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    Ich steh auf Frauen mit Bauch. Ich finds erotisch wenn Mann am Bauchspeck wackeln kann und wenn sich beim sitzen dicke Ringe bilden.

    man ist zb. kein jungmann mehr. ich denke viele jungmänner haben eínfach zu unrealistische vorstellungen von einer potentiellen partnerin, der sie dann selber nicht gerecht werden können.


    nen anderen grund kann es doch gar nicht geben, außer vielleicht extreme schüchternheit. woher kommt dann aber diese schüchternheit? wer in dem alter noch jungmann ist, der will nicht wirklich eine freundin, sonst hätte er doch längst was unternommen, um das zu ändern.

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    also wer mit 25 noch jungmann ist, der ist selber schuld

    Das ist insofern richtig, dass nur wir JM es in der Hand haben, etwas daran zu ändern.

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    nen anderen grund kann es doch gar nicht geben, außer vielleicht extreme schüchternheit. woher kommt dann aber diese schüchternheit? wer in dem alter noch jungmann ist, der will nicht wirklich eine freundin, sonst hätte er doch längst was unternommen, um das zu ändern.

    Also bei mir ist es extreme Schüchternheit gepaart mit Minderwertigkeitskomplexen. Ich fühle mich den Ansprüchen der Frauen einfach nicht gewachsen und überlasse daher anderen das Feld. "Normal" ist das nicht, zugegeben. Aber bislang ist es mir nicht gelungen, etwas daran zu ändern und so selbstbewusst zu werden wie die anderen Männer.


    Vielleicht ist das ein Teil des Lebens: Ohne Versager könnte es keine Gewinner geben.

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    Die bleibt Bergsteigern vorbehalten

    Nix da. Umgeben von Jungfrau, Männlichen, Mönch sowie Große und Kleine Scheidegg können wir noch was lernen.


    PS: Wer hat sich eigentlich diese Namen für Berge ausgedacht?

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    wiarum unternehmt ihr denn nichts gegen diese ursächlichen probleme?

    Also ich bin auf jeden Fall dabei - bis jetzt erfolglos.

    Julien/Prince/Bergi

    Ich kann die Theorie mit den Komplexen bestätigen. Ich persönlich habe folgebde Erfahrung gemacht: Erst in dem Moment, wo ich bis in die letzte Zelle meines Körpers davon überzeugt war, dass es da draußen Männer geben muss, die mich genauso wie ich bin lieben und begehren können, war ich frei für eine Beziehung. Solange Du da nur den leistesten, kleinsten Zweifel hast, wirst Du keine Beziehung haben. Da ist es egal, wie sehr Du GLAUBST, eine Beziehung zu wollen, im Grunde bist Du einfach nicht bereit dafür.


    Ich habe ja schon öfter mal gepostet, dass diese Erkenntniss bei mir ziemlich Blitzeinschlag-mäßig kam, also mit einem bewussten Aha-Effekt. Das ist mit Sicherheit bei den wenigsten so. Zwischen diesem bestimmten Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass da draußen Männer rumlaufen müssen, die vielleicht nur darauf warten, mich näher kennenzulernen und dem Tag, an dem ich mit Torti zusammengekommen bin, lagen dann auch nur noch vier oder fünf Wochen.


    Mein Tipp deshalb: Setzt Euch sehr intensiv mit den Dingen auseinander, die Euch an Euch selber stören! Das mit der Beziehungslosigkeit ist aus meiner Sicht meist nur ein Nebeneffekt von tiefgreifenderen Problemen.


    Bergi, ich glaube, Du bist auf einem ganz guten Weg. Du musst Wege finden, mit Deiner inneren Zerissenheit wegen der ungeklärten Situation zwischen Euch beiden, umzugehen. Du musst lernen, diese seelische Anspannung eine Weile auszuhalten - einmal ohne diesen für Dich unangenehmen Zustand durch ein Geständnis o.ä. zu beenden. Bisher sieht's doch ganz gut aus. Sie entzieht sich nicht Deinen Blicken und Berührungen, das heißt, sie findet das alles ganz in Ordnung. Mach das einfach mal eine Weile so weiter und genieße diese Nähe so gut es geht. Ganz ohne die Erwartung, dass sie mit großartigen Gesten darauf reagiert. Wenn Du nach den nächsten zwei, drei Treffen immer noch das Gefühl hast, es kommt nichts an eindeutigen Signalen von ihr zurück, dann musst Du Dich vielleicht noch ein Schrittchen weiter vor wagen. - Solange, bis irgendwann eine eindeutige Reaktion von ihr kommt. Wichtig - so sehe ich das im Nachhinein - ist, dass das alles auf der nonverbalen Ebene abläuft. Worte sind in solchen Situationen immer nur schwarz oder weiß, einer verliert dabei immer das Gesicht. Die nonverbale Ebene kennt so viele Zwischenstufen, dass sich jeder der beiden zu jedem Zeitpunkt wieder zurückziehen kann auf die Stufe vorher, ohne dass sich jemand dabei schlecht/bloss gestellt fühlen muss.


    Gut, bei mir und Torti war's auch wieder etwas anders. Zumindest habe ich das so wahrgenommen. Ich habe ihn im Kino ja bestimmt mal 10 bis 15 Minuten intensiv und sehr unzweideutig "bekuschelt", bevor die erste Reaktion von ihm kam. Da waren die nonverbalen Signale schon SO EINDEUTIG, dass ich das Gefühl hatte: Wenn jetzt nicht gleich was von ihm kommt, dann muss ich noch vor dem Abspann, im Schutze der Dunkelheit, aus dem Kinosaal schleichen und kann mich nie wieder bei ihm melden. :-) Ich hätte mich das auch nie getraut, wenn er mich nicht beim Eisessen vorher immer SO LIEB angeschaut hätte. Diese Blicke haben mir die Sicherheit gegeben, dass da irgendwas zurückkommen muss - irgendwann.