Prinzipiell stehe ich in einer Beziehung dem Fremdgehen auch skeptisch gegenüber. Aber wenn dies kontrolliert stattfindet und BEIDE Partner es tun und – vor allem – BEIDE damit kein Problem haben, dann ist da doch nichts Schlimmes dabei!


    Nur wie folgt sollte es nicht sein: Selbst rumvögeln was das Zeug hält, aber ja darauf bedacht sein, dass der Partner/die Partnerin ja schön treu ist.... Das ist mehr als ungerecht.

    Meine engen Freunde wissen auch, welche "Art" Beziehung mein Freund und ich führen (ähnlich wie der süße Käfer ;-) ). Nachvollziehen kann's von ihnen keiner, aber sie verurteilen es auch nicht, weil es eben meine Freunde sind :)z


    Eine Frau ist für mich nur eine Schlampe, wenn sie wahllos alles vögelt und/oder Gefühle heuchelt, um finanzielle Interessen zu verbergen. Wenn sich jemand jedes Wochenende vollsäuft und dabei im Laufe der Zeit die halbe Stadt durchgevögelt hat, finde ich das schon eigenartig, weil ich diese Wahllosigkeit absolut nicht nachvollziehen kann ":/


    Bei Männern denke ich natürlich genauso!


    Wer aber seine Sexualpartner mit einem gewissen Niveau aussucht und einfach Spaß an wechselnden Partnern hat, ist für mich bestimmt nicht schlampig!

    Na, ich kann ja noch verstehen, dass einige unsichere Männer Probleme mit eher aufgeschlossenen Frauen haben können. Wie es aber kommt, dass die Frauen selbst als "Anstandspolizei" für ihre Geschlechtsgenossinnen fungieren, bleibt mir ein Rätsel.


    Übrigens habe ich in letzter Zeit festgestellt, dass das Urteil "Schlampe" um einiges häufiger und gnadenloser von Frauen gefällt wird, als von Männern. %-| Für mich wäre es erfrischend festzustellen, dass Frauen endlich mal selbst Verantwortung für ihre Sexualität übernehmen und sie sich nicht ständig diktieren lassen würden. Das scheint ja nach wie vor gesellschaftlich nicht so recht durchsetzbar. Da hilft alle Aufklärung nichts, wenn die eigenen Bedürfnisse irgendwie makelbehaftet sind. ":/

    Zitat

    Wie es aber kommt, dass die Frauen selbst als "Anstandspolizei" für ihre Geschlechtsgenossinnen fungieren, bleibt mir ein Rätsel.

    Weil sie Angst vor der potentiellen Konkurrenz haben. Denn Frauen, die Spaß am Sex ohne Liebe haben, sind gefährlich für die Treue der eigenen Partner.


    Im extremen findet man die weibliche Moralpolizei übrigens bei Themen wie Kopftuch, Beschneidung usw. Auch dort geht die Unterdrückung von den Frauen selbst aus.

    Zitat

    Wie es aber kommt, dass die Frauen selbst als "Anstandspolizei" für ihre Geschlechtsgenossinnen fungieren, bleibt mir ein Rätsel

    Ich sehe das so ähnlich wie DerSchonWieder: Hier spielen Gefühle wie Neid oder Angst (um den eigenen Freund/Mann) eine Rolle, ebenso wie veraltete Moralvorstellungen oder eine gehörige Portion Intoleranz.


    Wie gesagt: Auch ich plädiere dafür, dass Frauen ihr Leben – und dazu gehört auch ihre Sexualität – selbst in die Hand nehmen. Wenn eine Frau gerne herumfickt, ist das ihr überlassen. Und wenn sie gerne in Enthaltsamkeit lebt, dann natürlich auch. Nur soll niemand über die Andere herziehen, nur weil die eine andere Einstellung zu dem Thema hat.

    @ Grauer Mann

    wenn man promisk lebende Individuen als Schlampe bezeichnet schon, da stimme ich Dir zu.


    Wenn Mann/ Frau solche ONS allerdings während ihrer Beziehung vollziehen heisse ich das ganz und gar nicht gut es sei denn es passiert (süßer Käfer) "einvernehmlich" und man verzichtet bereitwillig auf den Treueanspruch. Passt ja so gut in die moderne schnellebige Zeit.


    :-)

    ich würde das wort schlampe nicht als schimpfwort betrachten. komischerweise werden ja hauptsächlich frauen so bezeichnet. als ich männer so beschimpft habe, haben sie gesagt, ja, sie sind eine schlampe und ich kann sie ruhig so nennen. mit dieser zustimmung nimmt man dem "beleidigenden" den wind aus den segeln und es wird nicht mehr vor kommen.