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    Oder einen, der weniger Macken hat und sie noch mehr liebt, so dass er sie nicht fortwährend verletzen muss?

    Wo wir wieder bei der Frage nach dem "Warum tut es MIR weh?" wären! Der alten Dame hat es augenscheinlich keine Abbruch getan, daß ihr holder Gatte ihr hin und wieder untreu war. Vielleicht wußte sie ja, daß er nur so ist, wie er ist (so, wie sie ihn eben liebt), WEIL er hin und wieder seinen Lüsten nachgibt. Vielleicht wäre er nicht der Mann gewesen, den SIE liebte, hätte er (ihr zuliebe) darauf verzichtet ... Damit wäre der Verzicht wohl kontraproduktiv gewesen!? :-/

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    Damit wäre der Verzicht wohl kontraproduktiv gewesen!? :-/

    Für wen?


    Für sie doch nur, so lange sie glaubt, an ihm festhalten zu müssen.


    Wenn erst die Liebe durch sein Verhalten zerstört ist, ist es für sie nicht kontraproduktiv, ihn zu verlieren, sondern sogar eine Befreiung.

    @ Lian-Jill

    Merkst Du es nicht selber? Die alte Dame hatte ebenso wenig ein Problem damit, daß ihr Gatte ab und an fremd ging, wie ER selber! SIE interessierte sich nicht einmal dafür - solang ER sie weiterhin liebte ...

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    Auf Dauer wird dich diese Sicht der Dinge nicht glücklich machen.

    Warum nicht? Ich hab kein Problem damit!

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    Die alte Dame hatte ebenso wenig ein Problem damit, daß ihr Gatte ab und an fremd ging, wie ER selber! SIE interessierte sich nicht einmal dafür - solang ER sie weiterhin liebte ...

    Und du meinst, wenn du mich hier anstelle deiner Frau dazu missbrauchst, das eingebleut zu bekommen, wird es wahrer, was du erzählst? All das, was du hier erzählst, ist deine Interpretation dieser kleinen Geschichte. Die wirklichen Gefühle dieser Frau kannst weder du noch ich kennen.

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    Auf Dauer wird dich diese Sicht der Dinge nicht glücklich machen.

    Warum nicht? Ich hab kein Problem damit!

    Ich habe nicht gesagt, dass du es alleine in der Hand haben wirst, glücklich zu werden.

    ... damit sollte ich schon wissen (aus vielen Gesprächen mit ihr), wie ihr Verständnis von Liebe war und auch, wie ihre Gefühle bei und mit meinem Urgroßvater waren: sehr beneidenswert tiefgründig und überaus liebend ...

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    Und nebenbei, es war meine verehrte Frau Urgroßmutter und damit der besagte Herr mein werter Herr Urgroßvater!

    Das ändert absolut nichts daran

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    Die wirklichen Gefühle dieser Frau kannst weder du noch ich kennen.

    Prions

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    es war meine verehrte Frau Urgroßmutter und damit der besagte Herr mein werter Herr Urgroßvater!

    Hatten die beiden auch keine Kinder miteinander? Lebten sie auch unverheiratet in 800 km Entfernung?

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    wie auch tödliche Verkehrsunfälle bei Männern

    Bei deiner Fahrkilometerleistung scheinst du dich auch in dieser Beziehung anzustrengen :=o.