Hmm, Thema Beziehungsfähigkeit.


    Hab mir ehrlich gesagt bisher seltener darüber Gedanken gemacht, und wenn, dann hab ich eher zur typischen AB-Selbstsicht tendiert.


    Neulich hatte es sich ergeben, daß ich mit einer Freundin über genau solche Sachen geredet hatte... sie meinte, sie könnte es sich nicht vorstellen, daß ich beziehungsunfähig sein soll. Hatte das Wort ja auch nur in dem Zusammenhang erwähnt, daß ich mich mit Beziehungen "etwas... ähh... schwer tue". Das Prädikat ergibt sich also nur aus meiner bisherigen Beziehungslosigkeit. Aber ihr Eindruck von mir ist anscheinend ein anderer.


    Und eigentlich halt ich mich auch für ne Beziehungsmaschine ;-D

    @jens

    Zitat

    ich glaube, du bist jetzt nicht neugierig auf deine mitmenschen. ich glaube, du kannst ihnen jetzt nicht unvoreingenommen entgegen gehen. unvoreingenommen im sinne von, "die wollen dir jetzt nichts böses." unvoreingenommen aber auch im sinne von, "das muß jetzt nicht deine frau fürs leben sein." unvoreingenommen, im sinne von, "das darf auch mal was unverbindliches sein, mal schaun, was draus wird."

    Ich will das nicht in Frage stellen, aber die Sache mit der Neugier ist so eine Sache ;-)


    Ich bin neulich etwas verstimmt gewesen, weil ich von mir erwartet hatte, kommunikativer zu sein. Ich bin aber kein Plappermaul, und solange ich das von mir erwarte oder als Ziel einer positiven Entwicklung ansehe, werde ich mit mir unzufrieden sein. Es gibt Momente, da hab ich absolut keine Lust darauf, mich auf andere einzulassen, und wenn ich das nicht anerkenne, verunsichere ich mich nur selbst. Also laß ichs lieber gut sein.


    Klar, Offenheit, Unvoreingenimmenheit sind schon wichtig. Aber das ist meines Erachtens nur mit einer gewissen zwanglosen Selbstzufriedenheit möglich.

    Ich glaube, es macht nicht viel Sinn, als JM ueber die eigene "Beziehungsunfaehigkeit" zu spekulieren. Was in einer Beziehung vorgeht, haengt immer von beiden ab, es ist gerade beim ersten Mal etwas Neues, was man nicht vorhersehen kann. Man entdeckt in einer Beziehung auch Seiten an sich selbst, von denen man vorher nichts wusste. Von daher, ohne Erfahrung kann man ueber die eigene Beziehungsfaehigkeit einfach nichts wissen.


    "Beziehungsunfaehigkeit" ist ein Wort, das man sich selber anhaengen kann, wenn man mehrfach selber Beziehungen auf aehnliche Weise zum Abstuerzen gebracht hat... und selbst dann koennte man noch dazuzulernen versuchen, anstatt sich selber abzustempeln. Ich denke, alle Menschen sind auf irgendeine Art mit irgendjemandem beziehunbgsfaehig. Sie tun sich nur mehr oder weniger schwer, das herauszufinden.

    jens

    Zitat

    In welche Kathegorie Mensch würdest Du Dich einordnen? In die Zottelbär'sche oder die Bergsteigerisch'sche Kathegorie?


    Hilfst Du, tröstest Du, oder lässt Du im Stich und verletzt nur?

    Ich sage es grad offen: Im Moment in die letzere Kategorie. Ich verletze zwar nicht, aber ich lasse im Stich. Ich habe früher immer gegeben, und dies war nicht immer zu meinem Vorteil. Es wurde wie eine Selbstverständlichkeit angenommen, dass ich einfach da bin. Ich tue das nicht mehr. Warum geben, wenn nie etwas zurückkommt? Würde ich das als meine Lebensaufgabe betrachten, wäre ich jetzt glücklich als Mönch im Kloster.


    Aldi


    Manchmal gibt es keine Worte für das was man sagen möchte. Drum ganz einfach: Merci @:)@:)@:)

    Hi ich werde hier wohl nichts mehr schreiben( obwohl ich eh nie wirklich lange Texte geschrieben habe),


    bin wohl zu gestört( vom Kopf her), und auch zu hässlich und auch zu unfähig Kontakt zu Frauen aufzubauen, werde einfach nur noch mitlesen denn zu helfen ist mir eh nicht.


    Ich werde mir irgendwas suchen wo ich meine Energie reinstecken kann.


    Bis dann aber es hat immer Spaß hier zu lesen und ich werds auch Zwischendurch noch tun.

    bin ratlos

    Ich kriege meine Gedanken heute garnicht geordnet. Es geht mal wieder um das Mädel das mein Interesse geweckt hat. Ich hatte die Gelegenheit zuzuhören wie sie sich mit ein par anderen Mädels unterhalten hat. Irgendwann kamen sie auf das Thema Freund. Sie hat im Moment keinen Freund. Soweit so gut. Aber sie hat offenbar schon mehr als eine Beziehung hinter sich.


    Dazu kommt, dass ein anderer heftig mit ihr geflirtet hat und sie offensichtlich nichts dagegen hatte. Er hat eine Freundin. Ob sie das weiß ist unklar.


    Durch all das hat sich mein Blick auf sie verändert. Sie gefällt mir noch immer. Aber jetzt sind zweifel da. Sie hat wohl nicht gerade wenig Beziehungserfahrung. Wie soll ich damit umgehen? Ich hatte mir schon zuvor die Frage gestellt ob sie schonmal einen Freund hatte. Nüchtern betrachtet muss man es sowieso für sehr wahrscheinlich halten. Aber es so direkt von ihr zu hören war ein seltsam beklemmendes Gefühl. Ich kann in ihr nichtmehr das liebe unschuldige Mädel sehen. Ich weiß, dass das blöd klingt. Ich kann es jetzt nur nicht besser formulieren. Mir fehlen bessere Worte.


    Dazu kommt das heftige flirten mit diesem anderen. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen. Meine Flirtfähigkeiten sind bekanntermaßen gering bis nicht vorhanden.


    Stellt sich nun die frage wie es weitergeht. Eine Stimme in mir sagt lass es bleiben. Eine andere Stimme sagt bleib dran, gib nicht auf!


    Womit ich auch wieder bei der Frage nach meiner Beziehungsfähigkeit angelangt bin. Vor einiger Zeit habe ich mal geschrieben, dass eine richtige Beziehung mit allem drum und dran zuviel für mich sein könnte. Kriege ich jetzt vielleicht die Gelegenheit mit ihr eine Affäre oder eine lockere Beziehung einzugehen? Ist das die gelegenheit Erfahrung zu sammeln?


    Ich habe sie im Gespräch mit den anderen Mädels so verstanden, dass sie einer neuen Beziehung nich abgeneigt ist. Das erklärt auch die Flirterei.


    Irgendwie bin ich ratlos.:-/

    @ Kwak:

    Hast Du sie denn strategisch ausgewählt nach dem Gesichtspunkt "die sieht aus, als hatte sie noch nie einen Freund"? Wenn das so war und sich jetzt herausstellt, dass sie bereits mehrere Freunde hatte, dann erfüllt sie natürlich das Auswahlkriterium nicht und Du solltest sie schleunigst vergessen.


    Falls Du sie ausgewählt hast, weil Du findest, dass sie ein toller Mensch ist und obendrein auch noch attraktiv, dann solltest Du folgendes bedenken: Vermutlich ist sie Anfang/Mitte 20. Selbst wenn sie da zwei bis vier Ex-Freunde erwähnt, ist das eine Anzahl, bei der man davon ausgehen kann, dass sie die Männer, mit denen sie zusammen war, sehr sorgfältig ausgewählt hat. Das sollte Dich gar nicht weiter beunruhigen. Das sollte auch ehrlich gesagt nichts daran ändern, wie Du über sie denkst. Etwas anderes ist es, wenn sie in dem Gespräch 20 Ex-Freunde in einem Atemzug nannte oder den Eindruck erweckte, dass sie völlig wahllos mit irgendwelchen Kerlen ins Bett geht.


    Andererseits hast Du ja mehr als einmal erwähnt, dass Du gar nicht unbedingt eine feste Beziehung möchtest, sondern lieber eine Affäre. Dann wäre es vielleicht sogar gut, wenn sie leicht zu haben ist und das Ganze nicht so ernst sieht. Dann wäre ein "unschuldiges, kleines Mädchen" absolut das falsche für Dich. Denn dieser Typ Frauen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit anfangen zu "klammern" sobald Du Dich ein wenig distanzierst oder sie wird regelmäßig bei Dir im Zimmer sitzen und in Tränen ausbrechen, weil sich nicht verstehen kann, dass ihr geliebter Kwak nicht den ganzen romantischen Beziehungskram will sondern in erster Linie Sex. Da sind abgebrühtere, erfahrenere Zeitgenossinen sicherlich pflegeleichter.


    Ob Du Dich weiter um sie bemühen solltest, da kann ich Dir keinen Rat geben. Du musst Dir erstmal überlegen, was Du willst und ob es mit ihr passen würde. Und vor allem, musst Du sie dringend erstmal besser kennenlernen. Dieses Gespräch, was Du da gehört hast, das offenbart Dir vielleicht 1 Prozent von ihrem Charakter. Allein darauf kann man kaum eine Entscheidung begründen.


    Und nun noch ein Hinweis zum Flirten. Flirten hat in den meisten Fällen nicht viel zu bedeuten. Es gibt Menschen die flirten viel und gerne, es gibt Menschen, die flirten nur selten. Ob man in einer Beziehung ist oder nicht spielt für viele Menschen dabei keine Rolle, denn flirten ist letztendlich immer bloss ein Spiel. Deine Angebetete kann sich vermutlich schon gar nicht mehr bewusst an die Flirtsituation mit dem anderen Typ erinnern, die Du beobachtet hast. Insofern solltest Du dieser Situation auch keine allzugroße Bedeutung beimessen.


    Könnte es sein, dass Dir einfach die Konkurrenz zu groß ist und Du deshalb Ausflüchte suchst, Dich von ihr zurückzuziehen? Du entscheidest, der andere Kerl ist toller als ich und passt sicher auch viel besser zu ihr...?! Die Entscheidung, wer besser passt liegt letztendlich bei ihr. Die kannst Du ihr nicht abnehmen. Aber Du kannst Euch beiden die Chance geben, Euch besser kennenzulernen. Nur so kannst Du entscheiden, ob sie zu Dir passt und umgekehrt.

    Zitat

    Andererseits hast Du ja mehr als einmal erwähnt, dass Du gar nicht unbedingt eine feste Beziehung möchtest, sondern lieber eine Affäre. Dann wäre es vielleicht sogar gut, wenn sie leicht zu haben ist und das Ganze nicht so ernst sieht.

    Ich habe eher den Eindruck, dass Frauen, die "leicht zu haben sind", viel genauer darauf achten, wie viel "Erfahrung" der Mann "im Bett" hat.


    Ich verstehe Kwak schon. Richtige feste Beziehungen laufen doch meistens zwischen Menschen, die eine ähnliche Sicht auf das Leben haben. Wenn ein gewisses Grundverständnis für den anderen fehlt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das auf Dauer hält.