Lola

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    Also ja, wenn jemand mit einer anderen ins Bett will, bin ich offensichtlich //nicht mehr gut genug, um weiterhin die einzige zu bleiben...

    Hier hake ich doch mal kurz ein. Ich glaube, dieser Schluss stimmt nicht. Eine Analogie: Wenn Eltern ein zweites Kind bekommen, ist das erste offenbar nicht mehr gut genug, um weiterhin das einzige zu bleiben. - Kommt irgendwo nicht hin;-).


    Und dein Wunsch nach einem Mann, der nicht fremdgeht, könnte auch nach hinten losgehen: So wie ich es verstanden habe, ist Süntje mit so einem Prachtexemplar verheiratet:=o.


    Warum ich nicht fremdgehe:


    - Es würde meine Frau verletzen, das will ich nicht.


    - Goldene Regel: Was du nicht willst, was sie dir tu, das füg auch deiner Frau nicht zu.


    - Fremdgehen ist ein verzichtbares Vergnügen; ich werde vom Verzicht nicht verkümmern oder mir sonstwie schaden


    - Ich habe so schon mehr Interessen, als das 24 Stunden am Tag reichten. Dem Thema Sex kann ich nicht noch mehr Raum geben, als er bereits mit meiner Frau einnimmt, was zugegebenermaßen ziemlich viel und immernoch ausbaubar ist|-o.


    Lola, vielleicht hilft dir ja diese kleine Liste, den passenden Mann zu identifizieren:)*;-D.

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    Hier hake ich doch mal kurz ein. Ich glaube, dieser Schluss stimmt nicht. Eine Analogie: Wenn Eltern ein zweites Kind bekommen, ist das erste offenbar nicht mehr gut genug, um weiterhin das einzige zu bleiben. - Kommt irgendwo nicht hin .

    Dazu brachte ich seinerzeit das vielgescholtene Beispiel zum Thema "Geteilte oder doppelte Liebe wenn eine Mutter 2 Kinder hat!?"


    Aber ich habe auch schon dem Statement von Lola widersprochen, kann die Denkweise aber verstehen - hatte ich selber noch vor nicht all zu langer Zeit ... (siehe "Was ist Liebe"-Faden) :=o

    aber eines fehlt doch, ich gehe nicht fremd, weil mir in meiner beziehung nichts fehlt! tue ich es dennoch, stimmt irgend etwas nicht, oder?

    Zitat

    - Goldene Regel: Was du nicht willst, was sie dir tu, das füg auch deiner Frau nicht zu.

    Das ist auch ein Thema, was mir und meiner Frau sehr zusetzt ...

    Zitat

    - Fremdgehen ist ein verzichtbares Vergnügen; ich werde vom Verzicht nicht verkümmern oder mir sonstwie schaden

    Weiß ich nicht so wirklich - ich habe grad darüber mit meiner Frau recht intensiv geredet und wir sind (zumindest damals) überein gekommen, daß da doch noch etwas Anderes tief in uns drin ist, was es uns eben nicht so einfach zu einem Luxus-Vergnügen werden läßt (im Sinne von "on top"/als Zusatz/verzichtbares Vergnügen ...!? ???

    Zitat

    aber eines fehlt doch, ich gehe nicht fremd, weil mir in meiner beziehung nichts fehlt! tue ich es dennoch, stimmt irgend etwas nicht, oder?

    Die Frage hatten wir schon recht weit vorn - ich stehe auf dem Standpunkt, daß man ES nicht nur tun muß, um etwas Fehlendes auszugleichen, sondern auch, um sich einen Zusatz zu holen - neue Inspiration o.ä., die u.U. auch der eigentl. Beziehung wieder zugute kommen kann (weil sie eingeschliffene Alltage neu beleben kann ...)!?

    @ LovHus

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    Hier hake ich doch mal kurz ein. Ich glaube, dieser Schluss stimmt nicht. Eine Analogie: Wenn Eltern ein zweites Kind bekommen, ist das erste offenbar nicht mehr gut genug, um weiterhin das einzige zu bleiben. - Kommt irgendwo nicht hin

    Doch der Schluss kommt für mich sehr wohl hin. Der Vergleich mit den Kindern passt für mich einfach nicht, weil ich ja von vornherein mehr als ein Kind will. ;-D Mehr als einen Partner strebe ich allerdings sicher nicht an...

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    Und dein Wunsch nach einem Mann, der nicht fremdgeht, könnte auch nach hinten losgehen: So wie ich es verstanden habe, ist Süntje mit so einem Prachtexemplar verheiratet

    Na, das ist ja mal klar, dass Treue nicht das wichtigste ist. ;-D Ein Mann der aufgrund seiner geringen Libido treu ist, würde mir ja z.B. auch nichts nützen. 8-)

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    - Ich habe so schon mehr Interessen, als das 24 Stunden am Tag reichten. Dem Thema Sex kann ich nicht noch mehr Raum geben, als er bereits mit meiner Frau einnimmt, was zugegebenermaßen ziemlich viel und immernoch ausbaubar ist

    Eben. ;-D Wenn man ausgelastet ist, sollte Treue doch wohl wirklich nicht so schwer sein...

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    meine Frage war: "Warum heiratest Du eigentlich genau?" Darauf dann ihre Antwort - ich denke, sie meinte die folgende Ehe!?

    Okay, dann verstehe ich ihre Antwort anders: Wenn ich mich für eine ernsthafte Partnerschaft entscheide, dann gehört das gegeseitige Versprechen, die Verbindlichkeit dazu. Dass eben nicht jeder einfach so gehen kann, wenn die ersten Probleme anstehen, dass beide den Willen, das gemeinsam zu meistern, öffentlich und voreinander deutlich aussprechen.


    Das ist dann aber keine Abrundung oder Krönung, sondern das, was Ehe meiner Meinung nach wirklich bedeutet: Der Anfang eines (hoffenlich) langen, gemeinsamen Weges.