Habe leider aktuell keine zeit, mir alles durchzulesen. Muss gleich los. Wollte nur reinschreiben, das mir immer ein paar Ironische Sachen passieren. Tanzen ist so was, so nah und doch so fern könnte man dazu sagen, wenn ihr wisst, was ich meine. In knapp 45 habe ich dann Aushilfe beim Tanzen, bei einem Hochzeitskurs, wo eine Dame heute einzeln kommt und für ihr Hochzeit üben soll. Ironie wie ich finde, das ich da aushelfen darf ;-D

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    Ich habe mich immer noch nicht beruhigt und bin immer noch auf 180 und fühle mich in eine Ecke gedrängt als wolle ich nur die schnelle Nummer was eben nicht stimmt. Ich habe kein Bock mehr hier zu schreiben.

    Ja, das merkt man leider vielen Deiner Postings an. Ich habe ein Problem damit und bitte Dich darum, nur dann zu posten, wenn Du Dich wieder beruhigt hast. Deine Angriffe sind unsachlich.

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    Ich werde hier beim lesen einfach wieder nur darin bestätigt, das viele Frauen eben weitaus abgebrühter sind als viele Männer.


    Und sowas brauche ich nicht Abgebrühtheit und Falschheit. Da bleibe ich lieber alleine.

    Ich lese den gleichen Faden wie Du und konnte selbst als JM keine Beiträge entdecken, die auf eine "Abgebrühtheit" vieler Frauen schließen lassen. Du solltest Dir vielleicht erst mal klar werden, ob Du Frauen lieben oder hassen willst. Nur wenn die erste Option zutrifft, bist Du in diesem Faden richtig.

    mich beunruhigt diese halt, JF hätten es leichter als JM. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade weil sowas behauptet wird und ihnen auch noch hier im Forum z.T. die Anerkennung verweigert wird, ist es für sie wahrscheinlich noch schwerer damit umzugehen.


    die Behauptung, es gäbe weniger JF als JM ist nicht zu belegen und übt noch zusätzlichen Druck auf JF aus.


    Ich wäre dafür diese Angriffe zu unterlassen und hier männer wie Frauen glaichermaßen rücksichtsvoll zu behandeln.


    Darüber hinaus spiegelt sich m.E. in solchen Theorien ein typisches JM/JF-Problem wieder: Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen werden maßlos übertrieben und überbetont, was zusätzliche Berührungsangst erzeugt.


    Die wahrheit ist: Männer und Frauen sind sich erstaunlich ähnlich in dem was sie wollen und denken. Es gibt sicher mehr varianz innerhalb als zwischen den geschlechtern. manche wollen ons, manche eine beziehung usw.


    Was man sich wünscht ist vom Geschlecht unabhängig.

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    Spielt es den wirklich eien Rolle ob man das andere Geschlecht hasst oder liebt

    Für die Frage von Sex oder nicht Sex spielt das wohl kaum eine Rolle, sehr wohl aber für die Frage von Beziehung oder nicht Beziehung.


    Wenn ich Frauen hasse, werde ich wohl kaum mit einer von ihnen eine stabile Beziehung aufbauen können. ;-)


    Also, von daher sollte man sich durchaus entscheiden, ob man das andere Geschlecht hasst oder liebt - noch viel mehr gilt das dann natürlich für ein bestimmtes Exemplar dieser Gattung, da kann es dann gar nicht mehr egal sein, ob man seinen (potientiellen) Partner hasst oder liebt. ;-D

    Auch wenn ich nicht die letzten 1150 Seiten dieses Threads gelesen habe, sondern vielleicht die letzten 30 sowie ein paar andere JM-Threads, so habe ich trotzdem das Gefühl etwas beitragen zu können, was ich hier bislang noch nicht explizit ausgesprochen gesehen habe. Ob es euch sinnvoll erscheint oder nicht, könnt ihr entscheiden, doch ich erzähle gerade mal meine Geschichte, die zunächst denen der meisten anderen Jungmänner nicht unähnlich ist:


    Ich bin 24 und noch Jungmann. Was das Emotionale angeht, so kann ich das meiste unterschreiben, was ich hier von anderen JM lese, die Bitterkeit, die Verzweiflung, alles ist mir nicht fremd, einen schönen Beitrag fand ich auch diesen hier (von Kwak):

    Dazu sage ich: Ja, ganz genau.


    Doch jetzt kommt das Aber: Ich war bereits mit zwei Frauen im Bett. Wie soll das denn gehen, fragen sicher einige, und trotzdem bist du noch Jungmann? Ja, denn es ging nicht, ich konnte nicht mit ihnen schlafen.


    Beim letzten Mal war es so: Ich hatte eine Frau kennengelernt und sie interessierte sich für mich, das war so deutlich, dass sogar ich das mitbekam (über die Unfähigkeit von JM, die Avancen einer Frau zu bemerken, wurde hier ja schon des Häufigeren gesprochen und da machte auch ich keine Ausnahme). Und es war unmissverständlich, dass sie mit mir schlafen wollte - für einen JM natürlich eine ziemlich aufregende Sache, eigentlich ja genau das, was die meisten hier sich so sehnlichst wünschen.


    Letztlich war ich mit ihr intim, wie man so schön sagt, wir lagen nackt in meinem Bett, ich habe sie in der Nacht mehrmals gefingert und sie zu sehr schönen (und sehr feuchten) Orgasmen gebracht, die sie definitiv genossen hat. Leider klappte sonst nichts, da meine eigene Erregung gleich null war. Meine Hände und Finger wussten scheinbar ganz von alleine was sie wollte und was ihr gefiel, mein Penis dagegen blieb schlaff. Wo Erregung sein sollte spürte ich in mir nur ein taubes Gefühl, allenfalls Angst. Sie hat sogar versucht mich oral zu verwöhnen, doch auch da hatte ich kaum etwas gespürt.


    Mit meinem Körper ist nichts kaputt, denn wenn ich alleine bin, funktioniert alles. Dann gehören diese Nächte, die ich mit ihr verbracht hatte auf jeden Fall in die Kategorie erregender sexueller Fantasien. Doch in dem Moment, als diese Fantasie Wahrheit gewesen ist, war von dieser Erregung nichts da. Wir haben, wie gesagt, mehrere Nächte miteinander verbracht, danach hatte ich die Sache beendet und ihr gesagt, dass es nicht geht, dass es mir nicht gut tun würde. Das war's dann. Das ist jetzt eineinhalb Jahre her.


    Was ich damit sagen will: Ich glaube, dass die meisten JM hier mit ihren Erzählungen vielleicht nur an der Oberfläche kratzen. Die Gründe weshalb sie JM sind, liegen meist so tief, dass sie selbst nichts davon ahnen: psychische Sperren gegenüber Liebe und Sexualität, Ängste vor Nähe, etc. In meinem Fall sind es, wie ich mittlerweile weiß, Traumata aus meiner Schulzeit, in welcher übelstes Mobbing durch Schüler und Lehrer jahrelang an der Tagesordnung stand. Ich bin seit einem dreiviertel Jahr bei einem richtig guten Therapeuten und glaube auch mittlerweile, dass es mir heute mit einer Frau nicht mehr so gehen würde wie vor eineinhalb Jahren.


    Das ist somit etwas, was ich Endstation und allen anderen verbitterten JM wärmstens empfehlen würde. Zumindest war es der Weg, den ich eingeschlagen habe. Und schließlich wollt ihr ja wissen: Was läuft mit euch verkehrt? Seid ihr wirklich so uninteressant? Seid ihr eine evolutionäre Sackgasse? Nein, ihr habt nur irgendwelche Sperren im Kopf, könnt euch selbst nicht richtig fühlen etc. Daher wäre mein Tipp: Sucht euch Hilfe, quasi einen Mentor, der euch in die wunderbare Welt der Frauen und der Liebe einführt und euch hilft Ängste abzubauen. Dann klappt's auch irgendwann mit den Mädels.


    Soweit bin ich zwar auch noch nicht, ich fühle mich immernoch beschissen und das Thema Frauen ist ebenso schmerzhaft wie allgegenwärtig (wie gesagt, da geht es mir nicht anders als den meisten anderen JM), doch ich bin nicht mehr hoffnungslos, flirte in letzter Zeit sehr häufig mit Mädels auf der Straße und in der Uni, auch jemanden anzusprechen fällt mir mittlerweile weniger schwer. Etwas ergeben hat sich bislang noch nicht, aber es wird wohl irgendwann soweit sein...

    @herr koch

    ja, ich denke auch, dass da sehr viel Glück dabei war. Was ich damit jedoch eigentlich ausdrücken möchte, ist dass das JM-Problem sich - so zumindest nach meiner Erfahrung - nicht einfach durch die akute Abwesenheit von Frauen, Liebe und Sex im Leben des JM ausdrückt, sondern in Problemen mit sich selbst und Sperren im Kopf. Ich hege somit die (nur durch meine eigenen Erlebnisse) gestützte Theorie, dass allein eine Frau einem JM nicht immer helfen kann, dass dann eben auch nicht spontan alles klappt, weil die Ängste, die vorher zum JM-Dasein geführt haben, ja immernoch da sind...


    Mit dem Mentor meinte ich einen Therapeuten - letzteres Wort ist nur mit sehr vielen Vorurteilen behaftet und kostet daher Überwindung: "Was, zu so einem soll ich gehen? Was weiß der denn schon? Brauch ich ne weiße Jacke oder was?" Daher finde ich die Bezeichnung Mentor sehr viel treffender - auch wenn ich auch hier wieder nur von mir selbst spreche.

    eine frau allein wird mir nicht helfen, das stimmt. schliesslich hab ich im entscheidenden moment angst. bzw. panik. ich muss mir da selbst auch helfen. aber sie kann mir den weg ebnen ... vielleicht.


    glaube nicht, dass ein therapeut helfen kann. mir jedenfalls nicht. ausser, es gäbe ne möglichkeit, die innere blockade auszuschalten. hypnose oder so. kenn mich da nicht aus.