Ich halte es für vernünftig, einen Menschen danach zu beurteilen und mit ihm entsprechend umzugehen, wie er aktuell ist und nicht, wie er in der Vergangenheit war. Wäre ich Single, käme für mich auch eine ehemalige Prostituierte als Partnerin in Frage- da wären mir die pharisäerhaften Meinungen anderer Menschen diesbezüglich schnurzpiepegal. Auch eine Prostituierte ist ein Mensch und kann ein lieber Mensch sein.

    @ WM2014

    Da kann man lange drüber Diskutieren, ob eine Notwenigkeit vorliegt, sich zu prostituieren, wenn man in den ALG II Leistungsbezug abrutscht. Dazu gab es hier schon mal einen Faden.

    @ AltundReif

    Der Beruf der Prostituierten kann genauso Stressig sein, wie der Beruf der Altenpflegerin, beide können nach Jahren im Job echt kaputt aussehen.

    @ Dreamer35

    Wenn man sich an alle Vorsichts und Verhütungsmaßnahmen hält, dann kann man sich beim GV nicht mit HIV anstecken, man kann soga trotzdem zusammen Kinder bekommen, die nicht mit HIV infiziert sind. Somit ist es also kein muss, bei einer Beziehung mit einem HIV Positiven menschen, auf Sex zu verzichten.

    @ sensibelman

    :)^ :)^ :)^

    @ MelC77

    Ja, ich bin da auch informiert, auch dass, wenn ein HIV Positiver mit seinen Medikamenten gut eingestellt ist und die regelmässig nimmt, die Viruslast so gering ist, das keine Ansteckung mehr stattfinden kann. Aber, ich bin ein Sensibelchen und wenn ich wüsste, dass meine Sexpartnerin HIV positiv ist, dann würde ich keine Erektion bekommen. Deshalb wäre mir Sex in einer Beziehung mit einer HIV Positiven nicht möglich. Grundsätzlich habe ich auch kein Problem damit, mit Positiven normal umzugehen, ich habe damals, als sie mir das offenbart hat, auch um ihr zu zeigen dass ich keinen Ekel oder gar Angst vor ihr habe, ganz bewusst aus dem gleichen Glas mit ihr getrunken, aber dabei brauchte ich ja auch keinen Ständer. ;-)

    Eine sehr gefragte Hure, die jahrelang, mehrmals pro Tag ihren Freiern ihre Geilheit nur vorgetäuscht hat, denn würde sie bei jedem Freier jedes Mal einen echten Orgasmus bekommen, dann müsste sie eine Nymphomanin sein, bei der würde ich den Gedanken nie los, sie täuscht ihn mir auch nur vor.


    Von daher: Nein! :(v

    (ein immer wieder mal 'stiller Mitleser' meldet sich auch mal zu Wort...)


    Alle entscheidende Dinge sind im Grunde schon mitgeteilt worden.


    Auch für mich gilt:


    - was für mich früher, in jüngeren Jahren als unmöglich, als no-go galt, ist oder wäre für mich heutzutage als durchaus vorstellbar.


    Für mich wäre ausschließlich entscheidend, inwiefern sie zu mir in persönlicher Hinsicht zu mir passt.


    Ich hatte bis dato keinerlei Kontakte zur Rotlichszene oder eben zu einer (ehemaligen oder auch aktiven) Prostituierten...


    ...gut vorstellbar aber ist, dass auch jener Job Berufskrankheiten - meine diese jetzt im nicht sprichwörtlichen Sinne - mit sich bringt.


    (denke da jetzt beispielsweise spontan an überzogene materielle Ansprüche)


    Interessant wäre zu wissen, welche weiteren Einflüsse diese Arbeit auf einen Menschen hat.


    Und: welche Einblicke hat jene Frau im Laufe jener Zeit gewonnen?


    Wie sieht sie 'die Welt'?


    Da gäbe es viele Fragen in dieser Richtung, die ich einer Frau liebend gerne stellen würde . . .

    Kommt darauf an.


    Wenn sie ihren Job gerne gemacht hat, warum nicht. Wenn sie ihn nicht gerne gemacht hat, und sich nun vor jedem Schwanz ekelt oder Kastrationsphantasien hat, dann doch eher nicht.

    Und ich kenne eine Frau aus Thailand, sie sagt dass sie früher dort als Bardame sehr gern Sex hatte, und das beste war eben, dass sie für ihren grossen Genuss auch noch bezahlt wurde.


    Seit mindestens 15 Jahren ist sie hier verheiratet hat 2 Kinder und alles ganz normal ok.


    So what? Freut mich für sie

    Zitat

    Eine sehr gefragte Hure, die jahrelang, mehrmals pro Tag ihren Freiern ihre Geilheit nur vorgetäuscht hat, denn würde sie bei jedem Freier jedes Mal einen echten Orgasmus bekommen, dann müsste sie eine Nymphomanin sein, bei der würde ich den Gedanken nie los, sie täuscht ihn mir auch nur vor.


    Von daher: Nein! :(v

    Süß ;-D . Dafür braucht man aber beileibe


    keine Prostituierte zu sein.

    So ist es; vortäuschen oder nicht hat doch nichts mit Prostitution zu tun und gibt es überall.


    Ich hätte mit einer Hure (so nennen sie sich zumeist selbst) kein Problem; eine die es aus Not oder einer Zwangslage heraus tut, tut mir aufrichtig leid. Für sie muß die Arbeit furchtbar sein. Eine Hure, die es freiwillig macht, ganz einfach weil sie es will, darauf Lust hat, weil sie vielleicht diesen Kick braucht oder Nympho ist oder weshalb auch immer und die gegen alle Anfeindungen dazu steht , verdient und bekommt einfach nur ganz viel Respekt, jedenfalls von mir.

    Schwierige Frage ... für mich käme das eher nicht in Frage, weil ich mit dem Milieu dahinter so gar nichts anfangen kann und denke, dass man in gewisser Weise abgestumpft

    sein muss, um sexuelle Dienstleistungen mit derartigem eigenen Körpereinsatz an so viele Fremde, die ja nicht alle modelmäßig aussehen und gepflegt sind, verkaufen zu können. ... Mich würde das ekeln, wenn ich das machen müsste.

    Meine war zwar keine Prostituierte, hat aber mit viele Männer geschlafen, dazu ohne Kondome.


    Als ich mit ihr eine Beziehung aufbaute, haben wir beide einen HIV-Test gemacht, der negativ war.


    Für mich war das Thema damit erledigt.

    @ Gewitter6

    Ist Deine Partnerin Dir denn treu, bzw. legst Du darauf wert?


    Wenn Du beides mit Ja beantworten kannst ist doch alles gut.


    "Einmal Hure, immer Hure", daran glaube ich nicht. Frauen können sich ändern wenn sie den richtigen Mann haben, egal ob sie "Schlampen" oder "Huren" waren.

    Das ist so eine Sache mit der Treue. Und ja, auch Frauen ändern sich. Deshalb sollten auch ehemalige Prostituierte mit Respekt behandelt werden, genauso wie meine, die ähnliches verhalten hatte wie eine Prostituierte, nur das sie kein geld dafür bekam.


    Wir haben eine Abmachung. Wir gehen häufig in verschiedene Saunen. Wenn sie in der Sauna einen der Männer sieht, mit dem sie häufig Sex hatte, nimmt sie ihre Beine nach oben und gibt den Blick in den Intimbereich frei.


    Dann sprechen wir darüber, wie wir damit umgehen.

    Zitat

    Wir haben eine Abmachung. Wir gehen häufig in verschiedene Saunen. Wenn sie in der Sauna einen der Männer sieht, mit dem sie häufig Sex hatte, nimmt sie ihre Beine nach oben und gibt den Blick in den Intimbereich frei.


    Dann sprechen wir darüber, wie wir damit umgehen.

    Bitte was?!


    Du kannst mich ja gerne veräppeln aber dann bitte so dass ich es verstehe.


    Ich sag nochmal Klartext wie ich selber denke:


    Ich würde sowohl eine echte Hure zur Freundin nehmen als auch eine Frau, die nicht professionell Hure war, sondern "herumgehurt" hat, wenn sich dann "der Schalter umlegt". Sowas gibt es, wenn der Mann kein völliges Arschloch und auch kein völliges Weichei ist. Dann verhält sich die Frau treu und wehrt sich auch gegen Anmachen fremder Männer, wenn welche kommen. Es ist dann "normal". Und Vergangenheit ist Vergangenheit. Ich bin dann am Zug und neben mir hat kein anderer mehr Platz, weil es die Frau selber so will und sich für den Erhalt der Beziehung einsetzt.


    Ich habe Dich nicht angegriffen und ironisch meinte ich es auch nicht.

    Da sieht man mal wieder, das Geschriebenes nicht mit den Gedanken eins sind.


    Veräppeln habe ich nicht vor. Durch das Verhalten meiner Frau mit den angezogenen Beinen weiß ich, das der anderer Herr mit ihr geschlafen hat.


    Dann überlegen wir, wenn sie Interesse an ihn hat, ob wir gemeinsam den Herrn ansprechen und nach einen dreier fragen oder was sonst.


    Sicher kann hat eine Prostituierte dann und wann ihre Gedanken auf das vergangene und denkt sich, mit dem einen oder anderen war es doch ganz gut, der hat mich befriedigt.


    Das ist bei meiner genauso. Eine Frau, die im Jahr mit 100 Männer geschlafen hat, erinnert sich auch an bestimmte Männer, die positiv aufgefallen waren.


    Das ist der Grund, warum meine Frau ihre Beine hochstellt und ich damit weiß, das ist der Herr, mit dem sie gerne nochmal Sex hätte.


    Ich finde nichts schlimmes dabei. Im Gegenteil, indem sie sich äußert, weiß ich, das ist einer der Männer, die sie befriedigen konnte.


    Wenn dieser Mann dazu bereit ist, kann er wieder mit meiner Frau schlafen, ohne das wir damit Probleme bekommen.


    Bislang hat das schon einige Male funktioniert. Sie ist befriedigt worden, ich war dabei und habe mitgewirkt. Und auch dann wieder ohne Kondome, weil ich ihr das Gefühl gönne, das abspritzen zu spüren.

    @ Gewitter6

    Ich glaube unsere nächsten tierischen Verwandten machen das ganz ähnlich. Roter Popo zeigen = Ich will begattet werden.


    Ich selber empfinde es als ideal, eine Partnerin zu haben die so mit 3-5 herum Männern Sex hatte. Klar ist das in der heutigen Zeit ein wenig uptopisch, aber solche Frauen gibt es, und die machen das nicht weil ein Mann ihnen das vorschreibt sondern weil ihr eigenes Selektionsverhalten das bewirkt hat. Das gibt mir ein besseres Gefühl als eine Frau, für die ich der 704. Mann bin und Nummer 703 ist vor einer Stunde aus der Tür.


    Aber ich kann doch auch keinen Kriterienkatalog abhaken und dann sagen "mööp, ich mag nicht, Punkt 17 auf er Liste nicht erfüllt". Im Leben passiert nunmal viel und ich kann weder dem Leben noch den Menschen die mir begegnen Vorschriften machen wie ihr Vorleben zu sein hat.


    Wenn es früher "schlampig" war und von nun an mit mir nicht mehr wird und sonst alles passt kann ich doch eher stolz sein dass bei der Frau ausgerechnet bei mir sich die innere Einstellung dreht, was bei allen anderen Männern nicht der Fall war. Jeder hat nunmal ein Leben, in dem er gute und schlechte Entscheidungen trifft. Man nimmt den Menschen entweder ganz oder gar nicht, aber nicht zu 45,75%.

    @ gewitter6

    Deine Einstellung kommt für mich irgendwie wie aus einem Porno.


    Von außen amüsant und sicher auch lustvoll vorzustellen. Nur eben nicht für mich selber und meine eigene Partnerin.


    Ich gönne Euch aber Euren Spaß (sofern das alles kein Fake ist).

    Fake???


    Kann eine Frau so abschalten, die jahrelang Männer gefickt hat für Geld. Ich wurde schon gefagt, wie ich mich dabei fühle mit dieser Frau, die sich sexuell ausgetobt hat. Da sage ich genauso wie du. Vorbei ist vorbei. Wenn sie in mir das gefunden hat, was sie bei den anderen Männern nicht gefunden hat, kann ich mich glücklich schätzen, egal wie viele Männer sie hatte. Wäre es nicht so, könnte ich diese Beziehung nicht führen. Mir ist es auch völlig egal, ob sie mit 50, 100 oder 200 Männer gefickt hat. Was zählt, ist die Zukunft.


    Wenn dann meine Frau einen Mann in der Sauna sieht, mit dem sie "sexuell" glücklich war, gibt es für mich kein Grund, nein zu sagen, wenn sie den Wunsch hat, wieder mit ihm zu schlafen. Nur das ich dann dabei bin und mitmache und spüre, wie sie es geniesst, wenn der andere in ihr hineinspritzt.


    Verbiete ich ihr das ficken mit den anderen, kommen Spannungen auf, die ich nicht will. Ich denke, das ab und zu ein dreier mit einem ihrer früheren Begatter richtig ist.


    Wichtig ist doch, das wir uns einig sind, das sind wir.