Grausame Entjungferung

    Hi!


    Ich hatte mir vorgenommen, meine ekelhafte Entjungferung einfach zu vergessen, aber vor einigen Tagen kam ein Mädchen aus meinem Bekanntenkreis, die noch sehr jung ist, und hat mir weinend von ihrem ersten Mal erzählt.


    Ich konnte so mitfühlen.. es war toal schrecklich, und wenn ich daran denke, wie dumm ich doch war, würde ich mich am liebsten selber verprügeln...


    ich wollte es nur hinter mich bringen und wenn ich einen Wunsch freu hätte, dann wäre dieser, mich für meinen Schatz aufgespart zu haben. Jetzt haben ich einen Mann, der mich liebt und den ich liebe und ich war damals so dumm und hab mich dem erstbesten hingegeben, wegen diesem scheiß "Gruppenzwang" Aber welche Frau kennt das nicht? Es ist leider Gottes so das viele Mädchen als "verklemmt" gelten, wenn sie mit 16 noch Jungfrau sind.. aber warum ist das so? Was hat diese Gesellschaft so frühreif gemacht? Kennt das jemand?


    Hat jemand ähnliche Erlebnisse?

  • 32 Antworten

    Das nicht, aber ich kann nur jedem Mädchen raten, es nur dann zu tun, wenn es dazu bereit ist und nicht, wenn alle erzählen, dass sie schon mal haben oder der Freund das will.


    Immer dran denken: Die, die am meisten davon erzählen, haben meist selber noch nicht!!!

    Ich wollte damals auch unbedingt Sex bevor ich 16 Jahre alt werde. Kann das heute nicht mehr ganz nachvollziehen warum mir das so wichtig war. Hab mir einfach den nächstbesten geschnappt um es hinter mir zu haben und mitreden zu können. Es war nicht berauschend aber auch nicht furchtbar schlimm.


    Bereuen tue ich es nicht gross. Klar wäre es schön gewesen, das 1. Mal mit einem Mann/Jungen zu erleben mit dem man zusammen ist und den man liebt. Aber ich glaube ich hätte dem ersten mal auch dann nicht viel mehr Bedeutung beigemessen, denn es gibt im Leben immer wieder Erste Male. Das erste Mal mit einem neuen Partner, das erste Mal auf dem Küchentisch, das erste Mal einen Orgasmus usw.

    ja das stimmt...


    Ich hoffe auch, dass viele junge Mädchen heute schlauer sind, als ich vor 4 Jahren.


    Warten ist das Beste, bis der richtige kommt.. dann kann man die schmerzen auch vergessen, denn die Liebe entschädigt besser als alles anderes.. und vor allem tut es nichtmal so weh, wenn der Mann vorsichtig ist.. und das ist er nun, wenn er eine Frau liebt denk ich

    hiii

    nicht böse sein aber nur wegen dem gruppenzwang würde ich ned mit irgendeinen schlafen ich bin zwar erst 16 aber das hätte ich nie gemahct ich hatte shcon ein paar freund edie nur das eine wollten aber ich hab immer nein gesagt und es war mir egal das schon alle meine freudninnen es hinter sich hatten und jetzt hab ich seit 1 jahr einen so lieben freund und wir haben uns sehr viel zeit gelassen und ich hab gewusst er ist der richtige und es war wunderschön und wenn ich so schau das erste mal von meien freudninnen die sich gedahct haben ich muss es hinter mir haben die hatten es ned so schön naja das wollte ich nur loswerden

    alsoo...

    mal ne andere meinung!


    Es gibt Leute die mit 18 immernoch Jungfrau sind (meine beste Freundin zB) ... und die lebt immernoch! ;-)


    Ok... langsam is sie verdammt neugierig ;-D aber des wird schon noch ;-)


    Lasst euch zeit!

    Ich kannn es auch nicht verstehen, warum viele Mädchen so schnell wie möglich Sex wollen.


    Meine Freundin hat ihr erstes Mal mit einem Typen gemacht, den sie gar nicht kannte. Er hat zu ihr gesagt er hätte Lust auf Sex und da hat sie sich angeboten und das obwohl sie (so sagt sie) den Typen voll hässlich findet.


    Es hat ihr auch keinen Soaß gemacht, aber sie ist froh keine Jungfrau mehr zu sein.


    Aber was hat man davon?


    Kann ich absolut nicht nachvollziehen.

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    an honey88

    Zitat

    Es ist leider Gottes so das viele Mädchen als "verklemmt" gelten, wenn sie mit 16 noch Jungfrau sind.. aber warum ist das so? Was hat diese Gesellschaft so frühreif gemacht? Kennt das jemand?

    Ich finde es auch wirklich traurig, dass heute anscheinend viele Jugendliche so denken. Mit dem jugendlichen Sexualverhalten setzt sich die Entwicklungspsychologie schon seit langem auseinander. Ich werde hier im Folgenden mal einige Ergebnisse (entwicklungspsychologischer) Forschung zu dem Thema zusammenfassen. Vielleicht interessiert dich das ja.


    Bei der Erklärung der Auslösebedingungen für den Wunsch nach sexuellen Kontakten und intimen Beziehungen zeigt sich sehr deutlich die Wechselwirkung von Biologie und Umwelt. In der Pubertät kommt es zu hormonellen Veränderungen. So steigt bei Jungen vor allem der Testosteronspiegel an, bei Mädchen der Östrogenspiegel, das Testosteron nur leicht. Man kann diese hormonellen Umstellungen quasi als den Nährboden für sexuelle Aktivitäten sehen. Es konnte gezeigt werden, dass bei Jungen ein hoher Testosteronspiegel die Wahrscheinlichkeit, sexuell aktiv zu werden, stark erhöht. Bei Mädchen wird zwar auch durch Testosteron die sexuelle Motivation geweckt. Allerdings steuert das soziale Umfeld die sexuelle Aktivität stärker. Insgesamt beeinflusst die Umwelt aber bei beiden Geschlechtern deutlich, wann erste sexuelle Kontakte aufgenommen werden. So übt einerseits die Peergruppe einen gewissen Druck aus – wenn Jugendliche das Gefühl haben, dass Freunde schon sexuell aktiv sind, steigt bei ihnen die sexuelle Aktivität. Auch die Eltern haben Einfluss, der jedoch im Laufe der Adoleszenz stetig abnimmt. Gespräche mit der Mutter führen eher dazu, dass die sexuelle Aktivität geringer ausfällt, Söhne sehen sich durch Gespräche mit dem Vater eher zur Aufnahme sexueller Kontakte ermutigt. Mädchen sind vor allem dann sexuell aktiver, wenn die Eltern eher liberal eingestellt sind.


    Auch die enthemmende Wirkung von Alkohol sowie ein früher Wunsch nach Selbständigkeit ("erwachsen fühlen") gehen mit einem frühen Beginn von Sexualkontakten einher. Auch Haupt- und Realschüler sammeln frühere sexuelle Erfahrungen, vermutlich weil Individuationsprozesse aufgrund des kürzeren Schulbesuchs vorverlegt sind. Auch kulturelle Aspekte dürfen nicht übersehen werden – so kann man zwischen restriktiven Kulturen, die frühe sexuelle Beziehungen unterbinden, und permissiven Kulturen, die Sexualverhalten sogar fördern, unterscheiden.


    In unserem Kulturkreis scheinen Jugendliche deutlich später ihren ersten Geschlechtsverkehr zu haben als dies einem teilweise von den Medien "vorgegaukelt wird" (angeblich schon mit 13 oder 14 Jahren erster Koitus). So konnte eine Untersuchung der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" zeigen, dass mit 16 Jahren nur 45% der Mädchen und 36% der Jungen schon Geschlechtsverkehr hatten. Eine Studie an Schweizer Gymnasiasten ergab sogar, dass 20% der 19-20-jährigen Jungen und die Hälfte der Mädchen noch keinen Geschlechtsverkehr hatten!


    Insgesamt sind diese Ergebnisse m.E. positiv zu betrachten, da gezeigt werden konnte, dass besonders in der frühen Adoleszenz ein gravierender Mangel an Wissen über Verhütungsmethoden und Schutz für sexuell übertragbare Krankheiten besteht. Außerdem ist in einem späteren Stadium der Adoleszenz eher davon auszugehen, dass die Voraussetzungen für eine "reife" Sexualität gegeben sind. Während frühe sexuelle Kontakte vor allem durch Neugier, Gruppendruck oder den Wunsch, "es hinter sich zu bringen" motiviert sind, zeichnet sich reife Sexualität dadurch aus, dass ihr sozialer Bezug wahrgenommen wird. Der Jugendliche ist in diesem Stadium weniger auf sich selbst fixiert, sondern ihm liegt ebenso das Wohl und die Interessen des Partners am Herzen. Demgegenüber lässt unreife Sexualität die Interessen des Partners außer Acht und kann sogar in Gewalttätigkeit münden.

    Wieso muss eine Entjungferung "Grausam" sein?

    Als ich damals mit 17 meine gut 14jährige Freundin kennenlernte, waren wir beide noch "Jungfrauen". Ich hatte zwar schon "Fummelerfahrungen" mit einer "älteren" Frau (20), aber zu "richtigem" Sex kam es damals nicht.


    Mit meiner Freundin ging es ganz langsam los, das erste halbe Jahr nur Knutschen, bis wir langsam mehr wollten. Doch zu unserem Unglück klappte es nicht, ich konnte nicht eindringen. Ein Wald- und Wiesendoktor hatte ihr vorher erzählt, sie sei zu kein gebaut und werde Schwierigkeiten haben.


    6 Monate machten wir dann "Extrempetting", aber unsere Versuche, es mal "richtig" zu machen, scheiterten jedesmal, sodass sie schon Komplexe bekam, keine richtige Frau zu sein, was letztendlich bis zu Weinkrämpfen führte.


    Nachdem sie dann bei einem richtigen Frauenarzt war, der ihr sagte, dass es eigentlich keine Probleme geben solle, fuhren wir sofort zu mir nach Hause und siehe da, es klappte sofort und war kein bissel "grausam". Im Gegenteil kam sie sofort, nachdem ich eindrang und wir machten fortan jeden Tag Sex über mehrere Jahre.


    Sie war bei ihrem ersten Mal auch erst gut 15 Jahre jung und ich sehe das nicht als zu früh an, wenn beide es wollen und sich sehr gern haben.


    Überhaupt verstehe ich nicht, wieso so ein großes Trara gemacht wird um die Entjungferung. Gerade die Tabuisierung der ganzen Sache führt meines Erachtens dazu, dass Mädchen sich dann zu dieser Sache drängen lassen, weil es eben nicht als etwas Natürliches angesehen wird, sondern die Jungs es eher als ein persönliches Erfolgserlebnis ansehen, eine Frau "erlegt" zu haben.


    Sex ist eine der schönsten Dinge der Welt, und wenn ein Mädel bereit dazu ist und in diese Welt der Gefühle eintauchen will, dann soll sie es tun. Allerdings nicht, wenn sie es nur macht, weil ein Gruppenzwang herrscht oder sie es endlich "hinter sich haben" will.


    Schlimm finde ich es allerdings, wenn ich im TV Frauen sehe, die mit 22 Jahren erzählen, dass Sex geradezu etwas Heiliges für sie ist und sie sich so lange wie möglich "aufsparen" wollen. Das hört sich so an, als sei Sex etwas Schlimmes, was man nur tun darf, wenn man eine Entschuldigung in der Form hat, dass man heiratet, weil es dann ja dazugehört.


    Ich habe einige von diesen Frauen kennengelernt, die 15 Jahre in einer Ehe zugebracht haben, immer nur den einen Mann hatten und mit Mitte 30 dann erkannten, dass sie wohl etwas verpasst haben, denn der Sex war in der Ehe dann eher 0815. Gespräche im Internet brachten sie dann dazu, endlich mal etwas anderes probieren zu wollen, seltsamerweise nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit einer Chatbekanntschaft wie z.B. mir. :-)


    Diese Frauen waren dann sehr offen für Experimente und sagten mir, dass sie "alles" ausprobieren wollten, von dem sie zwar gelesen hatten, es aber nie erlebt hatten und es sich nicht mit ihrem langjährigen Partner vorstellen konnten, wohl weil sie dachten, dass der nur große Augen bekommen und mit Unverständnis reagieren würden, wieso ihre "brave" Frau plötzlich so ausgefallene Wünsche hat.


    Das ging von "hartem" Sex über Analsex bis zu leichtem "SM", sprich Benutzen lassen und völliger Hingabe.


    Von 2 dieser Frauen weiss ich, dass sie kurze Zeit nach ihrem "Erwachen" sich von ihren Ehemännern getrennt haben und sich einen neuen Partner suchten, was oft mit einer totalen Aufgabe ihres bisherigen Lebens einherging.


    Ich denke, wenn diese Frauen in jungen Jahren schon mehr Erfahrungen gesammelt hätten, dann wäre es auch in ihrer Ehe anders gelaufen und sie hätten nicht nach 10 Jahren ausbrechen müssen.


    Grüße


    Thomas

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