Vitalboy

    Zitat

    Aber beim krasseren, Frauen gegenüber fast "autistischen" Typ geht es ja schon darum, daß bei ihm schon eine gewisse Blockade im Hirn stattfindet und er Frauen noch nicht mal als "normale Menschen", sondern als eine Art "ehrfurchterregende Überwesen" betrachtet.

    Das nennt man dann aber schon nicht mehr schüchtern...

    Zitat

    Das nennt man dann aber schon nicht mehr schüchtern...

    Das würde ich ja auch nicht mehr schüchtern nennen. Ich würde z.b. an "frauenbezogenen Autismus" denken.


    "ehrfurchterregende Überwesen" deswegen, weil für die schönsten Gefühle, die ein Mann auf der Welt haben kann, eben eine Frau nötig ist (sollange der Mann nicht schwul ist natürlich).

    Zitat

    Da würde ich dann nen Psychologen empfehlen

    naja, das wäre der Extremfall. natürlich ist es nicht immer derart ausgeprägt. Bei mir z.b. ist es schon etwas mehr als nur ein wenig Schüchternheit, aber es ist noch nicht ganz so krass.

    ehrfurchterregende Überwesen

    So, hab jetzt endlich mal die Mail-Adresse rausbekommen, mit der ich hier angemeldet bin, mir ein neues Passwort generieren lassen, und kann jetzt endlich auch mal von meinem Laptop aus schreiben. :-D


    Sind wir also wieder bei dem Thema "ehrfurchterregende Überwesen", Frauen als göttliche Wesen, etc. pp.? Hatten wir das nicht schon einmal? Ja, Schüchternheit kann verdammt hemmen, hab ich selbst mal gut 6 Monate mitgemacht. Da gab es jemanden in der Uni-Bibliothek, irgendwann hatte ich dann auch raus, zu welchen Zeiten sie dort arbeitet und meine Bib-Besuche immer so getimed, dass sie an der Ausleihe Dienst hatte. Mehr als ein "Hallo", "Die und die Bücher stehen für mich bereit." und ein "Tschüss" hab ich nicht aus mir heraus bekommen. Das ganze ging bestimmt 6 Monate so, zweimal die Woche. Von mal zu mal hab ich mich mehr dafür gehasst, nicht mehr über die Lippen zu bekommen. Mein Glück, dass ich nach diesen 6 Monaten jmd anderes kennen gelernt hatte und ich mich dann nach und nach für diese Person interessiert hab. Und siehe da, auf einmal konnte ich mit ersterwähnter Mitstudentin ohne Probleme quatschen. Irgendwann stellte sich dann auch heraus, dass sie ohnehin einen Freund hatte. *:) an Kwak! ;-D


    Na ja, das ganze ging dann irgendwann für mich sehr unschön zu Ende, aber das ist eine andere Geschichte, die nichts mit diesem Thread zu tun hat. ;-D


    So, muss zurück an die Arbeit. :-(

    Apropos Chancen

    Ja, ich glaube, jeder Mensch hat mehr als eine Chance in seinem Leben, zumindest mal Menschen kennen zu lernen, bei denen gegenseitiges Interesse besteht. Dummerweise ist es so, dass die meisten Chancen gar nicht oder erst viel zu spät erkannt werden. Wenn ich so zurückblicke, dann bin ich mir heute sicher, dass da auf jeden Fall ein, zwei Mädels waren, die ich zumindest mal hätte ansprechen können. Aber das waren für mich einfach ganz andere Zeiten damals, und so ließ ich diese (unerkannten) Chancen einfach vorbei ziehen. Na ja, eine Zeitmaschine müsste man haben, so dass man so einige Fehlentscheidungen (nein, keine Fehler, aber falsche Entscheidungen) korrigieren könnte. :-/

    Zitat

    Na ja, eine Zeitmaschine müsste man haben, so dass man so einige Fehlentscheidungen (nein, keine Fehler, aber falsche Entscheidungen) korrigieren könnte.

    Ja, eine Zeitmaschine wäre schon super. Ich hätte ja soo viel anders gemacht, wenn ich die entgangenen Chancen noch mal hätte... Aber leider bin ich 23, und werde bald 24 - zurück geht einfach nicht mehr. Dummerweise habe ich zur Zeit irgendwie weniger Chancen als früher.


    Bei mir ist es so, daß ich diese Chancen oft schon erkannt habe, aber dann kam erwähnte überzogene Schüchternheit und Gehemmtheit ins Spiel.

    Vitalboy

    Zitat

    Ich hätte ja soo viel anders gemacht

    Hm, das lässt sich immer leichter sagen als es dann tatsächlich in die Tat umzusetzen. Ich glaube, dass ich unter gleichen Bedingungen die selben Entscheidungen getroffen hätte. Wenn ich allerdings die damaligen Situationen mit meiner heutigen Einstellung und dem heutigen Wissen noch mal durchleben könnte, sähe die Sache vielleicht schon wieder ganz anders aus.


    Nur: das ist ein Wunschtraum, der sich nicht erfüllen lässt. Aber man hat halt aus der Vergangenheit gelernt. Hat falsche Entscheidungen getroffen, hat dadurch Erfahrungen gemacht, die einem zu dem machen, was er / sie heute darstellt. Und darauf lässt sich eine ganze Menge aufbauen. Bei mir führte das irgendwann dann dazu, dass ich einfach keine Lust mehr hatte, mich noch länger selbst zu bemitleiden und andere für meine Situation verantwortlich zu machen. Dem gingen Monate der Selbstanalyse voraus, immer wieder die gleichen, negativen (z.T. auch destruktiven) Gedankengänge. Und auf einmal hat es Klick gemacht. Und ich hab angefangen, an meiner Einstellung zu arbeiten. An meiner Einstellung zu mir selbst, zu anderen, zu meiner Umwelt.


    Und heute verstehe ich auch, was so gerne mit dem Sprichwort "Der Weg ist das Ziel" gemeint ist. Hab ich vor einigen Jahren das erste Mal beim Tai Chi-Training bewusst wahrgenommen, heute ist das ein wichtiger Leitsatz auf meiner persönlichen Entwicklung. Es kommt nicht drauf an, wo man hin möchte, sondern einfach nur, dass man einen Schritt nach dem anderen in seiner eigenen Entwicklung macht, denn Stillstand heißt Rückstand, wie schon Benjamin Britten treffend bemerkte:

    Zitat

    Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.

    Hm, was will ich denn jetzt eigentlich damit sagen? So recht weiß ich das jetzt auch nicht mehr. ;-D Vielleicht das hier: verdammt nicht Eure eigene Vergangenheit, in der ihr vllt viele falsche Entscheidungen getroffen habt, sondern nehmt sie als Teil Eurer Persönlichkeit an und lernt aus ihr, so dass ihr in Zukunft anders reagieren / handeln werdet.

    Boah Ey

    Ich hab's schon mehr als einmal geschrieben: Leute, ihr müsst irgendwann aml zu analysieren aufhören. Fangt endlich mal an, was zu TUN!


    Geht mit IRGENDEINER Frau mal einen Kaffee trinken! Quatscht einfach so, wie Euch der Schnabel gewachsen ist! Und versucht das jede Woche (oder mindestens einmal im Monat) mit einer anderen! Scheissegal, ob sie nen Freund hat! Ihr wollt ja nur quatschen, das Wesen Frau kennenlernen und Berührungsängste abbauen!


    Wenn Ihr Euch weiter so von den Frauen abkapselt und nur bejammert, dass die Frauen ja auf einem so hohen Podest stehen (auf das Ihr sie selbst gestellt habt), dann werdet Ihr nie die Höhe dieses Podestes erreichen!


    Also nochmal: Ohne Hintergedanken einfach die Gesellschaft von Frauen suchen! So, als würde man neue Kumpels kennenlernen! Das ist das allererste! Und wer das geschafft hat, kann sich gern nochmal bei mir melden ;-D (aber ich glaube, dann sollte er selbst erkennen, wie's weiter geht)

    Zitat

    Ohne Hintergedanken einfach die Gesellschaft von Frauen suchen! So, als würde man neue Kumpels kennenlernen!

    Jein. Ich sags ja nur ungern, aber die Kumpelschiene ist eine verlockende Vermeidungsstrategie. Flirten ist angesagt. Oder für Sex bezahlen. Je nach Vorliebe und Geldbeutel.

    So wie Viktor sehe ich das auch. Ich bin jetzt 24 und als ich 21 war habe ich mir radikal vorgenommen alles zu ändern. Ich habe unendlich viel Zeit in Foren verbracht, auf Seiten rumgesurft um zu lernen wie man flirtet, mein Auftreten geändert, meine persönlichkeit zum Teil und immer wieder in der Realität angewendet was ich gelesen habe, dann immer weniger mich im Netz damit befaßt und immer mehr Reallife Erfahrung gesammelt. und siehe da: Dieser Sommer rockte wie die Sau ;-)...

    Also :-/

    Zitat

    Quatscht einfach so, wie Euch der Schnabel gewachsen ist!

    Da haben wir schon ein erhebliches Problem. Nicht jeder hat den richtigen Schnabel zum quatschen.

    Zitat

    Flirten ist angesagt. Oder für Sex bezahlen. Je nach Vorliebe und Geldbeutel.

    Die Version ohne bezahlen ist den meisten sicher lieber. Aber wenn man noch nie gefliertet hat ist das ein echtes Problem.

    Frauen

    .. sind schon kuriose Wesen. Ich habe eine hübsche junge Nachbarin, alleinstehend mit Kind. Nachdem sich meine Ex von mir getrennt hatte, war sie ziemlich reserviert. "Hallo" und das wars. Wir sind beide Katzenhalter, ich bemühte mich immer mal wieder, sie anzusprechen, keine Chance. Dabei hatte ich noch nichtmal Hintergedanken, da ich einfach keinen Bock auf eine neue Freundin hatte - nungut, da war es mir gleichgültig, ob sie nun mit mir redet oder nicht %-|.


    Seitdem sie mitbekommen hat, daß ich eine neue Freundin habe, ist sie wie verwandelt, sie redet, lacht, scherzt mit mir herum ;-D.


    Das Beste ist wirklich, erstmal von seiner Jungmännlichkeit kein Wort zu erzählen und auch keinesfalls Bedürftigkeit zu signalisieren.


    Frauen sind da sehr sensibel und merken sofort, wenn jemand alleinstehend ist. Und in dem Augenblick hat man verloren...


    vg TW76