Oh Gott...

    Welcher Piercer darf denn Injektionen vornehmen??


    Da wär ich aber mal ganz vorsichtig!!


    Betäubungen mit allem ausser Lidocain (äusserlich anwendbar) sind Blödsinn, gefährlich und ausserdem völlig unangemessen. Und Lidocain-Salben oder Sprays sind auch nur Placebos für die Nerven.


    Aber echt: Warum sollte man erst mit einem Stich Gewebe betäuben, um dann den anderen Stich nicht zu spüren? Zumal eine Injektion auch mehr wehtut als ein einfacher Stich durch. Und abgesehen davon schwemmt diese lokale Injektion das Gewebe ein Stückchen auf, so dass es sich anders verhält und ausserdem nach dem Abschwellen das Piercing eventuell schief sitzt.


    Ich finds wirklich schwachsinnig. Informiert euch doch mal bitte gescheit, bevor ihr eure Genitalien durchstechen lasst....


    (zB http://wildcat.de )


    Und geht um Gottes Willen nicht zu jemandem der euch ne Spritze setzt! Entweder es ist so ein "piercender Arzt" - die haben zu Recht einen super-schlechten Ruf. Oder der Piercer macht es ohne die rechtliche Handhabe, das darf ja nicht jeder, Injektionen in Muskeln, Venen, anderes Gewebe, nicht?


    Gruß,


    Berlinia

    Piercing

    Ich habe mich vor rund 6 Monaten auch in der eichel piercen lassen und habe seit ungefähr 2 Monaten keine Probleme mehr mit Schwellungen oder Reizung durch zb. Hosen. Bei mir wurde ausschließlich der Penis und nicht die Hoden betäubt, wobei keine Spritze gesetzt wurde, sondern ein Eisspray benutzt wurde. Auf keinen Fall eine betäubungsspritze setzen lassen, da dies sehr negative Auswirkungen haben könnte!LG Chris

    Eine effektive Lokalanästhesie kann nur ein erfahrener Arzt, im besten Fall ein Anästhesist vornehmen. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Peniswurzelblock, wie er bei verschiedenen Eingriffen am Penis praktiziert wird. Hierbei werden die abgehenden Nerven direkt im Bereich der Peniswurzel durch das Injizieren eines Lokalanästhetikums betäubt. Eine Lokalanästhesie direkt im betroffenen Gewebe ist aufgrund der Endständigkeit kontraindiziert, da es zu örtlichen Gewebsschädigungen bis hin zur Nekrotisierung führen könnte.


    Eine Blutungsgefahr ist relativ, prinzipiell muß man sich das Gewebe der Eichel wie einen Schwamm vorstellen, wenn die äussere Hülle durchstochen wird, wird es wohl auch bluten. Hinzu kommen weitere Faktoren, wie z.b: die Blutungsneigung des Gepiercten, eventuelle Erektionen, die Einstichstelle uvm.


    Je nach Piercing ist wochenlange Enthaltsamkeit unumgänglich... :-o


    Meine Meinung dazu ist, das man Haut usw. schon durch Piercings verschönern kann, aber durch funktionelles Gewebe, wie z.B. die Eichel, sollte man nicht stechen. Ich mache mir ja auch keinen Stecker ins Auge... ;-)