@ Kwak

    Es ist nicht nur frustrierend wenn alle mitstudenten vergeben sind. Noch schlimmer ists wenn die alle auch noch jünger sind, fröhlich sex haben (obwohl das ja 'normal´ ist) und du erst gar nicht die chance hast jemand passenden zu finden. Ne Freundin studiert und ist in der Situation. Das ist echt grausam und nebenbei fällt deshalb für mich auch kein schnuckeliger Student ab ;-)

    ja

    also ich hab in diesem thrat schon länger nichts mehr gepostet. aber zwischendurch mal mitgelesen. ich bin zwar immernoch jungmann, ok bin auch erst 20 jahre alt, aber ich hab in der letzten zeit ein paar erfahrungen gemacht die jetzt mal erleutern will.


    also ich ahtte in der zwischenzeit schon ca 1 monat beziehung, was ich nur eingegangne bin weil ich sex von ihr wollte, was sich natürlich als fehler herausstellte, sowas macht man einfach nicht. aber diese erfahrung hat mir sehr viel gebracht, ich hab gelernt dass man frauen bzw. auch alle anderen nicht und niemals bedrängen darf, egal in welcher weise. es kommt nicht gut an undman wird sein ziel so nicht erreichen können ohne, dass sein gegenüber dabei ein schlechtes gefühl hat. gehört eigentlich zum hausverstand, ich musste es hald noch lernen.


    ich habe eine kollegen der bekomt ständig irgendwelche angebote, egal wann egal wo, ohne dass er eigentlich bewusst dazu was beiträgt (zumindest bemerkt man nicht dass er irgendwas gezielt in die richtung unternimmt)


    zum beispiel waren wir einmal auf einer autobahnraststätte und wir wollten etwas im cafe bestellten, die verkäuferin sagt, dass wir noch eine moment warten sollen, und das kommentar meines kollegen: "ja, wir haben ja zeit". ist ja ganz normal, die antwort der verkäuferin war: "bis halb neun auch?" und hat dabei ihn angelächelt. das war wohl ein eigdeutiges angebot.


    als ich ihn gefragt hab wie er das nur immer macht war sien antwort nur: "du musst einfach mehr aus dir heraus gehen"


    ich hab versucht mir das zu herzen zu nehmen, aber konnte mich nicht damit anfreunden. aus sich herausgehen klingt irgendwie so, wie jemand zu sein der man nicht ist.


    ich hab stattdessen versucht mich nicht zu verstecken. zu meinen fehlern und eigenheiten zu stehen und nicht zu versuchen andere nachzuahmen. ich gebe mich so wie ich bin. ich verheimliche niemandem was, binde es aber auch keinem auf die nase. ich analysiere mich auch nicht ständig selber, so wie früher, als ich nach jedem wort überlegt hab ob das jetzt richtig gewesen sein könnte. das heißt nicht dass man sich nicht die fehler kümmern sollte, man darfs einfach nicht übertreiben.


    durch diese leicht veränderte grundeistellung hab ich gleich viel mehr selbstbewusstsein und selbstwertgefühl erlangt und dies auch gezeigt. eine aufrechtere haltung bewirkt da auch schon einiges. die menschen, vorallem fremde, reagieren dann auch gleich anders, wenn man dasteht wie: schaut her, da bin ICH. man kommt dann irgendwie in eine spirale die einen immer weiter aufbaut. ich bin jetzt so weit, dass ich, im gegensatz zu vor ein paar monaten, sagen kann: "meine trichterbrust? die stört mich eigentlich nicht so"


    das nächste ist, dass ich früher in jedem neuen kontakt gleich einen potentiellen sexualpartner gesehen hab. ich hab geadacht, hmmm... sie ist zwar nicht so hübsch aber wenn ich mit ihr rede lässt sie mich vielleciht doch irgendwann mal ran. ok ganz so extrem wars nicht, aber ich glaube dass auch viele von euch noch den fehler machen. versucht einfach mal nicht bei jeder die ihr kennt oder kennenlernt direkt an sex zu denken sondern einfach daran dass es nett ist sich mit dieser person zu unterhalten (sofern es das ist), und wenn euch was auffällt was euch gefällt dann kann man das auch ruhig erwähnen. dann fällt dem mann auch nicht so schwer der partnerin nur in die augen zu schaun, was mir immer schwer fällt. ich schau immer unbewust auf die brüste und merks meist erst wenn sie dann versucht wie verückt ihren ausschnitt zurechtzurücken. sowas wurde von noch keiner frau die ich kenne positiv aufgenommen.


    so als letztes möchte ich noch sagen dass meine rechnung fast aufgegangen ist. ich fass mich jetzt kurz. also ich hab ein mädel kennenglernt, ich mag sie sehr gern, in wahrheit glaube ich sogar dass ich mich in sie verliebt hab. wir sind uns dann auf einem fest etwas näher gekommen. am nächsten morgen bekam ich ein sms dass sie noch etwas zeit braucht um eine bezeihung anzufangen. ich gebe ihr die zeit sehr gerne! ich habe mittlerweile sehr viel geduld.


    ich hoff mal dass es positiv ausgeht.


    so also das war jetzt mal meine sicht der dinge.


    ich bitte um reichlich kommentare und evt. noch ein paar tips.


    ich weiß es sind viele fehler drin und warscheinlich fehlen auch wörter, aber ich bin jetzt einfach zu müde um das richtig zu stellen.


    mfg sick

    sick86

    Danke. Top Beitrag! :)^


    Aus deinem Text nehme ich für mir mal folgende Passagen raus:

    Zitat

    beziehung, was ich nur eingegangne bin weil ich sex von ihr wollte ... dass man frauen bzw. auch alle anderen nicht und niemals bedrängen darf

    Da will Jemand Sex und es ist ihm auch sehr wichtig und darum verhält er sich dann anders als "normal". Das ist die JM, JF, Single Zwickmühle! Und je länger das nicht klappt und man es sich wünscht, desto mehr zieht dass dann einen runter (wie bei einer geöffneten Schere wird der Abstand immer großer und mündet evtl. in einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit). Irgendwann sagt man dann:


    "Dass ich mal eine Freundin haben werde ist unmöglich!"


    Und wenn man das erst mal denkt und davon überzeugt ist, dann kommt das auch so. Das ist dann sozusagen der "Superlativ" (die absolute Blockade)!

    Zitat

    "du musst einfach mehr aus dir heraus gehen ... nicht zu verstecken ... "

    Dazu hast du wohl auch die Unterschiede zwischen dir und anderen akzeptiert und dich nicht mehr in Frage gestellt. Du hast also dein eigenes ICH entwickelt und irgendwann zu dem was du bist und wie du bist gestanden, ohne dich in Frage zu stellen und von anderen stellen zu lassen. Hauptsächlich Perfektionismus oder ein großes Sicherheitsbedürfnis kann dieser Entwicklung im Wege stehen...

    Zitat

    dass ich früher in jedem neuen kontakt gleich einen potentiellen sexualpartner gesehen hab ... einfach daran dass es nett ist sich mit dieser person zu unterhalten (sofern es das ist)

    Mit dieser Einstellung fährst du natürlich super, dann bist du offen und frei. Lewian hatte mal gesagt, dass es eine Zeit gab, wo er sich einfach nur über die Dinge freuen konnte - so wie sie waren. Also über Bäume, Blumen und auch Beziehungen zu Frauen. Der erste Schritt ist das hier und jetzt (er)leben zu können und nicht


    den Sex, den man morgen (hoffentlich) hat. Das ist wohl sehr schwierig, aber es bedeutet glücklich zu sein wenn man diese Einstellung hat.


    Aber auch hier kann es für eine JM, JF schwierig sein, wenn Angst vor Nähe hat oder sich zu viele Gedanken macht. Am eigenen ICH zu arbeiten kommt keiner drum herum...


    Ganz toller Beitrag. Glückwunsch! *:)

    sick86 :)^


    Hier ist übrigens noch einer, auf den die Problematik zutrifft. Vor nem halben/dreiviertel Jahr noch gings mir deswegen auch nicht so toll, versuche aber seitdem, es wie sick86 zu halten.


    Kann zwar noch keine solchen Erfolge vorweisen wie er, hab aber festgestellt, daß der Weg, so wie ihn sick86 beschreibt, der richtige ist. Ich stehe zu mir; und die kleinen Mängel, die eh jeder hat, machen doch auch Charakter und Persönlichkeit aus. Und wenn wir eben noch völlig unberührt sind, ist das doch auch etwas (positiv) besonderes, sofern man sich davon nicht in Depressionen stürzen läßt.

    Zitat

    du, mir ist das ja egal. nur mit so damen kann auch ich problemlos plaudern, nur merk ich halt, dass es mich persönlich nicht weiterbringt. weils ihr job ist und ich mir dessen bewusst bin.

    Du bist vielleicht ein Stück weiter wie ich. Ich bin generell eher ein Kommunikationsmuffel und jede nicht zweckgerichtete Kommunikation sprich Smalltalk mit einer Person die ich nicht kenne ist für mich schon ein riesen Fortschritt.

    @sick86:

    Deine Story klingt gut. Da kann ja fast nix mehr schief gehen.

    Bei dem "aus sich rausgehen" hab ich das Gefühl, dass Leute damit häufig meinen man soll extrovertierter werden. Das widerspricht sich aber u.U mit dem Rat zu seinem Charakter zu stehen und sich nicht in Frage stellen zu lassen. Manch einer ist halt ruhiger und introvertierter als die Masse. Und ich find das darf ruhig so bleiben.

    Jackaroo

    Ganz genau... nur oftmals liegt doch die Introvertiert darin begründet, daß man zu schüchtern ist und evt. nicht völlig zu sich selbst steht. In dem Fall muß man eben versuchen, diese Zweifel abzustellen und nach Lust und Laune viel oder wenig zu kommunizieren.


    Jemand, der introvertiert ist, aber gewissermaßen in sich ruht, strahlt doch was anderes aus, als jemand der aus Unsicherheit und Verkrampfung nix sagt und nur im Hintergrund steht.