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    Ein "Recht" auf Fremdgehen?

    Das gibt es natürlich nicht.


    Staatsoberhäupter, Landesoberhäupter, Minister, Promis, beweisen uns aber täglich, was Moral und Gesetz wert sind, wenn der Mensch geil ist!


    Also, da sich weder unsere "Vorbilder", noch der "gemeine Bürger" an moralische Grundsätze oder bestehendes Recht halten, - eigentlich noch nie gehalten haben! - wäre es da nicht an der Zeit, mal ein Update zu machen und sie unserer Zeit anzupassen?


    Was meint hier man dazu? *:)

  • 43 Antworten
    Zitat

    Das gibt es natürlich nicht.

    Wieso gibt es kein Recht auf fremdgehen? Sexualtrieb ist einer der stärksten Triebe überhaupt. Früher war die sache einfach: man hatte bis zur Ehe zu warten - waren aber auch nur 16-18 Jahre. danach eheliche reue lebenslang. ABER: Es gab eheliche Rechte und Pflichten. Kein Sex=Keine Ehe. Annulierungen aus genau diesem Grunde waren durchaus üblich.


    Wie die Rechte aussahen ist leicht unterschiedlich.


    Im Islam war klar: Die Frau ist der Acker. Der Mann hat das Recht seinen Acker jederzeit so zu benutzen, wie er will.


    Luther war der Meinung, das gegen ein/zweimal die Woche nichts zu sagen ist.


    Meine Meinung: Wer Treue verlangt muss auch Sex geben. Wer keinen Sex bekommt, hat das Recht auf Fremdgehen. Der Betrogene hat das Recht zum Weggehen, aber er hat nicht das Recht die Schuld bei anderen zu suchen.


    Ich bin übrigens noch nie fremdgegangen. Fast alle Partnerinnen schon, übrigens auch die, mit der ich seit über 20 Jahren glücklich bin.

    Vermutlich geht die Hälfte der Bevölkerung regelmässig fremdvögeln.


    Warum auch nicht? Macht Spass mal wieder fremde Haut zu spüren. Anschliessend macht auch der Sex mit dem eigenen Partner wieder mehr Spass.

    Was die Promis angeht: Berlusconi etc. sind natürlich mies und unmoralisch. Hier passen Verhalten und Image.


    Alle normalen Promis haben das Recht auf ein Privatleben. Wenn Fotografen hinter jedem herjagen, der mal mit einer anderen Frau im Restaurant sitzt ist das arm. Haben die kein Recht auf Privatleben? Und wer sowas liest und glaubt ist Mittäter. Das ein Politiker seinen Hausdrachen lebenslang ertragen muss, weil er sonst den Makel einer Scheidung hat und je nach Partei nicht mehr tragbar wäre, ist absurd.

    Wenn es ein "Muss" in der Ehe gäbe, egal von welcher Seite, wäre sie einer Zangsjacke gleich. :(v


    Vielleicht gelte ich als altmodisch, aber bei "Fremdgehen" habe ich ebenso wie meine Partnerin eine moralische Sperre.


    Das gilt auch für das zufällig Spontane "es hat sich so ergeben". :|N


    Dazu benötigt man kein Gesetz unserer sogen. "Volksvertreter". ]:D

    Zitat

    Luther war der Meinung, das gegen ein/zweimal die Woche nichts zu sagen ist.

    "in der Woche 3 bis 4 schadet weder Dir noch ihr"


    Oder meinte er "im Monat"?


    .


    .


    *:)

    Zitat

    wäre es da nicht an der Zeit, mal ein Update zu machen und sie unserer Zeit anzupassen?


    Was meint hier man dazu?

    Was möchtest Du anpassen, die Moralvorstellung?


    Das wird nicht helfen, solange die Menschen verletzt (und/oder eifersüchtig) sind sobald der Partner sich "fremdorientiert" (oder es auch nur wollen würde), sei es aus Verlustangst, Besitzdenken oder was sonst noch.


    Und wenn man seinen Partner liebt, dann verletzt man ihn nicht und schon gar nicht absichtlich, und das ist die "Stütze" dieser Moral ... mit dem Effekt, dass es eben viele heimlich machen.


    Ich halte an der Stelle wenig von Heimlichkeiten, bin ehr für die offene Lösung, habe auch eine (halb) offene Ehe, aber ich sehe auch ein, dass man gegen diese Gefühle auch mit Vernunft wenig ausrichten kann und dann hilft eben ein Abkommen "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" (dehalb beim mir nur halb offen)

    Ich habe vor ein Paar Tagen von einer Psychologin gelesen das es an der Zeit wäre, aufgrund der hohen Scheidungsrate umzudenken diesbezüglich.


    Eine offene Ehe%-|. Wo jeder wieder und immer in seinen Ehehafen zurückkehrt und gelegentlich Ausflüge in andere Häfen macht. Toll:=o.


    Man solle offen und ehrlich sein und das tolerieren, dann würden weniger Ehen geschieden. Mag sein. Aber wer erträgt sowas auf Dauer?


    Mal ganz zu schweigen davon, wenn offenes Fremdgehen angesagt ist, wer sagt einem dann das die Scheidungsrate niederiger wäre..da sich durch die "neuen" Kontakte sicher auch mehr ergibt als nur mal eben Sex.

    @ Starline83

    Es gibt leider viele Menschen die "Mein MANN oder Meine FRAU" wörtlich nehmen.


    Gehört mir, darf sich nicht mit anderen vergnügen.


    Weder Frau noch Mann sind aus Seife. Nutzen sich also beim Fremdvögeln nicht ab.


    Eine positive Tendenz gibt es aber, die Swingerclubs haben doch einen recht guten Zuwachs an Publikum in den letzten Jahren erhalten.


    Wer das auf Dauer verträgt? Meine Frau und ich machen das seit gut 20 Jahren und geniessen es.

    Ich glaube auch eher an Swingerclub (etwas was man gemeinsam macht) als an offene Ehe. In einer offenen Ehe geht es darum, jemand anderen zu suchen. Und da kann sich natürlich neben dem Sex auch weitere Sympathie ergeben. Noch besser ist es natürlich, den Sex an sich lebendig zu halten.

    @ trailman

    Mir ist klar das es Leute gibt die das vertragen;-). Mit abnutzen hat das auch nichts zu tun;-D. Und Swingerclub ist wieder so eine Sache, wenn man es erregend findet andere in action zu sehen, ist auch das Geschmacksache.

    @ Starline83

    Doch, Swingerclubs sind sehr erregend und schön. Vor allen wenn sich viele auf einer Matte vergnügen, dann ist es immer besonders schön.


    Mit 24 ware ich zum ersten Mal dort und seither gehe ich (wir) dorthin.

    hoi,


    also erstmal eines: wenn MANN es nicht schafft, auch ohne sex glücklich zu sein, braucht MANN sich nicht beschweren, dass MANN wie ein offenes Buch zu lesen ist. Ist auch etwas billig, wenn man nur mit seinem Penis denken kann.


    Ne Ehe kann halten, es kann am Sex scheitern aber auch an etwas anderem. Sollte nur sex also der Grund für ne gelungene ehe sein? gehört dazu, aber ich geh doch nicht aus Trotz fremd, nur weil ich nicht so oft randarf, wie ich möchte. mann o mann


    Zu der guten alten Moralfrage:


    Für mich gilt: ist es für mich nicht schlimm, wenn der Partner das Selbe macht, dann passt es. Wenn man aber schon mal gleich danach ein schönes "shit" im Gewissen hat, wozu dann die Lust stärker als man selber sein lassen? Da schau ich mir lieber nen Porno an bevor ich mich dann scheiße fühle.


    Kommt mal also selber damit klar, und der Partner auch, dann steht dem fröhlichen verteilen der Gene nix im Wege:)^


    Beispiel: Ich würe es nicht toll finden, bez. wahrscheinlich nicht so einfach verzeihen können, wollte meine Freundin mich betrügen. darum mach ich es einfach auch so und bleibe treu.

    @ orationis

    Zitat

    Wie stelle ich mir eine halb offene Ehe vor?


    Ein stilles Einverständis, das ich fremdgehen kann, solange der andere nichts erfährt?

    das ist die eine Seite, die andere Seite davon sieht so aus, dass meine Frau ihre Affären hat, und ich davon weiß, weil ich deswegen nicht verletzt bin.


    Meine Frau würde gerne eine offene Ehe führen, genießt auch ihre Freiheiten, kann es aber (wie viele andere auch, wg. ihrer Gefühle ... Verlustangst, Eifersucht usw.) nicht ertragen deswegen eben die Verinbarung und deswegen halb.


    Bei uns ist es keine Frage der Moral (mehr)

    Zitat

    Mal ganz zu schweigen davon, wenn offenes Fremdgehen angesagt ist, wer sagt einem dann das die Scheidungsrate niederiger wäre..da sich durch die "neuen" Kontakte sicher auch mehr ergibt als nur mal eben Sex.

    Richtig, aber was spricht denn gegen das "mehr"?


    Sex ohne das "mehr" ist für viele unbefriedigend oder sogar frustrierend, für mich ist weder Swingerclub (ausser vielleicht als live-Porno für die SB) noch ONS etwas.


    Aber das Bedürfnis ist doch hin und wieder da, auch das, sich mal wieder zu verlieben ... auch davon "nutzt" nichts ab, nicht einmal die Liebe zu meiner Frau.


    Und meiner Frau geht es genauso ...

    Zitat

    Man solle offen und ehrlich sein und das tolerieren, dann würden weniger Ehen geschieden. Mag sein. Aber wer erträgt sowas auf Dauer?

    Wie schon geschrieben, dass ist das Problem, nicht die Moral