Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    @ Mr. Foreskin

    Zitat

    Warum driftet die Diskussion hier eigentlich immer zu Kinderschändern ab?

    Tut sie nicht, nur sollte klar sein, dass eine Aussage wie "fühlt sich pudelwohl" kein Kriterium sein kann.


    Es gibt auch Jihadisten, die anderen Menschen den Kopf abschneiden und sich trotzdem pudelwohl fühlen, nur um mal einen unpassenden vergleich zu bringen.

    ist heterosexualität eine krankheit?


    ich frage das bewusst provokant, weil


    einer meiner besten freunde


    mit einer frau verheiratet ist, zwei inzwischen erwachsene kinder, - auf dem land,


    erzkatholisches elternhaus mit pilgerei und extremen katholischem drive (vor dem fernseher bibel-tv marathon, auf der extra gezimmerten kniebank


    diagnostisch an volltödlichem krebs ??ich hab die diagnose gegoogelt, als er sich weinend zu uns geflüchtet hat - grausig?? erkrankte. die ärzte habe ihm noch maximal ein halbes jahr gegeben, ... auch seine schwester hat es bestätigt, sie kommt beruflich aus dem expertengremium..


    er hat sich im angesicht des todes


    von seiner frau gelöst.


    und dann durch eine begegnung mit einem mann "festgestellt"


    dass er wohl schwul ist.


    er hat sein leben komplett verändert - träume gelebt, gleitschirm mit rucksackmotor gekauft und geflogen, reisen, die neue beziehung..


    das ist jetzt 7 jahre her...

    Schwul zu sein ist eigentlich schon eine Anomalie. Was aber nicht stört, denn damit verletzt man niemanden.


    Pädophilie ist auch eine Anomalie, aber - so der Pädo sich an Kinder vergreift - ist es gefährlich und schädlich. Es gibt ein Opfer, dem man vermutlich sein komplettes Leben damit zerstört.


    Von daher soll schwul sein wer will, wer als Pädo Kinder anfasst - .....

    Homosexualität ist weder unnatürlich noch eine Krankheit , sie kommt auch im Tierreich vor und es gab sie schon immer. Homosexualität ist genauso natürlich wie die Heterosexualität, das sollte sich langsam herumgesprochen haben %-| - was für ein absurder Gedanke, es mit Pädophilie zu vergleichen.

    Ob Homosexualität eine Krankheit ist oder nicht, weiß ich nicht. (Wie ist überhaupt "Krankheit" definiert?) Ich bin auch nicht sicher, daß es "die" Homosexualität gibt, sondern halte es für wahrscheinlicher, daß es verschiedene Formen mit verschiedenen Ursachen dafür gibt. Die Bestimmtheit, mit der behauptet wird, es sei in die Wiege gelegt und keine Krankheit, kann einen kritisch denkenden Menschen auch nur verwundern; denn alle Forschung ist bislang einen genetischen Nachweis dafür schuldig geblieben.


    Unzweifelhaft ist, daß wir in einer Zeitströmung leben, in der es nach einigen Jahrzehnten gewaltig um sich greifender entsprechender Lobby-Arbeit fast nicht mehr möglich ist, die Position von der im Wesen unverrückbar verankerten Homosexualität auch nur irgendwie in Frage zu stellen. Nach Jahrhunderten der Verteufelung und Strafbarkeit ist die Welle zu einem Hochlebenlassen umgeschwappt. Ob man damit einen Irrtum der ganzen vorherigen Generationen endlich durch die Wahrheit ersetzt hat oder ob man in einigen Jahrzehnten über die in unserer Zeit und in unserem Land politisch korrekte Art zu denken wieder verständnislos den Kopf schütteln wird, wird die Geschichte zeigen.


    Eigenartig ist auch, daß bei der Fragestellung sogleich versichert wurde, man sei nicht gläubig - was tief blicken läßt: Wer gläubig ist, wird ja sofort als "katholisch von der übelsten Sorte" eingeordnet (was nicht weit von debiler Verknarztheit zu liegen scheint), steht automatisch in unserer Gesellschaft in der Ecke der "Homophoben" (übrigens sprachlich ein echtes Unwort) und gibt sich somit zum Abschuß frei - obwohl ein gläubiger Mensch nicht katholisch und keineswegs "homophob" sein muß und obwohl das pauschale Abschießen derer, bei denen eine gewisse Gehirnwäsche offenbar nicht den gewünschten Effekt gehabt hat, alles andere als Vernunft offenbart. Wer aber beim Stellen der Frage ernst genommen werden will, muß zunächst mal seinen Unglauben bekunden.


    Das alles beobachte ich seit vielen Jahren. Ich bin gläubig, allerdings nicht katholisch. Homosexuelle habe ich als freundliche und friedfertige Mitbürger erlebt und käme nie auf die Idee einer Ausgrenzung oder sonstigen unfreundlichen Handlung gegenüber ihnen. Einer meiner engsten Freunde ist homosexuell, was in unserem Verhältnis zueinander aber gar keine Rolle spielt. Mich nervt das allgemeine Theater, was zu diesem Thema gemacht wird, vor allem aber die fast militante Unduldsamkeit gegenüber Leuten, die differenzierter denken wollen, als es die Linientreue verlangt.


    Der Aussage, daß Homosexualität nicht behandelbar sei, kann ich zumindest nicht in der Totalität zustimmen. Andernfalls müßten anderslautende Berichte direkt Involvierter (natürlich auch von diversen Ärzten) sämtlich falsch sein. Ich schließe es danach zumindest nicht aus, daß es Formen der Homosexualität gibt, die - sofern man will - behandelbar sind. Ob das verhältnismäßig wenige sind oder nicht, vermag ich nicht zu sagen. Schon das aber, so meine Erfahrung, darf so gut wie nicht mehr geäußert werden. Nicht der Homosexuelle ist als krank anzusehen, sondern eine Krankheit wäre es, wenn er deswegen den Wunsch einer Behandlung verspürte. Dieser müßte behandelt werden, aber auf keinen Fall die Homosexualität. Dabei läge ein solcher Wunsch doch sicherlich nur in wirklich ernstgemeinten Fällen vor, da er im Meinungsdiktat der heutigen Gesellschaft eher mit einem erheblichen Kraftakt an Emanzipation gleichzusetzen wäre.


    Zur gleichen Zeit macht sich eine politisch nicht unerhebliche Gruppe dafür stark, daß jedermann (ist das Wort noch erlaubt?) sich seine sexuelle Identität selbst aussuchen darf. Diese Art von Wunsch ist natürlich normal, und dafür nimmt man auch die Medizin gern in Anspruch.


    Ich sage bloß, was ich in unserer Zeit beobachte und enthalte mich vorschneller Urteile. Wenn ich merke, daß ich etwas gefälligst denken "soll", reagiere ich allergisch. Ich kann aber nur dafür Sorge tragen, daß in meinen sozialen Kontakten von Lobbyismus gezeichnete Polarisierungen des Denkens keinen Raum gewinnen, so daß die bisherige Problemlosigkeit des Umgehens miteinander bei ganz unterschiedlich gestalteten Lebenswelten erhalten bleibt: ein Umgehen miteinander, bei dem die Frage, ob Homosexualität eine Krankheit sei, gar nicht von Bedeutung ist.

    Also für mich ist Homosexualität eine Ausprägung der sexuellen Orientierung. Es gibt die Heterosexualität, die Bisexualität, die Homosexualität und ganz viele Abstufungen davon.


    Wenn ein Mann z.B. in seiner Phantasie ab und an mal daran denkt mit einem anderen Mann GV zu haben, dann ist heterosexuell mit einem Ticken Bisexualität.


    Ist er hetero und geht vielleicht ein oder zwei Mal mit einem Mann im Leben ins Bett, dann ist er heterosexuell mit einem etwas größeren Ticken Bisexualität.


    Usw.


    Ist es einem Mann wirklich piepschnurz egal, ob er eine Beziehung mit einem Mann oder einer Frau führt und er nicht sagen kann welches Geschlecht ihm beim Partner/in lieber ist, dann ist er 100% bisexuell.


    Tendiert er nur ein bißchen eher zu Männern ist er immer noch bisexuell mit einem Ticken Homosexualität.


    Usw.


    Bis wir beim Mann ankommen, der ausschließlich nur mit Männern verkehrt. Der ist dann homosexuell.


    Das gleiche kann man analog für Frauen definieren.


    Ich hoffe ihr wißt wie ich das meine.


    Nur mit Krankheit hat das nichts zu tun.