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    Zitat

    das würde ich für mich jetzt auch nicht ausschließen, dass ich es dann zugeben würde. Aber auf so eine Frage käme mein Mann eh nie.

    Wenn es ihn nicht interessiert, warum solltest Du es ihm dann auch unter die Nase reiben? - In vielen Beziehungen gibt es ja gar keine klaren Absprachen darüber - dann ist nicht ganz klar, ob nun eine/r von beiden das traditionelle Ideal für selbstverständlich nimmt, oder beide - oder keiner.


    In manchen Fällen will es der Partner aber auch gar nicht so genau wissen, solange es nichts "Ernstes" ist und solange auf die Gesundheit geachtet wird.

    Zitat

    ich will es ihm ja auch gar nicht unter die Nase reiben, meine nur, vielleicht würd ich nicht lügen, wenn er mich direkt fragen würde

    Genau so habe ich das auch gesehen. Lügen konnte ich dann auch nicht. Er fühlte sich trotzdem "betrogen", aber aus meiner Sicht stimmt das nicht ganz - wir hatten eben zu dem Zeitpunkt lange nicht über intime Dinge gesprochen, geschweige denn, sie gemeinsam getan.

    sehen sie nicht?

    Ich denke, dass hängt von jeder/m persönlich ab.


    Manch eine(r) kann eben (und vielleicht gerade) nicht über seine Vorstellungen und Wünsche - insbesondere in sexueller Hinsicht - sprechen und sich dahin gehend artikulieren.


    Ich finde das schade, aber "sowas" kommt dann unter Umständen heraus - Flucht statt Konfrontation.


    Fehlt die Kommunikation hingegen, so ist die Flucht in meinen Augen nur verständlich - ab einem gewissen Punkt mag Mann/Frau dann einfach nicht mehr ...


    Einen schönen Tag *:) wünscht

    Ich würd ja jetzt gern was Kluges schreiben, aber mir fällt grad nichts ein...


    Ich verabschiede mich dann mal aus dieser Diskussion (auch aus anderen) weil ich die nächste Zeit etwas unterwegs sein werde und wünsche euch allen die Partner, die ihr euch vorstellt, und die euch absolut keinen Anlass geben, auch nur einen Blick zur Seite zu werfen.


    Redet!!! Das ist das Wichtigste, sagt, was ihr wollt und fordert auch, ihr habt das Recht zu fordern, so wie euer Partner das Recht hat, nein zu sagen, aber er sollte zumindest informiert darüber sein, was euch fehlt und was euch bedrückt. Auch wenn das manchmal unglaublich schwer fällt damit anzufangen, es ist dann leichter, als man denkt:)^


    Viel Glück euch allen :)*:)*:)*

    cookie

    Zitat

    Oder propagiert "ihr" das Recht auf Unglücklichsein?

    Also ich würde niemanden ins Gefängnis stecken wollen, nur weil er/sie unglücklich ist... Ist das jetzt Propaganda???;-).


    Natürlich hat jeder das Recht unglücklich zu sein.


    Vielleicht wolltest du sagen: "Oder progagiert "ihr" (wer eigentlich?) bei entsprechenden Umständen eine Pflicht zum Unglücklichsein?"


    Nun, ich sag mal so: Ich glaube nicht, dass es einen einfachen Zusammenhang gibt der Art


    unglücklich -> Ursache: unbefriedigte Bedürfnisse => Bedürfnisbefriedigung -> glücklich.


    Dazu gibt es einfach zu vielfache Nebenwirkungen einer Bedürfnisbefriedigung. (Süßigkeiten -> Karies, insbesondere, wenn Zähneputzen kein Bedürfnis ist, im Gegenteil als Ursache von Unglück angesehen wird. Spreche gerade von meinem Sohn, der mit seinen 17 Jahren gestern seine zweite Wurzelfüllung bekommen hat; ein Junge, der ziemlich scharf auf Bedürfnisbefriedigung ist.)


    Ein anderes Beispiel lässt sich an G.W. von Rue anschließen:


    Man hat kein

    Zitat

    Recht auf einen »gläsernen Partner«

    . Warum eigentlich nicht, wenn ich ein ausgesprochen ausgeprägtes KontrollBEDÜRFNIS habe? Wie beim Seitensprung müsste ich dieses Bedürfnis heimlich ausleben, um die Beziehung nicht zu gefährden, wenn der Partner kein gläserner sein möchte. Die Webcams überall müssten getarnt sein, die Rechnungen der Detektive kaschiert etc.


    Ich denke, wir sind uns leicht einig, dass die möglichen Nebenwirkungen massiv und das Glückspotenzial einer solchen Bedürfnisbefriedigung eher begrenzt sein dürfte.

    Zitat

    das Wichtigste, sagt, was ihr wollt und fordert auch, ihr habt das Recht zu fordern, so wie euer Partner das Recht hat, nein zu sagen, aber er sollte zumindest informiert darüber sein, was euch fehlt und was euch bedrückt. Auch wenn das manchmal unglaublich schwer fällt damit anzufangen, es ist dann leichter, als man denkt

    schriebClaudsia.


    Das ist die Zusammenfassung meines Anliegens in diesem Faden:)^@:). Und das "unglaublich Schwere" nicht in Angriff zu nehmen und den leichten Weg der Heimlichkeiten, Vertuschungen und Lügen zu nehmen ist vielleicht "menschlich", aber wenn wir schon in so einem Forum zusammenkommen, ist das die Chance auf die Hilfe, die wir brauchen, um das Große in Angriff zu nehmen.

    ich kann mir im mom nicht vorstellen meinen partner zu betrügen..


    allerdings, ändern sich situationen & gefühle..


    & ich denke niemand kann mit 100% sicherheit sagen, dass er seinen partner NIEMALS betrügen würde.


    ich denke, ich hätte schon ein schlechtes gewissen, aber hätte man das nicht, wäre es auch etwas seltsam oder?


    jedoch kann man mit einem schlechten gewissen umgehen.. es "schwächt" sich mit der zeit ab..


    diese erfahrung hab ich zumindest gemacht :=o

    Lumikki

    Zitat

    es "schwächt" sich mit der zeit ab..

    Das kommt darauf an. Wenn es eigentlich "nur" die Angst ist, entdeckt zu werden, dann schwächt es sich mit der Zeit ab, wenn man merkt, dass andere es einem nicht an der Nasenspitze ansehen und das Leben ganz normal weitergeht.

    April

    Zitat

    aber ist das wirklich der leichte weg?

    Nicht? Je nachdem, wie man gestrickt ist, kann natürlich auch die Generaloffenlegung koste es, was es wolle, ein leichter Weg sein. Grundsätzlich kann man wohl von einem "leichten" Weg sprechen, wenn das Motiv dahinter ist, der Verantwortung aus dem Weg zu gehen.