@Monika

    Genau! Ich hab auch schon im Studentenwohnheim gehaust. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich das nicht mehr muss, aber die Erfahrung war trotzdem ganz gut.


    Als "armer Student" mal in einer Bruchbude zu hausen, bereitet vielleicht auch darauf vor, dass man, wenn man mal sein eigenes Geld verdient, eben NICHT gleich Möbel vom Designer, einen BMW und Urlaub in Dubai haben kann. Bis man sich eine eigene Existenz aufgebaut hat, muss man sich eben auch mal mit IKEA, Suzuki und Campingplatz zufriedengeben, das Ging unseren Eltern ja genauso, oder?

    @ monika

    Zitat

    Das ist doch total was Anderes als daheim, völlig anders.

    Naja, vor allem deswegen, oder?

    Zitat

    DAs ist natürlich eine Umstellung, ich kann nicht behaupten, dass ich die ersten Jahre immer glücklich war in meinen Buden.

    Deswegen versteh ich auch nicht, weswegen ich die eigenen vier Wände beziehen soll, wenns mich doch nicht zufriedener macht.

    Zitat

    Schön und gut, wenn man mal die 25 überschritten hat, und immer noch daheim hockt, also ich weiß nicht..

    Wenn dieser Ruck kommt, und ich kann mir vorstellen, daß der mit der Erfahrung zusammenhängt, außerhalb der Familie emotional so richtig anzukommen, dann seh ich das sicher genauso. Im Moment nicht.


    Aber ok, vielleicht wärs schon was anderes, wenn ich nicht wüßte, wohin mit meinem Geld und das mit der Wohnung sich deswegen aufdrängen würde...

    Zitat

    Es gibt nunmal ein par Dinge auf dieser Welt die einfach nicht gehen.

    Ja. Bei Mutti ausziehen und 'ne Freundin finden gehört aber definitiv nicht dazu.


    Ich meine, dass man sich idealerweise nach der Ausbildung / dem Abi, spätestens aber nach dem Studium selbstständig machen sollte.

    Zitat

    Das sage ich ja schon die ganze Zeit, nur wollen mich einige hier nicht verstehen... Ich hbe eine begrenzte Menge Geld, und wie ich die einsetze, ist dann meine Entscheidung. Will ich etwas mehr "Luxus", so liegt halt die eigene Wohnung nicht drin. Alles eine Frage der Prioritätensetzung...

    Ja, es ist eine bewusste Entscheidung gegen die Selbstständigkeit, die sich meines Erachtens nicht positiv auf die Frauensuche auswirkt.


    Natürlich ist es Eure Entscheidung. Aber wenn Ihr Euch hier zum Thema "Warum finde ich keine Freundin?" austauschen wollt, dann müsst Ihr Euch auch mal Meinungen anhören, die Euch nicht passen.

    @Copper

    Was heißt "zufriedener machen"?


    Studentenwohnheim war irgenwie eine coole Zeit. Hast du schonmal nachts um 4 mit deiner Mutter zu Hause spontan beschlossen, auf dem Balkon zu grillen? Oder nach der Vorlesung 6 Leute mitgenommen um spontan was gemeinsam zu kochen und quasi eine "Spontanparty" steigen zu lassen? Solche Sachen erlebt man zu Hause irgendwie gar nicht... es waren teilweise einfach coole Zeiten.


    Die erste eigene Bude ist am Anfang ein Bisschen wie Urlaub mit Freunden. Mit der Zeit legt sich das natürlich alles, man muss ja auch mal ernsthaft studieren. Wobei Übungsblätter etc. auch öfter mal im gemütlichen Rahmen mit anschließendem Kochen etc. gelöst wurden.


    Im Nachhinein würde ich mir nicht wünschen, stattdessen "gut behütet" zu Hause gesessen zu haben, auch wenn Mutters Essen die Mensa um längen schlägt und ich meine gerade gewaschenen Sachen nicht über sämliche Möbelkanten hängen muss, weil sie im Trockenraum eh geklaut würden.

    Zitat

    außerhalb der Familie emotional so richtig anzukommen

    Das ergibt sich dann aus oben genannten Situationen. Sowas stärkt das Gemeinschaftsgefühl mit den Mitstudenten huntertmal mehr als jeder "Kennenlern-Nachmittag" mit Vorstellungsrunden und Partnerinterviews.

    @mrk82

    Dazu zwingt dich ja niemand. Hätte ich keinen Bock gehabt, die Leute mitzunehmen, hätt ich es eben nicht gemacht. Das ist ja keine Verpflichtung (OK, es mag Cliquen geben, in denen es eine Verpflichtung gibt, immer "cool zu sein" und jeden Wochentag abends im Club rumzuhängen und nur verkatert, falls überhaupt, zur Arbeit oder in die Vorlesung zu gehen, aber das ist bestimmt nicht der Regelfall). Aber ohne eigene Wohnung nimmt man sich vorweg schonmal die Möglichkeit, das überhaupt machen zu KÖNNEN.

    ah, sorry, ich habs so verstanden, wie wenn das regelmässig der fall gewesen wär. und wenn ich dann in so ner wg wohn und mich des trubels und der gemeinsamkeit ständig entzieh, pass ich nicht da rein. drum.


    natürlich sag ich nichts gegen die eigenen vier wände. ohne meine eigene wohnung wären meine freundin und ich wohl auch nicht zusammen. aber das ist geografisch bedingt.

    Ich bin übrigens auch längst nicht so extrovertiert, wie sich die vorigen Beiträge vielleicht anhören. Aber wie gesagt, wenn ich jeden Tag nach der Uni / Schule / Arbeit nach Hause ins "Kinderzimmer" fahre, nehme ich mir dadurch oft die Möglichkeit, "sowas" mal machen zu können. Man kann auch als "ruhiger Typ" eine Menge Spaß mit anderen Leuten haben, wenn sich nur mal die Möglichkeit ergibt. Man findet ja (hoffentlich) gleichgesinnte. Bei irgendwelchen Komasauf-Discogänger-Tussenabschleppern wär ich bestimmt auch nicht mitgegangen. Mit meinen Gemeinsam-Kochen-Spiele-spielen-auch-mal-in-die-Kneipe-gehen-Leuten hatte ich viel Spaß.

    @Schtzngrrrm

    Mein Auto kostet deutlich weniger als eine Wohnung oder ein Zimmer. Es ist praktisch, ohne großen Luxus und die Kosten sind halbwegs erträglich. Außerdem ist es meine einzige Möglichkeit zur Uni zu kommen. Selbst wenn es anders wäre, auf mein Auto wollte ich nicht verzichten.

    Zitat

    Bis man sich eine eigene Existenz aufgebaut hat, muss man sich eben auch mal mit IKEA, Suzuki und Campingplatz zufriedengeben, das Ging unseren Eltern ja genauso, oder?

    Als unsere Eltern angefangen haben sich etwas aufzubauen war Suzuki in Deutschland noch nicht verbreitet. Damals bestimmte der VW Käfer das Straßenbild.

    @ Schtzngrrrm

    Zitat

    Was heißt "zufriedener machen"?


    Studentenwohnheim war irgenwie eine coole Zeit. Hast du schonmal nachts um 4 mit deiner Mutter zu Hause spontan beschlossen, auf dem Balkon zu grillen? Oder nach der Vorlesung 6 Leute mitgenommen um spontan was gemeinsam zu kochen und quasi eine "Spontanparty"

    Naja, das sind Beispiele, die mich ehrlich gesagt nicht überzeugen. Dieser Aktionismus ist eh nicht mein Ding.


    Nachts um vier hab ich das Grillen normalerweise hinter mir, ne dicke Wampe und nen dicken Kopp und will nur noch schlafen ;-)

    Zitat

    Das ergibt sich dann aus oben genannten Situationen. Sowas stärkt das Gemeinschaftsgefühl mit den Mitstudenten huntertmal mehr als jeder "Kennenlern-Nachmittag" mit Vorstellungsrunden und Partnerinterviews.

    Ich meinte eigentlich was anderes. Familie und langjährige Freunde.... das ist einfach etwas anderes als spontane Verbrüderung.


    Das Gefühl, das man innerhalb der Familie oder bei Freunden hat, die man besser kennt, als von ein paar netten Parties. Dieses Zusammenwachsen... das ist mir wichtig, das ist ne Qualität. So will ich leben.

    @Julien-Matteo

    Zitat

    Ich meine, dass man sich idealerweise nach der Ausbildung / dem Abi, spätestens aber nach dem Studium selbstständig machen sollte.

    Mit dem Studium bin ich eben noch nicht fertig. Wenn das Studium geschafft ist und ich selbst Geld verdiene werde ich mich auch nach einer eigenen Behausung umschauen.

    Zitat

    Natürlich ist es Eure Entscheidung. Aber wenn Ihr Euch hier zum Thema "Warum finde ich keine Freundin?" austauschen wollt, dann müsst Ihr Euch auch mal Meinungen anhören, die Euch nicht passen.

    Ich höre mir gerne andere Meinungen dazu an. Aber man kann doch nicht sagen wer in seiner eigenen Wohnung wohnt wird auch schnell eine Freundin finden. Es ist ein möglicher Einflussfaktor von vielen.

    @Kwak

    Zitat

    Als unsere Eltern angefangen haben sich etwas aufzubauen war Suzuki in Deutschland noch nicht verbreitet. Damals bestimmte der VW Käfer das Straßenbild.

    Dann kauf dir eben einen Käfer (Baujahr 1970), wenn du diesen einem Suzuki vorziehst. %-| Die Automarke ändert nichts an der Grundsituation.

    Zitat

    Aber man kann doch nicht sagen wer in seiner eigenen Wohnung wohnt wird auch schnell eine Freundin finden. Es ist ein möglicher Einflussfaktor von vielen.

    Altersabhängig. Ab einem bestimmten Alter ist das ein entscheidender Faktor und nicht einer unter vielen. Es gab hier mal Fäden dazu, ich erinnere mich noch, dass nicht eine einzige Frau dabei war, die gesagt hätte, dass ihr das egal ist.