Nachstehend seien hierzu Zahlen genannt:


    http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/veroeffentlichungen/sexuellermissbrauch.html


    Es ist zu vermuten, daß eine sexuelle Beziehung zwischen Schwiegermutter und Schwiegersohn häufiger als eine solche zwischen Mutter und Sohn vorkommt, nachdem im erstgenannten Fall die Inzestschranke entfällt.

    Dass 3% der Frauen Erfahrungen mit Inzest haben, finde ich krass. Ganz schön viel. Aber meist nicht als Mütter, sondern als Kinder - und da ist es ja sehr eindeutig Missbrauch. Oh mann...

    Hmm, ich finde mit Tabus ist da nicht wirklich gedient, wenn man mehr Verständnis will. Solche Statistiken sagen ja auch erstmal nichts darüber aus, wie hoch der Missbrauchsanteil an Inzestfällen ist.

    Wenn ich das richtig sehe, gibt es kaum belastbare Untersuchungen, inwieweit Inzest unter Erwachsenen schädlich oder Missbrauch ist. Aber das scheint allgemein nur selten der Fall zu sein. Es gibt ja Fälle von Geschwistern, die nicht gemeinsam aufgewachsen sind und als Erwachsene ein Paar werden, aber sowas wird wohl zwischen Mutter und Sohn naturgemäß deutlich seltener sein.

    Zitat

    Wenn ich das richtig sehe, gibt es kaum belastbare Untersuchungen, inwieweit Inzest unter Erwachsenen schädlich oder Missbrauch ist. Aber das scheint allgemein nur selten der Fall zu sein. Es gibt ja Fälle von Geschwistern, die nicht gemeinsam aufgewachsen sind und als Erwachsene ein Paar werden, aber sowas wird wohl zwischen Mutter und Sohn naturgemäß deutlich seltener sein.


    Walk_in_the_shadow

    Also bei Inzest innerhalb der Familie ist das Risiko bei einer Schwangerschaft schon enorm hoch. Hatte gerade so einen Fall, wo die Tochter von ihrem Vater schwanger (Mißbrauch) wurde. Das Kind war schwerstmehrfachbehindert.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Inzucht_beim_Menschen

    Zitat

    Naja, das hängt aber auch maßgeblich von den Erbanlagen und damit verbundenen möglichen Erbkrankheiten ab.


    sensibelman

    Ich bin d.M., dass es in jedem Fall nicht normal ist. Behinderungen aufgrund von "Erbanlagen" hört sich sehr verharmlosend in Verbindung mit Inzest an. Inzest ist ja nicht umsonst verboten.


    Sexueller Kontakt zu Familienmitglieder ist für mich persönlich tabu. Allein dir Vorstellung. Und nicht zu vergessen, die Mißbräuche...... Heißt ja auch nicht, dass immer eine Behinderung vorliegen muss, wenn innerhalb der Familie Kinder gezeugt werden. Aber genetisch ist das schon ein Problem. Und welche Frau will schon dieses Risiko eingehen, vorausgesetzt, sie ist informiert über die möglichen Folgen?!