Zwischenstand

    Hallo Betsy*:)


    Bei mir siehts leider nicht gut aus. Fühle mich schlecht.


    Durch Anregungen aus dem Forum habe ich angefangen über mein Erscheinungsbild nachzudenken. Vor kurzem habe ich mir etwas neues zum anziehen gekauft um Frauen positiv aufzufallen. Immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.


    Jetzt muss ich erstmal sehen, dass es mir endlich wieder besser geht.

    ich denk, zur vorherigen diskussion hab ich meinen standpunkt dargelegt und er wurde verstanden, das zeigen mir viele einträge hier, die ich nicht einzeln verdanken kann. aber wer gemeint ist, weiss es eh @:) ;-)


    julien-matteo


    schade. aber wenn du dann nicht mehr dem club angehörst, kannst ja trotzdem ein feedback geben ;-) (nicht als tipp, die nehm ich ja nicht an, wie du weisst, sondern als bericht) :-p


    betsy


    methadonsüchtige alkoholikern im nachbarhaus, die seit ich hier wohne mit ihrem ex-freund streitet (obschon sie nicht mehr hier wohnt), erst um 2 uhr nachts heimgeht plus ne abschlussprüfung, für die ich um 6 uhr aufstehen musste und die den ganzen tag dauerte. ergibt: ich kann momentan nichts ausser faul rumliegen und mich mit nordsee-frass vergiften.


    aber ich schreib gern mal wieder was ;-)

    @Black Blade

    Zitat

    nun, auch wenns schwer fällt solltest du dich dann langsam emotional von leuten verabschieden, denen anscheinend nichts oder nicht viel an deiner gesellschaft liegt. wenn sie dir weiterhin wichtig sind und du ihnen nicht wirst du darunter zwangsläufig leiden...

    Wenn sich aber so ca. 95% der Leute benehmen, die ich kennenlerne, dann muss ich mich irgendwann doch mal fragen, ob es nicht an mir selber liegt


    @All


    Heute war ich 2 mal für die Tanzschule unterwegs, als Frosch verkleidet. Und da war ich eindeutig der Blickpunkt, Frauen haben sich mit mir Fotografieren lassen, einige Frauen wollten mich sogar küssen. Hatte aber einen Froschkopf aus, mein Gesicht hat man hier nicht gesehen, habe quasi aus dem Mund vom Frosch geschaut. Aber irgendwie eine sehr nette Erfahrung

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    Denn es gibt immer Menschen, die dieses Forum brauchen und die Ratschläge dann auch gerne überdenken und evtl. sogar umsetzen.

    Das ist absolut Richtig. Und ab und zu wird man auch mal energischer, ohne es böse zu meinen.

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    Doch, erst vor kurzem war diese Stimmung hier gut vertreten. Ich würde diese kleine Anspannung hier nicht überbewerten, wo Menschen kommunizieren kommts halt auch mal zu Streit.

    Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht warum das so eskaliert, den mein freundschaftlich gemeinter Potritt war anscheined Auslöser, dabei sagt man das doch immer mal so dahin und verteil kleine Klapser. Na ja wie auch immer, es war jedenfalls nur lieb gemeint.

    Zitat

    dann muss ich mich irgendwann doch mal fragen, ob es nicht an mir selber liegt

    Nein, es liegt definitiv nicht an dir. Um auch nur eine freundschaftliche "Beziehung" im Sinne einer Bekanntschaft aufrecht zu erhalten, bedarf es immer mind. zweier Personen. Und wenn eine das nicht will, hast du das nicht zu vertreten. Vielleicht bist du einfach nicht kompatibel genug zu der überwiegenden Mehrzahl deiner Mitmenschen, das kenne ich auch von mir selbst mehr als genug. Ich mache mir da aber auch keine Gedanken mehr drum, sondern nehme es, wie es halt kommt. ;-)

    Zitat

    Vielleicht bist du einfach nicht kompatibel genug zu der überwiegenden Mehrzahl deiner Mitmenschen, das kenne ich auch von mir selbst mehr als genug.

    Das kenne ich auch. Woran es liegt ob man kompatibel mit anderen ist kann man wohl nicht erklären. Ist wahrscheinlich von der Natur vorgegeben.

    Optische Veränderungen

    Aus eigener Erfahrung kann ich übrigens nicht gerade behaupten, dass optische "Verbesserungen" die Chancen eingefleischter Jungmänner ernsthaft steigern würden. Es ist inzwischen drei Jahre her, dass ich begann, mein Erscheinungsbild radikal zu ändern, um meine Aussichten zu steigern: Bis dahin hatte ich 30 Kilo Übergewicht, 2004 aber nahm ich binnen weniger Monate in einer Radikaldiät knapp 50 Kilo ab, erreichte ein Gewicht, das sogar unter dem Idealgewicht lag und halte es bis heute. Bis 2004 trug ich immer eine Brille, was ich mir nun abgewöhnt habe. Bis 2004 kümmerte ich mich wenig um meine Frisur und meine Kleidung, seitdem aber gehe ich alle drei oder vier Wochen zum Friseur und gebe ziemlich viel Geld für Kleidung aus. Außerdem habe ich meine Körperpflege noch weiter gesteigert, sodass sie heute jeden Tag gut 1-2 Stunden in Anspruch nimmt. Ich fing sogar an (und tue das noch immer), mich jeden Tag einige Stunden zu bewegen und viele Vitamine zu mir zu nehmen, um meine allgemeine Erscheinung gesünder wirken zu lassen. Das Ergebnis all dieser Anstrengungen ist, dass ich mich dem europäischen Schönheitsideal wohl so weit angenähert habe, wie man es ohne Operationen aus meinem Körper (Der ja noch dazu durch seine Größe zufälligerweise auch so ziemlich diesen Idealen entsprcht) nur herausholen kann und dass mir schon sehr oft gesagt wurde, dass ich mittlerweile ziemlich gut aussehe. Nur: Dadurch hat sich nicht das Allermindeste an meiner Situation geändert. Körperliche Schönheit ist meiner Mutmaßung nach ein ziemlich entscheidendes Kriterium für den "sexuellen Erfolg" einer Frau, aber recht nebensächlich für die Anziehungskraft eines Mannes. Von einem Mann wird Aggressivität, Durchsetzungsvermögen, Optimismus und Initiative erwartet, wenn er diese Eigenschaften in hohem Maß zeigt, ist sein Aussehen nicht mehr wirklich von Bedeutung. All diese Eigenschaften kann ich aber leider nicht im Mindesten bieten. Ich bin ein sehr stiller, introvertierter, phlegmatischer und melancholischer Menschm, Energie und Tatkraft ist so ziemlich das letzte, was ich ausstrahle. Oft, sehr oft, habe ich es verflucht, dass ich als Mann auf die Welt habe kommen müssen, da ich doch keine der "typisch männlichen" Eigenschaften besitze, die erwartet werden und für ein halbwegs gelungenes Leben unumgänglich sind. Keine meiner Eigenschaften würde bei einer Frau als Makel angesehen werden. Für einen Mann aber sind Phlegma, Melancholie und Schweigsamkeit ein soziales Todesurteil.

    @Julien Matteo.

    Zitat

    Mein Glückwunsch, es kam andeutungsweise zum Körperkontakt. Nicht schlecht für ein erstes Treffen.


    Allerdings begreife ich nicht so ganz wie Du aus der Tatsache, dass sie nicht zur Jahrgangsparty kam, ableiten kannst, dass Verliebtsein immer wieder in Enttäuschung und Leere mündet. Immerhin war sie es, die Dich angesprochen hat und Du warst es, der hinterher angeblich kein Gespräch mehr beginnen konnte. Sie könnte nun der Meinung sein, dass Du sie ablehnst.


    Aber lassen wir das Vergangene beiseite: Es muss doch möglich sein, den Namen und die Adresse dieses Mädels rauszufinden, um sie zu einem nochmaligen Treffen einzuladen!?!

    Naja, inzwischen sind seit diesem Treffen über drei Monate vergangen, in denen wir uns nicht gesehen haben - meinst du nicht, dass es ziemlich aufdringlich wirken würde, wenn ich jetzt noch Kontakt zu ihr aufzunehmen versuchte? Auf keinen Fall will ich mich aufdrängen oder irgendjemanden belästigen. Vielleicht ist das auch ein grundlegendes Problem meiner sozialen Situation - die ständige Angst, durch Kontakt zu anderen Menschen mich in ihr Leben einzumischen und sie zu belästigen.

    @nokturn.

    Zitat

    Das heißt, du warst schon immer Einzelgänger und warst schon immer glücklich damit?

    Nun ja, es gab keine Zeit meines Lebens, an die ich mich bewusst erinnern kann, in der ich mich als glücklich bezeichnen würde, aber der Grund dafür war nicht das Fehlen eines normalen sozialen Umfeldes. Nach einem Freundeskreis habe ich tatsächlich niemals ein Verlangen gespürt.

    Zitat

    Hast du gar keine Freunde, mit denen du was unternimmst?

    Nein. Worunter ich aber, wie gesagt, nicht leide. An platonischen Freundschaften habe ich schlicht kein Interesse - an einer Beziehung aber schon.

    Zitat

    Was willst du? Sex, weil du das Verlangen danach hast? Sex, weil "nahezu die gesamte Menschheit" das so macht? "Nur" nicht mehr JM (ich find dieses Wort übrigens total blöd) sein? Eine Beziehung?

    Natürlich bin ich ein Mensch, der körperliche Triebe hat und auch unter dem vollkommenen Fehlen eines Sexuallebens leidet. Aber das Sexuelle ist nicht die Hauptsache, was ich mir wünsche ist eine ganz normale Beziehung. Der Wunsch nach einer Beziehung ist wohl gerade dann umso stärker, wenn es wie bei mir - außerhalb der Familie - keine anderen Bezugspersonen gibt.

    Zitat

    Das passt nämlich irgendwie nicht zusammen. Wenn du dich sonst nur "eingeengt und belästigt fühlst", dann müsstest du ja eigentlich zufrieden sein so wie es ist. Verstehst du, was ich meine?

    Ich verstehe schon, was du meinst, glaube aber, dass du mich missverstehst. Ich wünsche mir ja nicht völlige Einsamkeit, sondern nur keinen normalen Freundeskreis. Sehr gerne würde ich in einer Beziehung mein Leben mit jemandem teilen, an lockeren Freundschaften mit Dutzenden Leuten bin ich aber nicht interessiert. Der Haken daran ist nun aber, dass es ohne andere Sozialkontakte praktisch ausgeschlossen ist, eine Beziehung beginnen zu können. Fast alle Menschen lernen doch ihre Partner durch den Freundeskreis kennen oder auf Parties, die sie mit ihren Freunden besucht haben. Abgesehen davon, dass ich Discos und Parties schrecklich finde und mich dort entsetzlich unwohl fühle, kann man sie als Einzelgänger im Grunde schlicht nicht besuchen - völlig allein eine Disco oder Party zu betreten, ist schon äußerst ungewöhnlich.

    Zitat

    Wenn es aber nur um Sex geht, dann denke ich schon, dass die Frauen es leichter haben

    Ja, da magst du recht haben, trotzdem würde ich die Situation der Frauen nicht unbedingt als besser bezeichnen. Männer und Frauen haben ein unterschiedliches Problem: Das Problem einer Frau besteht wohl darin, einen zuverlässigen, guten Partner zu finden und niemanden, der sie ausnutzt und nur rasch ins Bett bekommen möchte. Das Problem eines (introvertierten) Mannes besteht dagegen darin, überhaupt irgendeine Liebes- oder Sexualerfahrung zu sammeln, aus der sich eine glückliche Beziehung ergeben könnte.

    @Scriabin

    Zitat

    Ich bin ein sehr stiller, introvertierter, phlegmatischer und melancholischer Menschm, Energie und Tatkraft ist so ziemlich das letzte, was ich ausstrahle. Oft, sehr oft, habe ich es verflucht, dass ich als Mann auf die Welt habe kommen müssen, da ich doch keine der "typisch männlichen" Eigenschaften besitze, die erwartet werden und für ein halbwegs gelungenes Leben unumgänglich sind.

    Hm, mir gehts ähnlich, zumindest wirke ich introvertiert, wie in- oder extrovertiert ich wirklich bin weiß ich nicht mal. :-/


    Phlegma und Melancholie ist mir auch sehr vertraut, aber ich hab irgendwie wenig Ambitionen da gegenzusteuern. Letzteres halte ich auch nicht für eine Sache die eine Beziehung unwahrscheinlicher macht. :-)


    Das mit den fehlenden "typischen männlichen" Eigenschaften scheint mir die Chanchen auf eine Beziehung schon stark zu reduzieren. Meine Abneigung gegen männliches Verhalten hab ich deswegen in einem Faden, der inzwischen schon eine Weile ruht, thematisiert, wenn du willst kannst ja mal reinschauen, vllt findest du ein paar Paralellen. http://www.med1.de/Forum/Psychologie/276792/1/ Leider hab ich den Faden nicht weitergeführt, was ich eigentlich mal machen wollte... :-/

    Ich glaube durchaus, dass Aussehen die Chancen auch eines Mannes grundsätzlich erhöht. Nicht als absolute Garantie, aber auf jeden Fall hat ein gutaussehender, gepflegter Mann erstmal einen Bonus, vor allem dann, wenn er sich selbst auch in seinem Körper wohl fühlt.


    Wenn es trotzdem nicht klappt, kommen eben noch andere Gründe dazu, aber nur Introvertiertheit allein ist es sicher auch nicht, es sei denn, sie führt dazu, dass man einfach niemand kennenlernt. Denn es gibt genug Frauen, die introvertierte Männer mögen. Aber ein Schneckenhaus ist natürlich schon ein großes Hindernis, keine Freunde, keine sozialen Kontakte.. generell ist es nicht gut, wenn man sich allein auf die Beziehung stützt in dieser Hinsicht, das überfrachtet eine Beziehung, obwohl ich generell Einzelgänger interessant finde, aber nur dann, wenn innere Unabhängigkeit und Menschenscheu oder -abneigung die Ursache ihres Einzelgängertums sind.


    Das Fehlen der typisch männlichen Eigenschaften finde ich nicht das große Problem, ich denke, das ist allenfalls ein Erklärungsversuch. Womöglich gibt es einfach ganz andere Schranken in euch selbst, die nähere Kontakte erschweren.

    Zitat

    Womöglich gibt es einfach ganz andere Schranken in euch selbst, die nähere Kontakte erschweren.

    jo, natürlich auch noch - jede Menge ;-D

    Zitat

    Aber ein Schneckenhaus ist natürlich schon ein großes Hindernis, keine Freunde, keine sozialen Kontakte.. generell ist es nicht gut, wenn man sich allein auf die Beziehung stützt in dieser Hinsicht, das überfrachtet eine Beziehung

    richtig! Ich glaub das passiert ganz schnell wenn man wenig Kontakt zu Menschen hat.

    Zitat

    Das Fehlen der typisch männlichen Eigenschaften finde ich nicht das große Problem

    Hm... ich weiß nicht.

    @ wallisii und kwak:

    Danke für Euren Zwischenstand. Walllisii, so positiv, wie Du zurzeit rüberkommst, kannst Du sicher gute Fortschritte machen und das bisher Erreichte festigen. Dann wird der "Rückschlag" im Herbst vielleicht gar nicht so schlimm, wie Du ihn erwartest. :-)

    @ Scriabin:

    Deine Aussage, dass Du überhaupt rein gar kein Interesse an einem Freundeskreis hast, finde ich ziemlich krass. Mich würde interessieren, warum Du in dieser Hinsicht so fühlst. Ich finde das Aufbauen und Pflegen von Freundschaften sehr wichtig, gerade weil auch ich ein relativ zurückhaltender, introvertierter Mensch bin. Wenn man von Natur aus eine Stimmungskanone und der Mittelpunkt jeder Party ist, dann verbringen viele Leute von sich aus gerne die Zeit mit einem. Als introvertierter Mensch muss man deshalb anfangs etwas mehr Energie investieren, damit die anderen einen nach und nach kennen und mögen lernen. Klar ist das manchmal mühsam, aber im Endeffekt wird man dafür tausendfach belohnt.


    Der Austausch mit Menschen, die man mag, ist doch unglaublich wichtig für die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit. Durch Freundschaften lernt man - gerade als introvertierter Mensch - sich anderen in einem "geschützen Raum" zu öffnen. Man lernt, spontan auf alle erdenklichen menschlichen Regungen zu reagieren und mit ihnen umzugehen. Eigentlich ein unerlässliches Training in Vorbereitung auf ein Beziehung - jetzt wo ich drüber nachdenke.


    Und mit Freundeskreis meine ich jetzt nicht, dass man ständig von mindestens einem Dutzend Leute umgeben ist und von einer Party zur nächsten rennt. Zwei, drei gute Freunde reichen vielleicht schon aus und mit denen muss man sich ja nicht in Kneipen oder Discos treffen, wenn einem das nicht liegt. Ich lade zum Beispiel gerne Leute zum Essen oder Teetrinken ein.


    Ganz unabhängig davon, vermute ich auch, dass 80 - 90 Prozent aller Frauen ein Problem damit haben, sich auf eine Beziehung mit jemandem einzulassen, für den sie der einzige Ansprechpartner sein müssen, weil sonst - mangels Freunden - niemand anderer da ist.


    Allein beim Gedanken, ...


    ...er hätte sonst niemanden, mit dem er in der Freizeit was machen kann,


    ...er hätte sonst niemanden, mit dem er über Dinge reden kann, die ihn bewegen und die mich vielleicht teilweise nicht soooo brennend interessieren,


    ...er hätte niemanden, bei dem er sich aussprechen kann, wenn wir uns mal streiten,


    ...sein komplettes "Leben" würde wegbrechen, wenn wir uns dann doch irgendwann mal trennen würden,


    da bekomme ich ehrlich gesagt Beklemmungen. Diese Verantwortung wäre mir zu groß.

    @ schüchtern:

    Hmmm, also das "Problem", dass die Leute mich zwar gerne um sich hatten, wenn ich denn mal da war - sich aber nicht aktiv bei mir gemeldet haben, hatte ich früher auch ganz massiv. Ich denke heute, dass es daran lag, dass ich einfach zu wenig Persönlichkeit/Konturen hatte. Ich war die liebe, nette Klassenkameradin, die in größeren Runden nie was gesagt hat, aber immer gerne ihre Hilfe angeboten hat, bevor darum gebeten wurde. Ich habe nie was gesagt, wenn mich was gestört hat, einfach weil ich Angst hatte, die anderen dadurch zu vergraulen. Das Ergebnis war, dass vermutlich keiner genau greifen konnte, wer ich bin und für was ich einstehe. Ich war wie eine Art Schatten, der zwar da war, aber eher als Zuschauer als als Teil der Runde. Wenn ich meine Hilfe angeboten habe, haben alle das immer gerne in Anspruch genommen, aber das war einfach zu wenig, wenn es darum ging, wer zu einer bestimmten Unternehmung eingeladen wird und wer nicht. Heute bin ich da zwar auch noch nicht der Crack, der immer an vorderster Front mitmischt, aber ich bin schon ein ganzes Stück weiter. Das habe ich Anfang des Jahres erst festgestellt, als ich gesehen habe, wer alles zu meiner Geburtstagsfeier gekommen ist - und dass all diese Leute tatsächlich gerne ihre Zeit mit mir verbringen. :-)


    Das heißt jetzt nicht, dass das bei Dir genauso ist, aber darüber nachdenken kann ja nicht schaden. Fragen wären zum Beispiel: Wenn ihr was unternehmt, machst Du dann selber Vorschläge, was ihr tun könntet oder schließt Du Dich generell immer nur den anderen an? Wenn Du auf eine Unternehmung keine Lust hast, sagst Du das und machst Alternativvorschläge? Wenn sich jemand aus der Gruppe Dir gegenüber nicht korrekt verhält, weist Du ihn darauf hin? Sagst Du nach einer Unternehmung, was Dir gefallen hat und was nicht und begründest das auch wo notwendig? Du brauchst diese Fragen nicht hier zu beantworten, es reicht, wenn Du sie Dir selber stellst. :-)

    Veränderngen optisch und anderweitig

    Das Aussehen ist natürlich nicht der einzige Erfolgsfaktor, sondern einer unter vielen. Aber das Aussehen ist maßgeblich für den ersten Eindruck. Ich habe nicht die Absicht mich radikal zu verändern. Ich will das bestehende verbessern.


    In den letzten Wochen ist mir noch ein weiterer wichtiger Punkt klar geworden. Die Ausstrahlung ist sehr wichtig. Das haben auch viele hier geschrieben. Genau da liegt mein aktuelles Problem. Ich fühle mich nicht wohl und deswegen ist meine Ausstrahlung nicht positiv. Wenn ich in den Spiegel schaue merke ich, dass ich keinen positiven und gut gelaunten Eindruck mache.


    Ich habe gehofft durch ein par neue Kleidungsstücke dafür zu sorgen, dass ich mich wohler fühle und das auch ausstrahle. Bis jetzt ist es nicht eingetreten. Der Grund liegt in mir selbst. Ich fühle mich in meiner Haut nicht wohl. Das ist ein echtes Problem. Bevor es mir möglich ist mit einer Frau Kontakt aufzunehmen muss ich mich erst wieder besser fühlen. In meinem aktuellen Zustand kann es leider nichts werden.