Lewian

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    Es gehoert eine gewisse umfassende Neugier auf sich selbst dazu - wenn es um Probleme der allgemeinen persoenlichen Orientierung geht, und wenn man ueber sich selber mehr herausfinden will als nur wie man ein bestimmtes klar umgrenztes Problem loest.

    Das würde eigentlich schon auf mich zutreffen. :-/ Ich betrachte das JM-Problem nicht unbedingt als klar umgrenztes Problem, das gewissermassen ein Eigenleben führt. Ich sehe es eher als Symptom, wobei die Überwindung dieses Symptoms sicher auch einen positiven Einfluss auf die tieferliegenden Ursachen und auf meine sonstigen Probleme hätte.

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    Das hat mit JM-Sein nicht viel zu tun.

    Also bei dir gibt es keinen Kausalzusammenhang zwischen deiner Therapie und der Lösung des JM-Problems?

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    die zweite Frau innerhalb von 2 Monaten, nur durch ne Sache auf die ich hier nicht eingehen will mache ich mir fast keine Hoffnungen mehr

    Wenn die zweite Frau innerhalb von zwei Monaten kein Grund zur Hoffnung ist, was denn dann? ???

    Fiann

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    Also bei dir gibt es keinen Kausalzusammenhang zwischen deiner Therapie und der Lösung des JM-Problems?

    Nein, wuerde ich nicht sagen. Ich hatte meinen ersten Sex, als die Therapie gerade begonnen hatte. Ich wuerde eher sagen, es waren dieselben Prozesse, die bei mir ins Rollen gekommen sind, die mir einleuchtend gemacht haben, warum die Therapie sinnvoll ist und mich auch offener und aufmerksamer fuer Frauen gemacht haben. Vorher habe ich mal eine Meditationswoche mitgemacht, das hat so einiges in Bewegung gebracht, aber auch da hatte ich schon vorher einige Schluessel zu mir selber in der Hand gehabt.

    @Copper

    Mit meiner Aussage JM sind meist keine Partylöwen meint ich, dass JM eher introvertiert sind und für andere meist unauffällig in Erscheinung treten. Der Partylöwe hingegen erweckt überall wo er auftaucht Aufmerksamkeit - nicht nur auf Partys.

    Naja, aber es ist bei weitem nicht jeder, der ne Freundin hat, ein Partylöwe. Und umgekehrt kannst du Parties unsicher machen und Leute kennenlernen noch und nöcher.... von alleine ergibt sich da auch nur nichts.


    Generelle Introvertiertheit beeinflußt die ganze Geschichte durchaus ins negative, ist aber nicht der Grund, warum wir JM sind. Umgekehrt heißt das wieder, daß wir uns zumindest in sofern nicht verbiegen müssen.


    Aber eine ganz spezielle Nuance der Schüchternheit, nämlich die gegenüber Frauen in Sitautionen, in denen sie gar nicht mehr nötig ist - die muß weg.

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    Naja, aber es ist bei weitem nicht jeder, der ne Freundin hat, ein Partylöwe. Und umgekehrt kannst du Parties unsicher machen und Leute kennenlernen noch und nöcher... von alleine ergibt sich da auch nur nichts.

    :)^ Genau. So jemand hab ich auch mal kennengelernt. Die kennen zig Leute, machen ständig etwas ab, sind immer unterwegs, aber in ihrem Innersten sind sie dennoch einsam und wünschen sich die Intimität ener Beziehung. Ich weiss nicht, ob solche Leute besser dran sind - Introvetierte wissen sich auch ab und zu selbst zu beschäftigen, und das hat auch seine Vorteile.

    Bergis Psychodoc

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    Nun, so wie ich die Aufgaben eines Therapeuten verstehe, ist es auch gar nicht seine primäre Aufgabe, Wissen zu vermitteln (Dann wäre er nämlich nicht Theapeut, sondern Referant oder Dozent), sondern in diesem Falle, mit Bergi gemeinsam zu klären, warum er deises Wissen bisher noch nicht für ihn zufriedenstellend umsetzen konnte, um dann gemeinsam Wege zu entwickeln, wie künftig ein anderer Umgang mit diesem Wissen erreicht werden kann. Und das nötige Selbstvertrauen aufbauen.


    Sorry, der Therapeut ist 'ne Pfeife, aber ehrlich...

    Also ich finde der Psychologe hat wahrscheinlch das richtige gemacht. Er hat erkannt das Bergsteiger nicht krank ist und er auch das Wissen hat sich aus seiner Lage zu befreien. Die Hemmung das auch zu tun ist also theoretisch durch Übung und Selbstüberwindung zu besiegen.


    Wenn man nun auch noch nach dem Warum und dem Grund der Hemmung fragt, dann muss man sich auch fragen ob einen das weiter bringt bzw. ob diese Frage überhaupt zu beantworten ist (denn wo soll man denn anfangen zu suchen und wo hört man auf?).


    Ich hab mal gehört die Therapieform der Kinesiologie kann unbewusste Denkmuster und Handlungsblockaden aufdecken und verändern. Ich hab selbst keine Erfahrung damit. Falls ich mich aber weiter nur in kleinen Schritten entwickle würde ich mir sowas überlegen. Vielleicht wärs auch was für Bergsteiger falls er noch Bedarf nach Hilfe hat.