wird ja niemand gezwungen, es immer und immer wieder zu versuchen.


    bergsteiger hat (im moment, ich will keine endgültigkeit reinbringen) ja schon vor zig seiten geschrieben, dass das thema im moment keines für ihn ist. seh da kein selbstmitleid oder irgendeinen anspruch, der einzige zu sein, dems nicht gut ergangen ist ...

    @ mrk82

    ich wollte da jetzt auch nicht wieder eine endlose diskussion daraus machen, aber wenn ich jemand frage ob er eine ahnung hat wie es ist in einer beziehung zu sein (okay, er kann es nicht wissen) und bekomme dann als antwort "ich weiß wie es ist ignoriert und verletzt zu werden", da klingt da selbstmitleid durch.


    vor allem wenn man weiß wer das schreibt.

    Das Thema Beziehung ist für mich im Moment auch auf Eis gelegt. Ursache dafür ist, dass im Moment sowieso nicht zu erwarten ist, dass sich etwas ergibt. Jetzt stehen erstmal andere Dinge auf der Tagesordnung. Es wird aber in Zukunft wieder zum Thema werden, einige Vorbereitungen dafür laufen bereits.

    der gedanke an beziehungen, wenn man nie eine hatte und sich eine wünscht, ist mitunter etwas sehr schmerzhaftes. weil verbunden mit enttäuschungen. ohne positive assoziation. du siehst darin selbstmitleid, ich dagegen die realität. vielleicht ists ne frage der persönlichen optik und des charakters, weiss nicht.

    Ich schließ mich mrk82 an.

    Bergsteigers Erfahrungen waren eben nicht positiv bisher. Er fühlte sich verletzt, ignoriert und abgelehnt. Früher zumindest war da kein freiwilliger Verzicht. Aber leider ist seine "Waage" nur in der einen Schale gefüllt. Und auf Dauer kann es eben (für dein einen mehr als für den anderen) anstrengend, schmerzhaft und frustrierend sein, mit der eigenen Kraft gegenzuhalten und auszugleichen. :-(

    Beutelratte

    Zitat

    Ich meinte nur, hier gibt es viele, die von dem allen in ihrem Leben nichts erleben werden. Wie geht ihr damit um?

    Mensch, du bist doch noch grün hinterm Beutel (sorry, der musste sein ;-D) Seit - was?! - 21.7.07 hier registriert und will schon große Töne spucken - neee, nee, nee ... ;-D


    Glaub mir, außer den von Tortola Erwähnten gibt es hier noch einige mehr... :-)


    Gruß,

    Zitat

    Gut, ich habe mit meinem Schwanz noch nie in einer Frau rumgestochert, drum kann ichs nicht vergleichen. Aber eins kann ich dir sagen: Ein Leben ohne Frauen ist möglich. Keine Streitereien, keine Diskussionen über die Wochenendplanung, und so weiter. Gut, kein Gratis-Sex, das ist dann schon ein Nachteil. Aber sonst? Was soll mir eine Beziehung denn bringen? Auf den ganzen emotionalen Müll hab ich keine Lust mehr. Dafür hab ich genug andere Ziele, die ich erreichen will ...


    Ich sehe echt nicht, was mir eine Beziehung denn bringen soll. Ich hab eh keine Zeit dafür, wenn ich meine Arbeitszeiten und mein Sportprogramm so anschaue. Und wegen einer Frau weniger in die Berge gehen, das geht mal grad gar nicht.

    Ja, das ist auch mein Eindruck.


    Für eine Frau würdest Du keine Kompromisse machen. Sie hat da zu sein, wenn Du sie brauchst. Sie muss hohen Ansprüchen gerecht werden und sollte stets dem entsprechen, was Du Dir gerade wünschst. Bis dahin wohnst Du bei den Eltern, weil's so bequemer für Dich ist.


    Du lässt scheinbar die Welt um Dich kreisen und wenn mal jemand eigene Wünsche anmeldet oder Kritik äußert, gibt's richtig Ärger, stimmt's?

    Zitat

    Bis dahin wohnst Du bei den Eltern, weil's so bequemer für Dich ist.

    Den Punkt habe ich schon genügend oft erläutert :)D

    Zitat

    Du lässt scheinbar die Welt um Dich kreisen und wenn mal jemand eigene Wünsche anmeldet oder Kritik äußert, gibt's richtig Ärger, stimmt's?

    Ich mach genau das Gegenteil von dem, was ich die letzen Jahre gemacht habe. Ich lasse mir nicht mehr von jedem alles gefallen und stelle meine Bedürfnisse an erster Stelle. Und wieso sollte niemand Kritik äussern dürfen? Aber dann bitteschön fundierte Kritik und nicht irgendwelches Geschwätz nur damit etwas gesagt ist.


    Und du? Wie erfolgreich bist du mit der Strategie ich tue alles dafür um den Frauen zu gefallen? Wieviele Dates hattest du in den letzten vier Wochen? Wieviele Frauen hattest du im Bett?


    Ich will auf folgenden Punkt hinaus: Eine Strategieänderung muss zu erfassbaren Resultaten führen. Solange dies nicht geschieht, gibt es keine Argumentationsbasis dafür, ob die eine oder andere Strategie erfolgsversprechender ist. Ich bin lange genug in der Wissenschaft tätig, um auch mal die eigene Arbeit kritisch hinterfragen zu können. Aber dann wie gesagt mit überprüfbaren Fakten und nicht mit Hypothesen. Schauen wir uns doch das Beispiel von herrn koch an. Wieviele Male musste er hier heftigste Kritik einstecken und wo steht er jetzt?

    Zitat

    Schauen wir uns doch das Beispiel von herrn koch an. Wieviele Male musste er hier heftigste Kritik einstecken und wo steht er jetzt?

    Wobei man seinen Kritikern immerhin zugute halten muss, dass sie ermoeglicht haben, dass man ihn jetzt in dieser Art Argumentation benutzen kann. ;-D


    Alles im Leben hat einen Sinn. :-D

    Zitat

    Ich mach genau das Gegenteil von dem, was ich die letzen Jahre gemacht habe. Ich lasse mir nicht mehr von jedem alles gefallen und stelle meine Bedürfnisse an erster Stelle.

    Es ist schön, wenn man sich selbst verwirklicht. Aber eine Beziehung kann nicht funktionieren, wenn man die Interessen der Partnerin ignoriert. Du stehst in einer Beziehung nicht an erster Stelle. Beide müssen gleichberechtigt an erster Stelle stehen.

    Zitat

    Und du? Wie erfolgreich bist du mit der Strategie ich tue alles dafür um den Frauen zu gefallen? Wieviele Dates hattest du in den letzten vier Wochen? Wieviele Frauen hattest du im Bett?

    Da hast Du was falsch verstanden. Das ist nicht meine Strategie, sondern mein Problem, das ich nur langsam los werde.


    Meine Strategie ist, so zu werden wie ich wirklich sein möchte. Freier, mutiger, offener, liebevoller, stärker, selbstbewusster. Leider haben mich innere Zwänge daran gehindert.


    Diese Strategie ist sehr erfolgreich - für mich fast schon zu erfolgreich. Ich war nicht darauf vorbereitet, so schnell voranzukommen. Jetzt traue ich mich nicht so recht, den Haltegriff am Schwimmbeckenrand endlich loszulassen.