Bordelbesuch

    Das Gewerbe ist sehr sehr alt. Hatte also Bestand über viele Jahrhunderte und Jahrtausende.


    In manchen Kulturen wurde das Gewerbe sogar verherrlicht und in einigen sogar in die Tempel getragen, weil etwas "heiliges" praktiziert wurde.


    Aus einigen Antworten in diesem Forum sehe ich blanke Abneigung und ungekautes Wiedergeben von angeblich "humanem" Denken.


    Das liegt m.E. nach nicht daran, daß die Betreffenden wirklich so denken; sondern wohl daran, daß sie zu diesem Denken erzogen wurden.


    Die Existenz so vieler Bordelle, Puffs, Freudenhäusern, Casinos, Rosengärtchen und Blumenvierteln, (egal wie Ihr die Instanzen nennen wollt) zeugt davon, daß ein echter Bedarf besteht. Die Nachfrage regelt das Angebot, auch dort.


    Jemand, der dort hin geht, wird sicher nicht "Liebe" suchen.


    Manche derer, die dort arbeiten, wünschen sich aber bestimmt, von jemandem geliebt zu werden. Nur eben nicht von jemandem, der dort nur einfach Druck ablässt.


    Moon Racer: "wie fühlt man(n) sich" ?


    ERLEICHTERT! Aber nicht wirklich "befriedigt"


    Erleichtert .... um die paar Tröpfchen, .....um die Spannungen, die man(n) vorher hatte und die man(n) dort hin getrieben haben, ....um ein paar EURO /Dollar / YEN / oder sonst was,


    Erleichtert aber auch, daß man(n) sich in den nächsten Wochen oder Monaten nicht wirklich wieder dorthin begeben muss, denn:


    "befriedigt" geht wohl kaum jemand dort raus.


    Manchen der dort arbeitenden sieht man(n) an, daß sie das nicht freiwillig tun. Dabei kommt einem schon ein Gefühl von Mitleid auf. Manchmal sooo stark, daß einem der Trieb vergeht. Es wird ja unter Ausnutzung der jeweiligen Notsituation etwas getan, was die Frau dort eigentlich nicht wirklich WILL! Also Notzucht!


    Aber es gibt auch andere Frauen, die ES machen, weil es ihnen Spass macht und die dabei abkassieren WOLLEN.


    Zugegeben, daß das nicht ins übliche Klischee passt; aber es gibt sie trotzdem.


    Und wieder muss ich feststellen, daß viele der Forumsteilnehmer "nur" ihre unmittelbare Umgebung betrachten.


    Es gibt aber auch eine andere Seite der Medallie:


    Viele "Puffgänger" sind fernab der Umgebung, wo sie selbst nicht für Druckablassen bezahlen würden. Aber wenn sie für sehr lange Zeit von dieser Umgebung weg sind, lässt sich bei einer Gewerblichen eben unkompliziert und ohne viel Zögern "mal eben" angestautes abbauen.


    Ein älterer Schwabe hat das mal sehr niedlich mit "Pfeifle ausklopfa" umschrieben. Und mehr als das ist es für viele nicht. Manche wollen auch nur sehen, ob der "kleine" noch nicht seinen eigentlichen Dienst verlernt hat. Immer nur Handbetrieb ist nicht das Wahre.


    Ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, daß so manche aus diesem Gewerbe sehr sensibel sind und sie sich selbst oft genug verteufeln, in diesem Schlamassel zu stecken.


    Es gelingt aber äußerst selten auszubrechen.


    U.U. auch deswegen, weil sie abgestempelt werden und verachtet, verspottet und kriminalisiert.


    Kann sich jemand vorstellen, was ein junges Mädchen aus ländlichen Gegenden in bitterarmen Ländern empfindet, wenn sie in eine Gemeinschaft aufgenommen wird, in der es hübsche Kleider, Nahrung im Überfluss, coole Musik, Geld auf dem Tisch soviel sie sich wünscht, die neuesten Autos vor der Türe, Swimmingpool mit Sauna und Schnickschnack, und soooo viele andere Dinge gibt?


    Sie wird diesen Job, der ihr selbst doch fast nur ein Dauerlächeln abverlangt, erst mal gar nicht so verachtenswert finden.


    Sich befingern lassen und "erwachsen spielen" ist dabei doch nur ein verhältnismäßig harmloser Job (glaubt sie zumindest).


    Viele könnten sich wirklich herauslösen aus dem Milieu, wenn sie ein wenig Anleitung bekämen. Ich glaube, daß dies von Streetworkern bestätigt werden kann.


    Aber die Welt ist nun mal nicht so, wie sie in unseren Lesebüchern gedruckt war.


    Geschichtsbücher schreiben da eine deutlichere Sprache: es ist da von "Freuden"-Häusern die Rede! Eine Tempelhure zu sein, war einst ein erstrebenswerter Beruf!


    Ich könnte noch viel weiter ausholen; befürchte aber, daß das ausufern würde. Schließlich sind über dieses Thema schon soooo viele Bücher geschrieben worden, nicht nur die billigen Beiträge über ebenso billige Puffgänger im billigsten Viertel Deutschlands. BILD Dir eine Meinung mal ganz außen vorgelassen.


    Aber Klischees helfen sicher nicht weiter.


    Fakten (und auch die sehr negativen) zählen!

    Selbstachtung

    @ Zim:

    ---Meiner Meinung ist es so ähnlich wie Selbstbefriedigung, vielleicht ein bisschen weniger lustvoll, dafür aber teurer.---


    Hmm, ja, das macht irgendwie Sinn. ;-D


    Also, ich war auch nie dort (glaubt mir das jemand?), daher mal zum Ersatz ein bißchen was Beobachtetes und Angelesenes...


    Vor vielen Jahren gab es eine Internet-Diskussion zur Frage, ob man/frau für ne Menge Kohle (also richtig viel Kohle) Sex machen würde. Fast alle Frauen (und auch Männer) sagten JA, so nach dem Motto "einmal Augen zu, Zähne zusammenbeißen und an die Königin denken *grins*, dann reich weiterleben".


    Eine einzige Frau, und beileibe nicht der Typ Heilige Jungfrau *g* sagte: "Nein, dies würde ich für keine Summe der Welt tun, weil ich für den Rest meines Lebens noch in der Lage sein möchte, in den Spiegel zu schauen." Sehr interessant, auch wenn ich die anderen nicht verurteilen würde.


    Anders als es der feministische Mythos will, glaube ich durchaus an eigenbestimmte Prostitution. Auch da soll es allerdings im Normalfall eine weitere Person geben, die den Einstieg zur Sprache bringt. Hinzu kommt ein Auslöser, etwa in der Form, daß ein Mädel erkennt, welche Summen von Männern in der Disco etc. ausgegeben werden, um ein Mädchen "rumzukriegen" (so hat es eine Hure mal geschildert). Also das Erkennen der "Nachfrage", wenn man so will. Schließlich braucht es wohl noch ein "Huren-Gen", natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern die Fähigkeit von Frauen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen, es auch wirklich (ohne Notlage) zu tun.


    Trotz allem stimme ich aber Alice Schwarzer zu, wenn sie sagt: Schauen Sie ihr in die Augen....


    Beim "Freier" geht es ebenso um die Selbstachtung ("Es ist demütigender für Sex zu bezahlen, als für Sex bezahlt zu werden"). Der Freier glaubt offensichtlich, daß er beim Sex nur nimmt, bzw. nichts Adäquates zu GEBEN hat. Was ja auch in vielen Fällen so sein mag ;-) (vor allem wenn man Sex auf die Geschlechtsorgane reduziert). Das hindert aber einen Mann mit Selbstachtung nicht daran, von der Gleichwertigkeit seiner eigenen Sexualität auszugehen, ob das die Frauenwelt nun immer erkennen will oder nicht ;-)


    Es ist folglich völlig irrsinnig, meine Sexualität bei einer Dame abzuliefern, die das Ganze nur gewerblich betreibt (also Niedrigst-Level-Sex), damit meine eigene Sexualität entsprechend zu entwerten, und dafür noch zu bezahlen. Ein bißchen Selbstachtung sollte auch Mann sich bewahren. :-)

    Ganz spannend

    wie hier so das meinungsbild ist, doch genauso naiv ist es. Die tatsache, dasß eine junge frau (die wird ja in der regel von männern begehrt) einen mann nur wegen seines äußeren bzw. wesen sexuell attraktiv findet, ist doch absurd. Einen mann macht nunmal beruflicher erfolg gepaart mit einfluß bzw. macht und geld für frauen geradezu unwiderstehlich ;-) . Die besenkammergeschichte mit becker z.b. Die putzfrau hätte sich bestimmt nicht mit einem jungen, attraktiven und durchtrainierten tellerwäscher eingelassen. Das modell smith war anfang 20 als sie einen übr 80jährigen millardär geheiratet hat. Bill Clinton hätte auch nicht diese vielzahl amouröser abenteuer, wenn er nicht der us-präsident wäre, michael schumacher, nun wirklich ein unattraktiver mann hat eine wesentlich attraktivere frau und obendrein könnte er sich die schönsten frauen der welt aussuchen, wegen seines vermögerns. Die liste prominenter ließe sich fortsetzen, wie z.b. erich böhme ien frau hat, die vielleicht seine enkeltochter sein könnte, calmund ebenfalls eine junge und sehr attraktive frau, viel professoren haben im mittleren alter eine studentin als geliebte oder heiraten sie sogar. Dies sließe sich für beliebig viele fälle von nichtprominenten fortsetzen. Deshalb ist es doch blödsinnig, da eine trennung zu ziehen. Und auc die frage liebt sie mich nur meinetwegen oder wegen meines geldes, denn man hätte sich ohne die entsprechenden rahmenbed. gar nicht gefunden. Prostitution ist dies doch schließlich auch, wenn auch in gesellschaftl. tolerierten und sogar respektierter weise. Die hure macht einem doch etwas vor, man hat sex mit ihr, weil man dafür bezahlt. Wenn man eine geliebte hat oder gar freundin bzw. ehefrau, der man geschenke macht, zum essen einlädt, ein finanziell sorgenfreies oder gar luxuriöses leben ermöglicht, ist es doch dann im prinzip das selbe, nur wahrscheinlich teurer. Naja und dann das argumant liebe, also das scheint mir, wenn man bei den promonenten das so mitbekommt, doch extrem abh. zu sein von geld. Wieso sollte es bei einfacheren menschen soviel anders sein. Genmaugenommen ist eine hure da ehrlicher, denn sie sagt für was sie was haben will als z.b. eine frau, die man heiratet, nach einigen jahren sich scheiden läßt und diese dann auch noch großzügig abfinden muß. Und der freier, also mangelndes selbstbewußtsein kann ich herrn gottschalk, herrn friedman, einer vielzahl politiker und auch dem düsseldorfer kunstprofessor nicht attestieren. Die motivation ist, so denke ich ausschlaggebend. Geht man zur hure, weil man einfach keine frau findet, also mangels alternative, oder weil man bestimmte praktiken erleben möchte oder einfach mal mit einem festeren, jüngeren körper sex haben will. Ein mensch wie herr calmnd z.b.. der kann sich eine attraktive junge frau leisten, aber einer, der die gleiche leibesfülle, aber nicht das gleiche bankkonto hat, wird dann wohl mit der jungen hure vorlieb nehmen müssen. Man sollte sich darüber auch nicht wirklich viele gedanken machen als mann, ob sie mich wegen mir oder aber nur wegen meines geldes mich liebt, denn ich denke, daß in solchen fällen dann wohl beides, unterschiedlich gewichtet, zutrifft, bzw man hätte sich unter anderen rahmenbed. also wenn der mann ein obdachloser wäre (extrembeispiel) erst gar nicht kennengelernt. Außerdem hat ja jeder mann auch einen spiegel zu hause und kann ja mal bei men´s health vergleichen ;-).

    Puffgänger

    Ich war früher öfter im Puff, manchmal auch mit zwei Frauen zugange. Ist doch völlig normal. Gerade als ich jünger war, so zwischen 17 und 21 und keine Peilung hatte, wie ich Frauen rumkriegen soll, war es der einfachste Weg eine schöne Nummer zu schieben. Es war immer sehr nett, persönlich und die Frauen waren relativ lieb und verständnisvoll. Abgenutzt war keine, kommt halt drauf an, welche man sich aussucht. Manche waren gleichaltrig und haben einen guten (Blow-)Job gemacht. Ich kanns nicht unbedingt weiterempfehlen, weil das Feeling schon sehr eigenartig war, mit einer Käuflichen zu schlafen. Ich fand´s aber irgendwie ganz geil und witzig.


    Liebe Grüße,


    Butch

    Naja, Butch, man kanns auch so sehen:

    du bist anspruchslos und fantasielos.


    Gibst dich mit jedem Dreck ab, bloss um Eigeninitiative zu sparen. Schlimmer als ein Hund, der muss erst eine läufige Hündin erschnuppern.

    Ist schon interessant...

    ...dass hier fast schon philosophisch auf das Thema eingegangen wird. Aber was ist denn dabei wenn man zu einer Hure geht? Sicher, es ist nicht vergleichbar mit dem Beziehungs-Sex aber gerade das macht's vielleicht auch aus. Und diejenigen hier, die es ablehnen, sollen es eben auch lassen. Wenn man seine moralischen Bedenken mal abgelegt hat kann man im Bordell auch einige gute Erfahrungen machen. Auch schlechte. Aber das soll doch jedem selbst überlassen bleiben. Eins ist wohl klar: es gab schon immer Frauen die sich für Geld vögeln lassen und es wird sie immer geben - solange es die Menschheit gibt. Über die angesprochenen Umstände wie eine Frau dazu kommt will ich mich nicht auslassen, da passiert sicherlich auch eine Menge Unwürdiges, aber bei den Huren die ich besuchte hatte ich niemals einen entsprechenden Eindruck.

    @nickel pumper

    Zum Bumsen brauche ich weder Anspruch noch Fantasie. Beides hole ich mir bei meinem sonntäglichen Kulturprogramm. :-)


    Frage an nickel pumper


    Lange nicht gefickt oder weshalb so frustriert? ;-D


    Ciao,

    Ich war mal im Puff. Ich wurde eingeladen und ich muß sagen es war eine Erfahrung wert. Es war wohl ein etwas


    besseres Etablisement mit einer sehr angenehmen Atmosphere. Wir haben uns vorher etwas unterhalten, und


    waren uns sehr sümpatisch. Sie war etwa im gleichen Alter.


    Es war für mich wie ein One Night Stand nur mit bezahlung.


    Ich würde dort eventuell wieder hingehen, wenn die Zeit reif


    ist.;-D

    Kann @Buch nur Recht geben, es ist eine merkwürdige Atmosphäre aber es lohnt sich trotzdem! Natürlich finden es viele abstoßend, aber wenn du das verlangen hast wirst du ganz schnell anders denken! Vorher hätt ich nie gedacht ich geh in einen Puff, als ich dann durch Münchens Straßen gegangen bin, kam ich plötzlich zu einem Puff und auf der Straße davor stranden einige Nutten! Ich dachte mir da geh ich jetzt mal durch, bin halt neugierig! Die sprechen aber einen richtig an ib du etwas Spaß haben willst und dich französich verwöhnen lassen, und was ich nie gedacht hätte, da sind wirklich richitg hübsche Junge Mädel, und da wirst du heiß wenn du dann ihre Brüste siehst, die fast ganz nackt sind, echt geil! Das nächste mal bin ich hin und habs einfach gemacht und es war geil! und werde es bestimmt wieder tun!