@rotzlümmel

    ich unterstelle, dir, dass du ständig von "den frauen" in einer sehr verallgemeinernden form schreibst. denn "die frauen" bezieht sich auch auf mich. ich bin eine frau, und hoffe doch sehr, dass ich es mitteilen darf, wenn deine beobachtungen nicht mit meinen erfahrungen übereinstimmen.


    aber immerhin hast du ja scheinbar nochmal drüber nachgedacht, ob man die aussage nicht doch etwas entschärft formulieren kann.

    Zitat

    Es ist vielmehr ein Mann, der weiss was er will, der eher "führend" auftritt als "anlehnend", der fair ist aber kein Jammerlappen, der auch nicht jede Zickerei verständnisvoll mitmacht.

    fairness finde ich sehr wichtig und auf zickerei steh ich auch nicht. wenn du "führend" jetzt noch durch "grundsätzlich selbstständig" ersetzt, und dem beispiel-mann auch seine schwachen momente und sein anlehnungsbedürfnis erlaubst, dann sind wir uns einig. :)^


    @MeinRichtigerName

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    Das kenne ich eben auch von einer Ex von mir. In der Beziehung wollte sie nicht so viel ausprobieren und war sexuell eher zurückhaltend; nachdem Schluß begab sie sich in eine sexuell experimentelle Beziehung mit einem 50-jährigen (sie war 20) und seinen Freunden (!!!).

    es scheint häufig zu passieren, dass frauen innerhalb einer beziehung sexuell gesehen in einer sackgasse landen. sie haben zwar wünsche und phantasien, können sie aber nicht mehr mit dem partner umsetzten, vielleicht weil die beziehung schon zu sehr belastet ist, oder weil sie sich einfach schämen würden, wenn sie sich beim sex plötzlich so anders verhalten. im kopf findet also schon eine entwicklung statt, die umsetztung klappt aber erst mit dem nächsten partner. das ging mir auch schon mehrmals so.


    mein letzter ex war ziemlich dominant und hat mich oft wie dreck behandelt. der mann, mit dem ich jetzt zusammen bin, verhält sich so, wie man es von einem zivilisierten, gebildeten und freundlichen menschen erwarten würde. bei ihm kann ich mich endlich entspann und frei von unsicherheit verhalten, und beim sex vieles tun, was mir die jahre davor nicht in der form möglich war.


    es ist also gut möglich, dass du alles, was du in deiner beziehung gelernt hast, erst bei deiner nächsten freundin zum einsatz bringen kannst. genauso wie deine jetzige freundin vielleicht erst beim nächsten mann das tun wird, was du dir gewünscht hättest.

    Zitat

    Aber es war ein Fehler, meine Wünsche zurückzustellen, nur um es ihr leichter zu machen.

    es ist eigentlich ganz einfach: wenn du dir selbst (in einem gesunden rahmen) was wert bist, dann sieht auch dein gegenüber, dass ein wertvoller mensch bist. wenn du dich aber völlig zurücknimmst, und den partner ständig in den mittelpunkt rückst, dann verselbstständigt sich die sache irgendwann, und du wirst immer weiter zurückgedrängt.


    aber sowas sollte man in einer beziehung schon von anfang an beachten. nachträglich eine gleichwertigkeit herzustellen und achtung einzufordern (obwohl nie welche da war), ist wohl nicht so einfach.

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    aber sowas sollte man in einer beziehung schon von anfang an beachten. nachträglich eine gleichwertigkeit herzustellen und achtung einzufordern (obwohl nie welche da war), ist wohl nicht so einfach.

    Oder, um es mal etwas schärfer zu formulieren: man braucht entweder einen Paartherapeuten dafür oder ganz enorm viel Willen und Durchhaltevermögen. Die Beziehung muß einem dafür schon extrem viel wert sein. Denn es grenzt an das Unmögliche

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    mein letzter ex war ziemlich dominant und hat mich oft wie dreck behandelt

    Unfreiwillig, aber ein gutes Lehrbeispiel für Männer:


    Warum hatte Babs einen Ex, der sie wie Dreck behandelt hat? Jeder vernünftige Mensch würde da sofort die Leine ziehen... [pauschalierende Spekulationen über Babs' Sexualleben durch die Moderation gelöscht]


    Gerade wenn man hier im Forum liest, sind es gerade die netten, lieben, die jammern, dass sie keinen geblasen kriegen oder nur einmal die Woche die Missionarsposition.


    "Nett und lieb" ist das, was Frauen abtörnt.


    "Arschloch sein", das macht sie hingegen feucht.


    Natürlich überspitze ich etwas ;-D Aber daraus lernen sollte man schon, dass man als Mann nie die Rolle "ihrer besten Freundin" übernehmen soll.


    Denn dann ist man genau das: die beste Freundin. und mit der hat man keinen Sex.

    Rotzlümmel

    Zitat

    Warum hatte Babs einen Ex, der sie wie Dreck behandelt hat? Jeder vernünftige Mensch würde da sofort die Leine ziehen. [...].

    dieser mann war anfangs recht umgänglich, erst mit der zeit hat er sein wahres gesicht gezeigt. er hat mir zeitweise wirklich schaden zugefügt und mich an die grenzen meiner belastbarkeit gebracht. deshalb ist er jetzt auch mein ex. dass du sowas witztig findest und dir damit ein spässchen machst, finde ich reichlich geschmack- und niveaulos.


    ich möchte dich dazu auffordern, dich nicht über dinge lustig zu machen, die du nicht im geringsten beurteilen kannst.

    Zitat

    Warum hatte Babs einen Ex, der sie wie Dreck behandelt hat? Jeder vernünftige Mensch würde da sofort die Leine ziehen.

    Blödsinn. Hätte sie das nicht getan, wäre es jetzt nicht ihr Ex.


    Man kann sich seine Argumente auch selber zurechtbiegen...

    Rotzlümmel

    Du solltest von der Ansicht wegkommen, dass das nur bei Frauen so ist.


    Ausserdem solltest Du Dir bewusst machen, dass Du das zu schwarz/weiss siehst und voreilige Schlüsse ziehst.


    Das Missverständnis kommt glaub ich daher, dass man, gerade wenn man meint ein guter Freund zu sein, oft das falsche macht. Und wenn man das erkannt hat, dann bildet man den Umkehrschluss. Also: Ich muss schlecht sein, damit meine Partnerin mich liebt. Aber das klappt eben auch nicht. Die Wahrheit liegt dazwischen. Für Manner und für Frauen. Das hat mit Geschlecht nichts zu tun.


    Und um das ganze mal wieder auf das Thema des Threads zu bringen:


    Liebesstich:


    Die Ex von der ich geredet hatte, hat sich auch davor "geekelt", dass ich ihr in den Mund kam. Als wir das letzte Mal Sex hatten, wollte sie es probieren (da war schon Schluss). Davon hat sie mir nix gesagt und entgegen meinem "Achtung, ich komme" mich mit der Hand runtergedrückt, ihn im Mund behalten und geschluckt. Sie hat mir später mal erzählt, dass sie das gemacht hatte, weil es "das letzte war, was sie mir noch geben wollte". Und sie hat mir erzählt, dass es nicht geplant war und (der ganze Abend) für sie geiler Sex war. Sie war selbst erstaunt darüber, dass sie das gemacht hat und sie hat es genossen. Trotz Ekel. Oder vielleicht gerade deswegen: Weil sie etwas gemacht hat, über das sie selbst erstaunt war. Weil sie Einsatz gebracht hat. Weil sie sich anstrengten musste und es halt nicht langweilige Pflicht, sondern ein aufregendes Erlebnis war. Sie wollte mir was geben, sich für mich anstrengen, und das hat ihr auch etwas gegeben.


    Deswegen sehe ich die Sache mit dem Ekel zweischneidig. Denn sie hat danach viele Dinge getan, die sie eigentlich immer ekelig fand. Und sie fand es geil. Trotz Ekel oder vielleicht auch ein bisschen DESWEGEN.


    Und wenn Du Dich mal an Deine Jugend erinnerst: Der Schritt vom "Iieh, Mädchen" zu "ich lecke gerade ihre geschlechtsteile" ist doch so aufregend, gerade weil man Ekel und Neugier gleichzeitig empfindet. Dazu noch der Drang, jemanden, den man sehr mag oder liebt befriedigen zu wollen und schon wird aus einem eigentlich langweiligen mechanischen Akt der zur Reproduktion dient ein verdammt spannendes Erlebnis.

    MeinRichtigerName

    Zitat

    Oder vielleicht gerade deswegen: Weil sie etwas gemacht hat, über das sie selbst erstaunt war. Weil sie Einsatz gebracht hat. Weil sie sich anstrengten musste und es halt nicht langweilige Pflicht, sondern ein aufregendes Erlebnis war.

    das gefühl kenn ich auch. :-)


    es ist schön, blockaden zu durchbrechen, und sich von sexuellen grenzen zu befreien (oralverkehr bzw. schlucken war für mich allerdings nie ein problem). es macht spass, in solchen situationen zu sehen, dass man stärker sein kann, als angst, scham oder ekel. die situation erfordert mut und überwindung, man muss über sich hinauswachsen. und es ist wunderbar, wenn man es dann geschafft hat, und sich befreiter fühlen kann.


    aber dass es spass machen kann, sich zu überwinden, ist ein lernprozess den man wohl niemandem aufzwingen kann. man muss schon neugierig sein, sich weiterentwickeln wollen, oder irgendeine andere starke motivation haben.


    was für deine freundin so eine motivation sein könnte, und ob es diese motivation überhaupt gibt, ist ne andere frage.


    ich glaube bemerkt zu haben, dass es am ende von beziehungen sehr offene und aufklärende gespräche geben kann, man dann plötzlich einiges besser versteht, und weiss, wie man es anders hätte machen können. leider passieren solche gespräche meistens viel zu spät. vielleicht sollte man sich den mut zusammennehmen, mit dem risiko spielen, und ein solches gespräch führen, bevor die beziehung zu ende ist.

    Zitat

    Oder vielleicht gerade deswegen: Weil sie etwas gemacht hat, über das sie selbst erstaunt war. Weil sie Einsatz gebracht hat. Weil sie sich anstrengten musste und es halt nicht langweilige Pflicht, sondern ein aufregendes Erlebnis war.

    vielleicht solltest du mal was wagen und einsatz bringen, indem du dich überwindest und ganz offen mit deiner freundin sprichst. natürlich besteht die gefahr, dass sie nicht gut damit umgehn kann. aber genauso gut besteht die chance, dass sie nochmal drüber nachdenkt, ob sie es wirklich so sehr ablehnen muss. wenn du einfach nichts tust, und weiter schweigst, nimmst du dir doch selbst die chance auf veränderung.

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    Rotzlümmel...

    Du legst hier eine erstaunliche Verständnisresistenz an den Tag... 8-)


    [Bezieht sich auf einen durch die Moderation gelöschten Beitrag]


    Wenn hier eine FRAU laut und deutlich SAGT, daß sie NICHT von solchen Männern angezogen wird, dann ignorierst du das? Wenn sie sagt, daß sie mit einem "netten" zusammen ist, weil sie DAS anzieht, dann ignorierst du das? Wenn sie sagt, daß sie sogar schon mal einen eher dominanten HATTE, also WEISS, daß sie das nicht anzieht, dann sagst du: "SIEHSTE! Also stehen Frauen nämlich DOCH nur auf Härte."?


    Ich habe den Eindruck, daß du, wie auch einige andere aus irgendeinem Grund nicht von dieser "Theorie" lassen kannst.


    Was sagst du, wenn dir jetzt ein TYP (ICH nämlich) sagt, daß ich bisher NIE den harten habe raushängen lassen, meine Partnerin IMMER mit Respekt behandelt habe und trotzdem nie diese Probleme hatte... ?


    ???

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    rotzlümmel,

    kannst du lesen und den inhalt von geschriebenem erfassen?


    "dieser mann war anfangs recht umgänglich, erst mit der zeit hat er sein wahres gesicht gezeigt."


    weisst du was das heisst? das heisst, dass ich einen höflichen und selbstsicheren mann kennengelernt hab, mit ihm eine beziehung eingegangen bin, und dann festgestellt hat, dass ich an einen kleinen tyrannen geraten bin, der bei jeder gelegenheit völlig ausrastet. darauf hin, ist die beziehung dann dem ende zu gegangen.


    oder vielleicht kannst du es so augelistet besser erfassen:


    1) freundlichen mann kennengelernt


    2) beziehung eingeganen


    3) bemerkt, dass er gern agressiv wird


    4) ende der beziehung


    noch kürzer:


    - ich war von ihm angezogen, als er noch freundlich war.


    - als er sein verhalten ins negative verändert hat, war ich davon abgestossen.

    Es gibt...

    tatsächlich EINE Sache in der die Typen, die hier ihrer "Nettigkeit" die Schuld an ihrer, sagen wir: sexuellen Unterforderung geben tatsächlich nicht "hart" genug sind.


    Sie vernachlässigen, daß sie ja so nett sein WOLLEN.


    Sie stellen sich hin und "verkünden" sozusagen, daß sie bereit wären, nur um endlich ficken zu dürfen, sogar auf ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Charakter, zu verzichten.


    Ja wo soll denn das hinführen? :-D


    Ich meine, ich stehe wirklich nicht auf diese, verzeihung: "Frauchen die von einem starken Hengst durchgefickt werden wollen".


    Die kommen für mich gar nicht in Frage, kannste mir vorn Bauch binden... ;-D


    Tut mir ja echt leid für die, daß die offenbar zuhauf rumlaufen und keinen Typen finden, der es ihnen "besorgt"; ja, das tut mir leid, aber es tut mir nicht weh. 8-) ;-)


    Rotzümmel...:


    liest du eigentlich was andere schreiben?


    Sie hat geschrieben, daß sie sich davon NICHT angezogen gefühlt hat.


    Und daß sie, genau deshalb JETZT mit jemandem zusammen ist, der "nett und verständnisvoll" ist.


    Liest du das?


    Kannst du mir bitte erklären warum du das ignorierst und stur von "sehr vielen, oder den meisten, Frauen" sprichst?


    :-|

    Babs

    Du brauchst dich nicht zu verteidigen, ich greife dich nicht an.


    Die Vorgänge, die ich hier beschreibe, passieren unterbewusst. Und um bei Frauen zu landen, musst du ihr Unterbewusstes erregen.


    Aber bevor ich gleich wieder als Depp, der nicht lesen kann, hingestellt werde, eine Literaturempfehlung:


    "Böse Männer kommen in jedes Bett" von Ingrid Jenckel und angela Voss.


    Von 2 Psychologinnen, die die Mechanismen, die hier so vehemnt bestritten werden, gut erklären.


    Für jeden Mann eine Lektüre, die die Augen öffnet.

    bei mir passiert es

    aber nichtmal unterbewusst.


    sonst wäre ich ja bei diesem ex sehr glücklich gewesen und wäre nicht weggegangen.


    kannst du das mit deiner männerlogik nachvollziehen?


    oder versuchst du mit deinen beiträgen nur auf ganz raffinierte weise mein unterbewusstes zu erregen?

    Ich klink mich aus

    Meine Beiträge werden zensiert.


    Ich habe weder jemanden persönlich angegriffen, noch beleidigt. Offenbar ist das, was ich hier schreibe, zu politisch inkorrekt. Auch wenn ich das mit Literatur begründen kann, nicht nur meiner eigenen Erfahrung.