Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Freude ist, jemanden dadurch zu erniedrigen, dass man von ihm Geld für etwas verlangt, dass ein "normaler" Mensch auch für Zuneigung erhält. Es wunder mich halt immer, dass man die Hure als Opfer sieht, das erlöst werden muss und nicht den Freier als armes Schwein anerkennt, das seinen Trieb nur gegen Bezahlung befriedigen kann.


    Der Freier meint, sich Zuneigung erkaufen zu können, die Hure weiß, dass er ein armes Schwei ist, dass nur so zum Schuss kommt. Ja wer erniedrigt sich denn da eigentlich ?


    Hut ab vor den Frauen, die dafür sorgen, dass diese Jungs nicht aus Triebstau auf dumme Gedanken kommen.


    Ich kenne einige der Damen und die sehen das genauso professionell, wie der Maler, der die ganze Wohnnug in Schweinchenrosa anstreicht. Es besteht Nachfrage, die wird befriedigt und es nicht nicht wichtig, dass es Dir gefällt, sondern dem Kunden. Und wenn es notwendig ist, dann sagst Du dem Kunden es gefällt Dir (Oder habt ihr mal einen Autoverkäufer erlebt, der gesagt hätte: "Ich rate ihnen zu einen billigern Modell meiner Marke/einem anderen Modell fremder Marken? – Der Kunde ist König und auch ein Designer entwirft "unmögliche" Werbung wenn der Kunde drauf besteht. Das ist eine Dienstleistung wie Lymphdrainage oder Zahnreinigung.

    skin2skin


    Da wo ich herkomme kosten Huren zwischen 70-100€ / 30 Min und 150-200€ / 60 Min. Das ist gängiger Normalpreis und die Hure, handelt es sich um ein gutes Bordell, entscheidet was sie anbieten möchte und an wen. Anspruchsvoll sollten Huren aber nicht sein.

    Zitat

    Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine Freude ist, jemanden dadurch zu erniedrigen, dass man von ihm Geld für etwas verlangt, dass ein "normaler" Mensch auch für Zuneigung erhält. Es wunder mich halt immer, dass man die Hure als Opfer sieht, das erlöst werden muss und nicht den Freier als armes Schwein anerkennt, das seinen Trieb nur gegen Bezahlung befriedigen kann.

    :°( Der arme Mann :°(


    Das Huren als Opfer gesehen werden, ist mir neu. Wenn dem so wäre, würden entschieden weniger Männer Professionelle aufsuchen. Aber vielleicht ist auch gerade DAS der Kick?!


    Ich mache außerdem zwischen Prostitution und einem gesellschaftsakzeptablen Beruf eine scharfe Trennlinie. Es gibt auch keinen anderen Beruf, in denen so viele Gewalttaten geschehen wie in der Prostitution.

    Also die meisten "älteren" Damen die ich kenne verdienen wesentlich mehr Geld als wir jüngeren, weil sie mehr Erfahrung haben und viele psychische Tricks kennen.


    Ich beschreibe hier nicht nur meine persönlichen Erfahrungen. Das allgemeingültige alte Hurengesetze. Und ich störe mich nicht an dem Wort Hure. An dem Wort Nutte schon eher.


    Vor 20 Jahren hat man in diesem Gewerbe ca. 30.000,-DM pro Monat verdient. Und damals gab es keine Professionelle die aus der Reihe getanzt hätte. Wenn es eine versucht hätte hätte sie einen so genannten Kaiserschnitt bekommen (mit dem Messer das Fleisch unter dem Auge aufgeschlitzt). Damals kam man in den Club und wurde von einer Althure (Dame mit mehr als 10 Berufsjahren) angelernt. Was darf man, was nicht. Damals war "Falle" normal. Küssen eines der größten Tabus und eine Analhure wurde getötet. Ich weiß, dass hört sich krass und unglaublich an. Ist aber eine Tatsache.


    Heutzutage hat sich das Gewerbe natürlich stark verändert. Die Frauen werden nicht mehr angelernt. Mit dem dreckigen Arbeiten hat es begonnen als die ersten Osteuropäerinnen nach Deutschland kamen. Sie konnten nichts dafür. Der Zuhälter hat sie gezwungen Dreck zu machen. Dadurch sind viele Dinge für den Freier ganz normal geworden.


    Mittlerweile ist es für junge Damen keine Schande in diesem Job zu arbeiten. Warum sollten sie sich anlernen lassen? Warum sollten sie tausende von Euros für so etwas abgeben? Ich bin noch angelernt worden und dankbar dafür.


    Natürlich gibt es heute viele Frauen die küssen, die Analverkehr anbieten, die auch ohne Gummi blasen. Aber es ist immer ein Unterschied wo die Damen arbeiten. In einem Club wird man so etwas nicht finden. Nur in Internetanzeigen und auf dem Strassenstrich. In sogenannten illegalen Modellwohnungen. Viele Frauen sehen das nicht mehr als Arbeit, sondern als Hobby. Und obwohl sie all das anbieten verdienen sie im Monat 2000,-€.


    Ich arbeite in einem Club. Ich arbeite sauber. Ich küsse nicht, weil auch irgendwas für meinen Mann reserviert werden muss. Ich blase nicht ohne Gummi, weil es illegal ist, weil es gefährlich ist und weil ich es eklig finde wildfremde Schwänze in den Mund zu nehmen, die sehr häufig auch noch extrem stinken. Ich biete keinen Analverkehr, weil ich anal generell eklig finde. Ich lasse mich nicht fingern, weil ich dabei schon verletzt wurde.Trotzdem verdiene ich meistens um die 6000,-€ pro Monat. Natürlich ist das nicht jeden Monat der Fall, aber doch schon sehr häufig. Es kommt auf das Niveau an mit dem man arbeiten möchte.


    Wenn ich schreibe das und das lassen Huren nicht machen, dann meine ich damit die Damen die ihren Beruf ernst und auch als solchen wahrnehmen.

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    @ grimoire

    Zitat

    Heutzutage hat sich das Gewerbe natürlich stark verändert. Die Frauen werden nicht mehr angelernt. Mit dem dreckigen Arbeiten hat es begonnen als die ersten Osteuropäerinnen nach Deutschland kamen. Sie konnten nichts dafür. Der Zuhälter hat sie gezwungen Dreck zu machen. Dadurch sind viele Dinge für den Freier ganz normal geworden.

    Eine Anpassung an die Bedürfnisse des Kunden, darf man vermuten. Wenn im Internet jeder alles erdenkbare anschauen kann ist es nicht verwunderlich, dass die Branche nachzieht.


    Du verteidigst deinen Berufsethos, das ist verständlich. Aber es ist ja auch nicht in Ordnung, mit der "Falle" dem Kunden etwas vorzugaukeln und ihn so zu betrügen. Entweder macht man ein sauberes Geschäft, oder man lehnt es ab und lässt dem Kunden sein Geld, wenn man nicht zu der Leistung bereit ist.


    Ich stelle mir vor, dass es hilfreich und sinnvoll ist, solche DInge vorher klar mit dem Freier abzusprechen.


    Ansonsten, Blasen ohne Gummi ist illegal? Gibts da eine Vorschrift, oder wie?


    Und Modellwohnung auch? Vermutlich, weil das nicht angemeldet ist und auch Steuer hinterzogen wird? Würde mich mal interessieren. ???

    Jede Branche musste sich im Wandel der Zeit weiter entwickeln, um den Anschluss nicht zu verlieren. Da ist es fatal sich konsequent an die "alten Werte" zu klammern. Vorallem, wenn die Konkurrenz soweit fortgeschritten ist.


    Chef sagt immer: Besser den Kunden etwas mehr Freiraum lassen und dafür am Ende des Tages noch seinen Job behalten ;-)

    "hobby-huren" unter gefühlten 2% ist.


    thisisviff


    würde ich auch sagen die meisten machen es des Geldes und nicht des Spaßes wegen.


    Warum soll es bei denen anders sein wie bei einem der am Band steht.


    Wenn eine Hure in einer normalen Mietwohnung ihren Gewerbe nachgeht kann es schon zu Problemen kommen. Eine Bekannte von mir hatte soviele wechselnde Bekannte das sie deswegen ärger bekam. Sie hatte die Jungs zum V...... in ihre Wohnung genommen und bei Bedarf bekam sie dementsprechend viel besuch.

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