@sumsebiene25

    Manche können dies einfach.


    Mach dir über diese Leute nicht so viele Gedanken, da bekommst du nur graue Haare.


    Ich weiß es von mir und meinem Freundeskreis -> es geht definitiv noch anders!


    Dieses Forum spiegelt, Gott sei Dank, nicht die gesamte Weltbevölkerung wieder. ;-)


    Du denkst wie ich und ich verstehe dieses eiskalte, nur auf das eigene Vergnügen ausgerichtete Verhalten auch nicht.


    Gesunder Egoismus ja, aber einen Egoismus, der die Beziehung zerstören kann -> muss nicht sein!


    :)*@:)

    missverstandene Ehrlichkeit

    hallo sumsebiene.


    versteh mich(uns) richtig. es ist grundsätzlich eine frage der einstellung.


    ich kenne ähnliche fälle, wo sich der partner dem betrogenen anvertraut hat. und meines erachtens ist es doch nicht damit getan,durchs anvertrauen dem betrogenen partner die verantwortung über eine mögliche trennungsentscheidung aufzunötigen.


    das ist eine missverstandene ehrlichkeit, die in der regel dazu führt,das die beziehung ab dem zeitpunkt des outens extrem belastet ist. und lass uns ehrlich sein, ganz ganz selten ist es möglich,einen seitensprung wirklich zu verzeihen, bzw auf verständnis für die zweitbeziehung zu stoßen.


    nicht das ich unser verhalten entschuldigen wollte und ich rede hier nicht von sexabenteuern.


    mitreden sollten die, die es selbst betrifft und nicht diejenigen die "NUR" über anerzogene moralpflichten verfügen.


    Es macht einen unterschied, etwas aus dem theoretischen blickwinkel,oder als selbst betroffener zu betrachten.


    unser beider partner würden absolut kein verständnis für die situation aufbringen.


    jetzt wird hier sicher manch einer dazu raten, aus vernunft diese zweitbeziehung zu beenden.


    unter welches gesetz fällt denn die Liebe?


    Ich hasse Konventionen, gesellschaftliche moralzwänge etc. das wird manch einer hier verstehen und ich lade den/die interessierten gerne zu einem privaten meinungsaustausch ein.


    ich bin nicht stolz auf das was ich tue.


    irgendwie ist es verrat am partner.


    täte ich es nicht,wäre es aber verrat gegenüber meiner seele.


    es ist nämlich eine extrem tiefe empfindung.

    socrates

    ja du hast wirklich recht...es lohnt sich nicht darüber aufzuregen. ich gebs auch langsam auf


    ja, zum glück gibts noch andere menschen, ist nur schlimm wenn diese 2 verschiedenen ansichten aufeinander treffen.


    mir ists selbst passiert und weiß wie veletzend es ist.


    so ein verhalten ist eben nicht selbstverständlich, aber naja jedem das seine und manchen eben ALLES...

    Zitat

    Gesunder Egoismus ja, aber einen Egoismus, der die Beziehung zerstören kann -> muss nicht sein!

    Als Egoismus, der die Beziehung zerstören kann, würde ich es aber z.B. auch ansehen, wenn man seinem Partner eine zölibatähnliche Lebensweise aufnötigen will, indem man auf körperliche Treue besteht, obwohl man sexuell desinteressiert ist.

    von wegen eiskalt

    sokrates , du machst deinem namen leider keine ehre.


    mir scheint, du hast garnicht verstanden und auch nicht gelesen.


    ich rede hier nicht von egoistischem durch die betten springen. das wäre anders.


    ihr lebt nach einem muster. einem anerzogenen,einer selbst auferlegten norm.


    und verläßt man diese norm, tritt die nächste norm in kraft.


    man regelt durch ehrlichkeit,sich anvertrauen.


    wisst ihr überhaupt, wovon ihr da schreibt?


    habt ihr schon gelebt? oder existiert ihr nur?


    ich frage das ernsthaft und ich will niemanden dadurch verletzen.


    seid offen für situationen, die sich plötzlich ergeben und ihr in einem gefühlsstrudel seid,dessen ihr euch nicht entziehen könnt.


    ist der begriff eigendynamik für euch nachvollziehbar.


    kälte und egoismus scheint hier absolut deplaziert.


    wir machen es nicht aus sexlust, aus empfindung füreinander.


    es macht aber keinen sinn,sich mit "blinden" über die farben zu unterhalten

    Zitat

    ich bin nicht stolz auf das was ich tue.


    irgendwie ist es verrat am partner.

    na da haben wir es doch! und sowas kann man verantworten??


    ich könnte es nicht.


    ich kenne auch einen fall.


    familie 2 kinder. er ging fremd und sie hats rausbekommen.


    mittlerweile sind sie geschieden.


    das alles nimmt man in kauf??eine familie mit kindern zu zerstören?


    alles was man vlt mit liebe aufgebaut hat?


    das ist purer egoismus!sonst nichts, das hat nichts mit moral zu tun. der mensch empfindet nunmal gefühle, die unter solchen umständen verständlicherweise verletzend sind und das vertrauen zerbrechen. das hat nichts mit moral oder gesellschaft zu tun.


    sollte ich in 30 jahren verheiratet sein und so schlimme probleme mit meinem partner haben, dass es nicht mehr geht und sich überhaupt nicht mehr einig wird, beendet man es. punkt aus.


    was bringt mir ein seitensprung?die probleme sind hinterher doch trotzdem da!!oder sehe ich das falsch?!oder tut man es dann immer und immer wieder??und täuscht seinem partner die heile welt vor, der partner der einem eigentlich über alles liebt?

    sumsebiene25

    Zitat

    sollte ich in 30 jahren verheiratet sein und so schlimme probleme mit meinem partner haben, dass es nicht mehr geht und sich überhaupt nicht mehr einig wird, beendet man es. punkt aus.

    Wenn die Probleme in allen Bereichen der Partnerschaft auftreten und man gar keinen gemeinsamen Nenner mehr findet, dann ist eine Trennung selbstverständlich sinnvoll. Das Paar hat ja dann keine Verbindung mehr.


    Nur gibt es eben auch die Situation, dass es nur auf ein oder zwei Ebenen nicht mehr »passt«. Da stellt sich dann die Frage, ob wirklich alles hingeworfen werden sollte.

    @Gia76

    Zitat

    Als Egoismus, der die Beziehung zerstören kann, würde ich es aber z.B. auch ansehen, wenn man seinem Partner eine zölibatähnliche Lebensweise aufnötigen will, indem man auf körperliche Treue besteht, obwohl man sexuell desinteressiert ist.

    Wir reden hier von einer Beziehung. Diese Beziehung gehen beide Partner ein mit der Kenntnis, dass die Einstellung beider auf bestimmten Grundpfeiler/Wertvorstellungen/Sichtweisen besteht.


    Diese Beziehung und das Fundament dieser Beziehung wurde also von beiden Partnern gelegt und daher wird keinem eine »zölibatähnlichen Lebensweise aufgenötigt werden«.


    Beide Partner fühlen sich wohl auf diesem Fundament und können sich darin frei entfalten und fühlen sich geborgen.


    Ändern sich diese Vorstellungen mit der Zeit und einer fühlt sich auf dem Fundament der Beziehung immer unwohler dann kann dieser Partner es doch dem anderen Partner mitteilen und so die Mündigkeit des Anderen erhalten und zeigt auch damit, dass er ihn respektiert und wirklich liebt.


    Es wird ein hartes Gespräch -> JA! Aber wenn man einen liebt, sollte dies einem wohl wert sein.


    Das feige Handeln des fremdgehens ist mit nichts, wirklich nichts, zu rechtfertigen! Es ist nur eins -> unglaublich verletzend.

    -socrates-

    Wie kompromissbereit wärst du im Bezug auf das »Öffnen« der Ehe/Partnerschaft? Also angenommen, du lebst in einer (für dich) glücklichen Partnerschaft und nach einer Weile kristalisiert sich heraus, dass deine Partnerin öfter oder anderen Sex möchte, als du.


    Sie schildert dir dieses Problem und dann? Welche Lösung/Kompromiss siehst du?

    @G.W. von Rue

    *schmunzel*


    Ich habe mich sehr stark gefragt, wann du mich das fragen wirst. ;-D


    Du bist gut, muss ich hier wieder einmal betonen. :)^

    Zitat

    Wie kompromissbereit wärst du im Bezug auf das »Öffnen« der Ehe/Partnerschaft? Also angenommen, du lebst in einer (für dich) glücklichen Partnerschaft und nach einer Weile kristalisiert sich heraus, dass deine Partnerin öfter oder anderen Sex möchte, als du.


    Sie schildert dir dieses Problem und dann? Welche Lösung/Kompromiss siehst du?

    Wie ich oben geschrieben habe, wird es bestimmt kein einfaches Gespräch. Mein Fundament ist ja immer noch das selbe. Ich liebe meinen Partner und möchte daher, dass er glücklich ist.


    Wenn er es mit diesem Fundament nicht ist, tut es mir selbst weh. Ich will an meiner Seite einen Menschen der zufrieden ist und dem es an nichts fehlt.


    Ich würde die Partnerschaft für sie »öffnen« und dann schaun, wie es mir innerlich dabei ergeht. Könnte ich es nicht ertragen und auch mit sehr viel Training *zwinker* ;-) dies nicht in den Griff bekommen, dann würde ich die Beziehung wohl beenden. Würde ich aber spühren wie gut es ihr dabei geht und ich mich dadurch sehr wohl fühlen, dann wäre es etwas positives und ich denke etwas womit ich mich arrangieren könnte.


    Du stellst Fragen -> Hut ab. :)^


    :)*@:)