na Kestra,


    wenn der Mann von Eowyn mitbekommt, dass ihre Affaire schon ewig geht, sich aber ihr Eheleben nicht negativ verändert hat, er sich die ganze Zeit sicher war, dass sie ihn liebt, dann könnte man argumentieren, der Vorteil liegt bei später......


    "hat uns doch nicht geschadet"

    Kestra

    Ich verstehe nur immer noch nicht wo der Vorteil bei "später" sein soll ??? Oder warum es "später" weniger zerstörerisch ist.


    In ihrem speziellen Fall könnte die zerstörende Wirkung welcher Wahrheit??? durch eine kluge Strategie abgemildert werden.


    Für die Kinder, weil sie ent-täuscht werden.


    Die Wahrheit wäre wohl die Erkenntnis für den Ehegatten, seine Frau falsch eingeschätzt zu haben.


    Oder ihre Erkenntnis, dass er sie nicht liebt? Oder ...


    Alles Spekulation:)z


    Vielleicht daher die Angst.

    Zitat
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    Hm, und wieso sollte es irgendwann später weniger zerstörerisch wirken???

    Beispielsweise, weil sich alles gesetzt hat und man durch all die verstrichene zeit gesehen hat, dass es so auch gutgehen kann. Darauf kann man später besser aufbauen, als früher.


    Lord70

    Am besten funktioniert das, wenn man bereits die Liebe in der Beziehung überwunden hat, nur noch teilnahmslos nebenher lebt und der Partner einem zunehmend egal ist.

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    Am besten funktioniert das, wenn man bereits die Liebe in der Beziehung überwunden hat, nur noch teilnahmslos nebenher lebt und der Partner einem zunehmend egal ist.

    Vielleicht aber auch, wie oben schon zitiert, dass man sieht: alles funktioniert miteinander und ist somit harmonisch kombinierbar. Selbst mit Liebe zu 2 personen.

    Zitat

    in der Medizin zum Beispiel ist man teilweise der Meinung.


    Dort wird, um eben nicht destruktiv und zerstörerisch zu sein, oft nicht alles gesagt.

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    Wenn etwas in der Medizin verheimlicht wird, dann nur UNGUTES, schlimme Krankheiten zum Beispiel.

    :-o. Ich habe schon das Vertrauen, dass ich faktische Untersuchungsergebnisse vollständig gesagt bekomme. Was "verheimlicht" werden darf - und meiner Meinung nach zurecht - sind all die hypothetischen "Konsequenzen", deren Kenntnis das zukünftige Eintreten der Konsequenzen wahrscheinlicher und nicht unwahrscheinlicher macht.


    Im Falle von eowyn wäre das berühmte Kaffeetrinken der richtige Zeitpunkt gewesen, statt mit episode ins Bett zu gehen, das Thema Fremdgehen und offene Beziehung bei ihrem Mann offen anzusprechen.


    Nun, es gibt Kinder, die in den Brunnen gefallen sind, und es stellt sich nur die Frage, ob man es ganz ertränken will oder irgendwie heil oder zumindest mit Gesundungspotenzial wieder herausbringt. Eowyn hat festgestellt, dass das Fremdgehen ihres Mannes ihre Liebe NICHT ganz ertränkt hat. Sonst wäre ja alles einfach. Angst ist kein Gegenargument sondern ganz normal.

    Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt! Jeder Zeitpunkt ist scheiße (Ausnahme vielleicht der geknackte Lottojackpot). Du kannst auch in zwei Jahren noch zwei Jahre warten wollen usw.


    Folgendes Szenario dürfte wahrscheinlicher sein.


    Die wahre Geschichte wird rauskommen und der Ehemann erfährt sie. So etwas passiert in der Praxis meist "Knall auf Fall" ohne Vorankündigung.


    Der Ehemann könnte fragen: Warum?


    Ihre Antwort könnte sein: Es hat nichts mit dir zu tun. Ich liebe Dich! Ich habe alles versucht.


    Der Ehemann könnte seinerseits nun wiederum annehmen: Es hat etwas mit ihm zu tun! Sie liebt ihn nicht. Sie hat nichts versucht.


    Wenn sie dann mit denselben "Argumenten" wie hier arbeiten will, sehe ich schwarz. Kohlrabenschwarz.


    Eowyn1, du hast Zeit – noch! Nutze sie!

    Bernd

    Zitat

    Eowyn1, du hast Zeit – noch! Nutze sie!

    Das wäre der Punkt, an dem konkrete Vorschläge hilfreich wären, die nicht davon ausgehen, dass sich eowyn selbst belügt.


    Bzw. Ideen, warum die Situation weniger schwarz wäre, wenn du mit deiner Vermutung recht hättest, über die Angst, die sich wie Liebe anfühlt aber keine (mehr) ist.

    Wenn sie sich mit den Vorschlägen hier wirklich beschäftigen würde. Darüber nachdenkt und diese Vorschläge dazu nutzt, ihr Konzept zu entwickeln und dieses Konzept auch in absehbarer Zeit ernsthaft umsetzen wollte. Dann, ja dann wäre es ein Indiz dafür, dass sie sich nicht selbst belügt und tatsächlich ihren Mann liebt.


    Falls es jemand interessiert - ich könnte meine Meinung ändern.

    Zitat

    Bzw. Ideen, warum die Situation weniger schwarz wäre, wenn du mit deiner Vermutung recht hättest, über die Angst, die sich wie Liebe anfühlt aber keine (mehr) ist.

    Meine konkreten Vorschläge (Ideen) hierzu:


    Dann muss sie ihre Angst ergründen. Wovor hat sie Angst? Vor dem Alleinsein? Vor finanziellen Einbußen? Vor einer negativen Beeinflussung der Kinder und der übrigen Familie? Das sind doch Probleme, bzw. Ängste, die gelöst werden können.


    Wenn sie das für sich geklärt hätte, wäre ihre Situation weniger schwarz, weil sie sich dann von ihrem Mann leichter trennen könnte.