@ Holadi

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    Nichts fuer ungut, aber wenn du ernsthaft einen Job suchst, solltest du regelmaessig nach Stellenangeboten suchen und nicht nur gelegentlich (und auch nicht nur im Internet).

    Ich habe einige Internetjobbörsen durchsucht in den letzten Monaten. Überall nur der gleiche Dreck. Nichts halbwegs brauchbares. Deswegen habe ich so langsam die Lust darauf verloren und schaue dort nur gelegentlich rein.

    Zitat

    Hast du dir schon mal ueberlegt, wie du die Zeit, bis du einen Job gefunden hast, sinnvoll ueberbruecken koenntest? Wie waere es denn eventuell mit einem Aufbaustudium (z. B. Master) oder sonst einer Fortbildung?

    Für alles was in Richtung Studium geht habe ich keine Motivation mehr. Damit habe ich mich lange genug beschäftig. Ich habe mir immer vorgenommen nach dem Diplom ist damit endgültig Schluss. Für eine andere Fortbildung gibt es nichts was mir wirklich etwas nutzen würde.

    Zitat

    Woran also sollte deiner Meinung nach eine Frau in einer Kontaktboerse deine nicht vorhandene Erfahrung bemerken?

    Habe es vor einiger Zeit mal in einer Kontaktbörse versucht. Erstmal fiel es mir schwer überhaupt etwas zu schreiben. Ich wusste nicht was ich schreiben sollte. Fühlte mich dabei nicht wohl.

    @ Kwak

    Was genau erwartest du denn?


    Du hast studiert und findest derzeit noch keinen Job, warum fängst du nicht in kleinen Schritten an? Muss es direkt ein Managergehalt sein?


    Es wäre doch zunächstmal wichtig, für eine allgemein positive Grundstimmung zu sorgen, daher nochmal:

    Zitat

    Kwak, ich denke es würde auch dir gut tun mal unter Leute zu kommen. Doch du bist nich bereit auf fremde Menschen zuzugehen.


    Wie wäre es mal nebenbei zu arbeiten. Kellnern würde mir da spontan einfallen, gezwungenermaßen musst du hier mit Menschen in Kontakt treten, vielleicht bauen sich dann endlich mal deine etwas Hemmungen ab.


    Solche kleinen Jobs sind dann aber lediglich eine Überbrückung, bis du etwas richtiges gefunden hast.

    @ Kwak

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    Ich habe einige Internetjobbörsen durchsucht in den letzten Monaten. Überall nur der gleiche Dreck. Nichts halbwegs brauchbares. Deswegen habe ich so langsam die Lust darauf verloren und schaue dort nur gelegentlich rein.

    Es muss ja auch nicht gleich der Job fuer das ganze Leben sein. Wenn du dir vorstellen kannst, die Arbeit ein oder zwei Jahre zu machen, reicht das ja erstmal. Zur Not koenntest du ja auch mal eine Zeit lang als Praktikant oder Werkstudent oder so arbeiten.

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    Für alles was in Richtung Studium geht habe ich keine Motivation mehr. Damit habe ich mich lange genug beschäftig. Ich habe mir immer vorgenommen nach dem Diplom ist damit endgültig Schluss. Für eine andere Fortbildung gibt es nichts was mir wirklich etwas nutzen würde.

    Kann ich mir vorstellen, waere mir nach dem Studium wahrscheinlich auch so gegangen. Aber du musst sowas wie gesagt ja auch nicht durchziehen. Du kannst dich ja mal ein oder zwei Semester in so ein Studium setzen und nebenbei weiterhin nach einem Job suchen. Ist doch besser als nur zuhause zu sitzen und Truebsal zu blasen, oder?

    Zitat

    Was genau erwartest du denn?

    Ich erwarte einen unbefristeten Arbeitsvertrag in einem brauchbaren Unternehmen das mir für die nächsten Jahre eine Perspektive bietet.

    Zitat

    Du hast studiert und findest derzeit noch keinen Job, warum fängst du nicht in kleinen Schritten an? Muss es direkt ein Managergehalt sein?

    Ein Managergehalt erwarte ich nicht. Ich akzeptiere aber kein Hilfsarbeitergehalt.

    Zitat

    Es muss ja auch nicht gleich der Job fuer das ganze Leben sein. Wenn du dir vorstellen kannst, die Arbeit ein oder zwei Jahre zu machen, reicht das ja erstmal. Zur Not koenntest du ja auch mal eine Zeit lang als Praktikant oder Werkstudent oder so arbeiten.

    Der Job für die nächsten 30 Jahre muss es nicht sein. Aber für mindestens 3 Jahre soll es sein. Bei meiner Internetsuche diese Woche bin ich nur auf Angebote von Zeitarbeitsfirmen gestoßen. Sowas ist für mich Dreck und kommt nicht in Frage. Ich will Angestellter des Unternehmens sein bei dem ich Arbeite und das zu einer angemessenen Bezahlung und akzeptablen Arbeitsbedingungen. Das kann man mindestens erwarten wenn man sich die Mühe gemacht hat sein Studium mit gutem Ergebnis abzuschließen.


    Das was seit einigen Jahren läuft ist einfach nur zum kotzen. Viele Unternehmen scheinen zu denken qualifizierte junge Arbeitnehmer gibts zu Nulltarif. Nicht alle denken so aber leider gibt es solche schwarzen Schafe. Denkt mal 30 Jahre zurück. Was wäre passiert wenn im Jahr 1980 ein Chef einem Bewerber der gerade sein Studium abgeschlossen hatte angeboten hätte erstmal 3 Monate ein Praktikum zu machen ohne Bezahlung? Der Bewerber wäre aufgestanden und gegangen oder hätte den Chef gefragt ob er noch klar bei Verstand ist. Heute gibt es leider Berufseinsteiger die sich für so einen Mist hergeben.


    Ich bin nicht bereit mich mit schlechteren Bedingungen zufrieden zu geben als die Generation vor mir. Ich will auch das haben was viele die 30 Jahre früher als ich geboren wurden auch haben.

    Der Vater meiner Freundin hat nen Doktortitel, war ein hohes Tier in der Biobranche, wechselte ins Marketing, war auch da gross drin ... und heute fährt er Taxi. Er ist nicht glücklich damit, möchte natürlich mehr verdienen und etwas in seinem Bereich arbeiten. Er bewirbt sich auch eifrig. Aber bis er was findet, muss er halt irgendwie schauen, dass Geld reinkommt.

    Zitat

    Ich bin nicht bereit mich mit schlechteren Bedingungen zufrieden zu geben als die Generation vor mir. Ich will auch das haben was viele die 30 Jahre früher als ich geboren wurden auch haben.

    Dann wirst Du wohl ne Zeitmaschine brauchen und Dich 30 Jahre zurückbeamen. Die Zeit und die Bedingungen haben sich leider geändert.

    Zitat

    Heute gibt es leider Berufseinsteiger die sich für so einen Mist hergeben.

    Wahrscheinlich wuerden diese Leute auch lieber etwas anderes machen. Aber sie haben sich einfach dafuer entschieden, wenigstens mal eine Arbeit zu haben anstatt zuhause ihren Hintern plattzusitzen und zu jammern.

    Zitat

    Ich bin nicht bereit mich mit schlechteren Bedingungen zufrieden zu geben als die Generation vor mir. Ich will auch das haben was viele die 30 Jahre früher als ich geboren wurden auch haben.

    Ja, tut mir leid, aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Also ehrlich, mit so einer Einstellung wirst du im Leben nicht weit kommen. Man muss im Leben immer Kompromisse eingehen und versuchen, aus seiner Situation das Beste zu machen. Auf der anderen Seite geniesst du ja auch eine Menge Annehmlichkeiten, die es vor 30 Jahren noch nicht gab.

    Um deine Frage von vorhin zu beantworten, roadrunner, ich meinte eben nicht das Aussehen, ich meinte das, was auch später erwähnt worden ist, eben die "Stillen" oder einfach die weniger aufregenden Mädchen, die nicht weiß Gott was für ein großartiges Profil haben... alles andere ist doch eher unecht und zeigt sogar etwas mangelndes Selbstbewußtsein, wenn ich es notwendig habe, im Profil derartig aufzutrumpfen...


    Und kwak, zum Thema Arbeit, mein Sohn hat Abitur gemacht und macht genau das, was die andern auch hier geschrieben haben, er arbeitet, für ihn auch leider, wieder als Azubi um 350 Euro im Monat, aber er hat als Berufseinsteiger Gott sei Dank endlich den Fuß in der Tür :)z

    Zitat

    Der Job für die nächsten 30 Jahre muss es nicht sein. Aber für mindestens 3 Jahre soll es sein. Bei meiner Internetsuche diese Woche bin ich nur auf Angebote von Zeitarbeitsfirmen gestoßen. Sowas ist für mich Dreck und kommt nicht in Frage. Ich will Angestellter des Unternehmens sein bei dem ich Arbeite und das zu einer angemessenen Bezahlung und akzeptablen Arbeitsbedingungen. Das kann man mindestens erwarten wenn man sich die Mühe gemacht hat sein Studium mit gutem Ergebnis abzuschließen.


    Das was seit einigen Jahren läuft ist einfach nur zum kotzen. Viele Unternehmen scheinen zu denken qualifizierte junge Arbeitnehmer gibts zu Nulltarif. Nicht alle denken so aber leider gibt es solche schwarzen Schafe. Denkt mal 30 Jahre zurück. Was wäre passiert wenn im Jahr 1980 ein Chef einem Bewerber der gerade sein Studium abgeschlossen hatte angeboten hätte erstmal 3 Monate ein Praktikum zu machen ohne Bezahlung? Der Bewerber wäre aufgestanden und gegangen oder hätte den Chef gefragt ob er noch klar bei Verstand ist. Heute gibt es leider Berufseinsteiger die sich für so einen Mist hergeben.


    Ich bin nicht bereit mich mit schlechteren Bedingungen zufrieden zu geben als die Generation vor mir. Ich will auch das haben was viele die 30 Jahre früher als ich geboren wurden auch haben.

    ;-D ;-D ;-D Kwak nimm's mir nicht übel, aber es war einfach zu geil!!!! Deine Einstellung müsste man haben ;-D


    Mich würde es zu gern interessieren, was du studiert hast, aber das weiß hier wahrscheinlich niemand :=o

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    Ich tippe was kaufmännisches. Wenn man schon 2 Studien versenkt hat, dann geht man auf Nummer Sicher.


    Das Jungmann-Dasein ist häufig eine Existenzkriese auf ganzer Breite. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

    @ Der Rebell

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    Hast Du auch ne Existenzkrise auf ganzer Breite?

    Das war eher auf die Ausbildung bezogen. Wie gesagt, das JM-Dasein ist ein Symptom. Nicht zu wissen wer man ist, was man kann, dass man genauso gut ist wie die anderen, das schürt auch Selbstzweifel in Bezug auf die berufliche Laufbahn. Ich kann sagen, das meine beruflich Selbstfindeung ähnlich beschissen lief, wie die von KWAK. Nur habe ich mich halt echt zusammengerissen und einen richtig guten Abschluss hingelegt und mich im Bewerbungsprozess immer wieder aufgerafft, trotz extremer Rückschläge.

    @ KWAK

    Zitat

    Ich bin nicht bereit mich mit schlechteren Bedingungen zufrieden zu geben als die Generation vor mir.

    Wie sieht die Sache denn anders herum aus? Versetz Dich mal ins Jahr 1980, Du bist 30 Jahre alt. Es gibt kein Internet, Du kannst Dich nicht mit anderen Jungmännern austauschen. Der Zugang zu Informationen ist unendlich schwer. Die Leute damals hatten es ja nicht nur leicht. Denk mal an den kalten Krieg, das atomare Szenario, das immer allgegenwärtig war. Ich kann mich noch gut dran erinnern.

    @ colt

    Um zu verdeutlichen wie sich vieles für Berufseinsteiger zu negativen verändert hat hätte ich nicht so weit zurück gehen müssen. Es reicht die Situation vor 10 Jahren zu betrachten. Damals sprach noch niemand von der "Generation Praktikum" oder wie ich es vor kurzem im Stern gelesen habe "Generation Krise". Übrigens ein sehr empfehlenswerter Artikel. Klar verschärft die aktuelle Situation die Lage bzw wird dazu ausgenutzt.


    Aber egal. Shit happens.