Jens

    Der Grund, warum ich ungern Leuten sage, was sie tun sollen, ist nicht, dass ich glaube, es sei nicht willkommen. Es ist eher, dass ich glaube, dass das oft nicht hilfreich ist.


    Ich glaube einfach nicht, dass dein Problem darin besteht, dass dir die Ideen, die Ratschlaege fehlen.


    Ich benutze wieder die Technik, das, was du im Forum fuer andere tust, auf dich selber anzuwenden. Ich stelle mir vor, du versuchst anderen stellvertretend fuer dich selber zu helfen - gleichzeitig hoffst du, dass dir jemand Ideen praesentieren koennte, die fuer dich so hilfreich sind, wie du hoffst, dass deine fuer andere sind. Manchmal wirst du sauer, wenn Leute sich trotz guter Ratschlaege nicht in deinem Sinne veraendern, weil das dein Modell ist: Dass nur die richtigen Ratschlaege fehlen, und wenn die kommen, sollte es doch gehen!? (Und ich denke, du bist eigentlich auf dich selber sauer, weil du trotz deines Erkenntnisstandes, den du hier anderen so gut wie dir selber vorfuehrst, nicht aus dem Quark kommst.)


    Siehst du, und das ist eben nicht mein Modell. Was dir fehlt, ist nicht ein Ratschlag von aussen, sondern deine eigene Initiative. Dein Entschluss, Verantwortung fuer dich und dein Dasein zu uebernehmen, am eigenen Leibe herauszufinden, was fuer dich richtig ist, und dann loszulegen und das zu tun.


    Wenn ich dir dagegen sage, was du tun sollst, kannst du das diskutieren und damit verhindern, deinen eigenen Kram zu machen. Weswegen ich spaetestens an dieser Stelle auch aufhoeren sollte.

    Jens

    Zitat

    Ich meine, im Betrieb muß man sich doch im Zweifel jeden Tag über den Weg laufen, selbst wenn man sich wegen einem blöde gelaufenen Date vieleicht nicht mehr riechen kann.

    Wenn man mit einer Kollegin aus der gleichen Abteilung anbandelt, gebe ich dir Recht. Aber in einem Großunternehmen ist es meiner Erfahrung nach kein Problem, wenn man mit jemandem aus der anderen Abteilung was anfängt. Da sieht man sich ja normalerweise nicht.

    Zitat

    Oder aber, ich hätte bedenken, aufdringlich oder so zu wirken, wenn ich da Flirts versuchen würde. Außerdem hätte ich bedenken, das private Dinge über mich im Betrieb herumgetratscht werden könnten.

    Wenn du im Büro flirtest, kannst du es ja so machen, dass es nicht gleich jeder mitkriegt (auf dem Gang oder in der Küche, wenn ihr alleine seid). Und wenn doch, ist es doch auch egal. Ich würde es nicht gleich bei jeder zweiten Kollegin versuchen, in dem Fall hättest du sicher schnell deinen Ruf weg. Aber wenn du dich für eine bestimmte interessierst und ihr das zeigst, wer sollte da was dagegen haben? Wenn du mit einem hübschen Mädel auf der Betriebsfeier Spaß hast, sehen das natürlich alle und du rufst die Neider auf den Plan. Um so besser! Dann weißt du wenigstens, dass du es richtig gemacht hast. ;-D Ein Flirt im Betrieb hat m.E. für Jungmänner auch den Vorteil, dass man ein Gesprächsthema hat - die Arbeit oder gemeinsame Kollegen. Das ist ja, wenn ich mir den Faden hier so durchlese, eines der Hauptprobleme bei JM, dass sie nicht wissen, über was sie reden sollen bzw. wie sie den Kontakt herstellen sollen. Da hat man es m.E. im Berufsleben einfacher, denn der Kontakt ist ja schon da und man findet leichter einen Anfang.

    >

    Lewian schrieb:

    Wenn ich dir dagegen sage, was du tun sollst, kannst du das diskutieren und damit verhindern, deinen eigenen Kram zu machen. <<


    Hui Lewian. Das war aber taktisch oder psychologisch sehr intelligent. ;-)

    @ Jens70 :

    Ich wundere mich auch schon etwas. Lese hier auch immer wieder mal mit. Du schreibst wirklich oft sehr gute Beiträge, gibst anderen gute Tipps die Du "scheinbar" bei Dir selbst nicht anwenden kannst. Oder ist es so, das Du so ganz zufrieden bist mit Deinem Leben wie es jetzt ist? Kann ja auch sein.

    Zitat

    Ein Flirt im Betrieb hat m.E. für Jungmänner auch den Vorteil, dass man ein Gesprächsthema hat - die Arbeit oder gemeinsame Kollegen. Das ist ja, wenn ich mir den Faden hier so durchlese, eines der Hauptprobleme bei JM, dass sie nicht wissen, über was sie reden sollen bzw. wie sie den Kontakt herstellen sollen. Da hat man es m.E. im Berufsleben einfacher, denn der Kontakt ist ja schon da und man findet leichter einen Anfang.

    An sich bin ich einverstanden. Es wird einfach dann zum Problem, wenn plötziche Gefühle mit im Spiel sind, die man eigentlich gar nie wollte. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich auf so etwas einlässt. Aber das hat nichts mit JM/Nicht-JM zu tun, sondern gilt allgemein...

    Zitat

    Hui Lewian. Das war aber taktisch oder psychologisch sehr intelligent.

    Ja, hier sind viele sehr psycho-geschickt. ;-)

    Zitat

    @Jens70 : Ich wundere mich auch schon etwas. Lese hier auch immer wieder mal mit. Du schreibst wirklich oft sehr gute Beiträge, gibst anderen gute Tipps die Du "scheinbar" bei Dir selbst nicht anwenden kannst. Oder ist es so, das Du so ganz zufrieden bist mit Deinem Leben wie es jetzt ist? Kann ja auch sein.


    Bösewicht

    Gut gefragt!


    Ich wundere mich ja schon, wieso ich in meinem gesetzten Alter, mit Job und eigentlich allem, was man braucht, immer allein bin.


    Vordergründig liegt es daran, dass ich umgezogen bin und niemand kenne; dass ich zu selten Lust habe, mal wegzugehen; oder beim (seltenen) Ausgehen nicht einfach mal - naja - wahllos drauflosflirte (hier kennt mich ja keiner, kann ich mich also auch nicht blamieren ;-) ).


    Die Frage ist natürlich, warum habe ich kaum Lust, wegzugehen. Warum habe ich nicht, wie früher einmal gehabt, Lust auf Tanz- oder Sportkurse? Keine Lust auf Flirts, usw.?


    Hinzu kommt, dass ich nicht wirklich einen Leidensdruck habe. Es ist ja nicht so, dass ich todunglücklich wäre. "Pudelwohl" wie Betsy fühle ich mich allerdings auch nicht. Fühlte ich mich aber, obwohl solo und ohne Flirts etc., vor reichlich einem Jahr, kurz vor meinem Umzug, als ich einen mehr oder weniger guten Bekanntenkreis hatte.


    Ich weiß nicht so recht, vieleicht bin ich ja zufrieden. Aber bestimmt nicht strahlend glücklich. Aber vieleicht ist das ja schon normal, vieleicht sind so Momente, wo man vor Glück platzt, überhaupt ganz seltene Ausnahmen. Ich weiß es nicht.


    Was denkst Du?


    Beste Grüße

    Ich könnte auf Dauer nicht ohne eine innige Beziehung zu einem Vertreter des anderen Geschlechts leben. Aber das muss wohl jeder selbst wissen. Wenn man als Single glücklich ist, warum nicht? Nur weil alle anderen es machen, wäre für mich kein Grund für eine Partnerschaft, jedenfalls nicht für eine, die halten soll, denn wenn man sich nicht aus tiefstem Herzen danach sehnt, sein Leben mit einem anderen Menschen zu teilen, dann steht die Sache meiner Meinung nach unter keinem guten Stern.

    Lewian

    Zitat

    Jens


    Der Grund, warum ich ungern Leuten sage, was sie tun sollen, ist nicht, dass ich glaube, es sei nicht willkommen. Es ist eher, dass ich glaube, dass das oft nicht hilfreich ist.


    Ich glaube einfach nicht, dass dein Problem darin besteht, dass dir die Ideen, die Ratschlaege fehlen.

    OK, mag sein. Ich finde, ich kreise mit meinen Gedanken so herum. Von daher finde ich andere Sichtweisen, oder ganz allgemein Feedback ganz gut. Ob das unbedingt hilft, keine Ahnung. Wenigstens glaube ich nicht, dass es schadet.

    Zitat

    Ich benutze wieder die Technik, das, was du im Forum fuer andere tust, auf dich selber anzuwenden. Ich stelle mir vor, du versuchst anderen stellvertretend fuer dich selber zu helfen -

    Ich glaube, da ist was wahres dran. Und solche Kritik finde ich gut oder meinetwegen hilfreich. Mein Verhalten in dieser Hinsicht muß schon ziemlich stark ausgeprägt sein, dass es Dir auffällt. Mir war dieser Tick von mir im Hinterkopf schon aufgegangen, aber jetzt ist es mal ausgesprochen worden.

    Zitat

    gleichzeitig hoffst du, dass dir jemand Ideen praesentieren koennte, die fuer dich so hilfreich sind, wie du hoffst, dass deine fuer andere sind. Manchmal wirst du sauer, wenn Leute sich trotz guter Ratschlaege nicht in deinem Sinne veraendern, weil das dein Modell ist: Dass nur die richtigen Ratschlaege fehlen, und wenn die kommen, sollte es doch gehen!? (Und ich denke, du bist eigentlich auf dich selber sauer, weil du trotz deines Erkenntnisstandes, den du hier anderen so gut wie dir selber vorfuehrst, nicht aus dem Quark kommst.)

    Ich glaube schon, dass es so ist.


    Ich glaube, mein Quark ist:


    Ich vermisse vom rationalen Standpunkt aus, dass ich keine eigene Familie oder wenigstens Beziehung habe, weil das wohl einfach in meinem Alter dazugehört.


    Emotional betrachtet vermisse ich das aber nicht. Es ist ja nicht so, dass ich von der Arbeit nach hause komme und traurig bin, keine Freundin zu haben. Zur Zeit ist mir das einfach egal.


    Wie denkst du darüber? Klingt das nach Hand-und-Fuß, oder lüge ich mir nur in die Tasche?


    Manchmal, wenn ich irgendwo hübsche junge Frauen sehe, die sich sogar noch sexy angezogen haben, werde ich manchmal melancholisch oder so, dass ich in meinen 20ern niemals mal so hübsche Freundinen hatte. Und das jetzt wohl die Zeit, einfach mal Spaß mit jungen Frauen haben zu können, einfach vorbei ist. Das ist einfach nicht mehr meine Generation, ich gehöre zur Jugend einfach nicht mehr dazu.

    Zitat

    Siehst du, und das ist eben nicht mein Modell. Was dir fehlt, ist nicht ein Ratschlag von aussen, sondern deine eigene Initiative. Dein Entschluss, Verantwortung fuer dich und dein Dasein zu uebernehmen, am eigenen Leibe herauszufinden, was fuer dich richtig ist, und dann loszulegen und das zu tun.

    Das war jetzt Dein Ratschlag. ;-)

    Zitat

    Wenn ich dir dagegen sage, was du tun sollst, kannst du das diskutieren und damit verhindern, deinen eigenen Kram zu machen. Weswegen ich spaetestens an dieser Stelle auch aufhoeren sollte.


    Lewian

    Nun ja, immerhin fand ich Deine Kritik an meinem Verhalten mal gut. Weil ich ziemlich kritikunfähig bin. Kritik verletzt mich immer, und kratzt an meinem Stolz, und ich fühle mich immer sehr getroffen. Ich gerate dann immer in Abwehrhaltung. Deswegen fand ich es gut, Deine Kritik hier zu lesen, denn hier kann ich mal ein paar Minuten drüber nachdenken, wie ich reagieren soll, ob ich überhaupt reagieren soll, oder ob nicht doch was wahres dran ist.


    Beste Grüße

    seerose1

    Zitat

    Ich könnte auf Dauer nicht ohne eine innige Beziehung zu einem Vertreter des anderen Geschlechts leben. Aber das muss wohl jeder selbst wissen. Wenn man als Single glücklich ist, warum nicht? Nur weil alle anderen es machen, wäre für mich kein Grund für eine Partnerschaft, jedenfalls nicht für eine, die halten soll, denn wenn man sich nicht aus tiefstem Herzen danach sehnt, sein Leben mit einem anderen Menschen zu teilen, dann steht die Sache meiner Meinung nach unter keinem guten Stern.


    seerose1

    Hallo seerose1,


    ich bin als Single nicht glücklich, aber auch nicht unglücklich. Ich habe also keinen dringenden Leidensdruck, unbedingt etwas ändern zu wollen. Andererseits habe ich etwas Torschlußpanik, also die Furcht, meine noch halbwegs jugendlichen Jahre sozusagen ungenutzt verstreichen zu lassen, um dann in ein paar Jahren alt und häßlich zu sein und dann niemanden mehr zu finden.


    Andererseits kann ich mich natürlich auch nicht zu einer Beziehung zwingen. Ich hatte vor einigen Wochen mal eine Kontaktanzeige aufgegeben, und mich auch mit einigen Frauen getroffen. Das lief soweit ganz nett, aber mein Bedürfnis, die Damen näher kennenzulernen, war nach den Treffen etwa Null. Nicht, weil die fürchterlich wären, oder die Treffen verkrampft und träge waren, sondern weil für mich kein Funke übergesprungen war, sodass ich irgendwie Interesse hätte.


    Schade eigentlich.


    Beste Grüße

    seerose

    Zitat

    Ich könnte auf Dauer nicht ohne eine innige Beziehung zu einem Vertreter des anderen Geschlechts leben. Aber das muss wohl jeder selbst wissen.

    Und was, wenn man es nicht haben kann? Weil es einfach nicht sein soll? Um ganz ehrlich zu sein: Ich glaube dir nicht. Du könntest sehr wohl auch ohne Beziehung leben, wenn dir nichts anderes übrigbleibt... Was würdest du denn tun, wenn sich einfach nichts ergeben will?

    Jens

    Ich sehe die "Rationalitaet" des Gedankenganges, "was in deinem Alter dazugehoert", nicht. Es klingt nach Anpassungsdruck, ungeachtet dessen, dass es sehr viele Leute gibt, die das in diesem Alter nicht oder noch nicht gefunden haben. Lass es 10, 20, 30% sein - das ist eine Minderheit, aber eine Minderheit nennenswerter Groesse. Niemand muss sich der Mehrheit unterordnen. Die Gesellschaft hat viele Nischen zu bieten.


    Ob du mit deinem Leben, so wie es ist, gluecklich bist, musst du letztlich selber entscheiden. Es kann sein, dass du ungluecklicher bist, als du hier (und evtl. dir selber) zugibst. Es kann aber auch sein, dass du, wenn du dich vom Anpassungsdruck befreitest, eigentlich sehr gluecklich sein koenntest mit dem, wie es ist.


    Mein Eindruck ist, dass du jedenfalls nicht so gluecklich bist, wie es moeglich waere. Wie steht es mit deiner allgemeinen Lebensfreude - mal nicht gekoppelt an die Frage betrachtet ob du eine Freundin hast oder nicht?


    Leider kann ich dir den Weg nicht zeigen, auf dem du gluecklich wirst... wie ich schon sagte, Wege zur Selbsterfahrung beschreiten und es selber herausfinden...


    Spass mit Frauen passt jedenfalls in jede Generation :-D. Du klingst immer so, als haettest du einen Horror vor deinem eigenen Alter - als muesse das irgendwie heissen, dass man nicht mehr verrueckt sein, keinen Spass mehr haben darf, als muesse nun alles rational, zweckgebunden und geplant sein. Wer sagt das? Das ist ein Unsinn. Wie gesagt, finde und gehe deinen eigenen Weg und verschwende deine Kraft nicht auf duestere Ueberlegungen, wie die Dinge in deinem Alter "sein sollten".

    Hallo Lewian,

    das interesssante habe ich natürlich überlesen. ;-)

    Zitat

    Siehst du, und das ist eben nicht mein Modell. Was dir fehlt, ist nicht ein Ratschlag von aussen, sondern deine eigene Initiative. Dein Entschluss, Verantwortung fuer dich und dein Dasein zu uebernehmen, am eigenen Leibe herauszufinden, was fuer dich richtig ist, und dann loszulegen und das zu tun.

    Wie meinst Du das?


    Ich finde, ich bin da wo ich jetzt bin, weil es mich dahin verschlagen hat, und nicht, weil ich das mit "Herzblut" angestrebt habe. Mir fehlt also so ein "Herzblut-Ziel".


    Internet und Foren sind ein prima Mittel, sich davon abzulenken.


    Für dieses Jahr gönne ich es mir, noch alles so laufen zu lassen, aber im nächsten Jahr werde ich einige Gewohnheiten in meinem Leben ändern, z.B. weniger intensiv im Forum schreiben oder lesen.


    Das würde mir auch helfen, meine Einsamkeit als bedrückender zu empfinden.


    Und ich werde zusehen, mein Herzblut-Ziel zu finden.


    Ich finde, ich bin entscheidungsschwach. Das merke ich an größeren Anschaffungen, wie z.B. Notebook. Das zieht sich ewig hin, bis ich mich mal für ein Modell entscheide. Und ich betreibe solche Entscheidungsfindungen nicht intensiv.


    Das sind die Dinge, an denen ich arbeiten will.


    Beste Grüße

    Zitat

    Ich sehe die "Rationalitaet" des Gedankenganges, "was in deinem Alter dazugehoert", nicht. Es klingt nach Anpassungsdruck, ungeachtet dessen, dass es sehr viele Leute

    Es ist Anpassungsdruck. Und ich glaube, es liegt daran, dass ich für mich keinen eigenen Weg, oder besser gesagt, kein wirkliches Ziel habe. Ich lebe halt einfach so.

    Zitat

    Ob du mit deinem Leben, so wie es ist, gluecklich bist, musst du letztlich selber entscheiden. Es kann sein, dass du ungluecklicher bist, als du hier (und evtl. dir selber) zugibst. Es kann aber auch sein, dass du, wenn du dich vom Anpassungsdruck befreitest, eigentlich sehr gluecklich sein koenntest mit dem, wie es ist.

    Ich bin ja nicht glücklich. Aber auch nicht todunglücklich oder mit Depressionen geschlagen. Ich fühle mich halt so lauwarm.


    Wäre ich glücklich, würde ich keine Abende damit verbringen, hier Romane zu schreiben.

    Zitat

    Mein Eindruck ist, dass du jedenfalls nicht so gluecklich bist, wie es moeglich waere. Wie steht es mit deiner allgemeinen Lebensfreude - mal nicht gekoppelt an die Frage betrachtet ob du eine Freundin hast oder nicht?

    Lauwarm. Weder traurig noch glücklich, nichts halbes und nichts ganzes.

    Zitat

    Leider kann ich dir den Weg nicht zeigen, auf dem du gluecklich wirst... wie ich schon sagte, Wege zur Selbsterfahrung beschreiten und es selber herausfinden...

    Natürlich nicht, das zu erwarten wäre unsinnig.

    Zitat

    Spass mit Frauen passt jedenfalls in jede Generation . Du klingst immer so, als haettest du einen Horror vor deinem eigenen Alter

    Habe ich auch.

    Zitat

    - als muesse das irgendwie heissen, dass man nicht mehr verrueckt sein, keinen Spass mehr haben darf, als muesse nun alles rational, zweckgebunden und geplant sein.

    Ja, stimmt so. So fühle ich.

    Zitat

    Wer sagt das? Das ist ein Unsinn. Wie gesagt, finde und gehe deinen eigenen Weg und verschwende deine Kraft nicht auf duestere Ueberlegungen, wie die Dinge in deinem Alter "sein sollten".


    Lewian

    Den eigenen Weg, besser gesagt, das eigene Ziel zu finden ist sehr schwierig. Wenn man weiß, wo man hin will, ist es nur noch ein praktisches Problem, die Mittel und Wege zu finden. Oder Ratschläge dazu anzufragen und auszuprobieren.


    Wenn man nicht weiß, wo man hin will, steht man im Wald.


    Gut, man kann nicht warten bis es einem einfällt. Ich kann immerhin versuchen, verschiedene Wege auszuprobieren.


    Am einfachsten ist es, eigene tägliche Gewohnheiten zu ändern, z.B. Forenbesessenheit.


    Oder auch, andere "Projekte" in Angriff nehmen, die ich immer vor mir herschiebe, weil sie mir etwas mühsam sind und nicht unmittelbar sofort ein Spaßerlebnis bringen. Sondern erstmal trocken, langweilig und nüchtern sind.


    Seit Sommer habe ich diese Forenroutine, aber wirklich viel gebracht hat sie ja nicht. Es war glaub ich größtenteils Ablenkung, und Aufschub von wichtigeren "Projekten". Gut, man darf sich auch mal eine Zeit gönnen, wo man in der Freizeit mal faul ist und nichts zuwege bringt. Aber das muß ja nicht so bleiben.


    Beste Grüße

    @jens70

    Zitat

    Das war jetzt Dein Ratschlag.

    ;-D


    Wegen deinen Zweifel an der Sinnhaftigkeit eines Forums:


    Im letzten Absatz (von 18:55) hast du dir doch selbst ein Beispiel genannt wo das Forum helfen kann. :-)


    Zumindest (in der Hinsicht) ein bißchen jedenfalls, hab dasselbe Problem ;-) und festgestellt das hier erlernte Verbesserung der Kritikfähigkeit nur sehr schleppend aufs RL übertragbar ist. Nur am Rande. *:)

    Und ich merke gerade, dass ich nicht präzise formuliere und stets in die eine oder andere Richtung übertreibe.


    Für völlig sinnlos halte ich Foren ja nun nicht gerade, aber ich glaube, man muß die Erwartungen daran auf realistischer Ebene halten. Zumindest für mich ist das so.


    Anderen mag das Forum der entscheidende Anstoß gewesen sein, oder ein dauerhafte Hilfe. Dann ist es auch gut.


    Beste Grüße