Warum beschneiden die Amerikaner so brutal?

    Mein Freund wurde wegen einer Phimose beschnitten. Eigentlich keine große Sache, seine Vorhaut ist seit dem etwas kürzer und die Sache war erledigt. Kürzlich kam jedoch meine Freundin mit ihrem Mann in unsere Sauna. Er war in Amerika aufgewachsen und ich sah, dass er ganz anders beschnitten was als mein Freund.


    Während man bei meinem Freund die Narbe kaum sieht, ist sie bei ihm sehr deutlich sichtbar. Was mich aber regelrecht geschockt hat, ist dass die Narbe nahe am Penisansatz liegt. Er muss also etwa dreiviertel seinen Penishaut verloren haben. Auch ist von einem Vorhautbändchen keine Spur mehr zu sehen. Gerade daran ist mein Freund äußerst empfindlich und es bereitet ihm große Lustgefühle, wenn ich ihn daran streichle.


    Als ich später meine Freundin mal darauf ansprach, sagte sie mir, dass diese Art der Beschneidung in Amerika völlig üblich ist und dass ihr Mann das ganz normal findet. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Es muss doch das Gefühl am Penis beeinträchtigen, wenn so viel abgetrennt wird. Mein Freund ist sehr glücklich, dass er nach der Beschneidung seine dicke Wulst am Eichelrand noch problemlos bedecken kann, denn er ist dort sehr empfindlich und könnte es sich gar nicht vorstellen, dass die Unterwäsche daran scheuert. Ist es für einen Mann nicht schrecklich, diese äußerst empfindliche Stelle nie mehr bedecken zu können?


    Ich verstehe nicht, welchen Sinn es haben soll, die Männer in Amerika derart zurechtzustutzen?

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    Meines Wissens

    ... ist der offizielle Grund der routinemäßigen Beschneidung von Säuglingen in den USA "Hygiene", was natürlich vollkommener Quatsch ist. Trotz wissenschaftlicher Widerlegung hält sich der Beschneidungswahn dort weiterhin hartnäckig, was nur noch mit dem Festhalten an Traditionen zu erklären ist (gehört sozusagen zur "amerikanischen Identität").


    Bleibt zum Schluß nur noch zu sagen, daß in einer freiheitlich-demokratischen Ordnung

    Zitat

    jeder seinen Körper beim Eintritt in das Erwachsenenalter unversehrt vorfinden soll

    Die Kinder, an denen herumgeschnitten wird, haben nie die Chance, selbst zu entscheiden. Sie haben auch nie erfahren, wie sich eine intakte Vorhaut anfühlt. Deshalb ist eine medizinisch nicht notwendige, routinemäßige Vorhautamputation ein Verstoß gegen die Menschenrechte.


    Allerdings wird wohl niemand mehr ernsthaft die USA als freiheitlich-demokratische Ordnung bezeichnen ;-)

    re

    Das was Vulva-Verehrer schreibt kann ich nur unterstützen. In den USA kann ich vieles absolut nicht verstehen: Bushs Kriegspläne, Todesstrafe, Waffen in jedem Haushalt, usw. Und der Beschneidungswahn gehört dazu, ich sage auch: das ist Kindesmißhandlung.

    Wieso eigentlich?

    Wieso wundert ihr euch eigentlich so über die "Sitten" der US-Amerikaner? Wenn das in Afrika passiert, wundert sich auch keiner. Wer sagt denn, daß die USA sonderlich "zivilisiert" sind?

    @Ami-Kenner

    Du irrst Dich!


    Es gibt in Europa und inzwischen auch zunehmend in Afrika, massive Aufklärungsarbeit über den Unsinn der Genitalverstümmelung. Die schlimmste Beschneidungsform ist die, bei der den Kindern mit Glasscherben die Labien und die Clit abgetrennt und dann alles, bis auf ein kleines Loch, zugenäht wird. Menstruationsblut kann nicht richtig ablaufen, Urin ebenfalls nicht. Aber der Mann kann "rein", was sehr schmerzhaft ist. Und wenn die Frau schwanger ist, wird sie vor der Niederkunft eben mal "aufgeschnitten".


    Hab mal einen hochrangingen muslimischen Geistlichen die Begründung für eine solche menschenverachtende Schlächterei erläutern hören: Mit Labien und Clit sei die Frau unrein und es könne zu Entzündungen im Genitalbereich kommen. Ausserdem sei eine Unbeschnitte wild und unbezähmbar und für keinen Mann begehrenswert. Eine Beschnittene hingegen sei fügsam, lieb und habe eine schöne rosige Haut.


    Vielleicht ähneln sich muslimische und amerikanische Einstellungen in ihrem blindwütigen Fanatismus zu sehr, als das beide sich tolerieren könnten?


    Trotzdem: kein Krieg gegen den Iraq!

    betrifft weibliche Genitalverstümmelung

    Diesen von mir verfaßten Text füge ich hier mal ein, weil er so gut paßt. Ein Foto vom vernarbten Rest einer verstümmelten Vulva gehörte noch dazu, aber vielleicht ist es besser, wenn Euch das erspart bleibt. (Fotos kann man hier nicht hochladen)


    Der Begriff "Beschneidung" ist Verharmlosung!


    Immer wieder tauchen Aufklärungsmaterialien oder Reportagen auf, in denen von einer "Beschneidung" von Frauen und Mädchen in einigen afrikanischen Ländern die Rede ist.


    Sind sich die Autoren dieser Materialien eigentlich darüber im Klaren, welch zynische Verharmlosung schon allein hinter dem Begriff "Beschneidung" steckt? Jeder Unwissende assoziiert den Begriff sofort mit der vergleichsweise harmlosen Vorhautbeschneidung beim männlichen Glied, die in Deutschland bei medizinischer Indikation (Vorhautverengung, Pimose) ambulant durchgeführt wird. Es ist deshalb nicht nur gefährlich, sondern schon eine regelrechte Manipulation, den gleichen Begriff kommentarlos in die Berichterstattung über weibliche Genitalverstümmelung zu übernehmen. Aufgabe der Berichterstattung muß es sein, dem Unwissenden mit der vollen Härte der Tatsachen zu konfrontieren. Das geht nur ohne beschönigende Begriffe!


    Primäre Aufgabe der weiblichen Genitalverstümmelung ist es, das sexuelle Empfinden der Frau durch Amputation von Klitoris und Schamlippen auf ein Minimum zu reduzieren oder unmöglich zu machen. Weiterhin soll der Frau jederzeit ihre Sklavenstellung vor Augen geführt werden, indem sie Sex nur unter erheblichen Schmerzen über sich ergehen lassen kann. Da die Frau ein Inventarstück des Mannes ist, wird das weibliche Lustempfinden als gefährlich angesehen. Die Frau könnte auf die Idee kommen, durch Selbstbefriedigung ihre eigene Sexualität zu entdecken oder sich selbst einen Partner zu suchen.


    Das männliche Gegenstück zur Genitalverstümmelung wäre die Amputation des vorderen Penisteils (der Eichel). Diese Praxis ist nicht üblich, weil 1.) die Zeugungsfähigkeit zerstört würde und 2.) der Mann sein Vorrecht auf sexuelle Befriedigung nicht mehr wahrnehmen könnte.


    In der nebenstehenden Abbildung erkennt man die volle Grausamkeit der weiblichen Genitalverstümmelung. Dort, wo einst die weiblichen Genitalien waren, herrscht gähnende Leere. Nichts als eine taube, bei Druck schmerzende Narbe ist dort geblieben. Die Vulva, das wunderschöne Organ, das oft mit einer Rosenblüte verglichen wird, ist unwiederbringlich zerstört. Man hat diesen Frauen das Leben versaut.


    Vorbildliche Aufklärungsarbeit betreibt http://www.terre-des-femmes.de/

    Ich frage mich ob afrikanische Männer sich so sehr von den Deutschen unterscheiden. Ihr Männer da draußen korrigiert mich, wenn ich mich irre. Aber wie würdet ihr es finden, wenn ihr mit eurer Frau schlafen wollt und sie fügt sich dabei schweigend in ihr schicksal, weils ie weiß, daß sie muss und ihr wüsstet die ganze Zeit dabei, daß ihr ihr in keinste Weise schöne Gefühle bereitet, sondern ihr sehr wehtut? Also ich kann mir nicht vorstellen, daß das irgendjemand toll finden kann!

    Lovely !

    ...noch weniger toll finden die Männer es, wenn sie nicht sicher sein können, das der Nachwuchs auch wirklich von Ihnen selbst gezeugt wurde. Wer außer die Frau selber, weiß wirklich sicher wer sie geschwängert hat? Da gibt es für Patriarchen nur die Möglichkeit, der Frau keinen Spass am Sex, und somit am fremdgehen zu lassen. Ausserdem haben Frauen, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt Teil am sozialen Austausch. Die Notwendigkeit ihren Sexualtrieb sinnvoll zu regulieren, beziehungsweise auf ihre Geschlechtsgenossen mittels sozialer Kontrolle einzuwirken besteht für diese Männer nicht. Hauptsache die Erbfolge ist gesichert!

    Lovely1

    Ich bitte Dich, was hast denn du für eine brutale Meinung über Männer?


    Klar gibt es primitive Prolls, die beim 3-min-Sex nur an sich denken. Aber es gibt auch genügend Männer (wie mein Schatzi :-) ), die sich liebevoll um das (sexuelle) Wohl der Frau kümmern, mehr noch, deren eigenes Vergnügen darin besteht.


    Zur Genitalverstümmelung: Zynischerweise übernehmen die Verstümmelung FRAUEN :-o : die Beschneiderin und ihre Assistentinnen. Und MÜTTER :-o :-o :-o sind es, die glauben, ihren Töchtern etwas Gutes zu tun, weil nur ein verstümmeltes Mädchen auf dem Heiratsmarkt Chancen hat. Intakte Frauen gelten als Huren und werden ausgestoßen.


    So mancher afrikanische Mann würde eine intakte Frau einer verstümmelten vorziehen, wenn er den Vergleich nur kennen würde.


    Die Schuldigen: Die religiösen Führer (Mullahs und christliche Geistige :-o ), die diese menschenverachtende Praxis dulden und/oder stillschweigend gutheißen (nach dem Motto: steht zwar nicht im Koran/Bibel, paßt mir aber ganz gut in den Kram, wegen Keuschheit und Gehorsam)


    schaut mal vorbei: http://www.terre-des-femmes.de

    Mäuschen

    "So mancher afrikanische Mann würde eine intakte Frau einer verstümmelten vorziehen, wenn er den Vergleich nur kennen würde. "


    Das stelle ich in Abrede! Frauen in Beschneidungs-Gesellschaften sollen keinen Spass am Sex haben! Sonst kämen sie eventuell auf die Idee, sich mit anderen paarungswilligen Männchen zu vergnügen! Schlafende Hunde soll man nicht wecken ;-)


    Viele muslimische Männer verfahren nach dem Prinzip: Die eigene Frau ist für die Pflicht, das Vergnügen hat man mit Männern.


    Nich umsonst ist dort die meistausgeführte Praktik der AV, auch mit den Frauen. Davon weden sie nicht schwanger und das Hymen bleibt auch heile. So einfach ist das...

    re

    Also da sehen wir es doch wieder. Pflicht Beschneidung ob bei Frauen oder Männer ist wieder mal ein überbleibsel aus einer Zeit die wir lange hinter uns haben. Nichts von den Argumenten für eine Beschneidung kann auf die heutige Zeit übertragen werden, medizinische natürlich ausgenommen. Ich sehe das als Körperverletzung an. OB die Muslime das machen iss mir wirklich sowas von egal die verstaubten Weltansichten auch unserer Kirche sind eine Frechheit.


    Eins würde mich mal interessieren kann man in dem ach so fortschrittlichen Amerika die Person welche die Beschneidung durchgeführt hat später wegen Körperverletzung anzeigen?


    Wir sehen die Amerikaner sind in nix besser und sollten öfter mal über sich nachdenken anstatt mit fadenscheinigen Begründungen von ihren eigenen Probleme abzulenken.

    Dr. Steffen Frank:

    Es gibt seid ungefähr fünf Jahren in des USA eine Organisation, Selbsthilfeorganisation, von ungefragt und medizinisch nicht notwendig beschnittenen Männern, die genau das tun! Sie fühlen sich körperverletzt ziehen die Verantwortlichen zur Rechenschaft. Den schrecklichsten Fall habe ich mal gelesen, im "Stern" oder so, da sollte einem kleinen Jungen die Vorhaut weggeschmort (

    ) werden. Versehentlich hatte der Arzt aber den Penis komplett verbrannt. In ihrer Not haben sich Arzt und Eltern dazu entschlossen, den penislosen Bub zu einem Mädchen zu erziehen. Aufsehen hat dieser Fall zum Einen deswegen erregt, weil der versehentlich kastrierte Mensch seine Geschichte publik gemacht hat, und natürlich auch die von Vulva-Verehrer weiter oben beschriebene Beschneidungswut, anprangerte. Ansonsten stimme ich Dir zu: keine Religion auf der hat das Recht die Selbstbestimmung auszuhebeln, ob ich nun unbeschnitten bleiben oder abtreiben will. Hugh! Ich habe gesprochen! >:(

    Beschneidung in Amerika

    Ich habe in einem Buch gelesen, daß vor den 1880ern die Mehrzahl der Amerikaner nicht beschnitten war. Erst ein gewisser


    Dr. John Harvey Kellogg (ja, das ist der mit den Cornflakes) meinte als guter Christ, man sollte doch den Jungen die Vorhaut entfernen, damit die sie nicht mehr an sich herumspielen. Er hat dafür gesorgt, daß das Beschneiden in Amerika zum Routineeingriff wurde. Übrigens selbiger Dr. Kellogg schlug vor, daß man mastrubierenden Mädchen die Klitoris mit Säure ausbrennen sollte. Ich esse seither keine Cornflakes mehr.

    RON

    Kannst Du izu diesem Dr. Kellog irgendeine Quellenangabe machen? Übrigens gab es in Deutschland, ausser dem Pädagogen Schreber (das ist der mit den Gärten!), der Kinder zum Zweck einer besseren Körperhaltung an die Stühle anschnallen wollte, auch die Idee, jungen und unverheirateten Männern die Vorhaut zu plombieren, damit sie den Pint nicht ausfahren können. Wenn mir irgendwer was von den "guten alten Zeiten" vorfaseln will, dann spucke ich aus, dreimal!! !

    ... damit sie nicht masturbieren

    Ich hatte mal einen Freund der auch sehr brutal beschnitten war.


    Alles weg bis an die Eichelkante und so straff dass er nur noch mit Gleitmittel masturbieren konnte.


    Seine Mutter hat ihn erst mit 15 beschneiden lassen.


    Angeblich wegen Hygiene aber eigentlich damit er sichs nicht so oft selber macht.

    @ dibbuk

    Hi!


    Schau mal hier: http://www.circlist.com/rites/history.html


    "Circumcision In Victorian America (mid-1800-early 1900 AD)"


    1888 "A remedy for masturbation which is almost always successful in small boys is circumcision. The operation should be performed without administering anesthetic, as the brief pain attending the operation will have a salutory effect upon the mind, especially, if it is connected with the idea of punishment, as it may well be in some cases." John Harvey Kellog, creator of the Corn Flake, Treatment for Self-Abuse and Its Effects, Plain Facts for Old and Young," Burlington, Iowa: P. Segner & Co. 1888, p. 295.

    brutales beschneiden

    hallo, das was ihr als brutales beschneiden bezeichnet ist der sogenannte "high und tight" beschneidungsstil....ich habe mich vor 5 Jahren (bin jetzt 25) beschneiden lassen, da ich eine leiche vorhautverengung hatte.... ich habe auch diesen stil gewählt....ich finde ihn eigentlich gar nicht brutal....mein frikulum (das bändchen) habe ich auch wegmachen lassen, die stelle dort ist noch genau so empfindlich wie vorher.....der vorteil bei diesem stil ist, dass sich keinerlei smegma ansammeln kann und ich immer einen sauberen pimmel habe ;-) masturbieren funktioniert auch ohne gleitmittel....da muss man sich halt nur neue techniken einfallen lassen....und scheuern tut da gar nix an der eichel....es wächst eine ganz dünne haut, eine art hornhaut über die eichel, d.h. man ist abgehärtet und die ausdauer kann sich (muss aber nicht) verlängern....tja der einzige nachteil ist die narbe und der farbliche unterschied.....hätte ich keine verengung gehabt, hätte ich mich sicher nicht beschneiden lassen.....


    wollte mit meinen posting nur klarstellen, dass man keineswegs an gefühl verliert bzw. keine wichtigen sachen weggeschnipselt werden ;-)


    und deshalb sehe ich es auch nicht als "brutal"


    das die amis schon als kleine kinder beschnitten werden und keine wahl haben ist ein anderes thema


    greetz


    ralf