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    Ganz so einfach kann man das nicht sehen. Atmen ist wirklich Lebensnotwendig. Wenn man darauf verzichtet, ist man sofort tot. Die Sexualität hingegen ist bei nicht wenigen Menschen irgendwie verschüttet. Das kann sehr verschiedene Ursachen haben, aber die Menschen leben im allgemeinen schon weiter und bei manchen ist es auch nur eine vorübergehende Phase.

    Meine Güte, das war eine Metapher!


    Man muss ja auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen!:-/

    Laut Maslow ist Sex ein physiologisches Grundbedürfnis wie Essen, Trinken, Atmen etc.. Ist dieses Bedürfnis nicht befriedigt kann man auch nächsthöhere Bedürfnisse wie Sicherheit, Familie, Anerkennung anderer nicht vollständig befriedigen.


    Auf mich trifft das jedenfalls zu. Kann sein, dass es Leute gibt die "ohne" auch gut zurecht kommen, denke aber dass denen dann doch insgeheim etwas fehlt bzw. sie einen Mangel empfinden (auch wenn sie es nicht zugeben).

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    dass denen dann doch insgeheim etwas fehlt bzw. sie einen Mangel empfinden (auch wenn sie es nicht zugeben).

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mir dann nichts fehlen würde und wie ein Mensch sich dann fühlen könnte, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass es Menschen gibt, denen wirklich trotzdem nichts fehlt, die einfach das Bedürfnis nach sexueller Befriedigung, diesen Trieb nicht empfinden, obwohl die rein körprliche "Reaktion", (Errektion bzw. Produktion von Gleitmittel) vermutlich stattfindet.

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    Laut Maslow ist Sex ein physiologisches Grundbedürfnis wie Essen, Trinken, Atmen etc.. Ist dieses Bedürfnis nicht befriedigt kann man auch nächsthöhere Bedürfnisse wie Sicherheit, Familie, Anerkennung anderer nicht vollständig befriedigen.

    Da wird er wohl recht haben, Menschen die kein sexuelles Bedürfnis haben, sind mit Sicherheit auch "Sonderlinge" in unserer Gesellschaft.


    Ob ein Mensch davon sterben kann ... keine Ahnung, der Nachweis für diese Kausalität wird aber vermutlich schwieriger als beim Verdursten oder Verhungern ...

    Das Ausüben der Sexualität bedeutet für mich nicht nur den Geschlechtsakt zu vollziehen, für mich gehört dazu weit mehr. Insofern könnte ich die Frage aufwerfen, ab wann für wen die Sexualität als berfriedigt gilt. Dann kan man noch weiter überlegen wie oft diese Befriedigung sattfinden muss um zufrieden zu sein.


    Ich schließe mich den Teilzeitbedürfnislosen an, sowohl was den Akt angeht, als auch was alles andere Sexuelle angeht.