Ja, das stimmt wohl! So sahen nebenbei bemerkt so ziemlich alle meine Wochenenden der vergangenen Jahre aus: Freitag-Abend habe ich mich gegen 19.00/20.00 Uhr in den Wagen gesetzt und nach Berlin gefahren, wo ich so gegen Mitternacht ankam. Im Sommer habe ich dann amo eingeladen und bin mit Ihr weiter zur Ostsee gefahren, wo wir dann tot ins Bett fielen, um am Sa. nach einem schönen Frühstück zum Strand zu gehen. Sa.-Abend sind wir dann ausgegangen, oder haben es uns mal einfach so gemütlich gemacht. Am So. war dann meist nicht mehr viel dran, außer eben schön frühstücken, einmal kurz zum Strand und dann gegen 15.00/16.00 Uhr wieder Richtung Berlin, bzw. München zu starten in eine neue Woche.


    p.s. @ LovHus: verstehst DU nun, warum ich manchmal sagte, daß ich mich in der Woche erhole? Ich meine, das oben beschriebene war nicht mal besonders anstrengend (der Mensch gewöhnt sich an vieles), stresssig wurde es, als wir die Zwerge hatten und ich nur 3-4 Stunden am Stück schlafen konnte. :-/

    Zitat

    dann fühlt sich das Geschenk wesentlich kleiner an, als es ist

    Das kommt auf die Perspektive an: Der Beschenkte hat weniger von der Zeit, die der Schenkende aufbringen muss. Der Schenkende schenkt viel Zeit, die er nicht komplett mit dem Beschenkten verbringen kann. :-/


    Es könnte aber auch sein, dass der Beschenkte das Geschenk gerade wegen seines hohen Preises besonders zu schätzen weiß ("Soooo wichtig ist es ihm, mich zu sehen, dass er sogar diese weite Anreise in Kauf nimmt!" :-ox:))

    Zitat

    Soooo wichtig ist es ihm, mich zu sehen, dass er sogar diese weite Anreise in Kauf nimmt!

    Das ist sicher mal beeindruckend. Aber wenn es zur Dauereinrichtung wird und keine Anstrengungen spürbar sind, diesen Zustand zu Gunsten von mehr Zeit miteinander zu ändern, dann wird irgendwann das Haltbarkeitsdatum dieses Geschenkes überschritten und es wird sauer.

    Zitat

    Das ist sicher mal beeindruckend. Aber wenn es zur Dauereinrichtung wird und keine Anstrengungen spürbar sind, diesen Zustand zu Gunsten von mehr Zeit miteinander zu ändern,

    Ja, aber auch einfach nur, wenn die Anstrengung als Normalität, weil Alltag angenommen wird (was sie einfach mit der Häufigkeit wird), dann wird dieses Geschenk als immer normaler und damit immer weniger als "Geschenk" angesehen ...


    Bei uns war es am Anfang si, daß ich nur alle 2-3 Wochen mal heim kam. Da war es ein super We., auf das sich alle gefreut haben. Als ich dann jedes Wochenende kam, wurde es schnell zu einem "normalen" We. und schlimmer noch, jede Andeutung, mal nicht kommen zu können, war schon ein Weltuntergang.

    @ prions

    wo ein Wille ist - ist auch ein Weg....ganz sicher....@:)


    Anstatt einen auf unverstanden zu machen - wäre es nicht sinnvoller, wenn ihr euch mal um euch kümmern würdet???


    und ja, ich weiß, ich bin hier diejenige die eine Affäre hat, trotzdem könnte ich mir den Weg für euch so vorstellen....