Nuja, ich dacht ja, daß meine Haare auch nicht viel länger werden dürften. Hab mich auch nicht damit wohlgefühlt und bin dann trotz zarter gelegentlicher Veränderungslust immer wieder zum Friseur gezischt und hab den gewohnten Zustand wieder herstellen lassen... bevors zu wild aufm Kopf wird.


    Jetzt hab ichs mal durchgezogen... und es geht ganz gut. Muß es nur allmählich etwas in Form bringen lassen...

    Ich hab total glatte Haare und auch viele Wirbel leider. Deshalb trage ich die Haare immer kurz, denn sobald die Haare auch nur etwas wachsen, sieht das aufgrund der Wirbel total abartig aus; wie bei einem Milchbubi. Also spätestens eine Woche nach dem Frisörbesuch ist der Schnitt weg. :-) Ich glaube deshalb nicht, dass bei mir mittellange Haare überhaupt aussehen würden :-(

    Hallo kwak, ich habe nach wie vor den Eindruck, dass Du für eine Veränderung noch nicht bereit bist. Du bist mit dem Ist-Zustand unzufrieden, lehnst aber alles ab, was diesen unbefriedigenden Zustand wesentlich verändern könnte.


    Wenn Dir so viele Menschen raten, Dich von Deiner Matte zu trennen, dann wird da sicher was dran sein. Haare kann man nun mal nicht länger, sondern nur kürzer schneiden. Es muss ja nicht allzu kurz werden.


    Älter und souveräner wirkt man m.E. mit eleganten Schuhen, modisch-elegantem Hemd, Sakko und Kurzmantel. Dazu kann man passende Jeans tragen. Lass Dich in guten Läden mal beraten.

    Zitat

    Vielleicht ist es so, daß wir alles mal genau gegensätzlich machen sollten wie bisher.

    JA! Man muss wirklich mal was Neues wagen.

    S.wallisii

    Bei solchen Kennenlern-Situationen im versuchst du irgendwie fast reflexartig auf eine harmlose Ebene zu wechseln? Täuscht dieser Eindruck? Ev. koppelst du dich dann von deinen intensiveren Seiten ab und diese drücken sich dann eben durch (auch körperliche) Unsicherheitssymptome aus. Die abgekoppelte/verdrängte Intensität führt im Untergrund ein unkontrolliertes Eigenleben und sabotiert dich von innen heraus. (Etwas dramatisch ausgedrückt, bitte nicht zu ernst nehmen;-D;-)).


    Was noch dazu kommt: Je weniger du dich mit deiner eigenen Intensität identifizierst, umso machtvoller und verunsichernder wirkt dann das Gegenüber bzw. die Flirtsituation als Ganzes, aufgrund der Projektion (Kenne ich leider aus eigener Erfahrung).


    Du hast schon recht, eine solche Situation ist nicht geeignet, um bestimmte Themen zu diskutieren und allzu tiefgründige / originelle Sichtweisen auszudrücken, aber es könnte dich trotzdem selbstsicherer machen, wenn du bei Small-Talk-Situationen innerlich mit diesen anderen Fähigkeiten und Persönlichkeitsanteilen in Kontakt bleibst und dich mit ihnen vollständig identifizierst, statt dich automatisch davon zu distanzieren. Dieses reflexartige Sich-Distanzieren ist das Gefährliche. (Sorry, falls das nicht zutreffende Unterstellungen sind;-))


    Es geht also vorerst noch nicht um Ausdruck.


    Es hätte jedenfalls einen positiven Einfluss auf dein Selbstwertgefühl, wenn du dir genau bewusst bist, dass es die Gesamtsituation im Moment nicht zulässt, etwas Wertvolles auszudrücken, wozu die meisten Leute deines Umfelds wohl nicht fähig wären.


    In einem nächsten Schritt könnte es dann darum gehen, zu versuchen, die Gesamtsituation mitzuprägen und herauszufinden, wie viele Kompromisse du da eingehen musst. Ich vermute eben, du hast nicht zu wenig Energie sondern zu viel! Es könnte sein, dass du Angst hast vor deinem eigenen möglichen Einfluss, dabei wartet das Gegenüber/die Umwelt vielleicht nur darauf, endlich (konstruktiv) beeinflusst zu werden.

    Kwaks Veränderungen

    Hallo Kwak,


    so wie Du hier schreibst, kommt es mir ein bißchen so vor, als ob du alles mal anreißt, dich dann aber gerne wieder verzettelst.


    Vor einige Tagen hast du über Deinen Prüfungs-Lernpensum geklagt.


    Dann hattest Du Dich über Deine Zukunft, ob mit Beziehung oder allein, gesorgt.


    Und jetzt kommst Du mit äußeren Veränderungen, z.B. bei Deiner Frisur.


    Mir kommt es so vor, als ob Du Dich auf nichts konzentrieren kannst, sondern alles irgendwie halbherzig anfängst, aber dann doch nichts so richtig oder konsequent machst.


    Was ist mit der Prüfung? Lernst Du jetzt wirklich 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche?


    Was ist mit Deiner Zukunft und Deinen Lebenszielen? Bist du Dir denn schon im klaren darüber, was Du wirklich erreichen willst? Welche Kompromisse Du einzugehen bereit bist, usw.?


    Und mit Deiner Frisur: Anscheinend hattest Du immer längeres Haar. Ändern kannst Du's hauptsächlich nur, wenn Du mal einen Kurzhaarschnitt ausprobierst. Sonst wär's ja wohl kaum eine Veränderung, oder? Aber das willst Du ja auch nicht. Ja, was denn nun? Wasch mich, aber mach mich nicht nass?


    Ich meine, wenn du Dich ändern willst (sowohl äußerlich als auch geistig-moralisch), dann mußt Du Dich auch ändern!


    Beste Grüße

    S. wallisiis Fantasy und Spielkreise

    Zitat

    hm, Gesellschaftspiele spielt man wohl meist in mehr oder weniger eingeschworenen Kreisen,

    Ich glaube, mit der Zeit wird alles eingeschworen, aber es gibt ja auch die Zeit davor. :-)


    Ist eigentlich Fantasy verwandt mit Rollenspielen? Ich kannte mal (naja, sehr flüchtig) Leute, die sich zu Life-Rollenspielen verabredet haben. Und Sonntags haben sie sich immer in der Kneipe zum Stammtisch getroffen.


    Kennenlernen kann man solche Leute, mit denen man ein gemeinsames Hobby machen will, doch auch über Kleinanzeigen in den Veranstaltungskalender-Heftchen, die in jeder Stadt in den Kneipen ausliegen.


    In meiner ehemaligen Stadt hatte ich mich auf eine solche Anzeige gemeldet und bin sozusagen Gründungsmitglied. Und über solche Gruppen wird man ja auch zu Parties eingeladen, lernt Freundinen von BekanntInnen kennen, usw.

    Zitat

    Und meine alten Freundeskreise haben kein äh... Freundinnenpotential, die Frauen davon wollen sicher nichts von mir und ich sicher nichts von ihnen.

    Nagut, aber die haben ja doch auch Freundinen, die single sind?

    Zitat

    Außerdem hab ich mit den Leuten kaum noch was zu tun, seh die oder den ein oder anderen so ein paarmal im Jahr... hm, aber demnächst ist eine Alte-Zeit-Revival - Geburtstags-Party, da sollen angeblich ganz viele von denen kommen, und da sind sicher auch jede Menge Leute die ich nicht kenne, vielleicht gefällt mir ja eine und ich bin besoffen genug... (Erfahrungsgemäß ist dieses Level nicht erreichbar, da passieren vorher schlimme Dinge die so einen Plan zuverlässig sabotieren gab zwar auch zwei drei Ausnahmen aber an die denke ich nicht so gerne zurück *grausel* )


    S. wallisii

    Oh, oh, oha! Besoffen ist eigentlich gar nicht gut. :-(


    Ich muß gestehen, wenn ich alleine weggehe, trinke ich auch mal 1-2 Bier, komme in lockere Stimmung, die dann auch am nächsten Tag noch anhält. Neulich aber war ich mit Auto unterwegs und habe also nur bleifreies Bier getrunken. Trotzdem hatte ich mich ganz gut mit einer netten junge Studentin, die ich gerad erst kennengelenrt hatte, unterhalten, über dies und das, Tel.-Nummern ausgetauscht und sie nach hause gefahren. Und die gute angeregte Stimmung hielt auch noch am nächsten Tag an. Also, Alkohol brauchts nun wirklich nicht. Und ab einem gewissen Level wird's ja dann auch nur noch ein Gelalle, von den Gesundheitsgefahren ganz zu schweigen.


    Beste Grüße

    @Julien-Matteo

    Zitat

    Wenn Dir so viele Menschen raten, Dich von Deiner Matte zu trennen, dann wird da sicher was dran sein. Haare kann man nun mal nicht länger, sondern nur kürzer schneiden. Es muss ja nicht allzu kurz werden.

    So viele Menschen waren es nun auch nicht.;-) Es war genau eine die mich gesehen hat. Als das Thema vor einigen Monaten hier besprochen wurde waren auch einige der Meinung, dass zu kurz auch nicht gut aussieht.

    Zitat

    Älter und souveräner wirkt man m.E. mit eleganten Schuhen, modisch-elegantem Hemd, Sakko und Kurzmantel. Dazu kann man passende Jeans tragen. Lass Dich in guten Läden mal beraten.

    Was die Schuhe betrifft mache ich es schon seit vielen Jahren richtig. Sportschuhe trage ich schon lange keine mehr. Hemd und Sakko wären an der Uni etwas übertrieben. So vornehm ist man dort nicht. Wenn ich mal arbeiten gehe ist das was anderes.


    Verändern will ich etwas. Nur ich weiß noch nicht was das Ziel der Veränderung sein soll, also wieich es anfangen soll.

    @jens70

    Die Prüfung ist erledigt. Deswegen wende ich mich jetzt wieder anderen Dingen zu. Die Gedanken an die Zukunft habe ich schon länger. Habe es bisher nie thematisiert.


    Die Sache mit ein par Veränderungen muss ich mir langsam mal ernsthaft vornehmen. Vor einigen Monaten gab es schon einen Anlauf der aber wenig Erfolg brachte. Deswegen steht das Thema wieder auf der Tagesordung.

    @Kwak

    Zitat

    @Julien-Matteo

    Zitat

    Zitat:


    Wenn Dir so viele Menschen raten, Dich von Deiner Matte zu trennen, dann wird da sicher was dran sein. Haare kann man nun mal nicht länger, sondern nur kürzer schneiden. Es muss ja nicht allzu kurz werden.

    So viele Menschen waren es nun auch nicht. Es war genau eine die mich gesehen hat. Als das Thema vor einigen Monaten hier besprochen wurde waren auch einige der Meinung, dass zu kurz auch nicht gut aussieht.

    Was ist denn Deine Meinung? Wie willst Du denn aussehen?


    Ich finde, aber das ist jetzt nur meine persönliche Meinung, man sieht dann gut aus, wenn das Äußere mit dem Inneren harmoniert; wenn man so aussieht, wie man ist.


    An der Uni gabs Leute, die in Jeans, Turnschuhen und offenem Karohemd über T-Shirt rumliefen, und auch Leute, die immer im Anzug, Lackschuhen und mit Hut gingen (Gleiche Arbeitsgruppe!). Beides sah gut aus, weil's zu ihnen gepasst hatte, weil sie in ihrem Aufzug souverän wirkten, und nicht wie verkleidet.


    Und auf Parties haben alle zusammen fröhlich gefeiert, und keiner war wegen seiner Klamotten ausgeschlossen.

    Kwak,


    richtig oder flachs ist subjektiv, finde ich. Jetzt rein subjektiv. ;-)Außer vieleicht in der Oper oder in der Kirche, wenn man dort mit zerissenen Jeans und Heavy-Metall-T-Shirt aufkreuzt. ;-)


    Wenn Du Dich verändern willst, aber noch nicht weißt, wie, wäre doch eine Möglichkeit, einfach mal was anderes auszuprobieren. Ich hatte Dir mal geschrieben, "den Weg mußt Du auch nicht kennen, gehen sollst Du ihn! Wenn Du an eine Weggabelung kommst, nimm den Weg, den du noch nicht kennst!"


    Ich glaube, "Normalos" probieren sich in der Pubertät aus, werden zeitweise zum Punk oder zum Yuppie oder zum Casanova mit Rüschenhemd, zum Generation-X mit zerissen Jeans und offenem Holzfäller-Flanellhemd von der Tankstelle, oder was weiß ich. Und merken dabei, mit wieviel sie noch ungeschoren durchkommen.


    Studium ist eigentlich auch noch eine sehr gute Zeit, sich auszuprobieren. Wenn du erstmal arbeitest, hast Du diese Freiheiten nicht mehr in diesem Umfang. Nutze sie also jetzt!


    Viel Spaß beim Ausprobieren! Dadurch wird das Leben auch interessanter.


    Beste Grüße

    Zitat

    Hemd und Sakko wären an der Uni etwas übertrieben. So vornehm ist man dort nicht. Wenn ich mal arbeiten gehe ist das was anderes.

    Man sollte nicht nur an Uni oder Arbeit denken.


    OK, hier mal ein paar Ideen:


    kwak im Straßencafe: http://image01.otto.de/pool/format_hv_ds_a/1498152.jpg


    kwak in der Uni: http://image01.otto.de/pool/format_hv_ds_a/1509702.jpg


    kwak à Paris: http://image01.otto.de/pool/format_hv_ds_a/1581562.jpg


    kwak mit seinem neuen Sakko: http://image01.otto.de/pool/format_hv_ds_a/1333508.jpg


    Entsprechen die Outfits (und die keineswegs kurzen Frisuren) Deinem Geschmack oder hast Du ganz andere Vorstellungen?

    Outfits

    Hihihi,


    ich habe mir die Outfits auch mal angeschaut. Das dritte (Kwak á Paris) finde ich ja noch am besten.


    Aber.


    Wenn man sich mal die Köpfe mit dem Daumen zuhält, ist eigentlich keines der Outfits irgendwas besonderes. Bei dem 3. (Kwak á Paris) finde ich eher, dass die schwarzen Haare, die Frisur, das hervorstechende Kinn, das kantige längliche Gesicht und die Andeutung von 3-Tage-Bart ihn männlich-markant machen. Und seine kräftigen männlichen Hände.


    Also, die Models sind ja alle so "Männer-von-Welt". Mit Ausnahme des letzten (kwak mit seinem neuen Sakko); der ist mehr so "metro-sexuell".


    Hmmmm, da ich eher so ein rundes Mondgesicht, dunkel-blondes Haar mit fliehendem Kinn, und eine schmächtige Statur mit weiblichen Musikerhänden habe, habe ich für mich ein anderes Outfit gefunden, um jung, dynamisch und kompetent zu erscheinen: Beige Jeans, weißes Hemd, grell-rote Krawatte zu dunklem Jacket oder Jeansjacke, Sneakers (sic!) oder schwarze Lackhalbschuhe; 3-Tage-Bart an Oberlippe bis zum Kinn, eckige Kurzhaarfrisur mit Gel zum Igel aufgestellt. Sieht sehr schick aus, auch zum Ball. Eine schwarze Lederjacke wäre vieleicht auch mal ganz gut dazu. ;-)


    So laufe ich natürlich nicht immer rum, gerne auch im Rolli zu Blue-Jeans. Da ich von meiner Statur her eher wie ein Junge statt wie ein Mann aussehe (also: ich werde trotz meiner fast 40 immer noch als "junger Mann" angesprochen), betone ich eher mein jugendliches Aussehen anstatt mich als alter "Herr" zu verkleiden. Den "Mann-von-Welt", den James Bond würde mir ohnehin niemand abnehmen.


    Und was ist die Moral von dem Posting? ;-)


    Vieleicht, dass man seine Schwächen (hier: kindliches Aussehen) in eine Stärke (hier: jung-dynamisches Auftreten) verwandeln kann? Naja. ;-) Früher hat's mich immer geärgert, wenn ich beim Kaufen einer Flasche Hochprozentigem meinen Führerschein vorzeigen musste; heute hingegen freue ich mich, dass ich noch nicht so alt aussehe wie durchschnittliche Mitte-Dreißiger. Vieleicht hilft mir das einmal, eine jüngere Frau zu finden. zwinker zwinker zwinker ;-) ;-) ;-)


    Aber vieleicht hat dieses Posting auch gar keine Moral?


    Nehmt dieses Posting nicht so bierernst. Mir war langweilig heute nacht, und ich wollte mal was schreiben.


    Viele Grüße

    Zitat

    Wenn man sich mal die Köpfe mit dem Daumen zuhält, ist eigentlich keines der Outfits irgendwas besonderes.

    Zugegeben: Wenn ich im gleichen Outfit direkt neben diesen Herren stehen würde, würde mich sicher keine beachten. ;-)


    Zu den Outfits: Ja, es sind keine besonderen Outfits: Sie sind relativ preiswert und unkompliziert, also für den Alltag geeignet. Und ich finde, sie passen nicht nur zu "Männern von Welt", sondern auch zu "Normalos". Ob man die Outfits gut oder schlecht findet ist natürlich Geschmackssache.


    "Besonderere" Outfits, die mir gefallen, habe ich beispielsweise auf der Seite von Wormland gefunden. Die kann ich hier allerdings nicht posten, da die Bilder über Flash Player laufen. Ansonsten ist der Laden empfehlenswert, wie ich finde...

    Zitat

    Vieleicht, dass man seine Schwächen (hier: kindliches Aussehen) in eine Stärke (hier: jung-dynamisches Auftreten) verwandeln kann?

    Ja klar. Ab einem gewissen Alter ist es doch ganz nett, nicht allzu alt zu wirken. Deshalb verstehe ich kwak auch nicht, der unbedingt "alt" aussehen möchte. ;-)