Impotenz

    hallo, servus. im februar 2005 mußte ich mich an meiner bauchschlagader operrieren lassen (sehr dringend.) ferner bekam ich 2 bypässe.


    meine bauchschlagader hatte 7 cm durchmesser. alo kam ich ins krankenhaus zur op.


    dort wurde ich dann vom rechten fuß über den bauch u, die rippen, unter der linken brust bis links hinter dem rücken aufgeschnitten.(als getrennt wie ein hähnchen) lag 11 std. auf dem op-tisch. dabei wurde vermutlich alles durchgetrennt was an nerven vorhanden war. 14 tage lag ich im künstlichen koma.


    vor dieser op war sexuell alles ok.


    doch danach (lange nach der der entlassung vom KH) bemerkte ich zunächst keinerlei sexuellen gefühle mehr. nach u. nach stellen sich allerdings wieder gefühle ein. ich bekamm ganz normale erektionen. selbst versuchte ich es mit handjob, bekam auch das gefühl zum samenerguß zu kommen, doch es kam nichts - es blieb alles drinnen. ich setzte meine versuch fort, aber bisher ohne spritzenden erfolg. leider ist es nun auch so, dass vermutlich frauen dies abschreckt, nachdem sie ausgiebig onaniert haben, aber nichts kommt.


    nun die eigentlich frage:" kann sich das wieder normalisieren?"


    u. wie lange kann das dauern?


    die lust kehrte inzwischen wieder zurück, doch der spritzeffekt bleibt aus.


    stößt frauen das ab, trotz starker errektion?


    wer kennt sich hier aus, wer weis rat, brauche ich einen urologen?


    wäre toll, wenn antwort kommen würde. diantus

  • 8 Antworten

    was für eine OP

    Hallo!


    So, wie du die OP beschreibst, kann ich sie eigentlich nicht nachvollziehen, und deswegen zweifle ich deine Beschreibung an. Ich selber habe eine Bypass-OP hinter mir, und da wurde über dem Brustbein aufgeschnitten, nicht mehr. Eine Bauch-Aorten-OP erfordert nach meinem Verständnis auch keine "Hähnchen-Trennung".


    Aber zu deinem Problem: Normaler Weise sollte sich die Empfindung und auch der Samenerguss wieder einstellen, aber das kann schon ein bisschen dauern. Bedenke bitte, dass bei solch großen OPs große Mengen an Narkotika verabreicht werden müssen, die sicher Auswirkungen auf den Hormonhaushalt und seine Wirkungen haben. Auch der psychische Aspekt sollte dabei nicht vernachlässigt werden.


    Einen Trost kann ich dir geben: Meine OP (5 Bypässe, aber die eigentliche OP ist bei einem Bypass die gleiche) liegt jetzt neun Jahre zurück, und mein Geschlechtsleben hat sich zwischenzeitlich (ziemlich bald, ca. nach einem Vierteljahr) wieder völlig normalisiert, also Gefühle und Ejakulation sind voll vorhanden. Das Gleiche wünsche ich dir!


    KanSon

    an kanson

    hallo. deinen zweifel möchte ich insofern ausräumen: es liegt nicht an den bypässen sondern an der bauchschlagader. mein brustkorb ist wirklich total aufgeschnitten gewesen. es sind immer noch die klammern drinnen, die sich deutlich spitz oben u. unten hervorheben. die bypass op habe ich locker weggesteckt, da funktionierte auch noch alles wunderbar. danach war´s aus. ich hab das nicht geschrieben aus jux u. tollerei, sonder glaubte echte hilfreiche antwort zu bekommen.


    schönen tag noch diantus

    ergänzung

    aleonor


    ganz einfach; von der rechten zu der linken rumpfbeuge mußte ein künslicher abzweig gelegt werden. zusätlich ein stand unter der rechten achsel, damit die beine mit blut versorgt werden, während die andere op lief. dabei vermute ich wurde an den samenleitern etwas durchtrennt. zufrieden?


    diantus

    Habe vier Bypässe im März 2002 erhalten... Hatte acht Wochen überhaupt keinen GEdanken an Sex verschwendet...


    Dann hat meine Frau mich "da" mal vorsichtig gestreichelt... Mich ganz langsam und vorsichtig masturbiert... Es kam, wie es nach langer Zeit kommen musste - schnell und viel... ;-D;-D;-D


    Etwa vier Wochen später hatten wir wieder Sex wie vorher, außer dass ich auf meine noch recht frische Wunde aufgepasst hatte... :)^


    Es geht heute genauso wie vor der OP... Also keine Angst... Wenn nicht - gibt es Ärzte und Psychologen...