Monika

    Gehst du immerhin mit mir einig, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für physische Leiden grösser ist als für psychische? %-| Klar kommts im Einzelfall wieder drauf an und um was für ein Leiden es da geht... In meinem Fall find ich den kaputten Fuss jetzt viel weniger schlimm als mein JM-Dasein. Im ersten Fall weiss ich, wie lange es geht und was ich tun muss, damit es möglichst schnell wieder in Ordnung kommt, im zweiten Fall, naja...

    Bergsteiger

    Für mich klingt es total logisch, was du schreibst. Nur habe ich schon häufig erlebt, dass körperliche Beschwerden, die nicht gerade eine schwere Erkrankung oder sowas offensichtlich behinderndes und schmerzendes wie ein gebrochenes Körperteil, nicht ernst genommen werden. Bin ich dagegen mies drauf, seelisch, kann ich über Anteilnahme nicht klagen.

    Bergsteiger

    DAs würde ich nicht sagen. Ich kann schon nachvollziehen, dass man damit ein Problem hat und je nachdem, wie ich diesen Menschen erlebe, vielleicht sogar spontan erfühlen, woran es liegen könnte. Was ich nicht weiß ist, wie ich dann damit umgehen soll. Es ignorieren? Darüber reden? Bedauert werden will der- diejenige doch mit Sicherheit nicht, oder doch? Möchte er Mitgefühl?


    Wenn du schreibst, dass das Leiden eines JM nicht so ernst genommen wird, wie ein verstauchter Fuß, wie würde dieses ernst nehmen konkret aussehen?

    bergsteiger


    dazu kommt ja dann noch die häufung von betrügereien bei der iv. was dann alle disqualifiziert. aber ist n anderes thema ...


    sie hat mir gestern nacht noch auf eine sms geantwortet. sowas macht mir dann wieder mut. weil nachts um 3 schreib ich keine sms mehr an leute, die mir nicht wirklich was bedeuten. aber eben, in der welt der "normalen" gibts verschiedene stufen von bedeuten. jedenfalls mehr als in meiner.


    der unterschied zwischen dem fussbruch und dem leben als jm ist nicht zwingend, dass man weiss, was man machen muss ... denk ich. weil theoretisch weiss ich ja, wie ich das ändern kann. ich sprech einfach an. rein statistisch hab ich dann nach einer gewissen menge versuche eine an der angel. theoretisch. aber nein, der unterschied ist, der knochen verheilt, ohne dass ich was dazu beitrag. s passiert einfach. der körper hilft sich selbst. was beim JM ja nicht der fall ist. "wir" müssen selber aktiv werden. darum reichts auch nicht, wenn man weiss, was man tun muss. man muss es auch noch tun. und das ist ja der schwierige teil daran.

    herr koch

    Lies mal den Faden von MK im Beziehungsforum. Die Quintessenz ist ja die, dass man all das mit Frauen üben kann. Flirten, Anbaggern.. man muss ja nicht gleich mit einer anfangen, bei der man beim kleinsten Wort schon weiche Knie bekommt und es muss nicht die zukünftige Ehefrau sein. Üben mit "weniger bedeutenden" macht fit für den Endkampf..;-) Du siehst das zu eng, glaube ich.

    herr koch

    Es muss doch noch eine Abstufung geben. Frauen, an denen du interessiert sein könntest, also solche, die nicht in die Kategorie Traumfrau fallen, aber doch womöglich, vielleicht mal für eine etwas körperlichere Beziehung in Betracht kämen..