferne beurteilen? Wer ist dazu in der Lage?

    reinerle

    möchte mich jetzt auch mal in die Diskussion einschalten. Habe ähnliche Erfahrung mit meiner Frau gemacht, als wir uns kennengelernt haben, wog´sie bei 1,70 cm ca. 75 kg, also wir man sagt, recht propper, gefiel mir aber sehr gut. Dann wurde sie mit unserem Sohn schwanger und hat während der Schwangerschaft über 30 kg zugenommen, und ist dann nach der Entbindung auf etwa 95 kg stehengeblieben. Das war mir dann doch etwas zu viel, da irgendwo jeder, wenn er ehrlich ist, doch gewisse Massstäbe an die Ästhetik setzt. Bin persönlich 1,91 gross und wiege 106 kg, bin Bodybuilder. Ich lege für mich selber sehr hohe Masssäbe in Bezug auf meine Figur, die ich aber nicht auf meine Umwelt übertrage, bin da völlig tolerant jedem gegenüber, der das anders sieht. Habe meine Frau auch nie unter Druck gesetzt, was das Abnehmen angeht, sie ist irgendwann selber gekommen und wollte abnehmen, weil sie einfach viele Sachen, die sie gerne angezogen hätte, nicht tragen konnte oder in der passenden Grösse nicht bekommen hat. Sie hat dann mit Weight Watchers in einem Jahr 20 kg abgenommen und jetzt ist wieder alles so, wie es vorher auch war, drall und saftig :-)


    Ich denke, grundsätzlich werden uns Figurideale einfach aufgezwungen, es macht kaum einer Werbung für Klamotten mit Molligen, immer Frauen oder Männer mit der perfekten Figur, dem perfekten Gesicht usw.. Sieht man in der Geschichte zurück, war das längst nicht immer so, man denke an die Rubensweiber, deren Figur zu dieser Zeit das gängige Frauenbild darstellte. Ich in den über 17 Jahren, die ich mit meinem Sport verbracht habe, vielen auch Übergewichtigen begegnet, die unbedingt abnehmen wollten. Da ich als Trainer tägig bin, habe ich viele auf ihrem Weg begleitet, aber interessant ist eigentlich, dass die wenigtsten aus eigener Initiative abnehmen wollten, sondern meistens aufgrund von Äußerungen ihrer Partner-/innen. Das kann man auch prima an den Erfolgserlebnissen absehen. Diejenigen, die aus eigenem Interesse abnehmen wollten, haben es auch meistens sogar über das Zielgewicht hinaus geschafft, diejenigen, die für jemanden anderen abnehmen wollten, sind häufig gescheitert. Letzlich mag ich persönlich lieber die etwas griffigeren Frauen, da diese sehr häufig auch eine viel positivere Lebenseinstellung haben, sie sind halt Genussmenschen, in allen Bereichen;-D


    Vernünftigen Menschen ist das uns allen aufgezwungene Schönheitsideal aus der Werbung eh´ schnuppe, deshalb sollte keine Frau meinen, Partnerlosigkeit habe grundsätzlich erst mal mit dem vermeintliche Übergewicht zu tun. Denn: dieses Übergewicht wird ja von anderen definiert, und es gibt immer jemanden, dem gerade diese Kilos über dem sog. "Normalgewicht" gefallen, also Kopf hoch.

    subzero99

    Irgendwie ist das hier nicht das richtige Forum, eigentlich gehört es in ein Partnerschaftsforum. Möchte aber nur noch eine Sache erklären. Als ich meine Frau kennenlernte, wog sie bei einer Größe von 173cm ca. 75Kg, 15 Jahre später waren es dann die besagten 125 Kg. Hier kann man sicherlich nicht mehr von mollig reden, hier gibt es andere Ausdrücke. Ich denke, ein Mensch mit soviel gesundheitlichen Einschränkungen braucht keinen Anstoß von außen, eigentlich müsste er seine Situation selber genau einschätzen können. Aber genau hier liegt das Problem.

    Donna77

    Zitat

    Wer von Natur aus nicht zum dickwerden neigt hat da schon gewaltige Vorteile.

    Das ist richtig, auf keinen Fall möchte ich das abstreiten. Aber von Ausnahmen abgesehen, kann es jeder schaffen, wenn er es will, bei einem vernünftigen Gewicht zu bleiben. Die Bandbreite ist doch ziemlich groß. Schlank bis mollig, das ist doch alles ok. Aber irgendwann beginnt das echte Übergewicht und da muss man bremsen, von Anfang an. Wobei wir wieder bei der Disziplin wären. Und ganz ehrlich, ich beobachte doch, was dicke Menschen essen und trinken, und vor allem welche Mengen. Wobei es natürlich auch die Dünnen gibt, die alles essen können, keine Frage. Aber die meisten bewegen sich doch irgendwo dazwischen und natürlich soll es auch dünne und dickere geben.