Zitat

    Aber wenn man Begierde und Leidenschaft im sexuellen Akt mit einem Fremden erleben will, dann hilft es nicht viel, vorher Klartext reden. Das Bedürfnis, mit F R E M D E N


    Sex zu haben, kann in keiner länger andauernden Zweierbeziehung gestillt werden. Was tut man in einem solchen Fall

    also


    total daneben.


    Wer will denn schon Sex mit Fremden?


    Das ist ja noch schlimmer als

    .


    Meine Hand kenne ich wenigstens.;-D


    Trotzdem machts nicht so viel Spass,


    kommt eine gewisse Leere:-/

    @ re

    Zitat

    vor meiner ersten ehe, ons und was sonst noch so anfiel, klar, ich hatte meinen spass, aber ehrlich gesagt, gebracht hat es mir auch nicht viel. wenn ich es heute betrachte, könnte ich auch darauf verzichten

    aber, du hast diese Erfahrung gemacht, kannst vergleichen (obwohl das vermutlich nicht nötig ist) auch wenn du heute sagst du hättest darauf verzichten können - die Erinnerung bleibt.o:)

    Zitat

    wodurch genau habt ihr viel gelernt? ich frage mich, wodurch lernen und verändern sich Menschen? Und: könntest du dir vorstellen, in eurer Ehe wieder an einen Punkt zu kommen, an dem ihr lernen und euch verändern müsst/wollt?


    LG

    Entschuldigung, konnte nicht antworten, wir waren verreist.


    Was wir in der Auseinandersetzung nach seiner Affäre lernen konnten, würde ein Buch füllen.


    Erst stellt der Fremdgegangene erschrocken fest, dass sein Tun beim Partner eine viel größere Bedeutung bekommt, als er sich eingestanden hatte, dass die Ehe, wenn schon nicht von ihm, plötzlich vom Partner in Frage gestellt wird.


    Dann haben beide schlimme Selbstzweifel. Wieso habe ich....? Wer bin ich? Liebt er/sie mich überhaupt noch?


    Nach dem Schock, der gemeinsamen Trauer und der Wut, weiß man wie stark man fühlt und liebt. Man hört einander zu und begreift, dass der langjährige Partner auch bisher völlig unbekannte Seiten hat, teilweise anders wertet und fühlt. Wir begannen Ursachen, Zusammenhänge zu verstehen, lernten uns und unser Verhalten kritisch zu sehen. Nach langer Zeit spürten wir beide, dass wir uns verändert haben, alte Krusten aufgebrochen sind.


    Wenns weh tut lernt man wohl schneller. Aber das Lernen hört erst auf wenn wir innerlich oder körperlich tot sind.

    Nordmann

    Zitat

    könntest du dir vorstellen, in eurer Ehe wieder an einen Punkt zu kommen, an dem ihr lernen und euch verändern müsst/wollt?

    Wir haben dieses Wochenende eine sehr schöne, simple aber gar nicht so einfache "Übung" gemacht, die verdeutlicht, dass nicht nur Harmonie und Vertrautheit, sondern gerade auch Unterschiedlichkeit eine große Bedeutung für erotische Spannung hat. Vielleicht kommt die Lust auf was Fremdes aus unterdrückter, verbannter Unterschiedlichkeit in der eigenen Beziehung - und die bekannten, anerkannten Unterschiede sind gerade die Reibungspunkte, die man am anderen verändern möchte. Und am Ende landet man beim kleinsten gemeinesamen Nenner und die erotische Spannung auf einem Minimum.


    Die Übung geht so: Ein Partner nimmt die Hand bis zum Unterarm des anderen und streichelt/massiert... genau so, wie er gerne berührt werden möchte. Der andere kann "Stop" sagen wann er möchte und dann wieder "Weiter" - und sollte es auch ein paar Mal machen, gerade, wenn "Stop" sagen in der Partnerschaft ungewohnt ist. 5 Minuten. Dann Wechsel. 5 Minuten. Und dann kommt das Spiel der Hände: Beide berühren sich aktiv und versuchen soviel wie möglich so berührt zu werden, wie es ihnen besonders gefällt. Nicht reden, die Hände machen lassen - und wahrnehmen, was geschieht. Wird es ein erotisches Handspiel? Erkennt ihr Interaktionsmuster, die euch bekannt vorkommen: Durchsetzungsversuche - dem anderen Gutes tun ohne auf sich selbst zu achten - gewinnen wollen...?


    Nordmann, Unterschiede verlangen nicht nach Kompromissen, sondern sind ein Beziehungsmotor, der nicht rund läuft sondern zum gemeinsamen Tanz herausfordert.


    So wird die Ehefrau ganz schnell wieder zur Geliebten x:).

    LovHus

    Schön, dass euch das Seminar was gebracht hat;-)

    Zitat

    Vielleicht kommt die Lust auf was Fremdes aus unterdrückter, verbannter Unterschiedlichkeit in der eigenen Beziehung -

    es ist sicher ganz wichtig, sich der Unterschiede bewusst zu sein und sie nicht als Bedrohung zu empfinden, sondern als Reichtum.

    @ Ave

    Zitat

    Auch wenn du (vermutlich) keine Erfahrung mit wechselnden Partnern hast, hast du Liebeserfahrung und Lebenserfahrung.


    Und die sagen dir, dass ein ONS nichts für dich ist

    Ich setze mal Liebeserfahrung mit Engel o:) und Lebenserfahrung mit Teufel ]:D gleich.


    ]:D Du hast doch keine Ahnung vom Leben, weil du nur einen Sexual-Partner bis jetzt hattest


    o:) Na und, mir geht es gut, und ich bin zufrieden


    ]:D Wie kannst du zufrieden sein, wenn du keine Vergleichsmöglichkeiten hast???


    o:) Ich bin eben einfach zufrieden - so wie es ist!!!


    ]:D Glaub ich nicht, du gibst es nur nicht zu !!!


    o:) Weil es nichts zum zugeben gibt!!


    ]:D Horch mal in dich hinein, ganz tief im Inneren, da ist schon der Wunsch vorhanden


    o:) Der Wunsch vielleicht, aber dem muss man ja nicht nachgeben


    ]:D Das ist doch aber Selbstbetrug, du lügst dir was vor


    o:) Stimmt nicht, ist wirklich so - ich brauche keine ONS


    ]:D Es darf nicht sein, was nicht sein kann..... du lügst dich selber ano:)


    Ich könnte noch ewig so weitermachen - bin gespannt wer von den beiden bei mir gewinnt :=o:=o:=o

    @ Mae

    ich würde es ja gerne so sehen - aber trotzdem schleicht sich immer mal wieder die klitzeleine Frage ein: War das alles ???


    Aus meiner heutigen Sicht würde ich es anders machen - auf keinen Fall würde ich meinen Jugendfreund heiraten, ohne mir vorher die Hörner abgestoßen zu haben. o:)