"Noch offensichtlicher als bei den Vögeln hängen Gesang und Sozialstruktur in der Affenwelt zusammen. "Die Evolution des Gesangs und des Duettierens geht bei den Primaten mit der Evolution der Monogamie einher", konstatiert Thomas Geissmann vom Anthropologischen Institut der Universität Zürich. Sämtliche singenden Affenarten nämlich sind monogam: von den Gibbons in Südostasien über die Indris auf Madagaskar, die Springaffen in Südamerika bis zu den nachtaktiven riesenäugigen Koboldmakis auf der indonesischen Insel Sulawesi.


    Eine besonders innige Zweierbeziehung pflegen die Weißohrigen Springaffen. "Männchen und Weibchen machen fast alles zusammen", berichtet Anthropologin Kimberly Dingess von der Indiana University, die den Tieren in der Natur nachspürt. "Das gilt gleichermaßen für Nahrungssuche, Jungenaufzucht und Reviermarkierung." Oft zeigen sich die Paare in romantischer Pose: nebeneinander auf einem Ast sitzend, die langen Schwänze umeinandergeringelt und obendrein einträchtig im Duett singend"


    das habe ich auch noch gefunden;-D

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    frau steinzeit konnte sich ein solches verhalten jedenfalls nicht leisten.

    Warum nicht?

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    SPIEGEL: Was ist das "archaische Beuteschema"?


    Woinoff: Das sind die Kriterien, nach denen man sich einen Partner auswählt. Die sind bereits in der Steinzeit entstanden, prägen uns aber bis heute. Damals fielen die körperliche Größe und der Status des Mannes praktisch zusammen: Ein großer, starker Mann hatte einen hohen Status in der Sippe, und Frauen, die sich einen solchen "überlegenen" Mann angeln konnten, hatten bessere Chancen, ihre Kinder durchzubringen.


    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541896,00.html

    weil ihre wählerischen artgenossinnen evolutionstechnisch einfach erfolgreicher waren. frau steinzeit, die mit allem rumvögelte was nicht bei 1 auf dem baum ist, ist zum glück ausgestorben ;-D

    @ racheengel65

    Ja, ich hab auch immerzu schon überlegt - mir war auch so, als gäbe es da diverse Kleinaffenarten, die monogam leben. Danke Dir für die Aufklärung. Allerdings sind die beinanhe genauso weit entfernt von uns, wie Mäuse o.ä. ;-)

    @ allo83

    Ist schon richtig - die Auswahl des Richtigen wird schon für besseren (gesünderen) Nachwuchs sorgen und auch für besseren Schutz ...


    Aber daß die untreuen Frauen ausgestorben sind, halte ich für ein Gerücht ;-D

    egal, wie man es dreht und wendet, irgendwo gibt es immer tierarten/stämme, die treu sind und welche die nicht treu sind. was der hochetnwickelte mensch nun daraus macht, bleibt ihm selbst überlassen. wir können nicht beweisen, von wem wir nun 100% abstammen, das sind reine spekulationen

    prions, die können schreiben und erzählen was sie wollen. es ist nur zum teil beweisbar, nie 100%. angelblich stammt der mensch von amöben ab, sowie sämtliche lebensformen. gut, mag sein, mag aber auch nicht sein. wer von uns war dabei? niemand. und ehrlich gesagt ist es mir auch egal. ich weiß was ich bin und wer ich bin;-)