Zitat

    Meine Vorstellungen sind aber vielleicht etwas ausgefallen. Ich würde mir dort gerne eine geeignete Dame aussuchen und dann mit ihr im Park oder am Rheinufer spazierengehen, ein bißchen schmusen, ein bißchen

    Such Dir einen Escort-Service und äußere Deine Wünsche gleich vorab.

    @ all

    Mich beschäftigt gerade das Vorleben von Sexualität durch die Eltern und würde interessieren: Was für eine Sexualität haben Euch Eure Eltern vorgelebt?


    Ich für meinen Teil kann sagen: keine. Meine Mutter ist total prüde und hasst alle Männer. Und mein Vater ist ein Klotz.

    Ich bin zwar weder Jungmann,noch 25 (auch keine Jungfrau*gg*),aber ich habe einen über 30jährigen Jungmann als mittlerweile Partner und muss sagen,das ist ganz schön anstrengend/kompliziert....Es will nicht so recht klappen bei uns - sagen wir mal,weil er körperliche Probleme hat,dass es klappt

    @ colt

    Zitat

    Mich beschäftigt gerade das Vorleben von Sexualität durch die Eltern und würde interessieren: Was für eine Sexualität haben Euch Eure Eltern vorgelebt?

    Schwierige Frage.:-/ Wie meinst du vorgelebt?


    Eine brauchbare Antwort fällt mir nicht ein.

    Es verstehen zu leben

    Das ist eine Sache die mich gerade beschäftigt. Wie macht man etwas aus seinem Leben um zufrieden zu sein.


    Ich habe einen Film gesehen in dem das treffend aber trotzdem auf komische Weise thematisiert wird. Der Film heißt "Balduin, das Nachtgespenst" mit Louis de Funès.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Balduin,_das_Nachtgespenst


    Besonders beeindruckend fand ich die Stelle in der Balduin und der alte Graf zusammen im Restaurant sind. Der Graf sagt ihm (ich weiß nicht ob ich es wörtlich richtig wiedergebe) "Sie sind kein Lebenskünstler. Sie verstehen es nicht zu leben. Ihr Geld lebt aber Sie nicht."


    Das erinnert mich an meine Situation. Ich habe kein Geld, das ist ein großer Unterschied, besser gesagt ein Nachteil. Aber trotzdem. Mir gelingt es nicht aus meinem Leben etwas zu machen das mich glücklich macht.

    Meine Metamorphose I: Zwei Vorfälle

    [Disclaimer: Dieser Text ist irre lang. Das liegt daran, dass ich in den letzten 3-4 wochen eine wahnsinnige wandlung durchgemacht habe. Lest ihn, ich glaube manchen hilft das.]


    Na also ich versuch mal kurz zu erklären. Ich war ziemlicher Hardcore-AB. Erstmal will ich die 2 interessanten Begebenheiten beschreiben die mir zugestoßen sind und dann interpretiere ich ein bisschen rum.


    Fall eins


    vorvorletztes Wochenende war ich mal wieder missmutig in einer Disco, hab ein mädel angetanzt, sie hat mich abgewiesen und kaum 5 minuten später mit irgend einem lederhosenträger geknutscht (stichwort Oktoberfest – ich lebe ja in münchen). Mich hat das in eine ziemliche depressionsphase gerissen. Aber nur kurz. Dazu gleich


    Nun, am Dienstag darauf hat mich ein Kumpel, der ebenfalls keine ausgewiesener Weiberheld ist, womöglich auch AB, 35 jahre, zum abendlichen fortgehen eingeladen. War ein anstrengender tag, ich war immer noch ziemlich depri wegen siehe Oben außerdem geschafft von einem anstrengenden Tag (Ganztagsseminar wegen Doktorarbeit, dann noch etwas gearbeitet). Nun ja was soll’s, Billardspielen immer gut und so. wir haben so ein bisschen gespielt, eine Gruppe Leute kennengelernt usw. alles ganz nett. Ich stand dann irgendwann mal dumm mitten in der Kneipe rum und war unentschlossen ob ich mir ein bier holen oder beim wasser bleiben sollte. Auf einmal sehe ich eine attraktive junge Frau die mich herbeiwinkt. So richtig mit zeigefinger. Ich hab mich erst mal umgeschaut ob sie nicht wen anderes meint. Nun ja da war niemand. Also gehe ich hin, wir unterhalten uns, ich lege meinen Arm um sie – um es kurz zu machen: es beginnt ein ziemlich schöner, erotischer Abend mit schmusen, umarmen, eng tanzen, flirten, plaudern, trinken, komplimenten. Quatschen über Sex, Brüste, Schwänze. Sie war echt locker, echt sexy. Optisch genau mein Typ, super Figur: Schlank und viel Busen und total offen, immer freundlich, nicht zu fordernd. Perfekt. Stundenlanges fummeln, nackenküsse, noch mehr fummeln.


    Nein, kein one-night-stand. Aber trotzdem herrlich! Zwischendurch hat auch noch ein hiphopper verswucht, das mädchen anzumachen, ist aber grandios gescheitert. Total unlocker und prahlerisch. Ich bin auch musiker. Aber das trag ich nicht vor mir her. Weil’s lächerlich wäre. (Wenigstens wäre es bei mir die wahrheit gewesen, der typ haat sich das nur ausgedacht,hat man gemerkt).


    Höhepunkt war eigentlich der Engtanz. Ich kann euch sagen, das ist so ziemlich das erotischste was ich bisher erlebt habe. Ich war fast noch nüchtern, und - ich werde mal explizit: ich hab natürlich einen ständer gekriegt und wir haben uns aneinander gerieben J herrlich ist das.


    Wir haben auch nummern ausgetauscht. Wir wollten uns wieder treffen. Hat aus diesen und jenen gründen nicht geklappt bis jetzt. Sie war mal länger nicht da, bzw. ist wohl erst seit Freitag wieder da. Morgen ruf ich sie mal an. Wenn’s was wird: toll! Wenn nicht, egal. Ein schöner abend ist immerhin 100 mal mehr als ich mir erwartet habe. Ich hab mir an dem tag gar nichts erwartet. Ich hab nichtmal geduscht. Ich bin nur krumm im raum gestanden und sie hat mich aufgerissen. Tja.


    Das beste waren die Komplimente. Für meine Zähne (ja merkwürdig ich weiß), für meine arme und meinen bart. Das hat was in mir bewirkt, etwas sehr sehr wichtiges. Ich komme drauf zurück.


    Aber erst der zweite Fall.


    Am folgenden Wochenende bin ich mit deutlich gestärktem Selbstbewusstsein zum Tanzen gegangen, wieder mit meinem Kumpel vom vergangenen Dienstag. Diesmal hab ich mir gleich von Anfang an viel erwartet. Soll man ja angeblich nicht. Aber der Verlauf der Ereignisse gab mir recht. Es war ein rock-Tanz-Laden, eher größer, lauter und es war wochenende. Super auswahl. Also los. Ich tanz die erste an, tanzt etwas mit, wendet sichdann ab. Schön denk ich mir, immerhin ein bisschen Interesse. Allein dafür hat sich der Abend gelohnt! Man muss die dinge positiv sehen. Jetzt: die nächste: kein Interesse. Die 3., 4. wasweißichwievielte. Auf einmal springt mich eine an, liegt mir sofort in den Armen, Engtanz, grabschen fummeln, angrinsen, heftige Beckenbewegungen. Innerhalb einer Woche bin ich Münchens größte Diskoschlampe geworden! Super! Super! -denk ich mir. Wenn ich jetzt jedes wochenende ne andere knutsch hab ich bis ende 2010 sämtliche erfahrungen nachgeholt. Na ja, wieder ein sehr erotischer Abend. Kein Sex zwar, aber immerhin. Ich muss zugeben, ich hab ziemlich viel gesoffen, ich hätts auch nicht mehr gebracht.


    Allerdings muss ich sagen, die Dame war zwar recht hübsch, hatte aber einen ziemlichen Dachschaden (ritzen und so). und ihre "freundinnen" haben dauernd versucht uns zu trennen. Was uns natürlich noch heißer gemacht hat. Der reiz des verbotenen J. Nun ich hab ihr meine nummer gegeben und sie hat nicht angerufen. Worüber ich froh bin. Das ist keine frau für eine beziehung oder auch nur bekanntschaft.nicht für mich.


    Noch eine sache ist wieder sehr, sehr wichtig an diesem abend. Die Komplimente, die ich bekommen habe: "Normal würde ich das nicht machen. Du hast alle weiber angemacht und dann mich. Da bin ich nichts besonderes mehr. Aber du bist so hübsch und hast einen tollen körper, da kann ich nicht widerstehen." Jawohl. Das denk ich mir nicht aus. Das hat sie zu mir gesagt, wärend sie meine oberarme gestreichelt hat. Und ja: ich trainiere, aber erst seit 3-4 wochen zu dem zeitpunkt. Dazu gleich mehr.

    ** Meine Metamorphose II: Analyse

    So das waren die Fallstudien. Jetzt ein bisschen Analyse. (Weitere Details zu den Fällen bei Bedarf bitte erfragen!)


    Im ersten Fall war ich depri, unrasiert, unmotiviert, ungeduscht, gelangweilt und wurde knallhart aufgerissen in einer punkkneipe. Ja, man muss sich die richtige Umgebung suchen.


    Im zweiten Fall hat wohl mein sexappeal die arbeit für mich getan. Ich kann mich gar nicht erinnern ob ich die wirklich angetanzt hab oder ob sie mich angesprungen hat. War wohl so 50:50.


    So jetzt, ich bin nach wie vor eher zurückhaltend. Aber als die dame im ersten Fall mir klargemacht hat dass ich ihr Typ bin, bin ich rangegangen und habe getestet, wie weit ich gehen kann. Alls meine hand allzu offensichtlich auf ihrem Busen gelandet ist, hat sie Stopp gesagt. Das muss man respektieren, ohne kompromisse! Aber! Checken ist erlaubt, wenn man sich näher kommt. Jetzt: was ist der unterschied. Wenn ich mich an früher erinnere, da gab es immer wieder mädels, die sich mir angenähert haben. Ich hab es entweder nicht bemerkt (bzw. erst tage, monate, jahre später, sonst könnte ich es ja gar nicht aufschreiben) und nichts gemacht, oder mich sogar zurückgezogen. Denn ich habe in dem wahn gelebt, dass frauen die sich mir in erotischer pose nähern, sich nur über mich lustig machen wollen. Das hat einen sehr konkreten hintergrund: mir ist genau das einige male zu beginn meiner pubertät passiert! Das hatte zur Folge dass die Idee, dass frauen mich ERNSTHAFT attraktiv finden könnten, meine Vorstellungskraft bei weitem überstiegen hat! Das ergebnis: Eine psychische Mauer die genau das abgewehrt hat, was ich mir am meisten gewünscht habe. (verstärkt durch meine Behinderung, das muss man dazu wissen.) ich bin in einer kleinstadt aufgewachsen. Ja da geht man nicht so tolerant mit leuten um die nur etwas anders sind. Jugendliche eh nicht.


    Könnte es sein, Jungmänner, dass das bei manchen von euch genauso war/ist? Ich könnte es mir vostellen. Rückblickend hab ich wohl durch meine defensive Art Dutzende interessierte mädels abgewehrt, teilweise solche in die ich gleichzeitig irrsinnig verschossen war. Das ist Verrückt im Wortsinn.


    Die beiden Damen haben mich durch ihre direkte Art geheilt, würde ich sagen. Aber nein, das ist nur die halbe Wahrheit. Ich habe schon erwähnt, dass ich angefangen habe zu trainieren: Fitness, Radfahren, Schwimmen. Eine kleine wampe ist immer noch da, das geht nicht so schnell. Schultern und oberarme haben sich rasant merklich verändert. Deutliche muskelzuwächse. Ja, und das bei mir, der ich Sport immer abstossend fand, immer der schlechteste in der schule war usw. Aber fitness zuhause und schwimmen ist halt kein konkurrenzkampf, kein vergleichen kein aussondern. Und das ist mein ding. Männlicher konkurrenzkampf kotzt mich an. Ich will kein Alpha-Tier werden. Ich will diese logik der männlichkeit und die damit zusammenhängende unterdrückung von frauen und anderen marginalisierten männern bekämpfen. Ich hab meine Einstellung dahingehend also nicht verändert! Ich bin nicht konform mit Männlichkeitsidealen. Und gerade als JM ist man ja ein "marginalisierter" Mann, jemand der nicht so stark vom mann-sein profitiert, wenn überhaupt! Deswegen bin ich auch solidarisch mit feministischen und schwullesbischen Emanzipationsbestrebungen. Aber das führt jetzt zuweit, aber das ist ein etwas anderes Feld.


    Ich will nur sagen: "Arschlochtheorie" und Feministinnenbeschimpfung lehne ich total ab, halte es im JM-Kontext für eine völlig verfehlte Deutung. Das Gegenteil ist wahr. Das Problem von JM sind nicht Feministinnen, die Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen in Frage stellen, sondern dass diese immer noch stark gelten und jede Menge Ausgestoßene. Aber das ist die Norm! Die Praxis läuft oft ganz anders.


    Ich guck mich in letzter Zeit gerne im Spiegel an. Eigentlich jeden tag. Schauen wie sich der Fleischblob namens Körper durch die sportliche Arbeit verändert. Er tut es! Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein, aber das ist scheissegal.


    Wichtig ist (mit Handlungstipps):


    - Selbstaufmerksamkeit für die Selbstwirksamkeit: wenn ich mich an meinem neuen Körper erfreue wird mir bewusst - ich bewundere mich seit den Komplimente hemmungslos im Spiegel - dass dieser attraktiv für manche frauen ist. Umgekehrt heißt das: Die Tatsache, dass mich die super sexy latina heute im schwimmbad komplett ignoriert hat, ficht mich nicht mehr an. Ich hatte 2 in einer woche und die nächste kommt bestimmt! Ich hab eingangs geschildert, dass ich deprimiert war, nachdem die eine dame kein interesse mehr an mir hatte. Ich sage nicht, dass ich jetzt jede haben kann! O nein, aber ich kann damit umgehen! Ich finde es ok.


    - Mit der selbstaufmerksamkeit steigt auch die aufmerksamkeit für andere. Ich glaube, dass ich erotische signale jetzt deutlicher wahrnehmen kann und dann entsprechend reagieren kann. Ich bin immer noch eher zurückhaltend, schüchtern. Das ist okay! Man darf sich nicht täuschen lassen vom gerede der leute. Frauen und männer senden sicher gleich viele signale aus. Dass 80% der paare hinterher erzählen, der mann hätte den ersten schritt gemacht hat was mit geschlechterkonventionen. Ja gut, der mann hat sich neben sie gesetzt, ok. Dass sie ihn vorher angelächelt hat lassen sie dann halt weg. Ich sag ja: die praxis läuft oft anders als die normen und erzählungen, wie die welt angeblich ist.


    - Wenn man das gelernt kann man offen sein. Ich wurde aufgerissen, als ich im jämmerlichsten zustand war. Wenn ich morgen früh meine Semmeln ("Brötchen" für ausländer) kaufe passiert höchstwahrscheinlich nichts. Unwahrscheinlich, dass ich 30 minuten nach dem aufwachen sex mit einer unbekannten haben werde. Aber es gibt so viele unwahrscheinliche ereignisse, das irgend eins davon ständig passiert.


    - Denn: man muss dem unwahrscheinlichen zufall eine chance geben, zu passieren. Deswegen geh ich derzeit so viel wie möglich raus. Ich rechne damit das nichts passiert, deswegen bin ich nicht ständig enttäuscht. Aber gleichzeitig rechne ich damit, dass doch was passiert. Denn es ist ja schon was passiert. Außerdem bin ich attraktiv. Habe bart und muskulöse arme, die bald noch muskulöser sein werden (hab heute die gewichte meiner hanteln erhöht, war nötig.). ja ich glotz mich selbstverliebt im spiegel an. Hier kann ich’s ja sagen. Aber es geht nicht so sehr um die muskeln – bäuchlein hab ich ja immer noch – als um die selbstaufmerksamkeit! Siehe oben!


    - Noch ein wort zum sport: Sport ist wichtig! Sich seines Körpers bewusst werden ist nötig, denke ich. Warum hab ich so lange gewartet? Die komplimente haben mich angespornt! (mit dem zahn-kompliment war’s genauso – seitdem nehm ich zahnseide und zahnspülung! Ich hab tatsächlich sehr gute zähne, war mir auch nicht bewusst. Solche gaben muss man pflegen! Der bart bleibt auch, auch wenn die arbeitskollegen drüber witze machen. Das kompliment einer 20jährigen ist mir da mehr wert.) Bin ic diszipliniert? Nein. Ich hasse disziplin! Ich habe entdeckt, dass ich spass an der bewegung habe und bin inzwischen so weit, dass ich selbst an den verkatertsten Sonntagen mindestens eine stunde Rad fahren will. Sucht euch eine sportart die euch taugt. Ich bin immer noch unsportlich. Ich hab keine Schwimmtechnik und ich muss alle 25m pause machen, sonst sauf ich ab und krieg krämpfe. Egal, ich will mich nicht vergleichen, ich will nur im wasser zappeln und finde es toll. Und im schwimmbad gibt’s immer was zu gucken; und ich hab immer mehr spass, angeguckt zu werden. Ein gesunder narzissmus ist da relativ schnell zum vorschein gekommen. Ich bin selber überrascht.


    Soweit von mir. Ich danke allen, die das gelesen haben! Für mich ist das niederschreiben dieser Beobachtungen und Erlebnisse wiederum selbst ein Akt der Selbstaufmerksamkeit, auch Selbstversicherung. Ich bin immer noch AB/JM, wenn auch nicht mehr ganz so hardcore. Ich bin optimistisch. Ich bin ne Schlampe ]:D ;-D

    Wow dj element of crime, super was du erlebt hast und noch viel 'superer' was das bei dir bewirkt hat, da kanns jetzt für dich wirklich nur mehr bergauf gehen.


    Und mich begeistert auch dieses Wort 'Selbstaufmerksamkeit', da steckt ganz viel Wahres drin, ich glaub, genau das braucht man dann nämlich auch später, wenn man Beziehung usw. hat... da profitieren dann beide davon :)^

    @ dj

    Wahnsinn. Einfach klasse was du so schreibst.


    Bin ja selbst nen AB und kann ganz nüchtern sagen: jetzt, in diesem Moment, wär ich gern wie du. Selbstvertrauen, mehr raus gehn, sich auf einmal Dinge zutrauen die früher unmöglich gewesen wären..


    Vielleicht schaffe ich ja auch eines Tages den Sprung.


    Ich bin zuversichtlich ;-)


    Hoffe auch auch weiterhin was von dir zu lesen, werde das Thema auf jeden Fall im Auge behalten:)^


    grüße, chew

    Hey DJ, gute Geschichte... Daumen hoch! Mach weiter so!


    Drei/ vier Wochen - ist ja rasend schnell, aber da sieht man, wie schnell das gehen kann... klar ist auch, dass dann die AB-Geschichte ebenso schnell zu den Akten gelegt werden kann.


    Aus meiner Sicht besonders beachtlich finde ich es, wie schnell du aufs körperliche umgeschaltet hast. Man ists ja gar nicht gewöhnt. Empfindest du dabei kein so großes Problem? Gute Sache. Ich hätte so ne Dame vielleicht wieder abblitzen lassen. Zumindest hab ich es in solchen Situationen oft so gemacht. Aus nem ähnlichen Grund, den du genannt hast. Es war ein Spiel, bei dem ich nicht mitmachen wollte bzw. das ich nicht mit mir machen lassen wollte. Dass ich ganz spontan auch Spaß dabei haben kann, war mir als solches nicht bewusst oder ich wollte es nicht. Das hat sich aber geändert, denk ich, ich bemerk ne gewisse Zielstrebigkeit. Ob ich bei diesem Antanzkram mitmachen würde, weiß ich aber nicht. Das ist noch ein Ansatz, dens zu bearbeiten gilt, denn ich tanz ansonsten und seit jeher wie ein Großer. Und du hast wirklich versucht, der einen an die Brüste zu langen?? ;-)


    Deine Handlungstipps unterschreib ich mal so.


    Das mit dem Rollenprinzip seh ich aber nicht so kritisch.


    Der Pickup-Darwinismus sagt mir auch nicht dazu, ich hab dagegen aber ein starkes Konkurrenzempfinden. Im Sinn von Ehrgeiz. Ich will in vielen Dingen besser sein als andere, früher in der Schule, immer noch beim Sport. Ich werd verrückt, wenn jemand an mir in der selben Richtung vorbeiradelt ;-)


    Stichwort Konkurrenz und besser sein: Angewohnheiten oder Zustände, die dagegen wirken (Übertriebene Zurückhaltung, körperliche Schwächen,...) bergen dann großes Frustpotenzial. Damit in Verbindung steht der Wunsch, aber auch die Chance, mir meinen Status erarbeiten zu können. Seitdem mir der Kinder-/ Familienwunsch auch durchaus gegenwärtig ist, ergibt das für mich nur noch mehr Sinn. Ich hab mich auch nicht verändert, bin auch zurückhaltend, seh aber deutlich, welche sozialen Funktionsweisen zu welchen Auswirkungen auf mich führen. Ich verteidige meinen Standpunkt, integriere mich und grenze mich ab, nach den Regeln, die ich für richtig halte. I In diesem Sinn hat "Männlichkeit" auch nichts moralisches negatives an sich, find ich.


    Jedenfalls finde ich so ein klares Rollenempfinden besser als gar keins. Es ist zumindest ein Ausgangspunkt, wenn man dahingehend noch kein konkretes Empfinden hat.


    Rollen im übertragenen Sinn: Ich hab mittlerweile auch Spaß an Selbstdarstellung im gesunden Maß. Mal was schickeres anziehen. So ein Fünftagebart ist bei mir auch dran. Die Komplimente bleiben nicht aus, andere Ansagen kommen meist auch nur von denen, die einen anders kennen.

    @ kwak

    Zitat

    Für einen Mann der mehr als 15 Jahre nur SB kannte ist es nicht leicht sich auf eine Frau einzustellen.

    Stimmt, das sind zwei Welten. SB hat ja nichts mit Interaktion zu tun, deswegen ists auch so schwer, aus der "Gewohnheit" raus zu kommen und sich entsprechend gegenüber Frauen zu benehmen.


    Aber ich finde, mit dem Schritt in die Realität ist das wichtigste getan, dann hat es eventuell auch gar nicht so viel mit AB oder nicht zu tun, wenns nicht klappt. Anders formuliert... der Wunsch, mit ner Frau Sex zu haben schließt in meinem Verständnis die Fähigkeit dazu ein. Und damit meine ich die gewisse nötige Empathie. Im Umkehrschluß ergibt das für mich auch Sinn, denn ich meine ja, die Unschlüssigkeit des Unerfahrenen beruht zum Teil auf Unlust.

    @ colt

    Zitat

    Mich beschäftigt gerade das Vorleben von Sexualität durch die Eltern und würde interessieren: Was für eine Sexualität haben Euch Eure Eltern vorgelebt?


    Ich für meinen Teil kann sagen: keine. Meine Mutter ist total prüde und hasst alle Männer. Und mein Vater ist ein Klotz.

    So extrem würd ichs nicht formulieren, aber so ähnlich ist das bei mir auch. Interessanter Gedanke. Mein Bruder ist charakterlich ein ganz anderer, aber die Spätstarterei haben wir gemeinsam.


    Aber was solls. Dafür gibts ja die Fähigkeit, Rollen zu reflektieren und zu gestalten.

    Mondini

    Ich denke auch, da hilft nur viel Geduld und Zeit. Versuche ihn bitte nicht unter Druck zu setzen, dadurch wird alles nur noch schlimmer. Ich denke, das ist vielleicht die Aufregung und ich muss ehrlich sagen, ich beneide die Männer nicht drum.


    Was das angeht haben die es wirklich nicht einfach und ich bin froh kein Mann zu sein.


    Also für euch Männer @:)@:)@:)


    Luise

    @ dj

    sehr motivierende Geschichte, weiter so! ;-D


    Beim Thema Arme....vorhin ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich einen Körperbau, wie der hier habe: http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2009/10/12/article-1219826-06CBC137000005DC-323_224x423.jpg


    Glück, dass ich stylischer und heterosexueller angezogen bin... naja für mich wär's ja kein Problem, aber inzwischen wurd ich so oft drauf angesprochen. :=o


    Am schlimmsten sind dann die ganz abfälligen Sprüche (gerne von Frauen, die insgesamt so sportlich sind wie ich am kleinen Finger). Auch ein kleiner Teil meiner Jungmann-Geschichte, an sich sind bei mir aber 90% zu wenige soziale Kontakte und weggehen, wie die dj's Story ja auch veranschaulicht.