War gestern am Alexanderplatz im Cafe. Zwei externe Masseusinnen liefen dort rum und massierten die Kundschaft für ein Trinkgeld nach Wahl. Den 10er wars mir Wert nach langer Zeit mal wieder Körperkontakt zu einer Frau zu haben und die Büroverspannung ist gleich mit weg. So muss das Schlaraffenland aussehen, das Pils in der Hand und die Masseuse am Rücken. Ich hoffe meine zukünftige Partnerin kennt die gleichen Tricks und Kniffe, ich würds genießen


    ;-D

    @Kwak:

    aktuell: Mir fällt auf, dass die Frau deiner Träume relativ häufig in den Vorlesungen fehlt... Frag sie doch mal, wo sie war! Das ist eine naheliegende Überleitung zu privateren Themen, es zeigt, dass es dir auffällt, wenn sie nicht da ist, und gibt dir eine unverfängliche Gelegenheit, ein Lächeln und einen Satz wie "hab dich nämlich ein wenig vermisst" dranzuhängen, wenn dir danach ist. Und wenn nicht, hast du wenigstens deine Aufmerksamkeit gezeigt.


    Zur Herzblut-Diskussion: Du hast dazu noch geschrieben,

    Zitat

    Mit ein paar Sachen habe ich mich zeitweise intensiv befasst und weiß auch einiges darüber. Aber irgendwann blieb die Fortsetzung aus.

    Du hast nicht gesagt, welche Gebiete das waren. Trotzdem behaupte ich: Hier finden wir den interessanten Kwak – seine wahren Neigungen, das, was er für sein eigenes Vergnügen tut, wenn er nicht von seinen Tagesgeschäften, dem Prüfungsstress, der lästigen Routine und den anderen unverzichtbaren Pflichtbestandteilen des Lebens beansprucht wird.


    Auch wenn du im Moment keine Zeit für diese Tätigkeiten hast, kann ich mir fast nicht vorstellen, dass du nicht das eine oder andere darüber zu erzählen hättest, wenn man dich danach fragt. Stimmts?


    Und Erzählungen über Dinge, die dem Erzähler wichtig sind (oder waren), sind fast immer spannend. Für mich jedenfalls.


    À propos fragen: Jemand, der dazu neigt, eher wenig von seinem Innenleben preiszugeben (eher so schätze ich dich ein;-)) kann seine Gesprächsfähigkeiten am wirkungsvollsten steigern, wenn er sich darin übt, gesprächsnährende Fragen zu stellen.


    Das Gute an Fragen ist: Man kann sie stufenlos zwischen ganz sachbezogen bis ganz persönlich justieren; sie sind in der Mehrheit der Fälle Ausdruck einer positiven Grundhaltung dem Gesprächspartner gegenüber; sie sind von jeglicher Sachkenntnis unabhängig, denn es gibt die ganze Palette zwischen den Expertenfragen ("Geologie im Nebenfach? Dann hast du ja sicher auch eine Meinung zu Adattes neuer These mit den Dinosauriern und den Vulkanen, oder?") bis hin zu den Dummyfragen ("Curling? Mensch, da hab ich ja Glück! Jetzt kann ich mir endlich mal aus erster Hand erklären lassen, was diese Leute auf dem Eis da eigentlich tun und woran man merkt, wer gewonnen hat.")

    @Connaisseur

    Im Moment tue ich leider zu wenig für mein Vergnügen. Das geht jetzt schon einige Zeit so. Die meiste Zeit sitze ich vor dem Computer und hänge irgendwo im Internet rum ohne, dass es was bringt. Zufrieden bin ich mit dieser Situation nicht.

    Zitat

    Mir fällt auf, dass die Frau deiner Träume relativ häufig in den Vorlesungen fehlt... Frag sie doch mal, wo sie war!

    Klingt gut, das versuche ich nächste Woche.

    Zitat

    À propos fragen: Jemand, der dazu neigt, eher wenig von seinem Innenleben preiszugeben (eher so schätze ich dich ein ) kann seine Gesprächsfähigkeiten am wirkungsvollsten steigern, wenn er sich darin übt, gesprächsnährende Fragen zu stellen.

    Das schätzt du mich richtig ein. An meiner Fähigkeit Fragen zu stellen muss ich noch arbeiten. Ich finde diese Situation irgendwie seltsam. Ich befürchte dann sie könnte das Gefühl haben ich will sie aushorchen. Das ist vor allem bei nicht themenbezogenen Fragen schwierig für mich.


    Ihr habe ich in den wenigen kurzen Gesprächen die wir bis jetzt hatten schon mehr Fragen gestellt als allen Frauen die mir vorher begegnet sind. Daran will ich wieder anknüpfen.

    @der-bergsteiger

    Ich finde es schön, dich wieder hier zu haben:)*


    Du hast Bilanz gezogen und bist zum Schluss gelangt, dass Frauen nie eine positive Bereicherung in deinem Leben gewesen sind. (I)


    Du siehst dich nicht bereit, die Freiheit deiner Lebensgestaltung aufs Spiel zu setzen für eine Beziehung. (II)


    An Frauen interessiert dich derzeit nur ihre sexuelle Funktion. (III)


    Diese drei Punkte scheinen mir bemerkenswert konsistent. Sie weisen ziemlich deutlich in eine bestimmte Marschrichtung.


    Wenn da nicht diese Verbitterung wäre.


    Wenn Puffbesuche dir helfen können, aus dieser Verbitterung herauszukommen, dann wünsche ich dir das von Herzen.


    Glaubst du an eine solche Verbitterungen lösende Wirkung? Oder bezweifelst du sie? Das scheint mir eine zentrale Frage.


    Und wenn du dich entschliesst, dir die Bordellerfahrung zu gönnen – versuche, dich nicht von der Verbitterung, sondern von der Lust auf Genuss leiten zu lassen.

    fragen vs. aushorchen

    Sicher, wenn du mit Inspektorenblick fragst: wo warst du letzten Dienstag zwischen 10 Uhr 15 und 12? Hast du Zeugen dafür?, dann vermittelst du ein Gefühl von aushorchen;-D (selbst dann, wenn du noch hinzufügst: es tut mir Leid, aber ich muss dir diese Fragen stellen.)


    Vielleicht hilft es, wenn du dabei im Hinterkopf hast: die Frage ist als Einladung an sie gemeint, dir etwas von sich zu erzählen. Eine Einladung ist immer etwas Positives, und man ist frei, sie abzulehnen (hier z.B. mit einem knappen "ich hatte zu tun") oder anzunehmen (*lossprudel*)


    Mit dieser einladenden Geste im Hinterkopf (Geste im Hinterkopf???) gelingt es dir wie von selbst, einen richtigen Ton zu treffen.

    @Aldhafera |-o @:)

    Für dein wunderschönes Kompliment "...deine warmherzigen, offenen, liebevollen, Anteil nehmenden, Blickpunkt weisenden und charmanten Posts..." wollte ich mich gerne bedanken!


    Weisst du, dass es mir besonders viel bedeutet, das von dir zu hören?


    Für mich bist du nämlich eine der grossen Wärmequellen hier im Forum. Eine Stimme der Grosszügigkeit und der Wertschätzung für Menschen auf ihren ganz eigenen Lebenspfaden.


    Es passiert immer wieder, wenn ich von einem Post angetan bin, dass ich rasch runterscrolle um zu sehen, ob dein Name darunter steht;-)


    Danke!

    Zitat

    und ich hab mich über die wurstverkäufer am alex gewundert... berlin erstaunt mich immer mehr

    Stimmt, die "Bauchladenwurst" ist ja hier mittlerweile nichts besonderes mehr, diese Marktlücke wäre damit auch geschlossen. In Luzern bei meinem Schweizurlaub vor 10 Jahren vermisste ich irgendwie diese Wurstromantik, Imbissbude war da Fehlanzeige, scheint's in der Schweiz wohl nicht so häufig zu geben.

    Autsch! Das Schicksal hat mir grade einen Zaunspfahl gegen den Kopp geknallt. Und ich könnt schwören, daß es dabei gelacht hat


    >:( Ja doch, ich weiß, daß ich zu langsam bin!!!!


    Also, ich mach eigentlich nur Fortschritte und hab das Gefühl, meine Gute macht ein wenig mit. Immerhin ist sie ganz geschickt darin, für uns ne Situation zu schaffen, in der wir tatsächlich mal ein paar mickrige Minütchen allein sind. Zum Glück hab ichs wenigstens in diesem Moment kapiert. Hehe, davor hab ich sie sogar gefüttert, aber leider waren wir nicht allein, sonst wär das noch ein Spaß geworden!


    Naja, und wenig später hab ich zur Abwechslung wieder mal was nicht kapiert... oder mich nicht getraut, weil's wieder jeder mitbekommen hätte. Obwohl ich ja dazu stehe, kann man ja sehen.


    Jedenfalls wurde mir klar, daß ich wohl noch etwas länger vom Zufall abhängig sein werde, wenn ich sie wiedersehen möchte. Denn dann war sie weg, und ich hatte wieder keine Telefonnummer. Und nur ne Art Einladung für möglichst demnächst ausgesprochen. Aber immerhin, nächste Woche könnt ich ja weitermachen. Und was passiert ne Minute später? Frühestens in zwei Wochen gehts weiter. Jawohl, Schicksal, ich bin Gummi, du bist Stahl.


    Verdammt, ihr muß das doch bald aufn Keks gehen, sofern sie tatsächlich meine Avancen registriert und mitmacht, ichs aber nicht hinbekomme, mal was konkret anzusagen. Aber vielleicht isses ihr auch ziemlich egal. Nur dann will ichs wissen. Aber ich mach ja nix konkret. Und jetzt nervt mich diese schwammige Situation total. Ich weiß überhaupt nicht, was los ist.


    Zwei Wochen sind genug Zeit, um wieder ne ganze Menge an Erwartung aufzubauen :-/


    Auf dieses Spiel hab ich momentan überhaupt keine Lust mehr.

    @Lewian

    Ja, wir sehen das ähnlich *:)

    Zitat

    Wenn ich mich ueber eine Frau freue, brauche ich nichts zurueck. Meine eigenen Gefuehle sind Belohnung genug. Und wenn ich meine Gefuehle alle stoppe, habe ich halt weniger.

    Klar... und ich glaube, meine Freude, mein Genießen dessen, was ich in dem Moment hab, lullt mich derartig ein, daß ich vergesse, worums mir eigentlich geht und wie ernst die Sache wenig später wird. Wenn sie weg ist.


    Ich kann doch ein angenehmes, fließendes Gespräch nicht abwürgen, um ihr den Vorschlag mit dem Date schnell noch krampfig an den Kopp zu donnern. Das beendet den augenblicklichen Spaß ja mit einem Mal... auf den will ich eigentlich auch nicht verzichten.


    Aber naja, Spaß isses für mich anscheinend nicht mehr, so, wie ich mich ärgere.