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    Meinst Du das Asperger-Syndrom? Wurde es früh diagnostiziert und gab es therapeutische Hilfestellung?

    Ja, heute würde man das wohl als Asperger-Syndrom bezeichnen. Diagnostiziert wurde damals Hyperaktivität (in den 80ern war die Autismus-Forschung noch in den Kinderschuhen, und ein "Rain Man" war ich nun auch nicht), da gab es aber nur die Möglichkeit, das mit Tabletten zu behandeln, was meine Eltern aber glücklicherweise abgelehnt haben.


    Ansonsten gab es keinerlei therapeutische Hilfestellung. Ich hätte diese aber wohl auch nicht annehmen wollen. Heute wünsche ich mir, ich hätte damals Hilfe bekommen und diese auch annehmen können.

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    Es muss sehr schwierig sein, dem Unverständnis und dem Spott anderer ausgesetzt zu sein und sich selbst nur schwer in andere hineinversetzen zu können.

    "Schwierig" ist noch untertrieben. Das wünsche ich wirklich niemandem. Kinder und pubertierende Teenies können grausam sein, und für mich bleib immer nur die Frage: "Was habe ich getan, um das zu verdienen?" :-(

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    Ich finde es berwundernswert, dass Du trotz allem nicht aufgegeben und Dich so positiv weiterentwickelt hast.

    Danke. Ich lerne jetzt erst langsam, das Positive an meiner Biographie zu sehen, z. B. welche unglaublichen Selbsterhaltungs- und Selbstverbesserungskräfte das alles in mir freigesetzt hat.

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    "Schwierig" ist noch untertrieben. Das wünsche ich wirklich niemandem. Kinder und pubertierende Teenies können grausam sein, und für mich bleib immer nur die Frage: "Was habe ich getan, um das zu verdienen?" :-(

    Schade, dass es damals keine geeignete Unterstützung für Dich gab. So wäre es sicher etwas leichter gewesen, mit den Problemen umzugehen.

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    Danke. Ich lerne jetzt erst langsam, das Positive an meiner Biographie zu sehen, z. B. welche unglaublichen Selbsterhaltungs- und Selbstverbesserungskräfte das alles in mir freigesetzt hat.

    Deinem vorletzten Bericht entnehme ich, dass Du ganz schön rangegangen bist. Und der Erfolg gibt Dir recht.


    Meine Ziele liegen vorerst deutlich niedriger. Die ersten Hürden habe ich überwunden. Ob ich die Messlatte bald höher lege, weiss ich noch nicht. Viel spricht dafür, einiges dagegen.

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    Schade, dass es damals keine geeignete Unterstützung für Dich gab. So wäre es sicher etwas leichter gewesen, mit den Problemen umzugehen.

    Es wäre sicherlich leichter gewesen, wenn ich einfach nur jemanden gehabt hätte, der mir zuhört. Aber so war es nicht, und manchmal macht mich das sehr traurig. Aber andererseits...

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    Deinem vorletzten Bericht entnehme ich, dass Du ganz schön rangegangen bist. Und der Erfolg gibt Dir recht.

    Nun ja, ich hatte schlicht und ergreifend nichts mehr zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Und ich habe – warum auch immer – nie die Hoffnung aufgegeben, dass da mehr sein muss als Einsamkeit und Selbsthass. Ja, ich bin ganz schön "rangegangen", auch, als es dann darum ging, von Frauen mehr zu bekommen als nur ein nettes Lächeln. und auch da hat mir der Erfolg recht gegeben. Wirklich einfach war das nicht (ich weiß, dass es sich teilweise so anhört), und ich hatte immer wieder mit Rückschlägen zu kämpfen. Aber insgesamt hat es sich gelohnt :-)

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    Meine Ziele liegen vorerst deutlich niedriger. Die ersten Hürden habe ich überwunden. Ob ich die Messlatte bald höher lege, weiss ich noch nicht. Viel spricht dafür, einiges dagegen.

    Welche Hürden hast Du überwunden, wenn ich fragen darf? Ansonsten kann ich Dir nur raten, Dein eigenes Tempo zu finden. Es ist Dein Leben und Deine Entwicklungsgeschwindigkeit. Überstürze nichts, sondern gehe die Dinge mit Bedacht an. Vieles ergibt sich einfach, während Du auf dem Weg bist. Wenn viel dafür spricht, die Messlatte höher zu legen, dann tu dieses und schau, was dabei herauskommt. Vielleicht wirst Du zuerst scheitern, Du wirst traurig sein, keine Hoffnung mehr haben. Aber auch wenn ich hier nur wenig von Dir gelesen habe, halte ich Dich für einen Menschen, der sich nach Rückschlägen auch irgendwann wieder erholt.

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    Welche Hürden hast Du überwunden, wenn ich fragen darf?

    Ich habe mich so positiv weiterentwickelt, dass es inzwischen wahrscheinlich ein Leichtes für mich wäre, eine Freundin zu finden. Chancen hatte ich mittlerweile viele und es kommen stetig neue hinzu. Ich müsste nur endlich mal aktiv werden bzw. meinen Widerstand aufgeben.


    Mein Problem ist wohl, dass sich die Zurückweisungen aus der Vergangenheit ein Stück weit zu tief in meine Seele eingebrannt haben und dass ich Angst wegen meiner Unerfahrenheit habe.

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    Vieles ergibt sich einfach, während Du auf dem Weg bist

    Darauf hoffe ich.

    @ Kongo-Otto

    Deine Beiträge sind sehr interessant. Manches davon kenne ich aus eigener Erfahrung.


    Die Unfähigkeit Kontakte zu knüpfen habe ich auch. Habe es einfach nie gelernt. War es immer gewohnt irgendwie alleine durch zu kommen. Wie selbstverständlich das bei anderen abläuft habe ich auch erst im Studium gesehen. So einfach wird es bei mir wohl nie gehen.

    @ colt

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    So sehr ich es versuche, ich kann in keine Techno-Diskothek gehen und glücklich sein. Ich hasse es, werde niemals glücklich dort.

    Es hat keinen Sinn wenn du dich dazu zwingst etwas zu tun das du nicht willst. Was willst du in einer Disko??? Ich würde nie in eine Disko gehen. Was soll ich dort außer mich schlecht fühlen und mir einen Gehörschaden einhandeln??? Ohne mich!


    Man soll nur tun wobei man sich wohl fühlt. Auch wenn es schwer ist das passende zu finden.

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    Ich habe mich so positiv weiterentwickelt, dass es inzwischen wahrscheinlich ein Leichtes für mich wäre, eine Freundin zu finden. Chancen hatte ich mittlerweile viele und es kommen stetig neue hinzu.

    Das ist natuerlich schoen fuer dich. So eine Entwicklung habe ich in den letzten zwei Jahren oder so auch durchgemacht. Jetzt habe ich einfach das Problem, das ich viel zu selten Frauen kennenlerne, die ich interessant finde, die noch nicht vergeben sind und die dann auch Interesse an mir haben. Dass alle drei Punkte zusammen kommen ist mir leider bis jetzt noch nie passiert. Wie ergeben sich denn bei dir diese Chancen?

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    Jetzt habe ich einfach das Problem, das ich viel zu selten Frauen kennenlerne, die ich interessant finde, die noch nicht vergeben sind und die dann auch Interesse an mir haben. Dass alle drei Punkte zusammen kommen ist mir leider bis jetzt noch nie passiert. Wie ergeben sich denn bei dir diese Chancen?

    Einige Frauen haben mich angesprochen, bei manch anderen bin ich mir sicher, dass sie Interesse an mir haben. Es sind vor allen Dingen Frauen, denen ich in gewisser Regelmäßigkeit im Alltag begegne.


    Tatsächlich sind einige der Frauen, bei denen ich ein gegenseitiges Interesse feststelle, vergeben. Und diese flirten meist besonders selbstbewusst.


    Nun ja, irgendwann werde ich die ungebundene Frau finden, bei der alles passt. Meine größte Sorge ist nur, ob ich bis dahin so viel Selbstbewusstsein aufgebaut habe, dass ich's nicht schon wieder versemmle.

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    Ich würde nie in eine Disko gehen.

    Schön zu lesen, daß es hier noch mehr Disco-Hasser gibt. Wie oft habe ich schon


    Ratschläge gehört, ich solle doch mal auf Partys oder in Discotheken mein Glück


    versuchen. Es herrscht die allgemeine Ansicht, diese Orte seien für Jedermann


    die Glückseligkeit schlechthin, und man sei sein Elend ja schließlich selber Schuld,


    wenn man sich nicht mal aufrafft, um diese Tempel des Frohsinns aufzusuchen.


    Daß es auch Menschen gibt, die auf einen ausgelassenen, von schrecklicher Musik


    umtosten Stimmungsmob allergisch reagieren, scheint gesellschaftlich nicht


    akzeptiert zu sein. Und da nutzt es auch nichts, uns auf Krampf in den nächsten


    Radau-Schuppen stopfen zu wollen, nach dem Motto: Wenn der erstmal drin ist,


    taut der schon von selbst auf.


    So funktioniert es nicht. Ein Disco-/Parybesuch ist für mich ungefähr so entspannend


    wie eine Wurzelbehandlung. Wobei die Wurzelbehandlung im direkten Vergleich


    besser abschneidet, da sie wenigstens nicht langweilig ist.

    Ich bin mal wieder mit mir selbst unzufrieden. Schon vor Wochen habe ich mich dazu entschlossen zum Urologen zu gehen. Aber ich kriege es einfach nicht hin es endlich in Angriff zu nehmen. Ich habe mir einen geeigneten Arzt gesucht aber ich raffe mich nicht dazu auf dort anzurufen und einen Termin zu machen. Immer wenn ich denke jetzt sollte ich endlich anrufen kommt diese verfluchte Unsicherheit hoch und ich lasse es dann bleiben. Abends ärgere ich mich dann es mal wieder nicht getan zu haben. Am letzten WE nahm ich mir fest vor diese Woche endlich aktiv zu werden. Aber wieder nichts. Wenn nur diese ewigen Blockaden nicht wären.

    @ KWAK

    Warum willst Du zum Urologen? Wegen Impotenz? Ich kann Dir jetzt schon sagen, dass er nichts finden wird.


    Bei Deinem Status wäre es wenig verwunderlich, wenn Du psychosomatische Störungen entwickelst. Das sind dann Gebrechen, die sich zeigen wie eine normale Krankheit, die "echt" sind, aber bei denen kein Arzt was findet. Dann klapperst Du die Ärzte ab, keiner findet was (Doktor Hopping). Und für Dich selber muss es dann irgendetwas seltenes sein. Du musst sozusagen nur den richtigen Experten finden. Willkommen im Club.


    Der Körper beherbergt ein riesiges Arsenal an peripheren (glaube ich) Nerven. Die steuern so Prozesse wie Verdauung, Atmung usw. Es gibt zum Beispiel "Verdauungsgehirne". Das sind Nervenzentralen, die die Verdauung steuern (zugabe von Enzymen etc.). Es gibt einen erregenden Teil (smypathikus) und einen hemmenden Teil (parasympathikus). Bei Stress, Kummer etc. geraten diese durcheinander. (sehr laienhaft erklärt).


    Was ich damit sagen will: Ein innerer Konflikt kann zu einem ernsthaften körperlichen Gebrechen führen, Impotenz ist ein guter alter Bekannter. Abklären macht Sinn, aber erwarte keine Heilung.

    @ Kastellan

    Ich bin durchaus ein Freund von Musik. Konzerte und "echte" Musik finde ich OK. Tanzen geht nur, wenn ich mich richtig wohl fühle. Aber immerhin. Die Musik die in den meisten Orten läuft ist total künstlich, R&B, House o.ä. dass ich absolut schrecklich finde. Mich wundert es immer wieder, wie anspruchslos die Leute einfach abfahren können (ich bin der Außerirdische). Andererseits würde ich mir auch mehr "Primitivität" wünschen. Stattdessen bin ich der steiffe, hölzerne Colt.

    @ Meister_Glanz

    Zitat

    Aus Scham?

    Unter anderem. Auch aus allgemeiner Unsicherheit. Ist schwer zu beschreiben.


    Mir ist klar der Arzt wird täglich von Männern aufgesucht die sich mit ähnlichen Problemen wie ich herumschlagen. Für ihn ist es nicht ungewöhnlich. Aber trotzdem ist mir die Vorstellung sehr unangenehm.

    @ colt

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    Warum willst Du zum Urologen? Wegen Impotenz? Ich kann Dir jetzt schon sagen, dass er nichts finden wird.

    Wegen Erektionsproblemen. Immer wenn ich mit einer Frau GV haben will ist es das Gleiche. Die Erektion lässt viel zu früh nach und es kommt nicht zum gewünschten Ende. Ich dachte es ist eine Frage der Gewohnheit und mir fehlt nur die Erfahrung. Also immer wieder probieren. Hat aber nicht geholfen. Dieser Weg führt also nicht weiter. Deswegen dachte ich es ist sinnvoll abzuklären ob es medizinische Ursachen gibt.

    @ Kwak:

    Wenn eine Erektion kommt und nur zu früh weg ist....wird dir wohl ein Urologe nicht helfen können...ausser Viagra verschreiben. Meiner Meinung nach liegt bei dir eher ein psychisches Problem vor....sei mal ehrlich zu dir selber. Du hattest nie eine Freundin, eine Frau bei der du dir "richtig" zeit lassen konntest (über mehrere Abende hinweg). Du gehst zu einer Frau, die am Tag sagen wir mal 3-5 Männer "abarbeitet". Sie lässt sich vielleicht ein wenig zeit, du empfindest es als schön....aber im Hinterkopf steckt doch sicher noch der Gedanke: "Ok, Kwak, du hast jetzt 30 Minuten Zeit das Mädel zu f***en, mehr Geld hast du gerade nicht. Und diesmal muss es klappen!!! Hoffentlich passiert nicht die gleiche scheisse wie letztes mal"


    Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich diese Gedanken (ggf. auch unterbewusst) in deinem Kopf abspielen. Man darf sich da nicht wundern, dass der kleine Kwak da "Panik" bekommt. Mein Rat ist immer noch....bekomme dein Leben in den Griff, habe Spass am Leben, und ich wette, dann klappt das mit dem Bordell auch besser. Du hast x Baustellen, x "Probleme", die du immer und immer wieder vor dir herschiebst. Und dein Problem mit dem Sex wird sich auch durch einen Urologen sicherlich nicht beheben lassen. Ich würde es dir wünschen, dass es so ist...aber ich bezweifel es.


    Wach endlich auf, du hast vielleicht schon einige "guten" Jahre verschenkt....aber im moment verschenkst die weitere Jahre die du nutzen könntest um die nächsten Jahre besser zu machen :)


    Armen :-p

    Selbstbewusstseins-Flash


    Vor einigen Tagen und Beiträgen hatte ich im von Euch so genannten "Selbstbewusstseins-Flash" etwas über das Anbaggern von Frauen als sexueller Mann geschrieben. Woraufhin mir einige prophezeit hatten, ich würde nach ein paar Tagen wieder wehklagend und jammernd angekrochen werden.


    Nun, seitdem hatte ich einige Entäuschungen einstecken müssen, Frauen haben meine Anbaggereien als nervig empfunden, und auch mit Vereinsfreunden hatte ich gewisse Konflikte. In dem Moment hatte ich alles ganz schwarz gemalt und mir eingeredet, dass ich niemals "normal" sein könnte. Dass mich niemals jemand lieben würde, dass ich niemals Freunde haben würde.


    Ich habe mir aber Monate zuvor geschworen, mich nicht unterkriegen zu lassen, nicht zu resignieren, sondern etwas aus meinem Leben machen zu wollen. Trotz Rückschläge, trotz meiner miesen Laune manchmals. Mein Leben ist mir zu kurz und zu schade, als dass ich es mir durch meine Depressionen vermiesen lassen will.


    Ich liebe Spaß und Freude, und ich will lernen, diese zu empfinden. Und es macht mir Spaß, das mehr und immer besser zu erlernen. Trotz all der Rückschläge, trotz aller Probleme, trotz all der Menschen, denen ich auf meinem Weg vor den Kopf stosse und gegen mich aufbringe. Mißverständnisse spreche ich an und versuche sie, so gut ich kann, auszuräumen. Unbeholfene hölzerne Worte sind tausendmal besser als vor lauter Unsicherheit keine Worte.


    Ich bin grad heute morgen von einer Vereinsfeier heimgekommen und schreibe das hier noch vor dem zu Bett gehen. Ich habe mich bei dieser Feier richtig integriert gefühlt und sehr viel Spaß gehabt. Ich habe mich auch als Person respektiert gefühlt.


    Ich werde heute abend auf die private Fete eines Vereinsmitglieds gehen und einfach neugierig und gespannt darauf sein, was da so ablaufen wird. Und vor noch nicht mal einem Jahr kannte ich niemand in meiner Stadt. :-o


    Ich bin so stolz auf mich! Ich habe es geschafft, mich wegen meiner Depressionen behandeln zu lassen, über meinen Verein mir ein soziales Umfeld aufzubauen, auf private Feten zu gehen. Dabei hat sich mein Verhalten den Menschen gegenüber geändert: Ich bin heute relaxter, toleranter, unverbissener, unverkrampfter mit meinen Mitmenschen, gerade auch, wenn wir in bestimmten Punkten Meinungsverschiedenheiten haben.


    Ich sehe nicht mehr alles und jeden Menschen bloß entweder nur schwarz oder weiß. Ich lerne die Grautöne schätzen.


    Das ganze Analysieren und Nachdenken und Rumgrübeln hat sicher seine Berechtigung, aber für mich war es auch sehr wichtig, einfach mal ins Leben zu gehen, mich auf das Leben einzulassen, neugierig zu sein und Dinge auszuprobieren. Und meine Probleme von den Ursachen her, den Depressionen nämlich, anzugehen. Ich bin wirklich stolz auf mich, auf dieses Jahr.


    Danke fürs lesen. Gute Nacht.

    @ Lieber Goldtau,

    es sei Dir vollkommen gegönnt, dass Dein Leben sich zum besseren wendet. Erst recht, wenn Du so viel Energie reingesteckt hast.


    Ich habe vermutlich ähnlich gelaferte Probleme wie Du sie hattest. Z.B. kein soziales Netzwerk. Ehrlich gesagt bin ich ein Misanthrop, erwarte aber von meinem Umfeld respektiert und geschätzt zu werden, kurz beliebt zu sein. Das kann natürlich nicht funktionieren.


    Offen gesagt, gehen mir die meisten Leute auf den Sack: Sie sind unehrlich, spielen sich alle gegenseitig und selber was vor, sie sind fett, weil sie übermäßig essen und keinen Sport treiben (gilt insb. für Frauen) ... sie nerven im Verkehr, weil sie nix gebacken kriegen und anscheinend ewig Zeit haben. Letzteres geht mir wirklich extrem auf die Nerven.


    Das ist mein Mindset. Seeeehr schlecht. "Du bekommst was Du gibst" heißt es. Absurderweise beeinflusst dieses Mindset auch noch meine Gesundheit zum Negativen, z.b. durch Aggressionen und Stress.


    Ich bin einfach nur müde, habe keine Lust mehr mich anzustrengen und sehe keine Fortschritte mehr, ich unternehme aber auch fast gar nichts gegen meine Situation.

    @ Lieber KWAK

    Ich denke Tam hat Recht. Ich könnte eine Prostituierte gar nicht richtig anfassen, aus Angst vor Geschlechtskrankheiten. Wer fängt sich schon gerne Herpes ein, was man sein Leben lang behält. Damit verlierst Du schonmal Freiheitsgrade im Liebesspiel. Ich könnte da nur hingehen: "Bitte einmal flux entjungfern, alles mit Überzieher bitteschön!". Ich hatte meinen potenziellen One Night Stand anfang des Jahres bereits abgebrochen, als ich ihr Scheidensekret vom Reiben an den Fingern hatte.


    Aber selbst das ausgenommen, stehst Du unter Leistungsdruck: Du arbeitest auf einem anderen Leistungsniveau als die Hure, die täglich rund 5 Kerle "durchschleußt".


    Also eine vertrauensvolle Atmosphere, in der man auch miteinander endlos spielen kann, ist vermutlich sehr förderlich für die Stamina. Du musst dann ja auch nicht immer gleich das volle Programm abziehen.


    Wie sieht es denn aus mit SB? Klappt da alles?

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    Das ist mein Mindset. Seeeehr schlecht. "Du bekommst was Du gibst" heißt es.

    Du hast es ja schon selbst erkannt, so dass ich dazu nichts mehr schreiben muss. Siehst Du denn gar keine Möglichkeit, den Menschen offener zu begegnen?

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    Ich hatte meinen potenziellen One Night Stand anfang des Jahres bereits abgebrochen, als ich ihr Scheidensekret vom Reiben an den Fingern hatte.

    Das klingt nach Totalblockade. Wie sieht es denn in Deiner Phantasie aus? Träumst Du da von hemmungslosem, tabulosem Sex?

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    Ich hatte meinen potenziellen One Night Stand anfang des Jahres bereits abgebrochen, als ich ihr Scheidensekret vom Reiben an den Fingern hatte.

    Warum? Das klingt für mich sehr bedenklich. An Scheidensekret ist i. d. R. nichts Gefährliches oder Ekliges. War die Frau an sich unhygienisch oder so promiskuitiv (hach, ich wollte dieses Wort schon immer mal benutzen ;-)), dass Du Geschlechtskrankheiten befürchten musstest?