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    Schön zu hören, dass es Euch niemals passiert wäre!

    Nein, bitte nicht missverstehen. Ich meine nicht, dass mir das nicht passieren könnte. Ich bin nur froh, dass mir das bisher erspart geblieben ist.


    Ich fand nur die Passagen bemerkenswert und finde, das sollten sich die selbsternannten Casanovas hier im Faden ruhig auf der Zunge zergehen lassen.

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    "Der Casanova wirkt nach außen hin oft dynamisch und selbstsicher, gepflegt, beruflich kompetent und sexuell erfahren.

    Na das sexuell erfahren hat man ja nach einer Nacht geprüft und weiss, woran man ist... Und wenn sich der Kerl da als egoistische Pfeife entpuppt, dann halt nix wie weg mit ihm

    Das ist ja der Punkt, dass es sich die Betroffenen nicht eingestehen wollen. Es ist für sie eine Sucht. Wie bei meinem Ex. Auch wenn alles super lief, hat er trotzdem fremde Frauen im Internet angeschrieben um sie näher kennen zu lernen. Auch zu Treffen kam es wohl, wie ich aus seiner jetzigen Affäre schließe. Denn diese besteht wohl schon länger als wir getrennt sind. Somit muss er mich belogen haben, als er angeblich arbeiten war. Nun steht ihr Auto vor der Tür bei ihm und es ist seine neue Art mich unter Druck zu setzen, dass ich Angst bekommen müsste, ihn zu verlieren. Aus Erfahrung jedoch weiß ich, dass sie bald langweilig wird (vermutlich wenn sie anfängt ihm näher zu kommen) und dann steht er wieder auf der Matte. Der Showdown kommt vermutlich noch und mir graut es davor. Es sind halt immer andere, neue Methoden und Situationen.


    Dieses Mal aber werde ich nicht zurückgehen, da ich nun ja weiß um welche "Spezies" es sich handelt. Es war wie verrückt, was er für Gründe usw. lieferte. Er schenkte mir erst im März einen Partnerschaftsring um allen zu beweisen, dass er es ernst meint. Auch den Eltern erzählte er, dass er sich jetzt sicher sei und mit mir eine Familie haben will. 2 Wochen später fing er an, sich zurückzuziehen...

    Vor allem das hier aus der Rubrik "Die Frauen des Casanova":

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    Die Beschwichtigung


    "Sie betrachtet das Verhalten des Casanova als Reaktion auf ihre eigene Unzulänglichkeit und bemüht sich, die Rolle der Geliebten, Haushälterin oder Therapeutin zu spielen, je nachdem, was ihr Mann vermeintlich bei "der anderen" sucht. Bei jeder Enttäuschung verdoppelt sie ihre Anstrengungen: Sie glaubt, wenn sie zu der Frau werden kann, die ihr Mann wirklich begehrt, wird er schließlich wie durch Zauber der Liebhaber sein, den sie sich wünscht."

    @ Lian-Jill:

    Genau das trifft genau zu! Er hatte eine Art an sich, einerseits der starke, tolle Mann zu sein und gleichzeitig so deprimiert und hilfebedürftig, dass nur ich in der Lage zu sein schien, ihm zu helfen, da ich ja seine große Liebe, seine einzige Verbündete war, die ihn in und auswendig kennt.

    Es kann ja sein das es sich in deinem Fall vll. sogar tatsächlich um genau diesen Komplex handelt (es gibt Hundert andere die ähnlich sind), man sollte nicht vergessen es gibt auch noch andere Menschen. Man sollte jetzt nicht verallgemeinern und annehmen jeder Mann leide darunter oder so.

    Das sehe ich wie du, Jingleball.


    Ich habe beim Aufräumen vor ein paar Wochen seine "Trophäenkiste" entdeckt: ein großer Holzschuber mit Liebesbriefen von *nachrechne* an die 16 Frauen. Ok, ich wußte bislang von 13 Beziehungen bzw. die meisten davon waren Kurzzeit-Affären, Dauer ca 3-5 Monate.


    Ja, ich weiß: fremde Briefe liest man nicht.


    Wenn aber der Partner dicht ist wie eine Auster, wenn es ums Aussprechen von Problemen geht, dann sucht man sich früher oder später seine Antworten selbst.


    Und ich fand sie - in Form dieser Briefe.


    Sein Verhaltensmuster war bei jeder der Damen gleich gewesen und besonders die Briefe mit den Klagen wg. des Beziehungs-Aus glichen sich inhaltlich wie ein Ei dem anderen.


    Ich fand vieles von dem, was mich bedrückte, dort wieder und war mehr als erschrocken.


    Ich weiß im Moment noch nicht, was aus "uns" wird.


    Grad ist er auf dem Schadensbegrenzungstrip, weil er merkt: sie zieht Konsequenzen.


    Ich denke, er wird um eine Therapie nicht herumkommen, aber die Entscheidung dafür liegt ganz allein bei ihm, ER muß es wollen.


    Keine Ahnung, im Augenblick bin ich ein Buch mit lauter Fragezeichen.

    Äh, Nachtrag: ich habe definitiv NICHT an mangelhaftem oder fehlendem Selbstwertgefühl gelitten, bevor ich ihn kennenlernte.


    JETZT allerdings ist das anders.


    Das habe ich beim Lesen des links festgestellt.


    Aber bin auf dem besten Weg zurück zur alten Form. *Keule schwing*

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